Montag, Dezember 16, 2019

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EHC Basel verliert abermals gegen Dübendorf

  • Donnerstag, 17 Oktober 2019 12:23
  • geschrieben von  rbü / EHC Basel
Der EHC Basel verliert erneut gegen Angstgegner Dübendorf. Der EHC Basel verliert erneut gegen Angstgegner Dübendorf. Foto: Christoph Perren / EHC Basel

Der EHC Basel kann diese Saison nicht gegen den EHC Dübendorf gewinnen. Auch im dritten Spiel innert 11 Tagen verlieren die Basler ein hart umkämpftes Spiel knapp mit 4:3 nach Penaltyschiessen. Ärgerlich dabei, der Anschlusstreffer zum 2.3 neun Sekunden vor Ende des Mitteldrittels bei angezeigter Strafe.
Anfangs sah es zunächst gut aus für den EHC Basel.  Die Mannschaft agierte Spiel – und lauffreudig, war überlegen. Die Scheibe zirkulierte gut in den Eigenen reihen, was das nötige Selbstvertrauen gab. Man merkte dem Team an, dass es etwas gutzumachen hatte. Die Führung nach vier Minuten durch Kiss war daher verdient. Gefährlich wurde es für Basel dann, wenn Dübendorf ihre gefährlichen schnellen Gegenangriffe starteten. Dreimal konnte Torhüter Haller die Vorstösse mit tollen Paraden stoppen, beim vierten Mal hat er leider das Nachsehen. Pozzorini verwertete den Abpraller. Die Basler Spieler zeigten sich unbeeindruckt vom Gegentreffer. Trüb im Tor der Dübendorfer wurde mit Schüssen viel beschäftigt. Auf einige Basler Möglichkeiten folgte ein schöner Angriff über Zwissler und Seiler, den Alexis Valenza erfolgreich abschloss. Sekunden vor der Sirene hatte Basel nach einem Durcheinander vor Haller nochmals Glück beanspruchen müssen. Dies täuscht jedoch nicht hinweg, dass das erste Drittel im Grossen und Ganzen als durchaus gelungen bezeichnet werden durfte.

Vorsprung nicht über die Distanz gebracht
Im Mitteldrittel dauerte es etwas, bis zu den ersten Torchancen. Es war das Heimteam, dass in der Mitte des Drittels den Druck verstärkte. Basel stand jedoch hinten sehr stabil. Bei einem der wenigen Angriffe der Basler schnappt sich Hunziker an der blauen Linie die Scheibe, läuft zur Mitte und trifft mit einem Flachschuss zum 1:3. Dübendorf reagierte heftig und hatte mit einem Pfostenschuss von Zanzi Pech. Gegen Ende des Drittels konnte sich Basel etwas befreien und hatte Chancen das Score auszubauen. Zum ungünstigsten Zeitpunkt dann doch noch der nicht unverdiente Anschlusstreffer. Die Basler Defensive verlor bei angezeigter Strafe die Zweikämpfe hinter dem eigenen Tor. Schmidli konnte davon provitieren.

Im Schlussdrittel blieb der zu erwartete Angriffswirbel von Dübendorf zunächst aus. Die Basler Defensive machte die Räume eng und agierte sehr diszipliniert. Die erste wirklich gute Möglichkeit hatte Dübendorf erst wieder ab der 54. Minute, als Haller mirakulös rettete. Kurz darauf doch noch der Ausgleich durch Schmidli. Es hätte fast noch besser laufen können, denn Sekunden vor Ende der Partie hatten die Züricher fast noch den Siegtreffer erzielt. Dieser erfolgte nach torloser Verlängerung erst im Penaltyschiessen nach dem 14. Versuch. Bei Basel traf Vogt, bei Dübendorf Hardmeier und Schmidli und somit einer einmal mehr.

Einsatz und Disziplin stimmte
Beindruckend war, wie sehr die Spieler sich an diesem Abend mit viel Einsatz gegenseitig unterstützt haben. Für Verteidiger Matthias Hagen ein schwacher Trost. Denn prompt konnte der Gegner wieder einen Fehler zu einem Tor ausnutzen. «Neun Sekunden vor Ende des Mitteldrittels noch ein Gegentor zu erhalten ist ärgerlich und darf nicht passieren. Da müssen wir parat sein. Wir haben die Scheibe nicht herausgebracht, eine Strafe genommen und der Gegner hat daraufhin einen sechsten Feldspieler gebracht.» Positiv fand er trotz Niederlage der Auftritt des Teams im Startdrittel: «Wir mussten nach den letzten weniger guten Spielen etwas ändern. So sagten wir uns, dass wir mit Kopf und Spass in die Partie gehen sollen. Das haben wir im ersten Drittel auch gezeigt. Wir hätten in den restlichen Drittel  dies nur so weiterziehen sollen, dann hätten wir gewonnen.» Trotz den bisherigen wenigen Gegentoren sieht er Verbesserungspotential in der Box vor dem eigenen Tor, «damit der Gegner keine Abpraller erhält.» Ein weiterer Punkt mit Verbesserungspotential ist das Powerplay. Zwar hatte man abermals kein Tor in Überzahl erzielen können, doch sah dieses schon besser aus, als auch schon: «Auf dem können wir aufbauen. Ich hoffe, dass wir im nächsten Spiel eines schiessen. Jetzt gilt es am Freitag gut zu trainieren und dann am Samstag in Thun drei Punkte mitzunehmen.» Dieses Spiel findet um 20.00 Uhr statt. (rbü)

EHC Dübendorf– EHC Basel 4:3 n.P (1:2; 1:1, 1:0, 1:0)
KEB im Chreis –  481 Zuschauer. - Schiedsrichter: Michael Graber; Emanuel König, Lars Nater. - Tore: 4. Kiss {2} (Rattaggi {5}, Hagen {1}); 13. Pozzorini (Puntus, Widmer) 1:1. 15. A. Velenza {2} (Seiler {3}, Zwissler {3}) 1:2. 31. Hunziker {2} 1:3. 40. Schmidli (Röthlisberger) 2:3. 55. Roth (Widmer) 3:3. Bemerkungen: 25. Pfostenschuss Zanzi. 60. Zwissler verletzt ausgeschieden.65. Timeout Basel
EHC Basel: Haller (ET: Osterwalder); Maurer, Spies; Hermkes, Hunziker; Hagen, Gfeller; Schwörer; Hrabec, Vogt, Schir; Zwissler, Seiler, A. Valenza; Maurenbrecher, Kiss, Rattaggi; L. Valenza, Lehner, Schnellmann; Gröflin. Headcoach: Robert Othmann; Assistent-Coach: David Malicek. Abwesend: Büsser, Tuffet, Steinmann (verletzt); Dietrich, Bertschy (Junioren).

www.ehcbasel.ch

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