Montag, August 21, 2017

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Kanton soll bei Sanierung der Turnhalle helfen

Nach der Sanierung der Baslerhofscheune (Bild) investiert Bettingen weiter. Nach der Sanierung der Baslerhofscheune (Bild) investiert Bettingen weiter. Foto: Tobias Gfeller.

Grob geschätzt kostet die Sanierung der Turnhalle Bettingen 600 000 Franken. Ideal wäre, die Bauarbeiten in den Jahren 2018 und 2019 durchzuführen, wenn der Kanton gleichzeitig das angegliederte Primarschulhaus saniert und erweitert, erklärte Gemeinderätin Belinda Cousin. An der Gemeindeversammlung gab es keinen Widerstand gegen diese Pläne. Peter Hablützel forderte jedoch, der Kanton solle für die Sanierung der Turnhalle aufkommen. Auch der frühere Gemeindepräsident Willi Bertschmann meinte, der Kanton solle sich zumindest finanziell beteiligen. «Wir werden hart mit dem Kanton verhandeln», versprach Gemeindepräsident Patrick Götsch.

Viel höhere Steuereinnahmen
Finanzielle Sorgen kennt Bettingen nicht: Wie ein Blick in die Rechnung 2016 zeigt, hat die Gemeinde letztes Jahr 5,2 Millionen mehr Steuern eingenommen als vorgesehen: 3,8 Millionen davon stammen allein aus Vermögenssteuern. Angesichts dieses Geldsegens hat der Gemeinderat bereits 4,7 Millionen für den Erwerb des Primarschulhauses zur Seite gelegt. Nach weiteren Rückstellungen schloss die Rechnung 2016 mit einem Überschuss von 183 000 Franken und wurde ohne Gegenstimmen genehmigt.
Der Gemeinderat überlege sich, für den Kauf des Schulhauses eine Vorauszahlung an den Kanton zu leisten, erklärte Gemeinderätin Cousin. Zur Erinnerung: Die Gemeindeversammlung hat vor einem Jahr beschlossen, das sanierte Primarschulhaus im Jahr 2019 dem Kanton für 13 Millionen abzukaufen. 5,3 Millionen wurden dafür bereits letztes Jahr zur Seite gelegt.
Erstmals präsentierte der Gemeinderat am Dienstagabend einen Finanzplan. Demnach sind bis 2021 regelmässige Überschüsse von fünf Millionen Franken pro Jahr zu erwarten, falls die Steuereinnahmen im bisherigen Rahmen weitersprudeln. Trotzdem wären Steuersenkungen aus betriebsökonomischer Sicht falsch, meinte Cousin. Das Investitionsvolumen bleibe hoch und wäre bei einem Einbruch der Einnahmen nicht mehr tragbar.

Drei Leuchtturmprojekte
Letztes Jahr wurde beschlossen, angesichts der hohen Überschüsse so genannte «Leuchtturmprojekte» aufzugleisen. Für den Werkhof, der aktuell auf fünf Standorte verteilt ist, soll ein Raumprogramm für einen Neubau evaluiert werden. Einstimmig hat die Gemeindeversammlung 20 000 Franken für eine entsprechende Studie bewilligt. Als weiteres Leuchtturmprojekt soll der Sportplatz derart saniert werden, damit er ganzjährig bespielbar ist. Neben einem Winternaturrasen und einem Beachvolleyplatz soll unter anderem auch die Beleuchtung erneuert werden. Die Höhe der Investitionen ist noch nicht bekannt, eine Kreditvorlage wird ausgearbeitet. Das dritte Leuchtturmprojekt betrifft die eingangs erwähnte Sanierung der Turnhalle. 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 April 2017 20:23

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