Donnerstag, November 21, 2019

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Kleinbasler Bären wagen im Exil einen Neustart

  • Mittwoch, 09 Oktober 2019 11:09
  • geschrieben von  ilo
Die Kleinbasler Bären streben mit neuem Trainerteam und vielen jungen Spielern einen Playoffplatz an. Die Kleinbasler Bären streben mit neuem Trainerteam und vielen jungen Spielern einen Playoffplatz an. Foto: zVg.

Mit einem neuen Trainerteam und viel Elan dank der geglückten Crowdfunding-Kampagne startete der BC Bären Kleinbasel in die neue NLB-Saison. 
Als die Verantwortlichen des Basketball Club Bären Kleinbasel im vergangenen Februar über den Verbleib in der Nationalliga B entscheiden mussten, war nur wenig Hoffnung vorhanden, dass das Abenteuer in der zweithöchsten Schweizer Spielklasse nach nur einer Saison in eine Verlängerung geht. Der Vorstand um Präsident Pascal Kaufmann entschied sich zunächst für den Rückzug. Zu hohe Kosten, zu viele Auflagen von Seiten des Verbands – das Risiko schlicht zu gross. Doch die Bären konnten in einer sportlich schwierigen Saison ihren Hunger nach Basketball auf hohem Niveau nicht stillen. Die Spieler und irgendwann auch der ganze Verein wollten einen neuen Versuch wagen, «damit unsere Lokomotive nicht stehen bleibt», so Team-Captain Niels Matter. 

Wichtiges Engagement 
Eine Lokomotive, die Vorbild und Ansporn sein soll – vor allem für die Junioren. Davon gibt es bei den Bären viele: 230 Aktivmitglieder aus 40 Nationen zählt der Verein, der sich seit seiner Gründung die Integration ausländischer Kinder durch den Basketballsport auf die Fahne geschrieben hat. Nach dem Besuch von Swiss Basketball im Kleinbasel hat auch der Verband von diesem wichtigen Engagement erfahren. In der Folge kam der Verband den Bären entgegen und drückt gerade bei seinen Vorgaben im Infrastrukturbereich ein Auge zu. Denn die Kleinbasler müssen in dieser Spielzeit auf die Erlenmatthalle ausweichen, die über keine Tribüne und nicht normgerechte Basketballbretter verfügt. Die Dreirosenhalle wird derzeit renoviert. Trotz Hilfe durch den Verband stand die NLB-Saison 19/20 auf der Kippe. Das Geld für den Spielbetrieb war knapp und nur eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne konnte diesen zumindest eine Saison lang sicherstellen.

Suche nach Sponsoren
Dank der Unterstützung aus dem Umfeld und dem grossen Engagement im Verein selbst konnten nach Abschluss der Kampagne die angestrebten 25'000 Franken gesammelt werden. «Das hat dem ganzen einen grossen Schub verliehen», sagt Vizepräsident Ismail Mustafi. Diesen wolle man nun nützen, um weitere Unterstützer für das Projekt zu gewinnen. «Wir müssen das Geld aus dem Crowdfunding natürlich auch in den kommenden Jahren aufbringen und sind deshalb auf neue Sponsoren angewiesen»

Ambitioniertes Ziel
Parallel zur Geldsammelaktion waren die Bären auch im sportlichen Bereich aktiv und beendeten zunächst die Zusammenarbeit mit Trainer Karim Sellem. «Fachlich passte es, kommunikativ war es wegen seiner fehlenden Deutschkenntnisse schwierig», begründet Mustafi die Trennung. Mit Sandro Tavella als Chefcoach und Assistent Jonas Lutz haben die Kleinbasler ein neues Trainerteam gefunden, das durch Engagements als Spieler und Trainer bei den Starwings Erfahrung auf höchstem Niveau mitbringt und die Basketball-Region Basel sehr gut kennt. Viel Potenzial attestieren sie der stark verjüngten Mannschaft, die durch die Zusammenarbeit mit der U23 des BC Arlesheim und der eigenen Junioren an Breite gewonnen hat. Erfahrene Stammkräfte wie Niels Matter, Michael Bachmann, Reto Schwaiger oder Amaury Hirn hielten dem Verein die Treue und sollen die jungen Spieler an das Niveau in der NLB heranführen. «Die Trainings haben eine hohe Qualität. Ziel muss es sein, das vorhandene Potenzial möglichst bald auszuschöpfen», sagt Matter. Trotz der Veränderungen und den beiden Auftaktniederlagen gegen Villars Basket und Pully Lausanne strebt der BC Bären Platz sechs und damit die direkte Playoff-Qualifikation an. Am Sonntag wollen die Kleinbasler beim Auswärtsspiel bei der U23 von Fribourg Olympique den ersten Schritt in Richtung Playoffs machen. 

www.bcbaeren.ch

 

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