Mittwoch, November 20, 2019

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Amicitia-Neustart unter neuem Trainer ist geglückt

  • Mittwoch, 28 August 2019 11:22
  • geschrieben von  ilo
Der FC Amicitia Riehen kann wieder jubeln. Der FC Amicitia Riehen kann wieder jubeln. Foto: zVg. J. Mäder

Die Riehener peilen trotz grossem Umbruch den direkten Wiederaufstieg an. 
Der FCA hat eine Saison zum Vergessen hinter sich. Auf der Grendelmatte ist nach dem direkten Wiederabstieg in die 3. Liga fast kein Stein auf dem anderen geblieben. Noch bevor der Abstieg Tatsache war, entliessen die Riehener Trainer Giuseppe Stabile. Bis Ende Saison übernahm der bisherige A-Junioren-Trainer Kevin Wenzin die Leitung. Die sportliche Talfahrt hatten nicht nur auf dem Trainerposten Konsequenzen zur Folge. Marco Ammann, Patrick Oehler und Lucas Fernandez - Stammspieler mit viel Erfahrung - haben den Verein verlassen. Trotz gewichtiger Abgänge gelang es den FCA-Verantwortlichen Spieler wie Captain David Heutschi, Abwehrpatron Benedikt Bregenzer sowie Mario Forgione, Dominik Mory und Lukas Wipfli als wichtige Stützen zu halten. Sie bilden den Kern einer sehr jungen Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern. Der neue Trainer und langjährige Amicitia-Spieler- und Funktionär Kevin Ramseyer (26) gibt Auskunft über seine Pläne und Ziele.

VG: Herr Ramseyer, Ihr Team feierte zwei Siege in der Basler-Cup-Qualifikation und steht nach drei Runden verlustpunktlos an der Tabellenspitze: der perfekte Saisonstart.
Kevin Ramseyer
: Das kann man so sagen. Fast wichtiger als die Tatsache, dass wir in wettbewerbsübergreifend fünf Spielen fünf Mal gewinnen konnten, ist für mich die Leistung und die hervorragende Stimmung in der Mannschaft.

Sie sprechen die Stimmung in der Mannschaft an. Die hat in der Abstiegssaison stark gelitten. Ist das Team bereits wieder eine Einheit?
Ich kann nicht richtig beurteilen, was in der vergangenen Saison passiert ist. Für mich war aber von Anfang an klar, dass wir genau hier ansetzen müssen, wenn wir beim FCA wieder erfolgreichen und attraktiven Fussball spielen wollen. Natürlich geht es im Endeffekt ums Gewinnen, aber ich sehe bereits grosse Fortschritte, die Mannschaft wächst zu einer Einheit zusammen, das habe ich bereits nach den ersten Trainings gespürt. Die Trainingspräsenz stimmt, die Jungs haben wieder Spass am Fussball, das höre ich auch aus Einzelgesprächen mit den gestandenen Spielern heraus. Wenn man in unserer Situation dann auch noch Sieg an Sieg reihen kann, verläuft dieser Prozess noch schneller.

Sie haben die Mannschaft im Sommer nach einer sportlich schwierigen Saison übernommen. Wie kam es dazu?
Ich bin seit einer Ewigkeit Vereinsmitglied, war jahrelang Spieler, Trainer und bis im letzten Sommer noch technischer Leiter bei Amicitia. In den vergangenen zehn Jahren als Trainer gab es auch einige Abstecher in den Juniorenspitzenfussball beim FC Basel und FC Concordia. Der Kontakt nach Riehen brach aber nie ab und in diesem Frühjahr, als sich der Verein entschied, nicht mehr mit Giuseppe Stabile in die neue Saison zu gehen, wurde ich angefragt. Mich hat diese Aufgabe als Ur-Amicitianer sehr gereizt, auch wenn sie Risiken mit sich bringt.

Welche Risiken?
Ich bin mit einigen Spielern aufgewachsen und mit meinen 26 Jahren liege ich nur knapp drei Jahre über dem Altersdurchschnitt der Mannschaft. Ich muss aber betonen, dass die Spieler die gemeinsame Vergangenheit und die gemeinsame Aufgabe im Verein problemlos trennen können. Gleichzeitig bin ich sehr dankbar, dass der Verein mir als junger Trainer die Chance ermöglicht, in meinem Herzensclub den Neuaufbau anzupacken.  

Die erste Mannschaft des FC Amicitia Riehen gehört nicht in die 3. Liga. Der Wiederaufstieg ist eigentlich Pflicht. In Ihrem Team ist für dieses Ziel genügend Qualität vorhanden.
Ich gebe Ihnen recht: Amicitia gehört nicht in die 3. Liga und wir wollen da auch schnellstmöglich wieder weg. Aber die Resultate lügen nicht. Wir stecken nicht unverdient in dieser Liga fest. Die sportlichen und strukturellen Probleme der letzten Jahre haben uns schliesslich in diese unangenehme Lage geführt. Natürlich liegt gerade mit der aktuellen Mannschaft, die über eine gute Mischung aus Erfahrung, Talent und Wille verfügt, viel mehr drin, davon bin ich überzeugt. Wir wollen, nein müssen zurück in die 2. Liga. Nur überstürzen sollten wir nichts: Ein Aufstieg bringt dem Verein nur etwas, wenn das Team dafür auch wirklich bereit ist. Darauf arbeiten wir hin, aber ein solcher Neuaufbau braucht Zeit.

www.fcamicitia.ch

 

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Doris Rameyer Mittwoch, 28 August 2019 18:56 gepostet von Doris Rameyer

    Super weiter machen !Super trainer und mannschaft !

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