Sonntag, November 19, 2017

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

«Aus Niederlagen lernt man am meisten»

  • Donnerstag, 20 Juli 2017 12:05
  • geschrieben von  ilo
An der U21-WM in China bliebe Bremer/Haussener hinter den Erwartungen zurück. An der U21-WM in China bliebe Bremer/Haussener hinter den Erwartungen zurück. Foto: fivb.org

Die beiden Basler Beachvolleyball-Profis Florian Breer (18) und Yves Haussener (19) kehren mit einem 9. Platz von der U21-WM in China zurück und freuen sich bereits auf das Heimspiel auf dem Barfi. 

VG: An der U21-WM in Nanjing (CHN) war nach einer tadellosen Gruppenphase im Achtelfinal gegen starke Spanier Schluss. Konnten Sie die erste Enttäuschung schon etwas verdauen?
Yves Haussener: Unmittelbar nach der Partie war die Enttäuschung riesig. Mittlerweile haben wir das Video vom Spiel genau angeschaut, die Niederlage analysiert und verdaut.

Sie können sich U17-Weltmeister und U20-Vizeweltmeister nennen, holten zweimal Bronze an U18- und U20-Europameisterschaften. Diesmal konnten Sie «nur» einen neunten Rang zu Ihrem eindrücklichen Palmarès hinzufügen. Warum hat es nicht bis ganz nach vorne gereicht?
Florian Breer: Schwer zu sagen, woran es gelegen hat. Wir waren auf keinen Fall schlecht vorbereitet. Das zeigen die guten Ergebnisse in den Gruppenspielen. Wir hatten sicher etwas Pech mit der Auslosung.

Haussener: Im Achtelfinal gegen die starken Spanier hat in den entscheidenden Momenten nicht alles gepasst, und auch das Glück lag nicht auf unserer Seite. Das kommt vor. Wir müssen es einfach akzeptieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Aus Niederlagen lernt man bekanntlich am meisten.

Sie gehören zu den hoffnungsvollsten Nachwuchs-Beachvolleyballern der Schweiz. Was braucht es noch, um Anschluss an die Weltspitze zu finden?
Breer: Das Niveau an der Weltspitze ist in den letzten Jahren immer dichter geworden. Das und der Turnierkalender mit weniger Turnieren und kleineren Teilnehmerfeldern erschwert dieses Ziel natürlich. Zudem haben wir das Handicap unserer eher geringen Körpergrösse. Vor allem am Block ist das spürbar. Dennoch wollen in den nächsten Jahren versuchen, vermehrt Turniere der World Tour zu bestreiten. Wenn wir in unserem Spiel noch konstanter auftreten, die Präzision erhöhen und aus Erfahrungen lernen, bin ich guten Mutes, dass wir die Lücke etwas schliessen können. Allerdings ist aufgrund unserer Grösse nicht klar, wie lange Yves und ich noch zusammenspielen.

Was steht in dieser Saison noch auf Ihrem Programm?
Haussener: Es folgen noch einige Highlights. Das Turnier auf dem Barfi gehört dazu (vom 29. Juli bis 1. August, Anm. d. Red.). Auf internationaler Ebene können wir uns an der U20-Europameisterschaft in Italien nochmals beweisen. Und auch an der Schweizermeisterschaft in Bern wollen wir Vollgas geben.

In Arlesheim ist ein regionales Beachsport-Zentrum am entstehen (Vgl. unten). Was würde das für den Beachvolleyballsport in der Region Basel bedeuten?
Haussener: Die Möglichkeit um die Ecke und den Winter hindurch trainieren zu können, ist für uns, aber auch für andere Teams und den Breitensport eine grossartige Sache. Es wäre genial, wenn das Projekt zu Stande kommt. Im Moment sieht es dank der kantonalen Unterstützung und dem toll angelaufenen Crowdfunding gut aus.

Ein Beachsport-Zentrum für die Region Basel 
Der Verein Beachvolleball Uptown Basel will eine alte Industriehalle im stadtnahen Schorenareal (Arlesheim) für die Dauer von drei Jahren zwischennutzen. Um diese Chance zu ergreifen, hat sich im Dezember 2016 der Verein gegründet - mit dem Ziel, in der Region das erste Beachsportzentrum zu eröffnen. Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Kanton Basel-Landschaft (Swisslos-Sportfonds), von der Scheidegger-Thommen-Stiftung, der Stiftung Kantensprung sowie von Swissvolley Region Basel. Das Beachsportzentrum mit seinen Indoor- und Outdoorcourts wird dem Breiten- und Nachwuchs-, wie auch für den Leistungssport offenstehen. Bestandteil des Konzepts sind auch Turniere, regelmässige Trainings und Events. Auf der Crowdfunding-Plattform «I belive in you» versucht der Verein die letzte Meile der Finanzierung zu bewältigen und Geld für Sand zu sammeln. Insgesamt 30'000 Franken sollen dafür zusammenkommen.

www.ibelieveinyou.ch / www.beachzentrum-basel.ch

 

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.

- Anzeige -

Hier könnte Ihre Werbung stehen

Tel. +41 61 681 98 21

Ihr VogelGryff-Team