Sonntag, Juli 21, 2019

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Kleinbasel

Anlässlich der Nominationsveranstaltung in der Halle 7 im Gundeli, haben die Mitglieder der CVP Basel-Stadt am 18. Februar ihre fünf Kandidaten der Hauptliste für die Nationalratswahlen vom Oktober 2019 nominiert.
Die gewählten Kandidaten sind:

  • Daniel Albietz 
  • Manuela Brenneis
  • Balz Herter
  • Patrick Huber
  • Andrea Knellwolf  

Für die Junge CVP kandidieren:

  • Tiziana Conti
  • Lukas Füeg
  • Bojan Lutz
  • Sara Murray
  • Marco Natoli 

Für die Liste 60+ kandidieren:

  • Martin Cron
  • Roland Frank 
  • Beatrice Isler
  • Paul Rüst
  • Helen Schai 

Zusätzlich haben die Mitglieder einstimmig ja gesagt zur Listenverbindung mit FDP, LDP, BDP, EVP und GLP. 

Nach eher verhaltenem Beginn steigerte sich das Zofingerconzärtli 2019 im zweiten Teil massiv und sorgte für zufriedene Gesichter beim Publikum. Bei den «Lyyche» überzeugten vor allem der Darsteller von Marco Streller v/o Gaggo Vrzeller und mehrere «Nääbelyyche» mit gelungenen Kurzauftritten.

Ein Running Gag jedes Conzärtli ist, wenn sich ein Darsteller ans Publikum mit der Frage wendet: «Kenne Sii dr Unterschyyd zwische...» Ganz in dieser Tradition stellen wir die Frage: «Kenne Sii dr Unterschyyd zwische em FCB und em Conzärtli? Bim Conzärtli derf me sicher sy, dass die zwaiti Halbzyt besser wird!»

Tatsächlich war die erste Hälfte etwas verhalten, was sich bereits mit dem sehr text-unsicheren Prolog-Darsteller manifestierte (schade, der Text war nämlich ausgezeichnet). Auch die Darsteller der «Lyyche» taten sich anfangs etwas schwer – wobei es natürlich auch schwer ist, aus der Figur eines Burgdorfer Altbundesrates etwas Dynamisches herauszuholen. Auch das Double eines Vielfach-Amtsträgers namens Vischer fand den nasal-betont baseldytschen Akzent des Originals anfangs nicht so recht. Sehr nahe am Original und oft umwerfend komisch war dafür der Streller-Darsteller.

Das Pausengetränk muss den Fagunzen aber Asterix-mässige Kräfte eingehaucht haben. Im zweiten Teil brilliert der «Jo Handl Freiab-Kommann» als Autist, der nur in Musical-Form aus sich heraus kann, «Ämtli Vischt-er» versteigert gekonnt die Messehallen und «Gaggo Vrzeller» zeigt als Gast in einer Kochshow, dass er auch kulinarisch weder Plan noch Konzept hat. Das war grossartig! Dazu kamen sensationell aufspielende Nebenfiguren wie ein Tamara-Wernli-Verschnitt (oh, diese Beine!) oder eine hinreissend deroutierte Telebasel-Chefredaktorin (oh, diese Frisur!).

So fügte sich zum Schluss alles zu einem hervorragenden Gesamterlebnis, zu dem auch das eigentliche Conzärtli beitrug. Hier gab es ein Novum: Joffrey Chadrin v/o Waterloose spielte das erste Mal solo auf dem Klavier. Begleitet wurde er gesanglich in den folgenden Stücken von Christian Schmid v/o Tram Giovanni. Der klassische Teil führte von Frédéric Chopin über Robert Franz zu Franz Schubert. Für den fasnächtlichen Touch zuständig waren die Antygge mit Glopfgaischt und Nunnefirzli – und in den Vorstellungen nach der Premiere hoffentlich auch mit Trommeln, die alle geschränkt sind.

Basels älteste Vorfasnachtsveranstaltung kann sich insgesamt auch im 2019 bestens sehen lassen. Regisseur Alfred Martina v/o Murmelli und Conzärtlipräsident Silvan Käser v/o Lälle’ursli haben es geschafft, feine Pointen mit knallharten Fakten zu verweben und daraus ein gut gewebtes Netz der Unterhaltung zu spinnen. Vor allem hat das Conzärtli mit vielen kurzen Zwischennummern erfrischend an Tempo gewonnen. Darum nochmals die Frage: «Kenne Sii dr Unterschyyd zwischen em FCB und em Conzärtli? Noch em Conzärtli geen Sii alllewyl zfryyde haime!»

André Auderset

Zug entgleist auf Höhe Bethesda Spital

  • Montag, 18 Februar 2019 12:24

Die vorderen beiden Wagen eines Intercity-Zugs der Deutschen Bahn sind am Sonntagabend auf dem Weg vom Badischen Bahnhof zum Bahnhof SBB entgleist. Der Grund ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Nach der Entgleisung kam die Zugkombination kurz vor 21 Uhr auf Höhe des Bethesda-Spitals zu stehen. Die SBB evakuierten den Zug mit Hilfe ihres Lösch- und Rettungszugs und brachten die rund 240 Passagiere zum Bahnhof SBB. Dort begab sich eine Person zur ambulanten Abklärung bei den Rettungskräften der Sanität der Rettung Basel-Stadt, des Rettungsdiensts des Kantonspitals Baselland und des Rettungsdiensts Nordwestschweiz. Im Einsatz standen überdies mehrere Einheiten der Kantonspolizei Basel-Stadt und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt.

Am 17. Februar endete der letzte Tag der 103. Ausgabe der muba mit musikalischer Begleitung und einem feierlichen Festakt. Knapp eine Viertelmillion Besucher und Besucherinnen strömten in den vergangenen Tagen nach Basel, um ein letztes Mal die «Mutter der Messen» zu erleben. Beim Schlussakt wurde unter anderem das muba Gästebuch offiziell dem Historischen Museum Basel überreicht, bevor auf dem Abschlussfest auf 103 Jahre Geschichte angestossen wurde.

Auch am letzten Tag der muba strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Messehallen. Um 16.30 Uhr begann der Schlussakt, der von den Kirchen beider Basler organisiert wurde, auf dem Platz der Begegnung. Dudelsackmusik ertönte und das Publikum lauschte den Worten von Martin Dürr von der reformierten Kirche Basel-Stadt. Die muba fliesst in die Geschichte ein: Unter Jagdhorngebläse wurde das mit Erinnerungen gefüllte Gästebuch der muba symbolisch geschlossen und von Messeleiter Daniel Nussbaumer und Sabrina Oberländer, Leiterin Kommunikation, an Direktor Marc Fehlmann und Kurator Patrick Moser vom Historischen Museum Basel übergeben. Schliesslich läuteten Pipes und Drums das Ende des Schlussakts ein. Die muba hat unermüdlich dafür gesorgt, das Frühjahr in Basel einzuläuten. 103 Jahre muba, 103 Jahre Treue, 103 Jahre Dankbarkeit: Das macht stolz.

Ein Stück Basler Geschichte
Sabrina Oberländer, Leiterin Kommunikation der muba, zeigte sich positiv überrascht vom Erfolg der muba 2019: «Insgesamt zählte die Messe knapp eine Viertelmillion Besucher und Besucherinnen. Das ist ein tolles Ergebnis zur Dernière und wir sind überwältig, dass sich so viele Menschen von der muba verabschiedet haben. Das zeigt deutlich, wie stark verankert die muba war.» Auch Ruedi Ulmann, Vorsteher des Bau- und Umweltdepartements Appenzell Innerrhoden, bedankte sich bei der Messe: «Als Gastregion sind wir sehr dankbar, Teil dieser besonderen Ausgabe der muba gewesen zu sein und ein Stück Basler Geschichte mitbekommen zu haben. Wir wurden regelrecht von Besuchern überrannt, was für ein tolles Erlebnis!» Das Gastland Japan kam ebenfalls sehr gut bei den Besucherinnen und Besuchern an und trug zum schönen Messeerlebnis bei. Ein besonders emotionales Highlight war das Halle-Gässle bei dem sich über 600 Fasnächtler von der muba verabschiedet und ihr die Ehre erwiesen haben.

Auch Prominente sagen Danke
Auf der Website der muba verewigten sich zahlreiche Basler Prominente mit einem Video-Statement. Der Filmproduzent und mehrfache Oscar-PreisträgerArthur Cohn erinnert sich sogar noch an die Anfänge der Messe: «Für mich ist die muba auch ein Platz für Erinnerungen an meinen Vater, weil er mich immer am ersten Tag mitgenommen hat.» Im Gästebuch schrieben weitere Prominente und zahlreiche Besucher ihre Erlebnisse mit der muba nieder. Nun bleibt nur noch, das Buch zu schliessen, mit dem auch zukünftig in Erinnerungen geschwelgt werden kann. Auch die Messe sagt: «Dangge muba, dangge Basel!» Die muba ist nun ein Stück Geschichte, doch aus unseren Herzen wird sie wahrscheinlich nie mehr verschwinden.

Hundert Joor und drei oobedry
e beweggti Zyt – jetzt ischs verby
Mir luege füüre – dien nit klaage
und wänn uff däm Wääg Danggscheen saage

Die muba ka soo vyl brichte
über Wirtschaft, Gsellschaft und anderi Gschichte 
Dr Merkurhuet – e Symbool für Handel
und jetzt – jetzt kunnt dr Wandel

Dr Merkur Gott het sini Schuldigkeit do
fliegt us dr Rundhofhalle jetzt drvoo
Mir stosse no eimol a miteme Gleesli Wy
muba du wirsch für immer in unsere Härze sy