Montag, Mai 29, 2017

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Kleinbasel

Grosser Rat sagt Ja zum Kasernen-Umbau

  • Mittwoch, 21 September 2016 10:51

Der basel-städtische Grosse Rat stimmte heute Vormittag dem Umbau und der Sanierung der Kaserne für 44,6 Millionen Franken zu. Nun ergreifen SVP, LDP und FDP das Referendum.

Es war eine hitzige Debatte über eine Woche und mehrere Stunden. Es herrschte Wahlkampf im Grossratssaal im Rathaus. Vor allem die Ratslinke warf den Bürgerlichen vor, die Debatte um die Sanierung und den Umbau der Kaserne für ihren Wahlkampf zu missbrauchen. 

Für die Bügerlichen ist das Projekt «ein fauler Kompromiss und weder Fisch noch Vogell», wie es heute Morgen formuliert wurde. Auch seien die 44,6 Millionen Franken viel zu teuer. Das vorliegende Projekt soll den Hauptbau, der an prominenter Lage unweit der Mittleren Brücke zum Rhein hin die Stadtsilhouette prägt, unter anderem erdbebensicher und flexibel nutzbar machenUmgebaut werden soll die 1863 gebaute Kaserne nach Plänen des Basler Architekturbüros Focketyn del Rio. Das Projekt sieht unter anderem zum Rhein hin eine neue dreigeschossige Eingangshalle vor. Aussen soll die Kaserne trotz des tief greifenden inneren Umbaus aus Denkmalschutz-Gründen nur wenig verändert werden.

Rückweisungsanträge der Bürgerlichen scheiterten. Am Ende obsiegte Mitte-Links mit 58 zu 33 Stimmen. Gegen ein allfälliges Ja zum Kasernenprojekt kündigten SVP, LDP und FDP bereits das Referendum an. Dies bekräftigten sie auch heute. Somit hat der Souverän das letzte Wort. Scheitert das Projekt an der Urne, fangen die Diskussionen wieder vor vorne an.

Dreirosenbrücke wird verglast

  • Freitag, 16 September 2016 11:22

Die Dreirosenbrücke in Basel soll rheinunterseitig teilweise verglast werden. Damit kann der Lärm auch in Richtung Rheinuferpromenade und Novartis Campus gedämpft werden. Gemäss einer Absichtserklärung finanzieren Novartis und der Kanton die Massnahme zu gleichen Teilen mit je 3,3 Millionen Franken.

Die 2004 eröffnete Dreirosenbrücke ist derzeit nur in Richtung Stadt verglast. Aus lüftungs- und schalltechnischen Gründen war beim Bau eine vollständige Verglasung nicht möglich. Am Freitag veröffentlichte die Regierung einen Bericht, in dem der neue Vorschlag mit Verglastung enthalten ist. 

Vorgesehen ist, dass an den bisher offenen Brückenrändern auf einer Länge von je 40 Metern eine Verglasung angebracht wird. Der Mittelbereich der Brücke müsse dagegen aus lüftungstechnischen Gründen auf einer Länge von rund 190 Metern «zwingend offen bleiben», heisst es weiter. Eine vorgehängte schräge Glaswand soll jedoch in diesem Bereich den Lärm abdämmen.

ASTRA weigerte sich bis anhin

An der Rheinuferpromenade werde damit eine Lärmreduktion von 15 Dezibel erreicht. Auch in der Nähe der Brückenköpfe werde eine bedeutende Lärmreduktion erzielt.

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) als Eigentümerin der Brücke habe bis anhing Vorschläge zur Lärmreduktion bisher aus «unterhaltstechnischen Gründen und zur Vermeidung von Präjudizien» nicht akzeptiert. Deshalb habe das Bau- und Verkehrsdepartement diesen neuen Vorschlag ausgearbeitet.

Novartis zahlt mit

Eine definitive Stellungnahme des ASTRA zum neuen Vorschlag steht noch aus. Auch fehle noch die architektonische Bewertung des Vorschlages sowie eine mit dem Bauwerk kompatible gestalterische Lösung.

Auch bei den Kosten ist man noch nicht so weit, dass dem Parlament eine Vorlage unterbreitet werden kann. Gemäss einer Grobschätzung werde jedoch das mit der Novartis vereinbarte Kostendach von 6,6, Millionen Franken ausreichen, hält die Regierung weiter fest. Sie stellt einen Ratschlag für Frühjahr 2017 in Aussicht.

Festnahme nach Brandfällen auf Claramatte

  • Freitag, 16 September 2016 04:48

Nach einem Brand auf der Claramatte nahm die Polizei einen 44-jährigen Mann fest.

Am 14.09.2016, gegen 23.30 Uhr, kam es auf der Claramatte zu drei Brandfällen. Dabei wurden ein Picknick-Tisch und zwei Abfalleimer beschädigt. Personen wurden keine verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte.

Ein Anwohner stellte fest, wie ein Mann zwei Abfalleimer in Brand setzte. Daraufhin verständigte er die Polizei, welche kurze Zeit später den mutmasslichen Täter, einen 44-jährigen Schweizer, in der Drahtzugstrasse festnehmen konnte. Weitere Abklärungen ergaben, dass auch ein Picknick-Tisch durch Brandstiftung beschädigt worden war. Der Einsatz der Feuerwehr war nicht nötig.

Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft kläre nun ab, ob der Mann für weitere, gleich gelagerte Delikte in Frage kommt.

Mit dem Klybeck in die Zukunft

  • Donnerstag, 15 September 2016 13:56

140 Personen nahmen am Montagabend am zweiten geführten Rundgang über das Klybeckareal teil. Jung und Alt, Laien und Experten wie Architekten liessen sich über die Planungen vor Ort informieren. Das Interesse über die Entwicklungen im Areal sei gross, freut sich Nicole Stocker vom Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt (BVD). «Die Stimmung war wirklich sehr gut. Die Neugier der Menschen förmlich spürbar.» Das geplante Wohnungsangebot und die Erschliessung des Areals stiessen auf besonderes Interesse. Die engagierten Referentinnen und Referenten boten einen ersten Einblick in die künftige Entwicklung des Areals und konnten die Fragen des Publikums beantworten.

Eine einmalige Chance

In den letzten Jahren haben sich die Nutzungen im Klybeckareal grundlegend verändert: Das Areal wird fast nicht mehr für die industrielle Produktion benötigt. Auch in Labor- und Bürogebäuden bestehen Leerstände sowie Mindernutzungen. Die Grundeigentümerinnen BASF und Novartis haben sich deshalb mit dem Kanton Basel-Stadt zusammengeschlossen, um die neue Verwendung des Areals gemeinsam zu definieren. Der Schulterschluss von BASF, Novartis und dem Kanton Basel-Stadt biete die einmalige Chance, eine enorme Fläche von rund 300‘000 Quadratmetern als Gesamtprojekt zu betrachten und im Interesse aller zu entwickeln.

An der Entwicklung beteiligen

Die Verantwortlichen des Bau- und Verkehrsdepartements möchten die Öffentlichkeit in die Entwicklung des Areals mit einbeziehen. «Es ist uns ein Anliegen, pro aktiv auf die Bevölkerung zu zugehen», betont Nicole Stocker. Vor jedem Planungsschritt wird es eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung geben. Die Erste am 24. September, wenn im Personalrestaurant der Novartis über das Klybeckareal diskutiert wird. Anmelden kann man sich noch bis am Montag, 19. September. An den Beteiligungsveranstaltungen bietet sich der Bevölkerung die Möglichkeit, ihre Meinung zur Entwicklung im Klybeckareal kundzutun.

 

www.klybeckplus.ch