Mittwoch, November 20, 2019

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Behörden appellieren im Wald an Selbstverantwortung

Abgestorbene Bäume werden nur noch entlang der Wege und an gewissen Stellen entfernt. Abgestorbene Bäume werden nur noch entlang der Wege und an gewissen Stellen entfernt. www.riehen.ch

In Riehen und Bettingen werden künftig abgestorbene Äste und Bäume nur noch im Bereich von Waldwegen sowie Infrastrukturen für Erholung und Trinkwassergewinnung zu entfernen.

«Wald ist Naturraum. Zum Naturraum Wald gehören abgestorbene Äste, Kronenteile und Bäume.   Wer Wald begeht, nimmt Naturrisiken in Kauf.» Die Behörden von Riehen und Bettingen, die IWB und der Forstdienst haben gemeinsam beschlossen, abgestorbene Bäume primär im Bereich von Waldwegen sowie Infrastrukturen für Erholung und Trinkwassergewinnung zu entfernen. Im übrigen Wald wird an die Eigenverantwortung und erhöhte Vorsicht aufgrund der aussergewöhnlichen Situation appelliert. Der in der Schweiz zu erwartende Anstieg der Durchschnitts- temperaturen habe auch Auswirkungen auf die Wälder, schreiben die Behörden in einer gemeinsamen Mitteilung. «Seit dem Jahr 2000 haben sich zudem Trockenheitsperioden gehäuft, die für unseren Wald eine zusätzliche Herausforderung darstellen.» Dürre Bäume können eine Gefährdung darstellen. «Wie geht man damit um?». Diese Fragestellung hat die   Behörden im Forstrevier Riehen-Bettingen und Kleinbasel bewogen, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten. Im Basler Wald gelte der Grundsatz: «Wald ist Naturraum. Wer Wald begeht, nimmt Naturrisiken, die zum Naturraum gehören, in Kauf.» Es gehöre zur Eigenverantwortung der Waldbesucher, sich über die Risiken zu informieren und mit offenen Sinnen den Wald zu betreten und sich entsprechend zu verhalten. «Eine hundertprozentige gibt es nicht, in Naturräumen ohnehin nicht. Gemeinden und Forstdienst streben   dies daher auch nicht an und wollen in der Öffentlichkeit nicht den Eindruck erwecken, dass eine solche Sicherheit gewährleistet werden könne.»

Letzte Änderung am Donnerstag, 10 Oktober 2019 17:14

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