Dienstag, März 26, 2019

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Die Badminton-Weltelite testet in Basel

  • Donnerstag, 14 März 2019 09:36
  • geschrieben von  ilo
Die 29. Swiss Open stehen ganz im Zeichen der WM. Die 29. Swiss Open stehen ganz im Zeichen der WM. Foto. zVg.

Mit dem Start der Badminton Swiss Open beginnt die Generalprobe für die Badminton-WM.
Christian Wackernagel ist ein vielbeschäftigter Mann, besonders in diesen Tagen. Der OK-Chef der Badminton Swiss Open hetzt von Termin zu Termin, schaut beim Aufbau der St. Jakobshalle nach dem Rechten und begrüsst die ersten Badminton-Profis mit ihrer Entourage. Der Zeitplan und die Abläufe stimmen, die Organisation des grössten Badminton-Turniers der Schweiz ist eine gut geölte Maschine. Doch die 29. Ausgabe ist nicht wie jede andere. Christian Wackernagel erklärt im Interview weshalb. 



VG: Herr Wackernagel, zum ersten Mal finden die Swiss Open in der frisch renovierten St. Jakobshalle statt. Was bedeutet das für das Turnier?
Christian Wackernagel: Die Arena kommt neu als sogenannte Blackbox-Arena mit abgedunkelten Rängen sehr edel daher und das Hospitality-Angebot für die Zuschauer entspricht höchsten Standards. Aus Sicht der Spielerinnen und Spieler ist sicher der neue Parkettschwingboden eine Neuheit an unserem Turnier. Die neue Unterlage, die vom Weltverband schon länger gefordert wurde, konnten wir nun dank der generösen Unterstützung des Swisslos-Sportfonds Basel-Stadt anschaffen. Wir müssen schauen, wie sich der Sportboden in der Halle bespielen lässt. Es ist ein erster wichtiger Test für die WM. 

Sie sprechen die Weltmeisterschaft an. Die diesjährige Ausgabe steht ganz im Zeichen des Grossevents im Sommer. Was kommt da auf Sie als Organisator zu?
Wir sind in der Organisation im grossen Test-Modus. Das Betrifft beispielsweise die Betreuung, Transport und Unterkunft der Athleten. Wir haben bereits 1'000 Zimmer in Basler Hotels für die WM blockiert. Umgerechnet generiert die WM an die 20'000 Übernachtungen. Medial werden wir an der WM mit zehn Stunden Live-Übertragung pro Tag und je nach Begegnung bis zu einer Milliarde zugeschalteten Haushalte in eine neue Dimension vordringen, die für die Stadt Basel von unschätzbarem Wert ist. Zudem legen wir auf das Thema Sicherheit ein besonderes Augenmerk. Zuschauer- und Spielereingänge werden professionell bewacht. An den Swiss Open sind derzeit viel mehr Sicherheitsleute im Einsatz als eigentlich nötig, aber im Hinblick auf die WM wollen wir das Personal einarbeiten.



Parallel zur WM läuft die Para-Badminton-Weltmeisterschaft, wie kam es dazu?
Das ist ein Novum in der Badminton-Geschichte. Dank dem grossartigen und barrierefreien Hallen-Komplex mit den Hallen 2 und 3 haben wir die ideale Konstellation, um beide Turniere gleichzeitig durchzuführen. Auch der Weltverband sah darin eine grosse Chance und stimmte unserem Vorschlag zu. 

Zurück zu den Swiss Open: Dank der bevorstehenden Weltmeisterschaft profitieren Sie von einem sehr starken Teilnehmerfeld.
Dass das Turnier in die Fasnachts-Woche fällt, spielt uns natürlich nicht in die Karten. Deshalb hoffen wir, dass das extrem starke chinesische Aufgebot mit Lin Dan, Shi Yuqi, Chen Long und Chen Yufei sowie weitere Weltklasse-Spielerinnen und -Spieler zahlreiche Zuschauer in die Halle locken. Die Weltelite will bei uns vor der WM die Verhältnisse testen. Das zeigt sich ganz deutlich in den 350 Anmeldungen aus insgesamt 41 Nationen. Im Herren-Tableau gehen sieben aus den Top 14 der Welt bei uns an den Start. Viel besser geht es nicht.

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«Sport-Nachmittag zu St. Jakob»

Wenn am Sonntag der Meister aus Bern im Joggeli gastiert (16.00 Uhr), laufen zeitgleich auf der gegenüberliegenden Strassenseite die Finalspiele der Badminton Swiss Open. Mit einem gültigen Ticket für die Fussballpartie, haben die Matchbesucher ab 12.00 Uhr die Möglichkeit, gratis Badmintonsport der Spitzenklasse in der St. Jakobshalle zu geniessen. 

www.swissopen.com

Letzte Änderung am Donnerstag, 14 März 2019 09:45

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