Mittwoch, Dezember 19, 2018

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«Vielleicht liegt es einfach am Trainer»

  • Freitag, 16 März 2018 16:07
  • geschrieben von  ilo
Im Trainingslager auf Gran Canaria holte sich Amicitia den letzten Schliff. Im Trainingslager auf Gran Canaria holte sich Amicitia den letzten Schliff. Foto: zVg.

Amicitia-Riehen-Trainer Giuseppe Stabile will nach drei Jahren in der 3. Liga endlich aufsteigen. 

VG: Amicitia Riehen steht an der Tabellenspitze, hat den stärksten Angriff, die beste Abwehr: Sie sind zum Aufsteigen verdammt.

Giuseppe Stabile:  Verdammt dazu sind wir nicht, der Verein zumindest nicht. Es wäre sicher kein Beinbruch, wenn es nicht klappt. Für mich hingegen schon. Aber klar: Auch der Verein will aufsteigen. Es ist das erklärte Ziel. Ich bin nun das dritte Jahr bei Amicitia in der 3. Liga und setze mir selber am meisten Druck auf, nicht der Mannschaft. Wenn es Ende Saison nicht reichen sollte, werde ich ehrlich zu mir sein und komme vielleicht zur Feststellung, dass es am Trainer liegt.

Sie wären also nicht mehr Amicitia-Trainer, wenn der Aufstieg erneut misslingt?
Ich glaube es nicht, möchte es aber nicht kategorisch ausschliessen.


Weshalb nicht?
Das hat in erster Linie damit zu tun, dass ich mich im Verein und mit meiner Mannschaft sehr wohl fühle. Es passt alles: die Menschen, die Infrastruktur. Ich weiss zu schätzen, was ich hier in Riehen habe. Gerade Letzteres ist schlicht sensationell. Mit zahlreichen Rasenplätzen, einem Kunstrasenplatz, Beachvolleyballplätzen, modernen Kabinen, einem tollen Stadion mit Tartanbahn und der wunderschönen Umgebung bewegt sich Amicitia im Amateurbereich auf allerhöchstem Niveau. Hinzu kommt, dass ich das aktuelle Team von Grund auf neu aufgebaut habe. Ich kenne das vorhandene Potenzial. Das liegt deutlich über der 3. Liga.

Sie steigen am Sonntag (Anm. d. Red. 13.00 Uhr, Grendelmatte) gegen Ettingen in die Rückrunde. Wie verlief die Vorbereitung?
Wir hatten optimale Trainingsbedingungen auf Gran Canaria, konnten uns in der Vorbereitung mit höherklassigen Gegnern messen und haben versucht unser Spiel auch gegen spielerisch stärkere Teams durchzuziehen. In den letzten Trainings vor dem Rückrundenstart holen wir uns jetzt noch den letzten Schliff und dann sind wir definitiv bereit.

Ihren Kader konnten Sie im Winter nochmals verstärken.
Ja, das ist sehr erfreulich. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass er für das gemeinsame Ziel die Kräfte bündelt und Spieler wie Philippe Sidler und Raphael Heizmann überzeugen konnte, von der zweiten in die erste Mannschaft zu wechseln. Zuversichtlich stimmt mich auch, dass der Unterbau des Vereins mit der starken A-Jugend immer wieder talentierte Spieler hervorbringt. Ein weiterer Joker, den wir in der Hinterhand haben, sind unsere ehemaligen Spieler, die seit Jahren in höheren Ligen spielen und sich in Gesprächen mit dem Verein interessiert gezeigt haben, bei einem Aufstieg zurückzukehren. Ich bin dank diesen Voraussetzungen der festen Überzeugung, dass wir bei einem Aufstieg nicht lange in der 2. Liga verbleiben würden.

Mit dem SV Muttenz und dem FC Therwil liegen zwei Teams praktisch gleich auf. Wer wird zum gefährlichsten Konkurrenten im Aufstiegskampf?
Ich vermute, es wird auf einen Zweikampf herauslaufen. Muttenz, Therwil oder wir werden Federn lassen. Zudem muss berücksichtigt werden, dass für Muttenz die Promotion möglicherweise gar nicht möglich ist, sollte ihre erste Mannschaft nicht in die 2. Liga interregional aufsteigen.

Aber es bleibt dabei: Der FC Amicitia Riehen ist der klare Favorit.
Dagegen wehre ich mich auch nicht. Aber das letzte Spiel vor der Winterpause hat es gezeigt (Anm. d. Red. 0:1-Niederlage gegen Reinach): Auch wir müssen uns die Punkte verdienen.

www.fcamicita.ch

Letzte Änderung am Freitag, 16 März 2018 16:14

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