Sonntag, Dezember 17, 2017

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Christine Kaufmann greift nach der Macht

Tobias Gfeller Tobias Gfeller Christine Kaufmann kandidiert am 4. Februar für das Gemeindepräsidium.

EVP-Gemeinderätin Christine Kaufmann möchte Gemeindepräsidentin von Riehen werden. Sie fordert Amtsinhaber Hansjörg Wilde am 4. Februar heraus.

Das Rennen um das Gemeindepräsidium ist endgültig lanciert. Spannung ist dank einem Dreikampf garantiert. Nach Martin Leschhorn (SP) kündigte heute auch Christine Kaufmann ihre Kandidatur fürs Gemeindepräsidium an. Vor vier Jahren unterlag die 49-jährige Tierärztin Hansjörg Wilde (parteilos) knapp. Nach über 40 Jahren an der Macht verlor die EVP erstmals wieder das Gemeindepräsidium. Auch Gemeinderätin Annemarie Pfeifer kandidiert für die EVP erneut.

Christine Kaufmann sieht die Tatsache, dass Hansjörg Wilde keine Partei im Rücken hat, als Nachteil für das Amt. Zudem fehle es Wilde an Parlamentserfahrung. "Das spürt man im Gemeinderat schon", betont auch Annemarie Pfeifer. Sie möchte sich weiter für die Seniorinnen und Senioren in Riehen einsetzen. "Ich als über 60-Jährige vertrete als einzige im Gemeinderat das eine Drittel der Bevölkerung, das über 60 Jahre alt ist." Die Kosten in ihrem Ressort Gesundheit und Soziales habe sie im Griff. "Wir haben die Fallsteuerung deutlich verbessert und auch die Arbeitsintegrationsprogramme optimiert."

Christine Kaufmann hat in ihrem Ressort ein Jugendleitbild, einen neuen Kunstrasen und ein Projektierungskredit für die Neukonzeption des Spielzeugmuseums durchgebracht. Das sei im ausgabeunfreundlichen Riehener Einwohnerrat keine Selbstverständlichkeit, so Kaufmann.

Die EVP tritt für den Gemeinderat auf einer gemeinsamen Liste mit SP und Grünen an. Sollte es zu einem zweiten Wahlgang kommen, werden die Kräfte nochmals gebündelt. Mitte-links soll die Mehrheit im Gemeinderat zurückerobern. Dafür brauchen sie das Präsidium.

Letzte Änderung am Freitag, 08 Dezember 2017 13:29

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