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Kindergarten, Bubis und sehr viel Potenzial

  • Mittwoch, 27 März 2019 17:50
  • geschrieben von  ilo
Die Gladiators beider Basel starten mit Ambitionen in die neue Saison Die Gladiators beider Basel starten mit Ambitionen in die neue Saison Foto: zVg./Gladiators

Nach einer missratenen letzten Saison wollen die Gladiators beider Basel wieder angreifen. 
Nur zwei Siege stehen acht Niederlagen in der Regular Season gegenüber. Vieles hat bei den Gladiators im vergangenen Jahr nicht gepasst. Die Import-Spieler aus Übersee konnten nie die Leistungen abrufen, die sich Headcoach Dwaine Wood von ihnen erhofft hatte. Hinzu kamen überdurchschnittlich viele Verletzungen. «Neue Saison, neues Glück», sagt Wood. Weshalb er zuversichtlich auf die am Wochenende beginnende Spielzeit blickt, erzählt er im Interview. 

VG: Welche Lehren haben sie aus der vergangenen Saison gezogen?
Dwaine Wood: Da muss ich etwas ausholen. Ich habe Freude, wenn ich junge Spieler coachen und vorwärtsbringen kann. Das war in der letzten Saison der Fall. Wir hatten viele junge, sehr talentierte Spieler in unseren Reihen. Einziges Manko: Sie sind viel anfälliger für Verletzungen, gerade auf einem höheren Niveau. Diesen «Bubis» fehlt im Vergleich zu gestandenen Spielern aber noch die Robustheit. Beim Coaching habe ich dann den Fehler begangen, diese Tatsache nicht ausreichend zu berücksichtigen. Überdurchschnittlich viele Verletzungen waren die Folge. Das hat uns auseinandergerissen und die Playoffs gekostet. Positiv war, dass unsere Spieler nie aufgehört haben zu kämpfen. Auch dann nicht, als wir zeitweise weniger als 30 Spieler aufbieten konnten. 



Ist das der Grund, weshalb Sie in der Preseason eine zusätzliche Trainingseinheit angesetzt haben?

Wir haben jeweils am Samstagmorgen, wenn die Fussballer noch geschlafen haben, ein Training durchgeführt, in welchem vor allem die Fitness der Jungs im Vordergrund stand. Wir haben dabei stark darauf geachtet, dass die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Spieler berücksichtigt werden, um Verletzungen wie im vergangenen Jahr zu vermeiden. 

Sie haben Ihren Roster im Unterschied zu den meisten anderen Teams bereits früh bekanntgegeben. Weshalb?
Weil dieses Versteckspiel nicht gut ist für die Liga. Es zeigt die Charakterlosigkeit der Mannschaften, die sich einen Vorteil erhoffen, wenn sie der Konkurrenz bis zum ersten Saisonspiel nicht verraten, wen sie neu verpflichtet haben. In jeder anderen, einigermassen professionellen Liga ist vorgeschrieben, dass man die Kaderliste vor Ablauf einer gewissen Frist zu publizieren hat. Das hier bei uns ist Kindergarten.

Die Import-Spieler aus Übersee oder Europa spielt für die Stärkeverhältnisse in einer Liga wie der Swiss Football League eine gewichtige Rolle. 
Das ist so. Alle wissen, dass der Serienmeister Calanda Broncos sich in der Regel mit den meisten Imports verstärken. Auch bei den Berner Grizzlies geht man davon aus, dass sie kräftig investieren. Wenn die Teams von einander wissen, wie viel Verstärkungsspieler verpflichtet werden, versucht man sich anzupassen, sofern es das Budget zulässt. Hat ein Team plötzlich einen oder zwei Spieler mehr, ist man als Konkurrenz ausgeliefert, weil diese Spieler in unserer Liga einfach den Unterschied ausmachen. Deshalb hat diese Spielerei mit den Kaderlisten schon ihren Sinn, auch wenn ich es feige finde.

Mit Stewart Keenan, Bo Coleman und Deandre Williams stehen drei Imports im Roster der Gladiators. Was erwarten Sie von ihnen?
Sie bringen viel Qualität in unser Team und sind bereits auf einem guten Niveau. Wichtig für mich ist, dass der Charakter stimmt. Bei diesen drei Jungs habe ich ein gutes Gefühl. Bo ist ein sehr flinker und cleverer Quarterback. Deandre hat für ein Safety zwar nicht die Gardemasse, aber er antizipiert das Spiel des Gegners exzellent. Stewart war letztes Jahr schon bei uns und überzeugt. Er ist ein schlauer und robuster O-Liner, der auch vom Typ her sehr gut zu uns passt. 

Wer gehört 2019 zu den Favoriten?
Solange niemand die Broncos bezwingt, sind sie ganz oben auf meiner Liste. Die Geneva Seahawks kommen gleich dahinter. Wir sind enorm talentiert. Rufen wir unser Potenzial ab und bleiben von Verletzungen verschont, können wir es in den Final schaffen. 

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Gladiators starten gegen Warriors
Die Basler American Footballer starten am kommenden Sonntag, 31. März (14.00 Uhr, Rankhof) gegen die Winterthur Warriors in die neue Saison. 

www.gladiators.ch

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 März 2019 08:29

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