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Gladiators verfolgen trotz Umbruch hohe Ziele

  • Donnerstag, 30 März 2017 12:37
  • geschrieben von  ilo
Gute Stimmung bei den Gladiators nach dem Spiel in Genf. Gute Stimmung bei den Gladiators nach dem Spiel in Genf. Foto: zVg.

Die American Footballer der Gladiators beider Basel sind mit einem 39:21-Sieg in die neue Spielzeit gestartet. Coach Dwaine Wood ist trotz schwieriger Vorbereitung zuversichtlich, dass seine Mannschaft besser abschneidet als in der Vorsaison.    

VG: Herr Wood, das war ein Saisonstart nach Mass, oder?

Dwaine Wood: Am Ende haben wir uns souverän durchgesetzt. Ich bin mit der Leistung zufrieden. Nichtsdestotrotz hat man uns die suboptimale Vorbereitung angesehen. Das schlechte Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, kein einziges Testspiel konnten wir absolvieren. Deshalb ist es wenig erstaunlich, dass sich gerade zu Beginn der Partie noch einige leichte Fehler eingeschlichen haben.

Kommt hinzu, dass Ihre Mannschaft einen grösseren Umbruch hinter sich hat.
Vor drei Jahren mussten wir 24 Prozent des Kaders ersetzen, vor zwei Jahren waren es 19 und im letzten Jahr 34. Einige Spieler haben altersbedingt aufgehört, andere sind an die Universität nach Deutschland zurückgekehrt oder setzen andere Prioritäten. Dieser Aderlass hat uns tatsächlich Sorgen bereitet, weil uns auch Leistungsträger verlassen haben. Glücklicherweise haben wir eine hervorragende Nachwuchsabteilung, die uns immer wieder mit Talenten beliefert. Andererseits konnten wir auch absolute Football-Neulinge für unser Team gewinnen.

Blutige Football-Anfänger in der NLA, kann das gutgehen?
Ich war selbst überrascht, als ich diese Jungs gesehen habe. Zunächst dachte ich, dass sie kaum Chancen auf einen Platz im Roster haben werden. Sie haben mich eines Besseren belehrt. Es hilft allerdings, wenn man wie Raphael Favrod bei 1.96 Meter 145 Kilogramm mitbringt (lacht). Er bringt aber neben Gardemassen für einen Offensive Lineman auch eine hohe Spielintelligenz mit. Mit Spielpraxis gewinnen diese Spieler an Vertrauen und vermeiden Anfängerfehler.

Neben Junioren und Frischlingen konnten Sie Schlüsselpositionen mit vielversprechenden Spielern besetzen.
Mit der Verpflichtung von Quarterback Perry Patterson bin ich sehr glücklich. Er war die letzten Jahre bei den Zürich Renegades engagiert. Nun hat sich die Möglichkeit ergeben und wir haben sie gepackt. Perry strahlt eine grosse Souveränität aus und überzeugt mit seiner Genauigkeit im Passspiel. Auch Nathan Rhoades wird unsere Offense verstärken. Genauso wie Niko Nousiainen und Brandon Hathaway die Defense. Wir hatten selten eine solche Breite und Tiefe im Kader.

Was bedeutet dies für Ihre Zielsetzung?
Zuletzt sind wir zweimal kurz vor dem Swiss Bowl ausgeschieden. Ich denke, es bleibt bei diesem Top-Quartett, bestehend aus den Calanda Broncos, Bern Grizzlies, Winterthur Warriors und uns Gladiators. Wenn das Team von Verletzungen einigermassen verschont bleibt und es gelingt, die einfachen Fehler abzustellen, können wir es weit bringen. Der Swiss Bowl muss unser Ziel sein.

Gladiatoren gegen Eulen
Nach dem geglückten Saisonauftakt gegen Aufsteiger Genf, sind die Lausanne Owls (LUCAF) an diesem Sonntag (14.00 Uhr) im Rankhof zu Gast. Bereits um 11.00 Uhr treffen die Gladiator Juniors, die im letzten Sommer den Schweizer Meistertitel feiern konnten, auf die Junioren der Waadtländer.

www.gladiators.ch

Letzte Änderung am Sonntag, 02 April 2017 10:35

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