Montag, Dezember 17, 2018

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«Wir wollen ein Basketball-Leuchtturm in der Region sein»

  • Donnerstag, 11 Oktober 2018 17:15
  • geschrieben von  ilo
Niels Matter gibt sein Traineramt an Karim Sellem ab. Niels Matter gibt sein Traineramt an Karim Sellem ab. Foto: zVg./BC Bären

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte spielt der BC Bären Kleinbasel in der Nationalliga B. 
Vor 17 Jahren wurde der Basketball Club Bären Kleinbasel gegründet. Heute ist er der mitgliederstärkste Basketballverein der Nordwestschweiz. Die Bären erreichten in den beiden vergangenen Spielzeiten in der 1. Liga national das Final-Four-Turnier. Als sich die Gelegenheit bot, in die Nationalliga B aufzusteigen, waren die Spieler Feuer und Flamme für diese Idee. Mit grossem persönlichem Engagement wurde dieser nun möglich, wie Bären-Präsident Pascal Kaufmann im Interview erzählt. 

VG: Herr Kaufmann, der BC Bären Kleinbasel spielt erstmals in der Vereinsgeschichte in der zweithöchsten nationalen Spielklasse. Aufgestiegen ist man am grünen Tisch. Vor allem finanziell dürfte die Promotion eine Herausforderung darstellen.  
Pascal Kaufmann: Unser Verein ist auf einen solchen Schritt eigentlich nicht ausgerichtet und wir wussten natürlich, welche finanziellen Mittel vorhanden sein müssen. Etwa 40'000 Franken sind das absolute Minimum. Mit einem solchen Budget bewegt man sich in der Nationalliga B ganz am Ende der Liga. Dass wir das kleinste Budget haben würden hat uns allerdings nicht gestört, doch wir mussten zuerst dieses Geld auftreiben. Es fehlte etwa die Hälfte vom Mindestbetrag, der uns vom Verband kommuniziert wurde. Die Mannschaft hat dann riesiges Engagement gezeigt und dem Vorstand klar gezeigt, dass sie die Herausforderung Nati B unbedingt annehmen will.



Wie hat der Vorstand reagiert?
Zunächst freut uns der grosse Einsatz für den Verein natürlich sehr. Für uns war von Anfang an klar, dass das Minimalbudget bis zum Anmeldetermin gesichert sein muss. Letztendlich haben die Spieler Geld gesammelt und rund 10'000 Franken aus der eigenen Tasche in das Projekt Nati B eingebracht. Damit war klar, dass wir den Wunsch der Mannschaft voll unterstützen wollen. 

Damit war das Fundament gelegt. Wie bewältigen Sie die zusätzliche administrative Arbeit, die in der NLB nötig ist?
Die Arbeit hat eigentlich erst vor kurzem richtig begonnen. Wir müssen schauen, dass wir die Kosten im Griff haben. Das Reisen ist ein grosser Posten. Die Nichtbeachtung der Reglemente werden in der NLB viel stärker sanktioniert. Es werden Plexiglasbretter und eine moderne Resultatanzeige verlangt. Die Partien müssen per Livestream übertragen werden - dabei werden wir glücklicherweise vom Verband grosszügig unterstützt. Swiss Basketball stellt uns für die Übertragung die gesamte Ausrüstung zur Verfügung. 



Das Team wollte unbedingt aufsteigen. Ist auch genügend sportliche Qualität vorhanden für diese Liga?
Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, in dieser Liga mitzuhalten. Wir werden jedoch nicht um die Playoff-Plätze spielen. Bei uns im Team spielt kein einziger Profi. Alle anderen NLB-Teams können auf Profi-Spieler zurückgreifen. Das ist aber auch nicht unser Ziel. Erstens liegt es finanziell nicht drin, zweitens wollen wir die Spieler aus unseren Reihen rekrutieren und damit einen Sog in der Nordwestschweiz entwickeln. Unser Verein bietet ein tolles Produkt an: Teams auf allen Juniorenstufen, gut ausgebildete Trainer, ein angenehmes Vereinsumfeld und mit dem NLB-Team nun hoffentlich eine Art Leuchtturm für alle Basketballbegeisterten aus der Region. 

Einziger Wehrmutstropfen: Sie müssen Ihre Heimpartien ausgerechnet in der Aufstiegssaison im Exil austragen.
Das Timing könnte schlechter nicht sein, aber die Dreirosenhalle wird nun mal während einem Jahr totalsaniert. Daran können wir nichts ändern. Andererseits bin ich sehr glücklich, dass wir für diese Saison in der Sporthalle Erlenmatt untergekommen sind und dort tatkräftig unterstützt werden.  

www.bcbaeren.ch

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Neuer Bären-Trainer
ilo. Bei den Bären stand zuletzt nur sporadisch ein Trainer an der Seitenlinie. Dann nämlich, wenn sich Spielertrainer Niels Matter auswechseln liess. Der Aufsteiger steht seit diesem Sommer unter der Leitung von Karim Sellem. Der Franzose trainierte zuletzt die Herren vom Basket Club Michelbach-le-bas. Matter wird den Kleinbaslern als Spieler erhalten bleiben. Nach der 46:87-Auftaktnierlage bei den Morges-Saint-Prex Red Devils geht es für die Bären am Samstag, (16.00 Uhr) bei Meyrin Basket auf die Jagd nach den ersten Punkten in der Nati B. 

Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Oktober 2018 17:31

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