Mittwoch, September 18, 2019

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Kleinbasel
Der Rückbau der Giebelkonstruktion und des dritten Stockwerks des „Schwarzen Bären“ in der Rheingasse beginnt voraussichtlich ab Montag, 9. September. Bis dahin wird ein Gerüst errichtet, um die Fassade und das Gebäude zu sichern. Bei einer Durchsuchung des Gebäudes mit Suchhunden am Mittwoch wurden keine Brandopfer festgestellt. Als Anlaufstelle für Fragen, die sich im Zusammenhang mit den Arbeiten nach dem Grossbrand in der Rheingasse ergeben, steht inskünftig Marco Greiner, Vizestaatsschreiber, zur Verfügung.
 
Mit Spürhunden des Schweizer Vereins für Such- und Rettungshunde (REDOG) konnte am Mittwoch, 4. September, die Liegenschaft abgesucht werden. Es wurden keine Brandopfer durch die Spürhunde festgestellt. Die Kriminaltechnische Abteilung der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft wird parallel zu den Sicherungsrückbauarbeiten die weiteren Abklärungen zur Brandursache vornehmen. Diese müssen aufgrund der noch immer bestehenden Einsturzgefahr koordiniert vorgenommen werden. Er wird die Anliegen triagieren und den zuständigen Stellen zur Bearbeitung zuweisen.
 
Für die Sicherungs- und Rückbauarbeiten, die ab Montag, 9. September beginnen, kommen mehrere Grossbagger einer spezialisierten Firma zum Einsatz. Dabei geht es insbesondere darum, Personengefährdungen und weitere Sachbeschädigungen im Umfeld des Hauses zu verhindern. Bis das Gebäude ausreichend gesichert ist, darf es nicht betreten werden. Die Lage wird dauernd überprüft und neu beurteilt. Im Zuge der anstehenden Arbeiten kann es zu Durchgangsbehinderungen im Bereich der Baustelle kommen. Aufgrund des Schadenausmasses ist davon auszugehen, dass der Wiederaufbau des stark beschädigten historischen Gebäudes voraussichtlich ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen wird.  
 
Am Freitag, 16. August, ereignete sich frühmorgens an der Rheingasse in Basel ein Grossbrand. Das Feuer verursachte dabei am historischen Gebäude «Zum Schwarzen Bären», von welchem sich der Brand auch auf benachbarte Häuser ausbreitete, massive Beschädigungen. Ein 35-jähriger Schweizer wurde wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung festgenommen.
 
Mehr dazu in der kommenden Ausgabe des «Vogel Gryff, die am Donnerstag,12. September erscheint.  
 
Die Junge Garde der Fasnachtsgsellschaft Schnurebegge 1926 war in einem Lager hat dazu ein Video produziert, welches die Jungen bei Spass uns Spiel, aber auch bei der Arbeit zeigt, beispielsweise wie das Sujet gefunden wird. Damit wollen die Verantwortlichen den Aussenstehenden einen Einblick gewähren, was eine Junge Garde so alles macht. Begleitet wird die Junge Garde von ein paar «Alten» Schnurebegge, die den Nachwuchs bekochen, animieren und instruieren.
 

Feuer auf dem Dach des Bahnhof Basel SBB

  • Mittwoch, 04 September 2019 08:10
Am Bahnhof SBB bei der Postpasserelle, zwischen Centralbahnstrasse und Hochstrasse, kam es in den frühen Morgenstunden vom Mittwoch, 4.September, zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt. Ein Passant bemerkte die Flammen beim Bahnhof SBB und alarmierte die Rettungskräfte. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte das Feuer, welches bei der Postpasserelle auf dem Dach über den Geleisen brannte, rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Aufgrund der Löscharbeiten musste der Strom für den Bahnhof kurzfristig abgestellt und einzelne Geleise wurden gesperrt.
 
Die genaue Brandursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft. Im Einsatz waren die Sanität der Rettung Basel-Stadt, mehrere Patrouillen der Polizei, die Berufs- und Milizfeuerwehr sowie die Dienste der SBB.
 
 

«Mit dem ÖV ist man zwar schnell und umweltfreundlich unterwegs», schreibt die Jungliberale Partei Basel-Stadt (JLB). Die zahlreichen Tramlinien würden aber einen grossen Teil der Fläche der Grossbasler Innenstadt beanspruchen – vor allem zwischen Aeschenplatz und Schifflände. «Da Basel nur über begrenzten Raum für Wachstum verfügt, müssen wir besonders sorgfältig planen», finden die Jungliberalen und fordern die Verlegung der Tramlinien zwischen dem Aeschenplatz und dem Fischmarkt in den Untergrund.
Nach Ansicht der JLB sollen folgende Tramlinien in den Untergrund verlegt werden:

  • Die Tramlinien 8, 10 und 11, die vom Bahnhof SBB in Richtung Aeschenplatz verkehren, im Aeschengraben
  • Die Linien E11 und 15 sollen in der St.Jakobs-Strasse
  • Die Linien 3 und 14 sollen in der St. Alban-Anlage
  • Die Linien 6, 10, 16 und 17 sollen in der Theaterstrasse in den Untergrund verlegt und unter dem Steinenberg mit den anderen Linien verbunden werden

Die Absenkung sei auf allen erwähnten Strecken möglich, weil diese gerade verlaufen und breit genug sind. Unter dem Aeschenplatz soll eine grosse unterirdische Station gebaut werden, die ein einfaches und rasches Umsteigen ermöglicht. Treppen und Lifte führen von verschiedenen Standorten des Aeschenplatzes zur Station. Eine ähnliche Gestaltung würden die unterirdischen Stationen Bankverein, Barfüsserplatz und Marktplatz aufweisen. Am Marktplatz müsste eine Verbindung zur Station «Basel Mitte» des Herzstücks hergestellt werden. Die Linie 3 würde am Fusse des Kohlenbergs wieder an die Oberfläche geführt, die übrigen Linien in der Marktgasse. Ab dort würden sämtliche Linien ihrem bisherigen Streckenverlauf folgen.

Natürliches Grün statt «grüne Wand»
Durch das Verlegen der erwähnten Tramlinien in den Untergrund würde der Tramverkehr auf dieser Strecke von den restlichen Verkehrsteilnehmern getrennt. Besonders am Aeschenplatz wäre dies dringend notwendig. «Der Individualverkehr könnte neu organisiert und dadurch Fläche für die Allgemeinheit gewonnen werden», schreibt die JLB. In der Aeschenvorstadt solle die gesamte Verkehrsfläche auf die rechte Strassenseite (vom Aeschenplatz her gesehen) verlegt werden. Dadurch würden vor den Ladengeschäften freie Flächen entstehen, die publikumsfreundlich gestaltet werden sollen, etwa mit Sitzgelegenheiten und Grünflächen.
Auch am Barfüsserplatz soll nach Ansicht der Jungliberalen die Strassenfläche auf die rechte Seite (vor dem Stadtcasino) verlegt werden. Am Ende des Platzes, am Anfang der Falknerstrasse könnte eine kleine Kehrschlaufe errichtet werden. Durch die Entfernung des «Tramhüsli» würde eine relativ grosse, zusammenhängende Fläche frei, die publikumsfreundlich gestaltet werden könnte. In der Falknerstrasse würde die Verkehrsfläche auf die rechte Seite (vom Barfüsserplatz her gesehen) verlegt werden; so würden auf der gegenüberliegenden Seite Flächen für publikumsfreundliche Nutzung und Begrünungen frei. Gleiches gilt für die Gerbergasse zwischen Hauptpost und Marktplatz. Auf dem Markplatz würde der Strassenverlauf beibehalten. Durch das Verschwinden der Tramspur gäbe es aber auch hier einen Raumgewinn. «Die gewonnenen Freiflächen können begrünt werden und zum Verweilen der Stadtbesucher und der Bevölkerung dienen.» Der Gastronomie solle die Möglichkeit geboten werden, im Freien Tische aufzustellen.
«Von diesem Projekt würden alle profitieren», meinen die Jungliberalen. Die Innenstadt würde zu einem attraktiveren Ort für die Menschen. Auch der Fuss- und Veloverkehr, die Gastronomie und der Detailhandel würden Vorteile daraus ziehen. Das Stadtbild würde eine wesentliche Verbesserung erfahren, wenn die „grüne Wand“ verschwindet und durch natürliches Grün ersetzt wird.