Sonntag, Dezember 17, 2017

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Optimierte Schnittstelle zwischen Kindsgi und Schule

Die Leitung Gemeindeschulen befragte Lehrpersonen an allen Riehener Schulen. Auch am Niederholzschulhaus (Bild) Die Leitung Gemeindeschulen befragte Lehrpersonen an allen Riehener Schulen. Auch am Niederholzschulhaus (Bild) www.riehen.ch

Das dritte Kindergartenjahr wird optimiert und verhaltensauffällige Kinder werden im ersten Semester der Primarschule intensiver betreut.

Der Einwohnerrat rang gestern Abend um die Zukunft von Kindergarten und Primarschule. Nach dem Ende der Einführungsklassen vor fünf Jahren auf Kantonsebene forderte der Einwohnerrat vom Gemeinderat vor einem Jahr ein neues Konzept, wie die Schnittstelle zwischen Kindergarten und Primarschule für entwicklungsverzögerte und verhaltensauffällige Kinder optimiert werden kann. In einer umfassenden Umfrage unter den Lehrpersonen wurde der Handlungsbedarf klar. Gemeinderätin Silvia Schweizer (FDP) legte nun zusammen mit der Leitung Gemeindeschulen ein Konzept vor. Das jetzt schon mögliche dritte Kindergartenjahr für entwicklungsverzögerte Kinder soll optimiert werden. «Wir wollen die Kommunikation zwischen Eltern und der Lehrperson verbessern», erklärt Schweizer. Im ersten Semester der Primarschule sollen bei Bedarf die personellen Ressourcen erhöht werden, um ein verhaltensauffälliges Kind intensiver zu betreuen. «Wir wollen früh in die Kinder investieren, um die Probleme auch frühzeitig zu lösen. Das erspart langristige Probleme und auch Kosten», so Schweizer.

Der Widerstand gegen das neue Konzept kam im Einwohnerrat vor allem von Befürwortern von Einführungsklassen. So glaubt Peter A. Vogt im Namen der SVP nicht, dass mit einem optimierten dritten Kindergartenjahr viel erreicht würde. «Das Konzept ist Pflästerlipolitik und wirkt nur geringfügig.» Er warnte vor einem Alleingang von Riehen. Mehrere Einwohnerräte plädierten auf Rückweisung, um eine kantonale Lösung abzuwarten. Denn dort ist eine im Grossen Rat überwiesene Motion von Kerstin Wenk (SP) hängig, die die Wiedereinführung von Einführungsklassen fordert. Doch Gemeinderätin Silvia Schweizer machte mehrfach klar, dass mit der Riehener Lösung der Weg für Einführungsklassen keinesfalls verbaut wäre. «Passiert im Kanton etwas, können wir immer noch auf den Zug aufspringen.» Eine Mehrheit aus FDP, LDP, SP, Grünen und Teilen der EVP setzte sich schlussendlich gegen SVP, CVP/GLP und die Hälfte der EVP durch. Nun wird eine Arbeitsgruppe ein genaues Projekt ausarbeiten.

Letzte Änderung am Samstag, 25 November 2017 13:08

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