Montag, Oktober 22, 2018

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FC Amicitia Riehen: Die Aufstiegseuphorie ist verpufft

  • Freitag, 14 September 2018 22:09
  • geschrieben von  ilo
Amcitia hofft auf die baldige Rückkehr seiner Teamstützen wie Lukas Wipfli (r.). Amcitia hofft auf die baldige Rückkehr seiner Teamstützen wie Lukas Wipfli (r.). Foto: ilo (Archiv)

2. Liga-Aufsteiger Amicitia Riehen beklagt viele Absenzen und fehlende Identifikation einzelner Spieler. 
«Den Spielern, die auf dem Feld standen, mache ich keinen Vorwurf», sagt Amicitia-Trainer Giuseppe Stabile nach Spielschluss leicht angesäuert. Zwar setzte es gegen den FC Bubendorf, Tabellenführer der 2. Liga regional, eine 2:5-Auswärtsniederlage ab. Die Rotweissen konnten aber in Anbetracht der zahlreichen Absenzen sowie dem Einsatz einiger A-Junioren überzeugen und beinahe einen Punkt aus dem Baselbiet mitnehmen. Ein unglücklicher Entscheid des Linienrichters beim vermeintlichen Ausgleich kurz vor Schluss verhinderte das dritte Remis für die Riehener. Stattdessen stehen zwei Punkte und vier Niederlagen zu Buche. Von einer Aufstiegseuphorie ist beim FCA schon länger nichts mehr zu spüren. Die Ursachen für den verkorksten Saisonstart sind klar und haben in erster Linie mit den Spielern zu tun, die nicht oder nur selten anwesend sind. 

Breites Kader ausgedünnt
Bereits in der Aufstiegssaison beklagten die Riehener immer wieder Verletzungspech. Doch im Vergleich zur aktuellen Absenzenliste war das geradezu harmlos. Gleich 14 Spieler, darunter Stammspieler wie Lukas Wipfli, Marco Ammann, Philippe Sidler und Lucas Fernandez, sind entweder verletzt, in den Ferien, beruflich verhindert oder befinden sich im Aufbautraining. «Mit den Spielern, die mir im Moment zur Verfügung stehen, sind wir in der 2. Liga nicht konkurrenzfähig», so Stabile. Dabei hat der Verein nach drei Jahren 3. Liga-Fussball seine Kräfte für die neue Spielzeit gebündelt, Spieler aus der zweiten Mannschaft mit 2. Liga-Potenzial für ein Engagement im Fanionteam überzeugen können und den Kader gezielt verstärkt, sodass dieses Team im gesicherten Mittelfeld platziert sein müsste. Die Realität sieht so aus: Rang 13, Abstiegsplatz.

Spieler sind angezählt
Auch die starken Junioren werden gefördert und erhalten in dieser schwierigen Phase die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Stabile will die Trendwende einleiten und nimmt dafür vor allem die erfahrenen Spieler, seine Leader in die Pflicht. «Viele Spieler haben offenbar etwas Besseres zu tun, als sich für den Verein einzusetzen. Die vielen Abwesenden in den Trainings und am Matchtag sind für mich ein Zeichen der schlechten Mentalität.» Die Probleme werden in den kommenden Wochen mit der Mannschaft, dem Trainerstaff und dem Vorstand knallhart angesprochen. «Noch bleibt uns Zeit für Korrekturen», sagt Stabile. Bereits im Winter will er mit seiner Kaderplanung über die Bücher. «Spieler, die jetzt nicht mitziehen, bekommen keine Chance mehr.» 

Hoffen auf Rückkehrer
Immerhin: Trainings mit vier Akteuren der ersten Mannschaft und zahlreichen A-Junioen wie zuletzt sollen der Vergangenheit angehören. Stabile erwartet in den nächsten Tagen einige Teamstützen zurück im Trainingsbetrieb. Zudem kommt Amicitia der Spielplan entgegen. Auf das in der gegenwärtigen Situation eher unbedeutende Cupspiel von diesem Samstag gegen 4. Ligist Zwingen folgt erst am Sonntag, 23. September, das nächste Heimspiel gegen den FC Black Stars (13.00 Uhr, Grendelmatte). Der Trainer kündigt zwei harte Wochen an: «Wir werden diese Zeit für eine zweite Vorbereitung nutzen». 

www.fcamicitia.ch

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