Samstag, November 18, 2017

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Kleinbasel

Die IG Kleinbasel (IGK) und die Zeitung «Vogel Gryff» führen seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Der «Vogel Gryff» ist das IGK-Organ, die Mitglieder werden ermuntert, im «Vogel Gryff» zu inserieren und erhalten im Gegenzug Rabatt. Der Vorstand der IGK hat an seiner August-Sitzung bekräftigt, an dieser bewährten Partnerschaft festzuhalten. Der Vorstand nahm weiter zur Kenntnis, dass sich ein neues Medium anschickt, als Teil der Gundeldinger Zeitung aus dem Kleinbasel berichten zu wollen. Dieses neue Presseerzeugnis wird natürlich wie alle übrigen Basler Medien mit den für die IGK relevanten Informationen beliefert.

André Auderset, Präsident IG Kleinbasel

Vor 40 Jahren wurde an der Bärenfelserstrasse im Kleinbasel die erste Wohnstrasse der Schweiz eingerichtet: Jetzt wird gefeiert.

Sie haben für etwas gekämpft, dass heute nahezu selbstverständlich ist. Sie haben gekämpft für eine Wohnstrasse, und sie haben gewonnen. 1977 wurde in der Bärenfelserstrasse, zuvor eine Durchgangsstrasse für Parkplatzsuchende, die erste Wohnstrasse der Schweiz eingerichtet, in der Tempo 20 herrscht und die Fussgängerinnen und Fussgänger Vortritt haben.  Zum 40-Jahr-Jubiläum der ersten Wohnstrasse haben einige Gründerväter und -mütter der IG Bärenfelserstrasse die Medien zum Rückblick eingeladen. Wichtiger Streiter für die Wohnstrasse waren der Architekt Ruedi Bachmann und seine Frau Judith. Sie haben zahlreiche ältere Häuser vor der Abbruchbirne bewahrt und wollten neue Formen des Zusammenlebens ausprobieren – nicht auf der grünen Wiese, sondern mitten in der Stadt.

Ein «Staat in der Stadt»

Sie setzten sich ein für ein gemeinschaftsorientiertes Zusammenleben auf einer verkehrsberuhigten Strasse, die als erweiterter Lebensraum dient. «Gebt uns 5000 Franken, und wir machen unsere eigene Wohnstrasse», haben sie damals von der Regierung gefordert. Dieses Ansinnen ist zwar gescheitert, dafür hat der Regierungsrat 1977 für 35 000 Franken Betonelemente zur Verkehrsberuhigung aufgestellt und ein auf zwei Jahre befristetes Provisorium für eine Wohnstrasse bewilligt – ein Provisorium, das bis heute Bestand hat. Mit dem Unterschied, dass die Strasse heute als Begegnungszone gilt, wie 40 andere Strassen in Basel. 

Breit abgestützte Bewegung

«Wir haben gewonnen, weil wir nicht nur politisch, sondern auch alters- und einkommensmässig breit abgestützt waren», erinnert sich Beat Wyss, ein weiterer Kämpfer für die Wohnstrasse. Beim damaligen Kampf sei es nicht nur um die Wohnstrasse gegangen, sondern auch darum, erschwinglichen Wohnraum wie zum Beispiel die Liegenschaft an der Bärenfel­serstrasse 28 (Bä 28) zu erhalten. Wyss spricht von «halblegalen Aktionen» wie etwa dem Transport eines Haufens Schutt ins Vorzimmer des damaligen Regierungsrats Eugen Keller (CVP). Mit dieser Aktion wurde dagegen prostestiert, dass der Besitzer der Bä 28 unter den Augen des Kanton das Haus absichtlich verlottern liess, um es schneller abreissen zu können. Als der Kanton mit einer Eisentüre den Zugang zur «Bä 28» verhindern wollte, wurde die Türe herausgeschweisst und in Beton gegossen auf dem Münsterplatz deponiert, wie sich Dieter Zimmer, ein weiterer Kämpfer für die Wohnstrasse, erinnert.

Auszeichnung für Engagement

Für ihr Engagement hat die Bärenfelserstrasse-Wohnstrassen-Gruppe im Jahr 2000 den GGG-Preis erhalten. Der Kampf hat sich gelohnt, wie Bachmann ausführte. Dank der Wohnstrasse und der sanften Sanierung vieler Liegenschaften funktioniere das gemeinschaftsorientierte Zusammenleben viel besser als früher. «Die Leute fühlen sich wohl hier, es gibt viel weniger Mieterwechsel.» Der Geist der Bärenfelserstrasse – eine Art «Staat in der Stadt» – funk­tioniere über Generationen hinweg und habe bis heute Bestand. Einmal jährlich wird dieser Geist am Bärenfelserstrassenfest zünftig gefeiert. Das Fest zum 40-Jahr-Jubiläum wird ein ganz Spezielles.

 

40. Bärenfelserstrassenfest

9. September, 14 bis 23 Uhr

Kinderprogramm, Konzerte, kulinarische Köstlichkeiten
www.baerenfelserstrasse.ch

 

 

Bis zum Freitag, 25. August, stehen die schriftlichen Berufsprüfungen der Technischen Kaufleute an. Dabei handelt es sich um die schweizweit grössten Berufsprüfungen überhaupt. Platz finden die 1'300 Kandidatinnen und Kandidaten im ersten Stock der Halle 1 der Messe Basel. Das Team des Congress Center hat die letzten Tage die Halle 1 mit 1‘300 symmetrisch ausgerichteten Seminartischen in eine perfekt ausgestattete Prüfungslandschaft umgestaltet und die nötigen audio-visuellen Voraussetzungen geschaffen. 

Hinzu kommen dieses Jahr nochmals 120 angehende Immobilientreuhänder, die parallel zu den Technischen Kaufleuten ihre Prüfung in den Räumlichkeiten des Congress Center ablegen. Die logistischen Vorbereitungen in Abstimmung mit den beiden Prüfungsorganisatoren sind dabei eine ziemliche Herausforderung. Dank dem schier unerschöpflichen Bestand an gleichem Mobiliar ist das Congress Center aber in der Lage, den anspruchsvollen Umfang zu stemmen. 

Gleiche Bedingungen für alle 
Das Stellen der identischen Tische verlangt absolute Präzision: So stehen die Tischreihen in genau festgelegtem Abstand zueinander, denn die Tischnachbarn sollen während ihrer Prüfung nicht zu nahe nebeneinander zu sitzen kommen. «Wichtig ist, dass alle Kandidaten die exakt gleichen Bedingungen vorfinden. Gleiche Tische, gleiche Beleuchtung, gleicher Sitzkomfort», sagt Roland Hänni, Prüfungsleiter des Schweizerischen Verbands Technischer Kaderleute. Während seinen Prüfungen sorgen rund 40 Prüfungsaufsichten dafür, dass nicht geschummelt wird. 

Über 3'500 Prüfungskandidaten jährlich 
Seit über zehn Jahren finden die Berufsprüfungen der Technischen Kaufleute schon in der Messe Basel statt. Auch abseits der Prüfungen für Technische Kaufleute hat sich die Messe Basel mit dem Congress Center Basel als beliebter Veranstalter für Examen mit einer hohen Anzahl Kandidaten etabliert. Denn das Kongresszentrum verfügt nicht nur über die passenden, grossflächigen Räumlichkeiten, sondern bietet auch eigenes, identisches Mobiliar in grosser Stückzahl. Das Material wurde eigens gemäss der geltenden Prüfungsbedingungen angefertigt und steht für die verschiedensten Prüfungen im Einsatz. 

Insgesamt mehr als 3‘500 Personen absolvieren dieses Jahr in der Messe Basel respektive im Kongresszentrum eine Prüfung. Die dreitägige schriftliche Prüfung der Technischen Kaufleute Ende August bedeutet dabei der Höhepunkt im jährlichen Prüfungszyklus. Von Marketingfachkräften bis hin zu angehenden Hausärzten machen zahlreiche Karrieren einen entscheidenden Halt in der Messe Basel. 

Elf Bochslers feiern ihren Peter zum 70.

  • Mittwoch, 16 August 2017 15:06

Der gefeierte FDP-Grossrat Peter Bochsler, (vorne, 2. von links) 70 Jahre jung, bat mit seiner Partnerin Doris Burger zum Geburtstagsfest in die heiligen Hallen von Pierre Buess, in den Landgasthof zu Riehen zur grossen Fete. 231 geladene Gäste folgten der begehrten Einladung – darunter seine elf Geschwister (hinten von links) Markus, Christian, Walter, Stephan, Pius, Michael, (vorne von links) Birgit, Peter, Alice, Beatrice, Monika und Dominik.