Dienstag, Oktober 16, 2018

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RTV Basel schafft direkten Wiederaufstieg

  • Sonntag, 20 Mai 2018 11:13
  • geschrieben von  ilo
Nach nur einer Saison in der NLB steigt der RTV wieder auf. Nach nur einer Saison in der NLB steigt der RTV wieder auf. Foto: zVg.

Dank einem 29:25-Heimsieg steigen die Realturner nach einer Saison in der Nationalliga B wieder in die höchste Schweizer Spielklasse auf.
«Nach einer solchen Saison musst du aufsteigen». Das waren die Worte von RTV-Routinier Florian Goepfert vor den Aufstiegs-Playoffs. Goepfert und seine Teamkollegen liessen nach einer hervorragenden Qualifikation mit 23 Siegen aus 26 Spielen gleich drei weitere folgen und zeigten damit wohl eine der dominantesten Saisons eines NLA-Aufsteigers in der Geschichte des Schweizer Handballs. Der direkte Wiederaufstieg ist also Tatsache, und er ist natürlich hochverdient. Erwarten durfte man von diesem RTV Basel einiges. Das Team blieb nach dem Abstieg grösstenteils beisammen und verpflichtete auf den Schlüsselpositionen mit Tibor Jurjevic (Rückraum Mitte) und Aistis Pažemeckas (Torhüter) zwei Spieler, die den Unterschied ausmachen können.

Ein grosser Anteil am Erfolg der Realturner gehört aber Trainer Samir Sarac. Der kroatisch-schweizerische Doppelbürger verpasste seinem Team ein neues, gut funktionierendes Defensivkonzept. Zudem fand Sarac, der im letzten Sommer das Traineramt übernahm, rasch Zugang zu seinen Spielern. Mit seiner Art gelang es Sarac, die Mannschaft nach einer schwierigen Abstiegssaison wieder aufzubauen. Spieler und Umfeld berichten, dass die Stimmung schon lange nicht mehr so gut gewesen sei wie in dieser Saison.

Totale Dominanz
Auf dem Spielfeld zeigte sich diese gute Stimmung in Form der totalen Dominanz. Nur zwei (unbedeutende) Niederlagen und ein Remis sprechen Bände. Eine gewisse Unzufriedenheit machte sich beim RTV erst breit, als die Playoff-Qualifikation und Rang 1 bereits Wochen vor dem Start der Aufstiegs-Playoffs feststanden. Kann die Mannschaft die Spannung ohne wirkliche Ernstkämpfe bis zum Schluss hochhalten? Seit gestern hat man bei den Baslern die erfreuliche Gewissheit. In allen drei Playoff-Begegnungen war der RTV dem STV Baden taktisch, spielerisch und kämpferisch überlegen.

Nur die Müdigkeit spielte Goepfert und Co. zwischenzeitlich einen Streich. In Spiel 2 lag der RTV zwischenzeitlich mit elf Toren in Führung und musste Baden bis auf fünf Treffer heranziehen lassen. Gestern glichen die Gäste nach einer 18:11-Pausenführung für die Basler sogar noch aus (20:20, 42.). «Es war eine lange Saison, die Müdigkeit war nach der Pause spürbar – erst recht, wenn du vermeintlich vorentscheidend in Führung liegst», meinte Sarac nach der Partie. Auf dem Leistungseinbruch gross herumreiten will der Trainer verständlicherweise nicht, denn «heute ist alles gut».

Krasser Niveuunterschied
Ob auch in Zukunft alles gut wird, und sich der RTV Basel längerfristig in der NLA halten kann, hängt mitunter vom Spielermaterial ab, das Sarac in der nächsten Saison zur Verfügung steht. Für einen ganz zentralen Spieler müssen die Verantwortlichen Ersatz suchen: Florian Goepfert hat vor einigen Wochen sein Karriereende nach dieser Spielzeit angekündigt und erfüllte sich mit dem Aufstieg – dem dritten mit dem RTV – seinen Traum.

Das Gros der Mannschaft dürfte zusammenbleiben. Mit Routinier Rares Jurca laufen die Gespräche über eine Vertragsverlängerung. Mit Verstärkungen kann trotz knapper Kasse gerechnet werden. Denn eines ist klar: Der Niveauunterschied zur NLA ist beträchtlich. Nicht zuletzt das phasenweise inferiore Baden als zweitbestes NLB-Team ist Beweis dafür.


Florian Goepfert wird verabschiedet und für seine Karriere geehrt.


Grenzenloser Jubel nach Spielschluss.

www.rtvbasel.ch

 

Letzte Änderung am Sonntag, 20 Mai 2018 11:38

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