Dienstag, November 20, 2018

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Der neue Kapitän bringt den EHC wieder auf Kurs

  • Donnerstag, 01 Februar 2018 13:39
  • geschrieben von  ilo
Mit Neo-Trainer Albert Malgin (hinten rechts) hat der EHC Basel wieder in die Spur gefunden. Mit Neo-Trainer Albert Malgin (hinten rechts) hat der EHC Basel wieder in die Spur gefunden. Foto: zVg./Perren

Die Basler Eishockeyaner müssen in den letzten zwei Qualifikationsrunden siegen, wollen sie die Playoffs noch erreichen. 
Eine junge, verunsicherte Eishockeymannschaft sitzt in einem wackeligen Boot, dessen Kapitän zunehmend die Kontrolle über Kurs und Passagiere verliert. In etwa so präsentiert sich der EHC Basel im Herbst des vergangenen Jahres. Undiszipliniertheiten schleichen sich im Team von Trainer Reto Gertschen ein. Die Folgen: Das Boot schlägt mitten in der Saison leck. Mehrere Spieler bleiben weit hinter den Erwartungen der Verantwortlichen um Sportchef Olivier Schäublin zurück, das Team rutscht in der Tabelle ab: Es droht das Verpassen der Saisonvorgabe – die Playoff-Qualifikation.

Turnaround geschafft
Kapitän Gertschen wird es nach Ansicht seiner Vorgesetzten nicht mehr gelingen, das Ruder herumzureissen und das Boot wieder auf Kurs zu bringen. Nach Vorfällen hinter den Kulissen wird er selbst zum Problem. Seinen Trainer-Posten muss der Berner Anfang Dezember räumen, bleibt dem EHC aber im Nachwuchsbereich erhalten. Auf der Suche nach einem Ersatz wird man in Österreich fündig: Albert Malgin löst seinen Vertrag beim EHC Lustenau auf und tritt Gertschens Nachfolge an. Der Auftakt glückt: Gegen den Tabellenletzten Neuchâtel resultiert ein 7:0-Heimsieg. Es ist der Start eines eindrücklichen Turnarounds, der dazu führt, dass sich die Basler noch im Rennen um die Playoffs befinden. Die Bebbi feiern sechs Siege in Folge. Doch letztes Wochenende nimmt Malgins Serie der Ungeschlagenheit gegen Dübendorf ein Ende.

Die Trendwende habe mit der Art, wie Malgin die Mannschaft führt und einstellt zu tun, sagt Schäublin. «Wir wollten keinen Bandengeneral und auch keinen Trainer, der nur Streicheleinheiten verteilt.» Der 51-jährige Schweiz-Russe mit langjähriger Vergangenheit als Spieler und Trainer in der Nationalliga B könne die Vorstellungen des Managements dem Team optimal vermitteln, so Schäublin weiter.

Vater und Sohn
Nach Albert Malgins Akquisition stösst sein älterer Sohn Dimitri ebenfalls zum EHC. Der 29-jährige Stürmer sammelte Erfahrung bei diversen NLB-Clubs, während es der jüngere Sohn Denis bei den Florida Panthers zum NHL-Stammspieler schaffte. Dass die beiden EHC-Malgins nicht gratis in Basel arbeiten, versteht sich von selbst. Dennoch versichert Schäublin: «Wir sprengen unser Budget für diese Verpflichtungen nicht. Unter anderem konnten wir durch Dario Rohrbachs Leihe zu den Ticino Rockets Zusatzeinnahmen generieren.»

Verlieren verboten
Will der EHC Basel das Boot ohne fremde Hilfe über den Trennstrich und in die Playoff-Plätze manövrieren, muss er in den beiden abschliessenden Qualifikations-Runden gegen Star Forward (Spielschluss nach Redaktionsschluss, Anm. d. Red.) und den HC Sion-Nendaz (Sa. 16.15 Uhr, St. Jakob Arena) siegen. Der Abstieg droht zwar auch beim Gang in die Playouts nicht – dieser ist rechnerisch nicht mehr möglich. Doch Headcoach Malgin nimmt seine erfahrenen Spieler in die Pflicht: «Sie müssen bei uns den Unterschied ausmachen und unsere Jungen mitziehen, gerade in solch entscheidenden Spielen.» Trainer und Sportchef strahlen Zuversicht aus. In der Mannschaft herrscht positive Stimmung und die taktischen Anpassungen im Spielsystem greifen. Die Chancen, dass der neue EHC-Kapitän das Basler Boot in Playoff-Gewässer steuern kann, stehen gut.

www.ehcbasel.ch

Letzte Änderung am Donnerstag, 01 Februar 2018 13:51

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