Montag, Mai 29, 2017

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Kleinbasel

Das Basel Tattoo (19. bis 29. Juli) präsentiert das Reggimento Corazzieri, die Leibgarde des italienischen Staatspräsidenten. Die ehrenhafte Formation beeindruckt das Publikum mit ihrer imposanten Erscheinung hoch zu Ross und prachtvollen Uniformen.

Die Corazzieri sind als Garderegiment zu Pferd Nachfolger einer im 14. Jahrhundert gegründeten Gardeeinheit der Grafen von Savoyen. Ihren Namen wechselte die Formation seit der Gründung mehrfach. Zeitweise trugen sie die Bezeichnung Ehrengrade Seiner Majestät oder auch Carabinieri-Garde-Eskadron des italienischen Königs. Die mit Brustpanzern ausgestattete Truppengattung der schweren Kavallerie hiess im Volksmund wegen ihrer Uniform aber immer Kürassiere. Seit 1992 trägt die Formation auch offiziell die Bezeichnung Reggimento Corazziere.

Neben Stabs- und Versorgungseinheiten verfügt das Regiment über eine Personenschutzeinheit und zwei Schwadronen zu Pferd, die auch Motorradeskorten fahren. Die Corazzieri sind für die Sicherheit des italienischen Staatspräsidenten verantwortlich und begleiten ihn auf seinen Dienstreisen im In- und Ausland. Um Corazziere zu werden, sind gewisse körperliche Voraussetzungen zu erfüllen, darunter eine beachtliche Mindestgrösse von 1.90 Meter.

 

 

Die Rosentalstrasse erwartet am Samstag, 6. Mai viele Gäste aus nah und fern.  Ab 11 Uhr laden die Geschäfte zum Tag der offenen Tür und einem Flohmarkt ein. 18 Stände mit einem bunten Angebot an Handwerk und internationalen kulinarischen Köstlichkeiten laden zum Verweilen ein.
 
Beim kreativen Malen, Flip-Flops herstellen oder Ballone verdrehen, können alle mitmachen und sich vergnügen. Tolle Preise wie Eintritte ins Musicaltheater oder Schuhe winken beim Ballonwettbewerb. Man trifft sich an der Cüplibar oder zu Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss gibt es Musik mit den  «Swingalong Boys» und Wurst im Hof bis 22 Uhr. 
Da ab 2018 die Rosentalstrasse ein neues Gesicht erhält, entwickelte sich im Dialog mit den Anwohnern die Idee, die Strasse schon vor der Bauzeit einmal zu bespielen und dies dann auch während der Bauphase zu tun. Für das erste Strassenfest hat sich der neu gegründete Verein Pro Rosentalstrasse fast ein Jahr ins Zeug gelegt und das Fest vorbereitet. Der Zusammenschluss der betroffenen Geschäfte und der Bewohnerschaft ist eine Chance für die Rosentalstrasse. Denn eine «Aufwertung der Rosentalstrasse» kann nicht nur durch bauliche Massnahmen gelingen – viel wichtiger sind die Menschen, die dort arbeiten, leben und wohnen.
 
Rosentalfest, 6. Mai, 11 bis 22 Uhr, Rosentalstrasse, Basel 
 

«Ueli Weizen» feiert den 40. Geburtstag

  • Mittwoch, 26 April 2017 14:34

Es brauchte schon etwas Mut, als die Brauerei Fischerstube, gerade mal zwei Jahre alt, 1977 begann, ein Weizenbier für den Offenausschank zu brauen. Das Ueli Weizen erfreut sich seither grosser Beliebtheit und ist zu einem Klassiker geworden – ob frisch gezapft vom Fass oder in der Bügelflasche.

Fruchtig und spritzig

«Kein Wunder, ist das Weizenbier so beliebt: Dank seiner obergärigen Hefe ist es fruchtig und spritzig im Charakter, es wird weder filtriert noch erhitzt, jedoch stets frisch abgefüllt. Das ist einmalig und hat auch damit zu tun, dass Ueli Weizen nicht für lange Transportwege haltbar gemacht werden muss; es ist ein Basler Bier für den Basler Durst», teilt die Kleinbasler Brauerei mit.

Zum Preis wie vor 40 Jahren

«Der Mut, Neues zu wagen, zahlt sich schon damals aus», freut sich Anita Treml, Geschäftsführerin der Brauerei Fischerstube. Zur Feier des Tages gibt es am Samstag, 6. Mai, ab 16 Uhr an der Rheingasse das Ueli Weizen zum Preis von anno dazumal. Eine Parkour-Einlage im Hof des Brauereinachbars, dem Amt für Wirtschaft und Arbeit, folgt um 16.30 Uhr. An der eigens inszenierten Show zeigen Basler Parkour-Stars, wie sie die urbane Umgebung auf möglichst kreative Art und Weise nutzen, um von A nach B zu gelangen: Spektakulär überwinden sie Mauern und Hindernisse und zeichnen mit beeindruckenden Höhenflügen Entstehung und Aufschwung der Brauerei Fischerstube nach. Und weiter geht es mit Ueli Spezialbieren: Ab 17 Uhr wird der dunkle und starke Ueli Weizenbock ausgeschenkt. Und etwas später, ab Mitte Mai, ist dann das fruchtige Summer Ale erhältlich. 

 

 

Claraspital wächst langsam, aber stetig

  • Mittwoch, 26 April 2017 14:26

Wer im Kleinbasel oder in Riehen vom Velo fällt und sich dabei einen Armbruch zuzieht, wird seit dem letzten Sommer nicht mehr ins Clara­spital gefahren. Das Privatspital im Hirzbrunnenquartier hat den Bereich Orthopädie/Traumatologie Ende Juli 2016 aufgegeben. Seither werden grössere orthopädische Operationen in der Merian-Iselin-Klinik durchgeführt; vier Ärzte haben deswegen auch vom Claraspital ins Merian Iselin gewechselt.

 

Notfallstation bleibt

«Die neue Strategie hat sich bis jetzt als unproblematisch erwiesen», erklärte Peter Eichenberger, Direktor des Claraspitals. Wäre der Bereich Orthopädie/Traumatologie aufrecht erhalten worden, hätte das Spital zunehmend Platzprobleme bekommen. Der frei werdende Platz kann nun für andere Disziplinen verwendet werden. Der Notfall für die Erstversorgung wird aber beibehalten.

 

Viele Baselbieter

Trotz Aufgabe der Disziplin Orthopädie/Traumatologie sind die Patientenzahlen gestiegen. 2016 wurden 10 873 stationäre Patientinnen und Patienten im Claraspital behandelt, ein Prozent mehr als im Vorjahr. Noch erfreulicher haben sich – aus Sicht das Claraspitals – die ambulanten Fallzahlen entwickelt: In diesem Bereich betrug das Wachstum 6,4 Prozent. Primär konzentrierte sich das Wachstum auf die Spezialitäten Urologie, Kardiologie und allgemeine innere Medizin. Längst ist das Claraspital zum Anziehungspunkt für die ganze Region geworden: Während die Patienten aus dem Kanton Basel-Stadt leicht abnehmen, steigt der Anteil an Patienten aus anderen Kantonen. Über 30 Prozent aller Patientinnen und Patienten stammen allein aus dem Baselbiet. Und die Zahl der Patienten aus dem Aargau ist letztes Jahr um 12,5 Prozent gewachsen. Blickt man das Leistungsspektrum, fällt die Dominanz des Bauchzentrums auf: 42 Prozent aller stationären Patienten haben sich letztes Jahr am Bauch behandeln lassen. 18 Prozent entfallen auf das Tumorzentrum, 13 Prozent auf die Urologie.

 

Prostata-Patienten profitieren
Apropos Urologie: Ende Januar wurde im Claraspital der erste Patient mit der PSMA-PET-Methode untersucht – einem Gerät, das das Claraspital als erstes Nordwestschweizer Spital einsetzt. Dank neuen Untersuchungsmethoden und neuen Geräten ist die Strahlenbelastung weniger hoch. Es sind weniger Untersuchungen nötig und präzisere Diagnosen möglich. Trotz hoher Investitionen (siehe Kasten) weist das Clara­spital solide Finanzen aus. Die Rechnung 2016 schliesst mit einem Gewinn von 2,5 Millionen Franken ab, unter Berücksichtigung von Abschreibungen wegen hoher Investitionen steht unter dem Strich ein Minus von 1,7 Millionen.

 

Grosse Ausbaupläne

Die Bauarbeiten sind auf gutem Weg, wie Eichenberger weiter erklärte. Ende Oktober sollten die neue Küche, die Kapelle und der neue Haupteingang in Betrieb genommen werden. Zu den weiteren Ausbauplänen gehört der Ersatzneubau an der Hirzbrunnenstrasse. Dort werden ein neuer OP-Trakt, eine neue Onkologie und der neue Notfall untergebracht. Eine Etage des neuen Gebäudes wird an das Felix Platter-Spital vermietet, das dort eine Rehabilitationsklinik realisiert als Ersatz für die Chrischona-Klinik, die geschlossen werden soll. Die Baubewilligung für den Ersatzneubau an der Hirzbrunnenstrasse wird auf Ende April erwartet. Im Sommer wird das bestehende Gebäude abgerissen, danach beginnt der Neubau, der  nach vier Jahren fertig sein soll. «Insgesamt verbauen wir rund 250 Millionen Franken», erklärte Eichenberger. Die Kosten für Abteilungsrochaden und die Beschaffung von Grossgeräten sin in diesem Preis inbegriffen.

www.claraspital.ch