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Einige Fragezeichen vor dem RTV-Saisonstart

  • Donnerstag, 30 August 2018 13:39
  • geschrieben von  ilo
Dennis Krause (am Ball) soll den RTV-Rückaum verstärken. Dennis Krause (am Ball) soll den RTV-Rückaum verstärken. Foto: zVg./Varadi

Nach dem direkten Wiederaufstieg will sich der RTV Basel in der Nationalliga A etablieren. 
Erfahrung als Cheftrainer in der höchsten Spielklasse hat Samir Sarac bereits bei Endingen und GC gesammelt. Die Genugtuung beim serbisch-schweizerischen Doppelbürger, sich nach einem Jahr in der Nationalliga B nun mit dem RTV Basel wieder auf höchstem Niveau präsentieren zu können, ist gross. Denn mit der Nati A hat Sarac schon vor einem Jahr gerechnet. «Ich habe diese Aufgabe damals akzeptiert und bin froh, dass wir uns am Ende für eine perfekte Saison belohnt haben». Als Aussenseiter sieht er seine Mannschaft nicht. «Eine solche Haltung passt nicht zu mir, denn ich glaube immer an das Unmögliche.»

Suboptimale Vorbereitung 
Was ist für die Realturner in der neuen Saison unmöglich? «Meister werden wir nicht», sagt Sarac mit einem Lachen im Gesicht. «Aber vielleicht erreichen wir den Cupfinal oder schaffen den Ligaerhalt schon nach der Hauptrunde». Auch Sarac ist sich bewusst, dass sich der RTV wohl eher gegen hinten orientieren – gegen den Abstieg kämpfen muss. Das hat einerseits mit der Konkurrenz in der NLA zu tun. Andererseits blieb den Bebbi nach dem späten Aufstieg im Mai nur wenig Zeit für eine optimale Saisonvorbereitung. Die Spiele brauchten eine Pause und so ging es beim RTV erst Ende Juli richtig los. Eine erste Trainingsphase im Frühsommer, wie sie üblich ist, entfiel komplett. Hinzu kommt, dass die Verantwortlichen lange nicht wussten für welche Liga sie planen müssen. Der Spielermarkt gab Ende Mai bereits nicht mehr viel her.

Testspiele machen Mut
Doch Sarac lässt sich ob den schwierigen Umständen nicht unterkriegen. Rückraumspieler Dennis Krause (31/Dubai), Kreisläufer Christian Wipf (27/HC Kriens-Luzern) sowie die beiden Rückkehrer Henry Martinez und Linkshänder Kevin Langhein stehen dem Trainer neu zur Verfügung. Krause soll die Lücke schliessen, die durch den Rücktritt von Florian Goepfert entstanden ist. Der Deutsche kommt zwar mit der Erfahrung aus sieben Jahren in der Bundesliga nach Basel, doch seit seinem Wechsel 2016 nach Dubai spielte der Zwei-Meter-Mann kaum mehr Handball. Wipf soll Kreisläufer Dick Hylken entlasten und der Abwehr mehr Stabilität verleihen. Die Testspielresultate gegen Kriens-Luzern (27:28) und St. Otmar St. Gallen (30:29) machen durchaus Mut. Überbewerten sollte man Vorbereitungsspiele nicht, aber in Anbetracht des schwierigen Sommers scheint der RTV gewappnet für die neue Spielzeit, die am Sonntag, 2. September mit einem Heimspiel (17.00 Uhr, Rankhof) gegen den TSV Fortidudo Gossau beginnt.

Zweiklassengesellschaft NLA
Trotz den ansprechenden Resultaten: Die Luft in der NLA ist dünn. Viel dünner als in der schwach besetzten NLB. Gossau, GC, St. Gallen, Kriens-Luzern heissen die Teams, welche in Reichweite der Basler scheinen. In der oberen Tabellenhälfte werden Suhr Aarau, Bern, Schweizer Meister Thun, Winterthur und Ligakrösus Schaffhausen erwartet. Der RTV – konkurrenzlos in der Aufstiegssaison – wird sich wieder mit Niederlagen auseinandersetzen müssen. «Das ist mental nicht einfach», meint Sarac. «Ruhig bleiben und weiterarbeiten» lautet sein Rezept. Es ist Sarac zuzutrauen, dass er mit seiner besonnenen Art und seinem guten Draht zur Mannschaft diese aus einer Negativspirale herausmanövrieren kann. Nur: Wie viel Geduld hat Präsident Alex Ebi diesmal? Mit ex-Trainer Joop Fiege zog man nach einer Niederlagenserie früh die Reissleine.

www.rtvbasel.ch

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