Mittwoch, Juni 20, 2018

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Kleinbasel

Erstes Stücki Art Project ein Erfolg

  • Dienstag, 22 Mai 2018 13:34
Das erste Stücki Art Project war ein Erfolg. Zehn beeindruckende Werke von jungen Künstler schmücken die Bauwände im Stücki Park. Nun hat das Publikum vor Ort und auf Facebook seinen Favoriten gewählt. Die Wahl war nicht einfach: jedes der zehn Werke überzeugt auf seine Art und Weise. «Der durchwegs hohe Anspruch der jungen Künstler und die Qualität in der Ausführung sind beeindruckend», meint Christian Mutschler, Leiter Management Stücki Park «Was mich ganz besonders begeistert hat, ist die Vielseitigkeit der Werke. Das passt wunderba zum Stücki Park»
 
Mit einer Abstimmung vor Ort und auf Facebook hat das Publikum nun seinen Favoriten gewählt. Die Gewinner sind Annina Burkhard und Cora Meyer vom Kollektiv «Balsam», die mit ihrem witzigen Strandwimmelbild am meisten Stimmen erhalten haben. Die Werke aller Künstler sind noch bis Ende Juni im Stücki Park zu betrachten.
Die Baslerinnen und Basler mussten lange warten, bis sie – neben dem Hallenbad Rialto – ein zweites Schwimmbad mit einem Dach bekommen haben. Am 28. Oktober letzten Jahres war es dann endlich soweit: Die Traglufthalle über dem 50-Meter Schwimm­becken im Eglisee konnte offiziell eröffnet werden. Für rund vier Millionen Franken und nach gerade nach einem Jahr Bauzeit. Die Freude und der Stolz der Verantwortlichen war bei der Präsentation der Traglufthalle gross. Der anwesende Regierungsrat Conradin Cramer gab sich aber bescheiden und sagte, dass es nicht sein Verdienst sei, sondern das vieler anderer, die sich schon jahrzehntelang für ein weiteres Hallenbad in Basel eingesetzt hätten. 
 
Am 28. April ist nun die erste Saison in der Traglufthalle im Egli­see zu Ende gegangen. Gemäss Rolf Moser, Leiter Bäder/Kunsteisbahnen und Gastronomie beim Erziehungsdepartement, ist die ersten Saison erfolgreich verlaufen. «Die Bilanz fällt sehr gut aus. Es gab durchwegs positive Publikumsreaktionen und keine nennenswerten Unfälle.» Auch wenn die Trag
lufthalle ein pro­vi
­so­risches Schwimm
bad ist und aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt werden kann, kommt es nicht als Flickwerk daher, sondern als Einheit.  Auch das kam bei den Leuten gut an, wie Moser ausführt. «Der Aufenthalt in der Halle gestaltet sich in Bezug auf Klima, Lärmquellen und Lichtverhältnisse sehr angenehm. Die Reaktionen waren durchwegs positiv.» 
 
Insgesamt verzeichnete die neue Traglufthalle rund 11 000 Besucher, hauptsächlich Frühschwimmerinnen und Frühschwimmer. Mitgezählt wurden auch die Mitglieder der Wassersportvereine und Absolventen diverser Kurse. Alles in allem würden diese Zahlen in etwa den Erwartungen entsprechen, sagte Moser. Wer nun aber denkt, dass den Baslerinnen und Baslern in den frühen Wintermorgenstunden zwei Schwimmbäder zur Verfügung stehen, täuscht sich. Während früher das Rialto um sechs Uhr für die Frühschwimmer geöffnet war, übernahm nun die Traglufthalle seit ihrer Eröffnung diese Aufgabe.
 
Das Rialto öffnete dafür erst um
 8 Uhr. Rolf Mo
ser erklärt den Grund für die Änderung: «Wir haben ab 1. Januar 2018 die Öffnungszeit im Rialto nach diversen Reaktionen aus der Bevölkerung neu auf acht Uhr angesetzt. Damit steht ab sechs Uhr jeweils ein Hallenbad lückenlos zur Verfügung.» Anscheinend gibt es nicht genug Frühschwimmer, damit es sich lohnt, zwei Hallenbäder im Winter zu öffnen.
 
In der ersten Saison wurde das Schwimmbad im Eglisee hauptsächlich von Frühschwimmern und Schwimmvereinen genutzt. Denn es ist nicht ein Hallenbad im herkömmlichen Sinn, das für Familien und Schulen geeignet ist und in dem man einfach darin herumplanschen kann. Darum sei jetzt schon klar, dass es auf die nächste Saison keine Änderungen geben wird, sagte Moser. «Eine ständige Umfrage vor Ort hat gezeigt, dass aktuell kein Bedürfnis nach einer Ausweitung der Öffnungszeiten besteht. Das Becken ist wirklich nur für Streckenschwimmer geeignet und beispielsweise nicht für Schulen. Der potentielle Nutzerkreis schränkt sich also klar ein.»
 
Wie das nun mal so ist in einer ersten Saison, tauchten hier und da noch Probleme auf, sogenannte kleinere technische Unzulänglichkeiten, die aber ohne Betriebs­einschränkung behoben werden konnten. Verbessert werden muss allerdings noch das Zutrittssystem, wie Rolf
 Moser erklärt. Mit dem Ende der Saison hat auch die Traglufthalle ihre Arbeit getan: Sie wurde abgebaut und verstaut. Während der Aufbau rund 14 Tage gedauert hatte, ist der Abbau in Rekordzeit von gerade mal einem Tag über die Bühne gegangen.
 
Damit der Auf- und Abbau überhaupt so schnell erledigt werden kann, wurde bereits mit Baubeginn die Grundlage dafür geschaffen. Die notwendigen Verankerungen für die Traglufthalle wurden eingebaut und die Garderoben sind einzelne Module, die als Ganzes transportiert werden können. Ausserdem wurde eine unterirdische Technikzentrale (Gebläse-Raum) für die Traglufthalle gebaut. Das alles zusammen stellt sicher, dass die Arbeiten möglichst rasch und speditiv in Angriff genommen werden können.
 
Die Eglisee-Traglufthalle wurde Anfang Mai für die Sommersaison demontiert und die Garderoben und das Traglufthallenfenster in Überseecontainern verpackt. Die Traglufthalle selber wird im Eglisee gelagert, sagte Moser, während die Garderobenmodule auf der Sportanlage Bachgraben verstaut werden. Bis zum nächsten Herbst.
 
 
Für das geplante Café der Confiserie Beschle an der Clarastrasse zeichnet sich eine Lösung ab. Die YULIA AG, ein Unternehmen der Rhyschänzli-Gruppe, hat letzte Woche die Übernahme der Marke «Beschle» sowie der Mitarbeiter an zwei Standorten der Beschle AG bekannt gegeben. «Das Familienunternehmen Beschle AG freut sich, dass die 120-jährige Tradition des Unternehmens in einem ebenfalls familiären Unternehmen weitergeführt werden kann», steht in der Mitteilung. Bei den von der YULIA AG übernommenen Standorten handelt es sich um das Café an der Aeschenvorstadt 56 und die Produktion an der Clarastrasse 4. An der Clarastrasse solle in Zukunft ebenfalls ein Ladengeschäft mit Café eröffnet werden, teilt die YULIA AG mit. «Unser Ziel ist, das Café im Juni zu eröffnen», erklärte Hermès Beurret, Geschäftsleitungsmitglied der Rhyschänzli-Gruppe. Das Café werde «sehr schön» und etwas moderner als die restlichen Beschle-Cafés in der Stadt. «Mehr möchten wir noch nicht verraten», sagte Beurret.
 

 

 

Die muba 2018 schloss am Sonntag, 29. April nach zehn Tagen ihre Tore. Anpacken, mitmachen, mittendrin sein: Unter diesem Motto wollte sich die muba dieses Jahr präsentieren. Die interaktiven Highlights waren bei Klein und Gross beliebt, teilte die muba mit. «Sowohl Aussteller als auch Gäste äusserten sich positiv zu den neuen Konzepten. Das freut uns sehr», so Messeleiter Daniel Nussbaumer. «Leider hat uns das Rekord-Wetter während der Messe einen Strich durch die Rechnung gemacht.» Dies habe sich auf das  Besucheraufkommen ausgewirkt sowie die Euphorie der Aussteller spürbar gebremst.
An lediglich zwei von zehn Tagen herrschte Messe-Wetter. Viele Austeller, welche auf eine hohe Frequenz angewiesen sind, konnten ihre Ziele nicht erreichen. Dazu Daniel Nussbaumer: «Dies ist ein Umstand, der uns persönlich sehr nahe geht und den wir sehr bedauern. Natürlich hat die muba weit mehr Herausforderungen als das Wetter. An diesen gilt es jetzt intensiv zu arbeiten und zusammen mit Austellern die Plattform weiterzuentwickeln.» Für reges Interesse sorgte das Experiment «Meine erste Wohnung», bei dem fünf gecastete WG-Bewohnerinnen und -Bewohner eine IKEA-Wohnung mitten in der muba bewohnten. Und wie sieht das Fazit nach zehn Tagen WG-Leben unter den Augen der Öffentlichkeit aus? «Es war extrem spannend, mit so vielen verschiedenen Leuten ins Gespräch zu kommen, die man sonst nie getroffen hätte. Aber jetzt bin ich doch wieder froh um ein bisschen mehr Privatsphäre», meint WG-Bewohnerin und Instagram-Star Noelia Berberat lachend.

Erfolgreiche Bricklive 
Über 5 Millionen LEGO Steine warteten vom 20. bis zum 29. April in Basel auf alle Liebhaber des bekannten Spielzeugs. Zahlreiche begeisterte Besucherinnen und Besucher erwiesen dem zweiten Schweizer Gastspiel der Bricklive die Ehre. Das grösste Lego Spielparadies der Schweiz erfüllte die Erwartungen der grossen und kleinen Fans voll und ganz. In den über 30 verschiedenen Zonen wurde gespielt, getanzt und natürlich gebaut. Das unbestrittene Highlight der diesjährigen BRICKLIVE war der Safari-Bereich, bestehend aus 82 LEGO Tier-Skulpturen, darunter ein 1,5 Tonnen schwerer Elefant. Auf die passioniertesten LEGO Fans wartete eine spezielle Herausforderung: Sie konnten BRICKLIVE Master werden. Am Eingang ein Stempelbüchlein mitnehmen und mindestens acht von vierzehn Aufgaben meistern und schon konnte man sich an der Fotostation als Master verewigen. Auch die neuen VIP-Tickets, mit denen die Bricklive samstags und sonntags exklusiv eine Stunde früher betreten werden durfte, fanden grossen Anklang. Fazit: Die Basler Bricklive 2018 war ein Erfolg.