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«Die Finalteilnahme ist eine riesen Sache»

  • Donnerstag, 04 August 2016 15:10
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Die U19-Vizeweltmeister Florian Breer (links) und Yves Haussener Die U19-Vizeweltmeister Florian Breer (links) und Yves Haussener Foto: zVg.

Das Basler Beachvolleyball-Duo Florian Breer und Yves Haussener werden an der U19-Welmeisterschaft in Larnaca (CYP) Vizeweltmeister. 
Während auf dem Barfi die Schweizer Beachvolleyball-Elite an der Coop Beachtour aufschlug, kämpften Florian Breer und Yves Haussener um Edelmetall an der U19-Weltmeisterschaft. Die Enttäuschung nach der Zweisatz-Niederlage im Final gegen das Brasilianische Duo Renato/Rafael ist inzwischen grosser Genugtuung gewichen, wie der 18-jährige Yves Haussener im Interview erklärt.

VG: Die U19-WM und das Turnier auf dem Barfüsserplatz fanden in diesem Jahr praktisch zeitgleich statt. Haben Sie eine Teilnahme in Basel bei schlechtem Verlauf an der WM überhaupt in Erwägung gezogen?
Yves Haussener: Eine Teilnahme in Basel war mit der Bedingung verknüpft, dass wir in der Gruppenphase ausscheiden und am Freitagabend oder Samstagmorgen hätten zurückfliegen können. Das wollten wir gar nicht erst in Betracht ziehen.

Es ist dann erfreulicherweise auch ganz anders gekommen. Sie qualifizierten sich für das Endspiel, mussten sich gegen die starken Brasilianer aber geschlagen geben. Wie sehr schmerzt die Niederlage einen Tag nach dem Final noch?
In den Stunden nach der Niederlage war die Enttäuschung natürlich gross. Mittlerweile habe ich sie aber überwunden. Ich denke, Florian geht es ähnlich.

Ihnen wurde eine schwere Gruppe zugelost, dennoch erreichten Sie als Gruppensieger die K.O.-Runden und schliesslich den Final. Welches Fazit ziehen Sie nach diesem Turnier?
Dass wir bereits in den Gruppenspielen auf die starken Gegner Frankreich und Spanien trafen, war hinterher möglicherweise ein Vorteil für den weiteren Turnierverlauf. Wir haben uns in engen Partien gegen diese Teams durchgesetzt. Es konnte uns in den K.O.-Spielen nichts mehr überraschen. Mit der Leistung dürfen wir sicher sehr zufrieden sein. Sowohl in den Gruppenspielen als auch im Viertelfinal gegen Deutschland und im Halbfinal gegen Lettland konnten wir genau das zeigen, was wir uns vorgenommen haben. Im Final war unser «Side Out» (Annahme bei gegnerischem Aufschlag, Anm. d. Red.) nicht mehr so souverän. Wir fanden nicht richtig ins Spiel, was uns für einen Sieg gegen die Brasilianer hätte gelingen müssen. Zudem schenkten sie uns kaum Punkte. Am Ende müssen wir die starke Leistung des Gegners anerkennen.

Welche Bedeutung hat diese Silbermedaille für Sie?
Die Finalteilnahme an der U19-WM ist ganz klar das Highlight der bisherigen Saison. Dass wir es wieder in einen Final geschafft haben, ist eine riesen Sache für uns. Rückblickend ist dieser zweite Platz natürlich mit einer grossen Genugtuung verbunden. Er ist die Bestätigung des U17-Weltmeistertitels von 2014 und gibt uns die Gewissheit, dass wir gut trainiert und uns stetig weiterentwickelt haben.

Mit der vierten Medaille an einem internationalen Turnier haben Sie ein nächstes Ausrufzeichen gesetzt. Wie sieht der weitere Verlauf der Saison aus?
Wir wollen die Saison möglichst erfolgreich zu Ende spielen. Es steht neben kleineren Turnieren auch noch unsere erste Schweizer Meisterschaft bei der Elite in Bern auf dem Programm. Möglicherweise können wir als zweites Schweizer Team noch an der U22-Europameisterschaft teilnehmen.

Sie haben die Schule abgeschlossen, Florian Breer drückt noch die Schulbank und auch die Suche nach einem grösseren Partner soll ein Thema sein. Wie geht es mit dem Duo Breer/Haussener längerfristig weiter?
Weil wir beide nicht die Grössten sind, ist die Suche nach einem grösseren Partner natürlich ein Thema. Allerdings läuft es für uns momentan sehr gut und solange sich für beide keine bessere Option bietet, gibt es keinen Grund, auseinanderzugehen. Derzeit ist eine solche Option nicht in Sicht.

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 August 2016 15:25

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