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«Der Aufstieg ist nicht planbar»

  • Freitag, 01 September 2017 11:59
  • geschrieben von  ilo
Unihockey Basel Regio (in rot) will die Auf-/Abstiegsspiele erreichen. Unihockey Basel Regio (in rot) will die Auf-/Abstiegsspiele erreichen. Foto: zVg./Gino Günzburger

Unihockey Basel Regio steigt in die zweite NLB-Saison. Sportchef und Spieler Patrick Mendelin will mit seiner Mannschaft weiter Fortschritte erzielen. 

VG:Patrick Mendelin, weshalb haben Sie sich entschieden, ab Oktober Ihr Engagement bei Wiler-Ersigen (NLA) zu beenden, und sich auf und neben dem Feld voll auf Basel Regio zu konzentrieren?

Patrick Mendelin: Das hat einerseits mit unseren Ambitionen bei Basel Regio und den bereits erzielten Fortschritten zu tun. Andererseits haben die zwölf Saisons bei Wiler-Ersigen viel Kraft gekostet. Das Hin- und Herfahren geht an die Substanz. Ich möchte das, was wir in Basel aufgebaut haben, weiter vorantreiben.

Mit der Verpflichtung des letztjährigen Playoff-Topscorers Mikko Jolma (FIN, 30)  ist Ihnen ein regelrechter Transfercoup gelungen.

Wir sind sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat. Mikko ist ein erfahrener Spieler, der weiss, wo das Tor steht. Das hat er in der letzten Saison mit über 40 Toren eindrücklich bewiesen. Für unser junges Team ist er die optimale Verstärkung. Von seiner Abschlussstärke, seiner Cleverness im Spiel mit dem Ball, aber auch von seinen defensiven Qualitäten können alle etwas lernen.

Was bedeutet diese Verpflichtung und die Qualität des gesamten Kaders für die Zielsetzung?

Die Mannschaft ist in punkto Breite sicher noch einmal besser aufgestellt als in der vergangenen Saison. Wir möchten einen weiteren Schritt vorwärtskommen. Resultatmässig bedeutet das das Erreichen der Auf-/Abstiegsspiele, nachdem wir diese zuletzt knapp verpasst haben. Klar möchten wir irgendwann aufsteigen, wollen uns aber nicht zu viel Druck aufsetzen. Den Gegner können wir ohnehin nicht beeinflussen. Wenn er stärker ist, dann ist das halt so. Der Fokus muss auf unserer Arbeit liegen. Der Aufstieg ist nicht planbar.   

In der letzten Saison profitierte Basel Regio sicher auch von der Aufstiegseuphorie. Wie beurteilen Sie die Stärkeverhältnisse aktuell?

Es ist sicher so, dass uns der eine oder andere Gegner unterschätzt hat. Das wird eher nicht mehr geschehen. Ich bin aber der Meinung, dass wir spielerisch genau dort gelandet sind, wo wir auch hingehören. Vom Aufsteiger-Bonus werden wir zwar nicht mehr profitieren, aber ich bin von der Qualität der Mannschaft überzeugt und sehe deswegen auch keinen Grund, weshalb wir auf diesen Bonus angewiesen wären.

Welche Gegner sehen Sie als ärgste Herausforderer?

Ich habe das Gefühl, dass die ersten drei Plätze unter Thurgau, Sarnen und uns ausgemacht werden. Das sind die drei Teams, welche auf den Ausländerpositionen am stärksten besetzt sind und spielerisch überzeugen. Die Leistungsdichte ist in dieser Liga allerdings enorm hoch, sodass es durchaus möglich ist, dass auch andere Teams vorne mitmischen.
 

Vorbereitungsturnier in der Sporthalle Sandgruben
Die in diesem Jahr bereits zum 11. Mal stattfindende Stöckli Unihockey Challenge ist das schweizweit grösste Unihockey-Vorsaisonturnier auf dem Grossfeld, was die Anzahl Kategorien, Teilnehmer (gegen 800 Sportler) und Dauer betrifft. Am Sonntag, 3. September, greifen zum Abschluss die NLB-Herren von Unihockey Basel Regio ins Geschehen ein. Ab 9.30 Uhr tritt das Team von Trainer Daniel Moser gegen UHC Grünenmatt (NLB), UH Red Lions Frauenfeld (1. Liga), UHC Lions Konolfingen (1. Liga), Langenthal Aarwangen (NLB) und Ad Astra Sarnen (NLB) an.

 

www.unihockeybaselregio.ch

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