Dienstag, Oktober 16, 2018

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Kleinbasel

Stücki Park schafft Mikrokosmos für Basel Nord

  • Mittwoch, 26 September 2018 13:23

Unter Christian Mutschler wandelt sich das Stücki vom früheren Einkaufszentrum zum Standort für Arbeit, Einkaufen, Unterhaltung und Gesundheit. Der «Vogel Gryff» hat den Leiter Management im Stücki Park auf der Grossbaustelle getroffen.

 

Wir stehen oberhalb der früheren Stücki-Mall und blicken auf ineinander verschachtelte Holzgebäude. Herr Mutschler, was genau entsteht hier?

Christian Mutschler: Das ist unser neues Village mit einer einzigartigen Architektur. Im früheren Einkaufszentrum entstehen jetzt Geschäftseinheiten mit verschiedenen Nutzungen. Unten gibt es Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie, auf der mittleren Ebene stellen wir Büros zur Verfügung und im oberen Bereich siedeln sich Dienstleistungen im medizinischen Bereich an. Die Mieterinnen und Mieter ziehen Ende Oktober hier ein. Das Village ist zu 95 Prozent vermietet. Im früheren Shoppingcenter gibt es nur noch ganz wenige noch nicht vermietete Flächen.

 

Was passiert mit den Geschäften, die jetzt im 1. Stock sind?

Sie ziehen nach unten und finden Unterschlupf im neuen Village. Die frei werdenden Flächen werden später als weitere Wirtschafsflächen genutzt.

 

Was ist momentan Ihre grösste Herausforderung?

Sie besteht darin, die Umbauarbeiten während des laufenden Betriebs zu bewerkstelligen. Wir wollten unbedingt, dass unsere Kundinnen und Kunden – nicht nur die aus dem Quartier – auch während des Umbaus ein attraktives Einkaufs- und Gastronomieangebot vorfinden.

 

Wie hoch sind die Investitionen in den Stücki Park?

Im gesamten Stücki Park wird in den nächsten Jahren ein beträchtlicher, dreistelliger Millionenbetrag investiert. Dazu gehört auch die Erweiterung der Büro- und Laborflächen um vier Neubauten (siehe Kasten rechts). Diese ganzen Investitionen sind ein Bekenntnis des Eigentümers Swiss Prime Site zum Standort Stücki. Bis Ende 2023 werden hier über 4000 Menschen arbeiten. 

 

Lange Jahre lieferte das Stücki fast nur negative Schlagzeilen, viele Läden wurden geschlossen. Ist jetzt die Trendwende erreicht?

Es wird einfach ein weiteres Kapitel geschrieben. Und momentan haben wir eine andere Ausgangslage. Man darf nicht vergessen, dass ein grosser Teil unserer Mieter aus dem Detailhandel zwar die Fläche reduziert hat, aber hier bleibt – zum Beispiel Denner,
Migros, Toys"R"Us, etc. Neu zu uns kommt Bächli Bergsport. Es gibt auch «kleinere» Anbieter von der Tele­kommunikation über Fielmann bis zum Schneideratelier. Mit dem Angebot einer breiten Mischung aus Arbeit, Unterhaltung, Einkaufen und Gesundheit schaffen wir im Stücki Park einen neuen Mikrokosmos für
Basel Nord.

 

Genügt die heutige Verkehrserschliessung für das absehbare Wachstum?

Zum Thema Verkehr führen wir einen sehr guten Dialog mit dem Kanton. Ziel ist es, eine schnellere und direktere öV-Verbindung zum Bahnhof SBB zu schaffen.

 

Sie betonen immer wieder den guten Draht zum Quartier. Wie pflegen Sie den Kontakt?

Schön sind die Gespräche mit den Leuten, die mit uns den Dialog suchen. Wir wollen dem Quartier bewusst einen hochwertigen Aufenthaltsort anbieten. So wird im Zuge der Transformation auch der Vorplatz attraktiver gestaltet.

 

 

Im Bäumlihof-Schulhaus ist jetzt alles neu

  • Mittwoch, 26 September 2018 13:00

Nach vierjähriger Bauzeit konnte das sanierte Bäumlihof-Schulhaus am Samstag, 22. September, mit einem Fest eingeweiht werden. Insgesamt 100 Millionen Franken hat der Kanton in die über 40-jährige Schulanlage gesteckt. In der Anlage werden 26 Gymnasium- und 36 Sekundar­klassen unterrichtet.

Lichthof optisch aufgewertet

Bei der Totalsanierung wurde die Anlage bis auf den Rohbau zurückgebaut. Die Gebäudetechnik und die Fassade wurden ersetzt, ein grosser Teil des Ausbaus wurde erneuert. Der Lichthof im Erdgeschoss hat optisch und funktional eine Aufwertung erfahren. Und er wurde durch zusätzliche Nutzungen wie Bibliotheken, Mediatheken sowie mehrere Aufenthaltsbereiche ergänzt. Im Rahmen der Sanierung sind die Klassenzimmer auf den heutigen Standard umgerüstet und mit neuer IT-Infrastruktur versehen worden; auf den Gängen und im Lichthof sind zudem neue Schülerarbeitsplätze entstanden. Um zusätzlichen Platz zu schaffen, wurden die Passerellen verbreitert. Auch der Mensa-Bereich ist grösser geworden; zudem wurde die Infrastruktur in der Aula erneuert. Die Architektur des sanierten Schulhauses wurde am Einweihungsfest grösstenteils gelobt. Kritik gibt es gemäss «Basler Zeitung» wegen Glasfronten, die als Abgrenzung zu mehreren Klassenzimmern und zum Lehrerzimmer dienen. Lehrkräfte vermissen dadurch Rückzugsmöglichkeiten und fühlen sich ausgestellt, wie die BaZ schreibt. Nun sollen Vorhänge eingebaut werden, um den Kritikern entgegenzukommen. Besonders gefreut über die Sanierung hat sich Conradin Cramer (LDP), der in der Basler Regierung für das Erziehungsdepartement zuständig ist. Cramer drückte acht Jahre verschiedene Bänke im Bäumlihof-Schulhaus.

 

 

Die Sportanlagen St. Jakob, Schützenmatte und Rankhof wurden als Standorte für öffentliche Sport-Garderoben vom Sportamt bewusst ausgewählt. Die drei Standorte liegen nicht nur an wunderbaren Joggingstrecken, sondern bieten auch weitere Möglichkeiten für den Individualsport auf den Anlagen und in unmittelbarer Nähe. So befindet sich beispielsweise in Laufnähe zum Sportzentrum Schützenmatte das Outdoor-Fitness auf der Pruntrutermatte. Die öffentlichen Garderoben fügen sich somit nahtlos in das grosse Sport-Angebot ein, dass der Kanton Basel-Stadt seiner Bevölkerung kostenlos anbietet.
 
Der Betrieb der öffentlichen Sport-Garderoben kann dank des betriebseigenen Personals kostenneutral (mit Ausnahme der Energiekosten) abgewickelt werden. Die Öffnungszeiten der Garderoben sind jeweils von Montag bis Freitag von 07.30 bis 20.00 Uhr. An allen drei Standorten stehen den Sporttreibenden ausserdem Wertsachenschliessfächer zur Verfügung. Diese sind ebenfalls kostenlos und können mittels Eingabe eines Codes geschlossen und wieder entriegelt werden. Geschlossene Fächer werden jeden Abend vom Personal der Betriebe geleert, damit diese jeweils am kommenden Morgen wieder zur Verfügung stehen.
 
Das Projekt der öffentlichen Sport-Garderoben läuft als Pilot für ein Jahr. Das Sportamt wird während dieses Jahres zusammen mit der Bevölkerung die Nutzung und allfällige Nebenerscheinungen erheben und bewerten. Nach einem Jahr soll im nächsten Herbst entschieden werden, ob das Projekt grundsätzlich weitergeführt wird. Mit dem neuen Angebot der öffentlichen Sport-Garderoben kann der Sport und die Bewegung auf eine unkomplizierte Weise niederschwellig gefördert werden. Die Garderoben wurden am 21. Oktober von Regierungsrat Dr. Conradin Cramer und dem neuen Leiter Sportamt, Steve Beutler, joggend eingeweiht.
 
 

1600 Schüler beim Waldlauf Lange Erlen

  • Donnerstag, 20 September 2018 07:12

Am letzten Mittwochnachmittag vor den Herbstferien wird es wieder eng in den Langen Erlen: Über 1600 Kinder und Jugendliche drehen dort joggend ihre Runden und legen gemeinsam über 15‘000 Kilometer zurück. An den Basler Schulen hat der Waldlauf Lange Erlen Tradition. Seit 35 Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen daran teil und absolvieren so viele Runden à 4,7 Kilometer wie möglich. Der Anlass findet in diesem Jahr am Mittwoch, 26. September ab 14 Uhr statt. Start und Ziel ist die Sportanlage Schorenmatte.  Während dem Anlass ist die Kreuzung Erlenparkweg - Schorenweg für den Veloverkehr gesperrt. 

Beim Waldlauf Lange Erlen geht es nicht darum, als erste oder erster die Ziellinie zu überqueren, sondern sich zu bewegen und Kinder und Jugendliche für Ausdauertraining zu begeistern. Alle Runden, die unter 35 Minuten abgeschlossen werden, zählen. Spazierend gelingt dies nicht, aber mit leichtem Dauerlauf ist die Zeitvorgabe auch für weniger Trainierte einzuhalten. Je mehr Runden absolviert werden, desto attraktiver werden die Preise. Die besten Teams erhalten einen Wanderpokal fürs Klassenzimmer.

«Eine gute Ausdauer braucht man nicht nur beim Fussball oder Marathon, sondern in fast allen Sportarten», sagt Organisator Yves Moshfegh vom Pädagogischen Zentrum PZ.BS. Um dies zu belegen, wird wiederum  eine erfolgreichere Sportlerin vor Ort sein: Alina Lengweiler, zehnfache Schweizermeisterin im Judo von der Judoschule Nippon Basel wird Autogramme verteilen und vielleicht auch die Frage beantworten, ob es eine gute Ausdauer braucht, um die Gegnerinnen auf die Matte zu werfen.