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Herrenvolleyball dank Traktor Basel auf dem Vormarsch

  • Donnerstag, 02 März 2017 11:14
  • geschrieben von  ilo
Timon (links) und Janis Gysin wollen mit Traktor Basel in die Nati B aufsteigen. Timon (links) und Janis Gysin wollen mit Traktor Basel in die Nati B aufsteigen. Foto: zVg. Stefan Gysin

Die 1. Liga-Volleyballer befinden sich mitten im Aufstiegskampf. Heiko Breer - der sportliche Leiter - erzählt im Interview mit dem Vogel Gryff, wie die Chancen stehen. 

VG: Heiko Breer, Ihre Mannschaft macht Freude. Das Hinspiel der Playoff-Halbfinals gegen das leicht favorisierte Amriswil konnte deutlich mit 3:0-Sätzen gewonnen werden. Wie überrascht sind Sie?


Heiko Breer:
Dass es am vergangenen Wochenende derart gut lief, kam schon etwas überraschend. Vor der Partie wussten wir nicht genau, ob die Amriswiler ihre Junioren einsetzen, die bereits im NLA-Team Einsatzzeit erhielten. Schliesslich setzten sie nur einen dieser Spieler ein, was ich mir nicht ganz erklären kann. Ich bin gespannt, wie sie im Rückspiel aufstellen. Die Leistungen während der Saison haben mich jedoch nicht überrascht. Im letzten Jahr haben wir die Aufstiegsspiele nur knapp verpasst. Es war bereits ein gutes Fundament vorhanden.

Wo sehen Sie die Gründe, dass es nun für die Playoffs gereicht hat?
Wir konnten im Vergleich zur letzten Saison Konstanz in die Mannschaft bringen. Einerseits mit unserem neuen Trainer Marc Fischer, der eine hohe Trainingsqualität garantiert. Zuvor war diese Position im Hinblick auf unsere Zielsetzung mit einem Spielertrainer nicht optimal besetzt. Andererseits sind im Sommer vier neue Spieler zu uns gestossen, die mittlerweile bewiesen haben, dass sie das Team verstärken. Sie haben sicher vom bereits intakten Gefüge profitieren können und sich prima integriert.

Sie sprechen die Zielsetzung an. Ist der Aufstieg realistisch?
Ich wusste, dass wir oben mitspielen können. Die Playoffs sind dann immer ein schwieriges Unterfangen. Da kommt es natürlich auch auf den Gegner an. Aber ja, wir setzen alles daran, in der nächsten Saison NLB spielen zu können. Wir müssen jetzt Schritt für Schritt nehmen. Am Samstag (15.30 Uhr, Margarethenhalle, Anm. d. Red.) folgt das Rückspiel gegen Amriswil. Bei einem Satzgewinn wären wir dank dem 3:0-Auswärtserfolg für den Playoff-Final qualifiziert. Setzt man sich in diesem durch wäre der Aufstieg perfekt. Die Verlierer des Finals spielen in einer Vierergruppe mit den beiden schwächsten NLB-Teams um zwei Plätze in der NLB. Es ist also noch ein weiter Weg, aber ich rechne uns intakte Chancen aus.

Auch die 2. Liga-Mannschaft schickt sich an, aufzusteigen.
Ja, das ist sehr erfreulich. Allerdings ist der Aufstieg nur möglich, wenn unser «Eins» ebenfalls aufsteigt. Für die Entwicklung nachrückender Talente wäre das natürlich optimal.

Als Talente kann man Ihre beiden Beach-Junioren-Weltmeister nicht mehr bezeichnen. Inwiefern sind Yves Haussener und Ihr Sohn Florian neben der Beach-Karriere auch noch bei Traktor Basel involviert?
Florian hatte Pech mit Verletzungen. Knieprobleme haben ihn ausser Gefecht gesetzt. Deshalb konzentrierte er sich auf die Rehabilitation und auf den Aufbau im Sand. Yves trainierte in der Vorrunde im Sand, spielte zuletzt aber mit uns und wird das auch in den Playoffs tun.

Der Altersdurchschnitt der Mannschaft ist mit etwas unter 20 erstaunlich tief. Es scheint, als bezahle sich das Konzept von Traktor Basel bereits nach kurzer Anlaufzeit aus.
Es ist schön zu sehen, wie sich unsere Junioren entwickeln. Trotz der vielen jungen Spieler, zeichnet das Team eine erstaunliche mannschaftliche Geschlossenheit aus. Wir von Traktor Basel profitieren sehr von der Zusammenarbeit mit dem SC Gym Leonhard Basel, der die Spieler hervorragend ausbildet. Auch das Förderprogramm «Volley Intensiv» soll an dieser Stelle erwähnt sein, das den Talenten mit zusätzlichen Trainings in den Bereichen Technik und Athletik wichtiges Rüstzeug mit auf den Weg gibt.

www.traktorbasel.ch

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 02 März 2017 11:32

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