Dienstag, Juni 27, 2017

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Riehener Gemeinderat richtet Jugendparlament ein

Werden im Gemeindehaus bald auch Jugendliche politisieren? Werden im Gemeindehaus bald auch Jugendliche politisieren? Tobias Gfeller

Bald könnte in Riehen ein Jugendparlament tagen. Oder es findet eine Jugendsession statt. Auf jeden Fall will der Riehener Gemeinderat die Voraussetzungen für eine institutionalisierte Form der Jugendmitwirkung einrichten. Gefordert hat dies der CVP-Politiker Christian Griss, der aktuell den Einwohnerrat präsidiert. Griss hatte letztes Jahr einen Anzug mit dem Titel «Jugendparlament für Riehen?!» eingereicht. 18 weitere Parlamentsmitglieder aus diversen Fraktionen haben den Vorstoss unterstützt.

Darin betonte Griss, Riehen trage seit 2011 die UNICEF-Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde», kenne den Jugendrat bzw. das Jugendparlament aber leider nur auf dem Papier. Als gutes Beispiel für ein Jugendparlament erwähnte Griss die deutsche Stadt Weil am Rhein, wo 18 Jugendliche jeweils bei der Stadtgestaltung mitwirken können und bei kommunalpolitischen Fragen einbezogen werden.

Ob er dem Beispiel Weil am Rhein folgen kann, weiss der Gemeinderat noch nicht: Andere Modelle würden ebenfalls in Betracht gezogen, etwa der Junge Rat in Basel. «Neben der genauen Organisation müssen vor allem die politischen Rechte eines Jugendparlaments ausgearbeitet werden», schreibt der Gemeinderat in einem Bericht ans Parlament. Mit diesen Absichtserklärungen gab sich der Einwohnerrat an der Sitzung vom 26. April zufrieden: Der Anzug Griss wurde abgeschrieben.    

Letzte Änderung am Freitag, 28 April 2017 04:35

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