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Das Spielzeugmuseum lässt die Puppen erwachen

  • Donnerstag, 19 September 2019 20:21
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Das Spielzeugmuseum präsentiert die Puppensammlung von Doris Im Obersteg-Lerch. Das Spielzeugmuseum präsentiert die Puppensammlung von Doris Im Obersteg-Lerch. www.riehen.ch

Das Spielzeugmuseum Riehen eröffnet am 22. September die neue Sonderausstellung «Puppen. Eine Sammlung von Doris Im Obersteg-Lerch».

Eigentlich ist die Stiftung Im Obersteg wegen ihrer herausragenden Sammlung ein Begriff in der Kunstwelt. Die Gründerin der Stiftung Doris Im Obersteg-Lerch pflegte aber noch eine ganz andere Sammlerpassion. In Ihrem Nachlass befanden sich rund 220 Puppen, die dem Spielzeugmuseum Riehen als Dauerleihgabe angeboten wurde, mit dem Wunsch sie in einer Ausstellung und Publikation der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. «Das Angebot wurde voller Tatendrang angenommen – und gleichzeitig stellte sich die Frage, was tun?», verrät Museumsleiterin Julia Nothelfer in einer Mitteilung.

Herausgekommen sei eine spannende Ausstellung und eine gleichnamige Publikation (erschienen bei Schwabe) rund um Puppen, Sammeln und die Person Doris Im Obersteg-Lerch mit einer erfrischenden Perspektiven auf ein vermeintlich bekanntes Thema. Das Museum, das auf Emotion und Erfahrung setzt, lässt die Puppen erwachen. «Mal sieht man sie im Ganzen, mal nur ein Detail. Mal hell erstrahlt, mal schemenhaft hinter Textil.» Darüber hinaus kommt eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren zu Wort, die die Puppen porträtieren  ̶  ob persönlich, fiktional, kulturhistorisch oder objektbezogen. So bewegt man sich von Puppe zu Puppe und erfährt immer wieder neue und andere Facetten aus der Welt der Puppen. An Lebendigkeit gewinnen die unterschiedlichen Puppen auch im Kontext ihrer Sammlerin Doris Im Obersteg-Lerch, die in der Ausstellung über persönliche Archiveinträge, Briefe, Anekdoten, Kinderzeichnungen sowie Kaufdokumente von Puppen porträtiert wird. Mit Karteikarten zu den dazugehörigen Puppen aus einem nachempfundenen Archivkasten der Sammlerin können die Besucherinnen und Besucher durch die Ausstellung wandern. Sie erfahren nicht nur etwas über das Objekt, ihnen erschliesst sich auch die Persönlichkeit der interessierten Sammlerin, die auch Archivarin, Dokumentarin, Autorin, Fan, Freundin, Kind, Ehefrau und Pathologin war. «Im Kontext dieser Ausstellung und Publikation erhält ein museales Objekt neue und faszinierende Konturen», erklärt Julia Nothelfer.

Die Vernissage und Präsentation der Publikation findet am 22. September um 11 Uhr im Spielzeugmuseum Riehen statt.

Letzte Änderung am Donnerstag, 19 September 2019 20:23

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