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800 Unterschriften gegen Durchgangsverkehr

(v.l.) Monika Hermle, Roland Engeler (SP Einwohnerrat und Mitglied QV Niederholz), Paul Spring, Brigitta Gerber, Barbara Graham (v.l.) Monika Hermle, Roland Engeler (SP Einwohnerrat und Mitglied QV Niederholz), Paul Spring, Brigitta Gerber, Barbara Graham Foto: Tobias Gfeller

Seit die Grenzacherstrasse in der Nähe des Zollübergangs zu Grenzach-Wyhlen umfassend saniert wird, hat sich der Durchgangsverkehr in den Riehener Wohnquartieren Niederholz und Kornfeld massiv verstärkt. Während der Sanierung der Aeusseren Baselstrasse, die rund fünf Jahre dauern wird, steigt dieser Durchgangsverkehr nochmals an. Denn der ganze Verkehr von Basel in Richtung Lörrach soll über die Routen Rauracherstrasse-Kohlistieg/Kilchgrundstrasse-Mühlestiegstrasse-Grenzacherweg-Eisenbahnweg-Schützengasse-Inzlingerstrasse geleitet werden. Dagegen wehren sich die beiden Quartiervereine Niederholz und Kornfeld mittels Petition und sammelten innerhalb von nur einem Monat 800 Unterschriften. Am 11. März übergaben Paul Spring als Präsident des QV Niederholz und Monika Hermle als Präsidentin des QV Kornfeld die Unterschriften an Brigitta Gerber, Präsidentin der Petitionskommission des Grossen Rats Basel-Stadt. Die Kommission wird über die Petition beraten und noch vor den Sommerferien einen Bericht ablegen.

Hoffnung auf Unterstützung durch Gemeinderat
Unterstützung durch den Riehener Gemeinderat
Paul Spring sieht durch den «Schleichverkehr» in Quartieren vor allem eine Gefahr für die Kinder auf ihren Schulwegen. «Wir wollen vor allem für die Kinder das Maximum an Sicherheit herausholen.» Seit Beginn der Arbeiten auf der Grenzacherstrasse habe dieser zugenommen. Das Sammeln der Unterschriften sei sehr effektiv verlaufen. «Die 800 Unterschriften bekamen wir zusammen, obwohl wir gar nicht gross auf die Strassen gegangen sind», unterstreicht Paul Spring die Dringlichkeit des Anliegens. Auch Monika Hermle spürte in der Bevölkerung ein grosses Unbehagen. «Wir wollen die Anliegen der Quartierbevölkerung wahr- und aufnehmen.» Am Mittwoch ebenfalls anwesend war Barbara Graham, Präsidentin der Petitionskommission in Riehen. Die Petitionäre hoffen, dass der Riehener Gemeinderat ihr Anliegen unterstützen wird. Hauptverantwortlich ist aber der Kanton, da die Sanierungsarbeiten Kantonsstrassen betreffen. «Wir wollen nicht, dass Riehen durch die kantonale Regelung überfahren wird», stellte Paul Spring klar.

Letzte Änderung am Mittwoch, 11 März 2015 16:14

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