Samstag, September 23, 2017

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Nun ist der RTV Basel stark gefordert

  • Donnerstag, 30 März 2017 12:22
  • geschrieben von  ms
RTV-Präsident Alex Ebi glaubt, dass die Spieler den Ernst der Lage erkannt haben. RTV-Präsident Alex Ebi glaubt, dass die Spieler den Ernst der Lage erkannt haben. Foto: zVg./Varadi (Archiv)

Der Basler Handball-Traditionsverein steht vor entscheidenden Wochen. Von Meinrad Stöcklin
Die Handballer des RTV 1879 Basel kassierten in den letzten zwei Spielen zwei absolut ärgerliche Niederlagen und hätten eigentlich beide Partien gewinnen können, ja müssen. Im Heimspiel gegen das Schlusslicht Gossau hatte der RTV zwar Mühe und nach dem Ausgleichstreffer zwei Sekunden (!) vor Schluss schien zumindest ein Punkt im Kleinbasel zu bleiben. Durch eine schier unglaubliche Ungeschicklichkeit eines Basler Spielers bekam dann jedoch Gossau in der Schlusssekunde noch einen Penalty zugesprochen, nahm das unverhoffte Geschenk an und beide Punkte mit in die Ostschweiz. 

Am letzten Samstag, auswärts bei GC Amicitia Zürich, führte der RTV nach einem überzeugenden Zwischenspurt 18 Minuten vor Schluss mit 20:14. In der Folge jedoch brachen die Basler völlig ein und mussten die Heimreise mit einer 23:27-Niederlage im Gepäck antreten. Und weil Gossau am gleichen Tag St. Otmar St. Gallen bezwang, hat der RTV nur noch einen Punkt Vorsprung auf das Schlusslicht Gossau. Dies bei noch fünf ausstehenden Spielen, davon übrigens zwei gegen Gossau. Zwischen dem 19. und 26. April bestreitet der RTV innert acht Tagen drei Heimspiele. Der Tabellenletzte der NLA steigt per Ende Saison direkt in die NLB ab, auf den Zweitletzten warten zwei stets heikle Entscheidungsspiele gegen den Zweitplatzierten der NLB (vermutlich Stäfa). Für den RTV ist es nun das oberste Ziel, den Direktabstieg mit allen Mitteln zu verhindern und den zweitletzten Schlussrang und somit die Entscheidungsspiele zu erreichen. RTV-Präsident Alex Ebi nimmt Stellung.

Alex Ebi, wie beurteilen Sie die aktuelle Lage?
Sie ist ernst und angespannt. Jeder Spieler ist sich der Situation bewusst. Und dies wirkt sich nicht nur befreiend, sondern auch verkrampfend auf die Leistungen aus. Wir hatten eigentlich die ganze Saison nie wirklich damit gerechnet, dass uns am Schluss das Wasser derart bis zum Hals stehen wird.

Wo orten Sie die Ursachen?
Mit dem neuen Trainer (dem mittlerweile suspendierten Holländer Joop Fiege, Anm. d. Red.) hatten wir spielerisch zugelegt, er brachte die Mannschaft und die Spieler individuell weiter. Durch die Vergrösserung der eigenen Fähigkeiten fiel uns einiges leichter. Wir waren jedoch noch nicht so sattelfest, dass wir die spielerischen Fortschritte immer abrufen konnten. In diesen Momenten hätte es mehr Kampf gebraucht. Und diese Bereitschaft zum Kampf sank offenbar parallel zu den spielerischen Fortschritten. Und genau dieser Kampf mit Kopf ist nun gefragt.

Welche Massnahmen wurden getroffen, um die Negativ-Entwicklung irgendwie zu stoppen?
Wir entschlossen uns Anfang März zu einem Trainerwechsel. Und mit vielen Gespräche untereinander versuchen wir konstant den Knoten zu lösen. Die Mannschaft hat im vergangenen Herbst mehrfach bewiesen, was sie kann. Die Qualität ist zweifellos vorhanden, nach der Niederlagen-Serie sind nun die Köpfe stark belastet.

Was heisst dies für die Planung der nächsten Saison?
Erreichen wir die Entscheidungsspiele, steht erst am 20. Mai fest, in welcher Liga wir nächste Saison spielen. Das macht es natürlich extrem schwer, derzeit Gespräche mit aktuellen und potentiellen neuen Spielern zu führen.

Welche Bedeutung hätte ein Abstieg des RTV?
Die Region Nordwestschweiz braucht einen NLA-Verein. Wir setzen alles daran, dass dies so bleibt.

www.rtvbasel.ch

Letzte Änderung am Donnerstag, 30 März 2017 13:27

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