Donnerstag, September 19, 2019

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RTV Basel hofft auf den gelösten Knoten

  • Freitag, 01 März 2019 16:11
  • geschrieben von  ilo
Foto: Dennis Krause schoss seinen RTV in letzter Sekunde ins Glück. Foto: Dennis Krause schoss seinen RTV in letzter Sekunde ins Glück. Foto: Varadi (Archiv)

Playoffs oder drohender Abstieg – der RTV Basel steht vor entscheidenden Wochen.
Die Schulter zwickt und sowieso: Samir Sarac ist nicht der Typ für ausgelassene Jubelstürme. Dabei hätte er allen Grund dazu gehabt. In der allerletzten Spielsekunde traf Dennis Krause zum erlösenden Siegtreffer gegen den TSV Fortitudo Gossau, der direkte Konkurrent um den letzten Playoff-Platz. «Ein Punkt war mir zu wenig.» Den Torhüter hat Sarac deshalb nach dem Timeout mit einem siebten Feldspieler ersetzt. Dass sein Mut belohnt wurde, hat Sarac nicht zuletzt dem Geniestreich von RTV-Captain Igor Stamenov zu verdanken, der vier Sekunden vor Schluss in seiner unnachahmlichen Art in die Mitte zog und damit zwei Gossau-Verteidiger aus der Position bringt. Im letzten Moment entscheidet sich der inzwischen 40-Jährige für den Pass auf den freistehenden Krause, der mit seinem Last-Second-Treffer zum 23:22-Endstand fast die ganze Rankhof-Halle zum Beben brachte – ausser Sarac. «Ich war vor allem erleichtert». 

Moral bewiesen
Erleichtert über den ersten Sieg in der Abstiegsrunde, über die Rückeroberung des zweiten, Playoff-berechtigten Tabellenplatz,  über die Moral, die Saracs Team in der zweiten Halbzeit nach einem 8:13-Pausenrückstand zeigte und über das getankte Selbstvertrauen, das nach den ersten drei Runden mit zwei knappen Niederlagen und einem Remis arg angekratzt war. «Die zum Teil unglücklichen Niederlagen haben der Mannschaft sicher zugesetzt», sagt Sarac. «Doch wir wissen ganz genau, woran wir in diesen Spielen gescheitert sind.» Das helfe beim Vorwärtsschauen. Zu wenig clever sei seine Mannschaft in den entscheidenden Situationen gewesen. «Wer Reihenweise Gegenstösse und Siebenmeter versiebt, kann auf diesem Niveau nicht viel erreichen», so Sarac. Der Trainer hofft, dass der Sieg gegen Gossau den Knoten zumindest teilweise gelöst hat.

Verletzungssorgen
Defensiv kann man den Realturnen mit Ausnahme einer schwachen Phase in der Partie gegen GC keine Vorwürfe machen. Offensiv aber krankt das Basler Spiel. Mit ein Grund dafür sind die zahlreichen Verletzungen von Leistungsträgern. Rares Jurca, bei voller Gesundheit, so etwas wie die Lebensversicherung des RTV, ist immer wieder angeschlagen. Zuletzt hinderte den Routinier eine Zerrung am Oberschenkel an einem Einsatz. Seit dem GC-Spiel hat sich die Verletztenliste noch einmal vergrössert. Die gebrochene Hand bei Keeper Aistis Pažemeckas zwingt Sarac den erst 20-jährigen Torhüter Dennis Wipf zu forcieren. «Er hat mein volles Vertrauen», sagt der Cheftrainer. Durch den kaputten Daumenknochen von Dick Hylkén fehlt der Stammkreisläufer und eine wichtige Stütze in der Abwehr. «Wir haben aber genügend individuelle Qualität, um diese Lücken zu schliessen», ist Sarac überzeugt. 

Leader in der Pflicht
Stamenov, der seit 17 Jahren seine Knochen für den RTV Basel hinhält und über viel Erfahrung verfügt, ist da gleicher Meinung. Der Captain nimmt sich und die anderen Leader in die Pflicht: «Wir müssen vorangehen, die Jungen auch mal zur Seite nehmen und ihnen gut zureden, wenn es wie zuletzt nicht optimal läuft», erklärt der Stamenov. Der älteste NLA-Spieler attestiert ihnen aber grosses Potenzial und ist davon überzeugt, dass sich die Klasse des RTV am Ende durchsetzt und die Basler in die Playoffs einziehen werden. Einen nächsten Schritt in diese Richtung kann der RTV Basel am Samstag, 2. März (18.00 Uhr, Saalsporthalle) gegen GC Amicitia Zürich machen. 

www.rtv1879basel.ch

 

Letzte Änderung am Freitag, 01 März 2019 16:19

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