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Was lange währt, wird endlich gut

  • Dienstag, 19 November 2019 11:56
  • geschrieben von  ilo
Nach vielen Anläufen ist Olympique Basel der Aufstieg in die NLA letzte Saison geglückt. Nach vielen Anläufen ist Olympique Basel der Aufstieg in die NLA letzte Saison geglückt. Foto: zVg.

Futsal Olympique Basel spielt nach dem Aufstieg erstmals in der Swiss Futsal Second League. 
«Als ich klein war, spielten wir in Argentinien auf der Strasse und im Verein Futsal, das machte riesig Spass. Futsal hat mich zu dem Spieler gemacht, der ich heute bin.» Dieses Zitat stammt von keinem Geringeren als Lionel Messi. Nicht mehr ganz so klein, sondern als Gymnasiasten haben einige Schulkollegen, darunter der heutige Präsident Sascha Winter, 2007 den Futsalverein Olympique Basel gegründet. Beim ersten Training mit dabei war auch der aktuelle Captain Patrick Hunziker. Zwölf Jahre später spielt der einzige Basler Futsalclub nun in der Nationalliga A (neu Swiss Futsal Second League) – der zweithöchsten Schweizer Spielklasse. Wie es Olympique Basel gelang, trotz schwieriger Zeiten, in welchen der Spass an dieser faszinierenden Sportart zeitweise verloren ging, das langersehnte Ziel zu erreichen, erzählt Captain Hunziker im Gespräch.

VG: Herr Hunziker, Sie sind seit zwölf Jahren bei Olympique Basel mit dabei. Wie kam es damals zur Gründung eines Futsalvereins?
Patrick Hunziker: Die Hürden, um einen Fussballclub zu gründen waren sehr hoch. Aber der Wille, gemeinsam und in einem eigenen Verein Fussball zu spielen war ungebrochen. Als auf dem Sportsender Eurosport ein internationales Futsalturnier übertragen und die Olympique-Initianten von dieser dynamischen, technisch sehr anspruchsvollen Sportart in den Bann gezogen wurden, war man sich einig: Wir gründen einen Futsalverein. Auf der Suche nach Teamkammeraden bin ich dann zu Olympique gestossen. Wir haben uns über die Ligen und Voraussetzungen in der Schweiz informiert und stiegen 2008 in der Nationalliga B ein.

Wie hat sich der Verein seit der Gründung entwickelt?
Am Anfang war natürlich die Euphorie gross, die Erfahrung inexistent und der sportliche Erfolg dementsprechend bescheiden. Das tat der Begeisterung für den Futsalsport aber keinen Abbruch. Wir haben uns technisch und vor allem taktisch kontinuierlich weiterentwickelt. Trotz dieser Fortschritte verpassten wir aber immer wieder und ganz knapp den von uns klar angestrebten Aufstieg in die Nationalliga A. Es waren Zeiten, in welchen wir unter dem Eindruck der wiederkehrenden Enttäuschungen das Projekt Olympique in Frage gestellt haben. Doch wir konnten uns neu motivieren und setzten unsere Bemühungen fort, eines Tages den Aufstieg doch noch zu schaffen. Heute können wir sagen: Es hat sich gelohnt.

Im letzten Januar gelang Olympique der langersehnte Aufstieg. Der Kern der Mannschaft ist über all die Jahre zusammengeblieben und konnte parallel zu dieser in unseren Breitengraden noch relativ jungen Sportart Futsal wachsen. War das das Erfolgsrezept?
Auf jeden Fall. Vor allem das Spielertrainerduo Sascha Winter und Tunç Polat hat sich in dieser Zeit viel Wissen angeeignet, vorwiegend über das Videostudium von Spielen der Profivereine, und dann dem Team in den Trainings weitergegeben. Neu gibt es auch in der Schweiz Futsal-Trainerkurse. An einem Kurs, der vom aktuellen Nati-Trainer geleitet wurde, war unser Trainerteam zum ersten Mal dabei. Sie haben extrem profitiert und bringen die Mannschaft mit den vielen neuen Inputs natürlich weiter.

Mit welchen Erwartungen steigt die Mannschaft in die erste Saison in der Swiss Futsal Second League?
Wir wollen uns primär in dieser Liga etablieren. Der Klassenerhalt ist in unserer Premierensaison das oberste Ziel. Dafür müssen wir in einer Sechsergruppe ein Team hinter uns lassen. Leider sind wir gegen Jester 04 Baden mit einer knappen 1:2-Niederlage gestartet. In den anderen Begegnungen gab es jedoch sehr deutliche Resultate. Es ist im Moment noch schwierig abzuschätzen, wie stark die Konkurrenz ist und damit unsere Chancen auf den Verbleib in der Swiss Futsal Second League.

www.olympqiquebasel.ch

 

 

 

 

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