Samstag, September 23, 2017

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Ein Dämpfer zum Auftakt

Erreichen der Playoffs und um die Meisterschaft mitspielen! Diese Ziele haben sich die Verantwortlichen des NLA-Clubs UNI Basel Badminton vor der Saison auf die Fahne geschrieben. Eigentlich ein erreichbares Ziel, schaffte man dies doch auch in der letzten Saison. Nimmt man noch die Neuverpflichtungen dazu, ist dieses Ziel schon fast ein «Muss». 

Herzig und zwei Engländer

Der fünffache Schweizermeister aus Basel hat sich auf die neue Saison hin mit Toby Penty und Harley Towler, den beiden Profis aus England, verstärkt. Im Einzel ist dies sicherlich die gewünschte Verstärkung, aber aufgrund der gezeigten Leistungen im Mixed-Doppel dürften noch Trainingseinheiten notwendig sein. Es ist offensichtlich, dass Abstimmungsprobleme herrschen. Doch das Duo hat sicherlich Potenzial. Last but not least soll die Rückkehrerin Sanya Herzig das Damen Doppel zu Siegen führen. Die letztjährige Spielerin aus Solothurn bestritt vor 16 Jahren ihr erstes Spiel in der NLA und feierte 2008 mit den Bebbi den bisher letzten Meistertitel. 

Abstimmung fehlte teilweise

Das Duell zum Saisonauftakt gegen das Team Argovia gab denn auch Aufschluss darüber, wie das Basler Team derzeit einzustufen ist. Eines vorab: Die erfahrenen Spieler Luka Petric und Rémy Matthey de l'Etang bewiesen ihre Klasse und sicherten dem Heimteam in ihren Partien sowohl im Einzel als auch im Doppel (an der Seite von Harley Towler und Marco Martucci) wichtige Siege. Der Engländer Penty zeigte in seinem Einzel eine vielversprechende Leistung und bezwang den starken Malayer Beryno Wong glatt in zwei Sätzen. Towler, der zweite Brite bei UNI Basel Badminton, gewann zwar an der Seite des Routiniers Matthey de l'Etang ein Herren Doppel souverän, verlor aber mit Sanya Herzig das entscheidende Mixed Doppel deutlich. Bei diesem Duo hat es sicherlich noch Luft nach oben. 

Starke Argovia-Frauen

Das Unentschieden nur mit den Leistungen der Basler zu erklären, ist aber zu einfach. Denn das Team Argovia, der Fastabsteiger der letzten Saison, zeigte sich vor allem bei den Damen äusserst solide. Das erfahrene Basler Damen Doppel mit Marion Gruber und Sanya Herzig (Bild) konnte das Aargauer «Sister-Act» Susanne und Yvonne Keller nie wirklich fordern. Zu stark spielten die beiden Aargauerinnen auf und harmonierten bestechend. Das Fazit: Der Auftakt in die neue Saison ist UNI Basel Badminton nur teilweise gelungen. Die Basler haben jedoch genügend Zeit, die «Problemzonen» in den Griff zu bekommen. Dann sind auch die gesteckten Ziele realistisch.

 

UNI Basel Badminton – Team Argovia 4:4

Herren Einzel: Toby Penty Toby – Beryno Wong 21:15 21:17; Luka Petric – Joel König 21:11 21:12; Christian Kirchmayr - Hafiz Shaharudin 21:14 10:21 11:21. Damen Einzel: Marion Gruber – Ayla Huser 11:21 17:21. Herren­ Doppel: Harley Towler/Rémy Matthey de l'Etang – Joel Gayle/Joel König 21:17 21:11; Marco Martucci/Luka Petric – Hafiz Shaharudin/Roger Schmid 15:21 21:18 25:23. Damen Doppel: Marion Gruber/Sanya Herzig – Susanne Keller/Yvonne Keller 15:21 21:23. Mixed: Sanya Herzig/Harley Towler – Ayla Huser /Joel Gayle 14:21 16:21.

 
 
Letzte Änderung am Dienstag, 23 September 2014 08:40

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.

- Anzeige -

Hier könnte Ihre Werbung stehen

Tel. +41 61 681 98 21

Ihr VogelGryff-Team