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«Das Team ist jung, aber nicht unerfahren»

  • Donnerstag, 12 Oktober 2017 18:04
  • geschrieben von  ilo
Als Aufsteiger strebt Traktor Basel den Ligaerhalt an. Als Aufsteiger strebt Traktor Basel den Ligaerhalt an. Foto: zVg.

Nachdem Traktor Basel im vergangenen Frühling am grünen Tisch aufgestiegen ist, stellen sich die Volleyballer und deren sportlicher Leiter Heiko Breer den Herausforderungen der Nationalliga B. 

VG: Herr Breer, es waren turbulente Tage am Ende der letzten Saison. Was hat sich da genau abgespielt?
Heiko Breer: Wir erhielten noch während den Playoff-Spielen vom Nationalliga-B-Team der Appenzeller Bären die Information, dass sie sich aus der Liga zurückziehen. Auch Swiss Volley stand mit uns in Kontakt. Allerdings war bis zum Ablauf der Meldefrist für die nächste Saison nicht klar, ob wir den Platz in der NLB auf sicher haben. Nachdem wir den Playoff-Final gegen Kreuzlingen verloren, feierte das Team dennoch, im Wissen darum, dass bereits das Erreichen der Playoffs für den Aufstieg sehr wahrscheinlich reichen würde. Am darauffolgenden Montag erfuhren wir dann vom definitiven Aufstieg.

Dann war der Aufstieg perfekt. Nicht die Art und Weise, wie man aufsteigen will, oder?
Natürlich fehlten die grossen Emotionen ein wenig. Allerdings war es nicht so, dass wir ohne die Absage von Appenzell nicht aufgestiegen wären. Wir haben eine tolle Saison gespielt und hätten nach der Playoff-Niederlage gegen Kreuzlingen in einer Viererpoule noch einmal um den Aufstieg gespielt. Da rechneten wir uns intakte Chancen aus. Dennoch waren wir froh, dass wir Gewissheit hatten. Es wären bis Ende April nochmals sechs schwierige Partien auf dem Programm gestanden.

Nun spielt Ihre Mannschaft in der zweithöchsten Spielklasse. Welche Konsequenzen hat der Aufstieg für das Team und den ganzen Verein?
Zunächst bedeutete der Aufstieg unserer ersten Mannschaft, dass unser zweites Team in die 1. Liga aufsteigen konnte. Auf finanzieller Seite haben wir in der NLB ganz neue Möglichkeiten. Einerseits sind die Sponsoreneinnahmen gestiegen. Andererseits erhalten wir nun vom Swisslos-Fonds einen grosszügigen Beitrag. Mit diesen Mehreinnahmen haben wir mehr Planungssicherheit. Als weiteren positiven Effekt ist die stärkere Wahrnehmung durch das Sportamt zu erwähnen, was uns beim Thema Hallenplanung möglicherweise zu Gute kommt. Zudem konnten wir die Mannschaft zusammenhalten und punktuell verstärken.

Die Mannschaft ist relativ jung und unerfahren - ein Handicap in der neuen Liga?
Es stimmt, wir sind jung, aber nicht unerfahren. Die grosse Mehrheit der Spieler des aktuellen Teams spielt seit einigen Jahren auf 1. Liga-Niveau. In den letzten Jahren bei uns und zuvor bei anderen Teams in der Region. Mit der Verpflichtung von Nick Hagenbuch (198cm, Anm. d. Red.) konnten wir die Lücke im Block schliessen. Mein Sohn Florian war in der letzten Saison verletzt und ist jetzt wieder voll dabei, genauso wie Philipp Wirth. Ich bin überzeugt, dass wir noch stärker aufgestellt sind.

Was bedeutet das für die Zielsetzung?
Als Aufsteiger ist die Zielsetzung klar: Wir wollen die Liga halten. Der Ligaerhalt hat Priorität. Spielen wir in der Gruppe West eine starke Saison und vermeiden mit einer Platzierung unter den besten vier den Gang in die Abstiegsrunde, sagen wir sicher nicht Nein. Das zu erreichen wird allerdings sehr schwierig.

NLB-Premiere für Traktor Basel
Traktor Basel startet am Samstag, 14. Oktober auswärts gegen Colombier Volley in die erste NLB-Saison der Vereinsgeschichte. Das erste Heimspiel steigt am Samstag, 21. Oktober, 17.00 Uhr Sporthalle Margarethen gegen Volleyball Papiermühle. 

www.traktorbasel.ch

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 12 Oktober 2017 18:26

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