Montag, April 22, 2019

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Kleinbasel
Marcel Rohr wird neuer Chefredaktor der «BaZ». Er übernimmt diese Funktion von Markus Somm, der nach einer Auszeit bei Tamedia als Autor tätig sein wird.  Die Basler Zeitung wird wie bisher mit ihrer eigenständigen Redaktion in Basel über das lokale, regionale und kantonale Geschehen inklusive Wirtschaft, Kultur und Sport berichten. Sie wird die Perspektive beider Basel zukünftig auch in das Zeitungsnetzwerk von Tamedia einbringen und soll dadurch an nationaler Ausstrahlung gewinnen. Gleichzeitig wird die Basler Zeitung von der Berichterstattung der gemeinsamen Redaktion Tamedia über nationale und internationale Themen profitieren und diese aus Basler Sicht einordnen. 
 
Marcel Rohr als neuer Chefredaktor der «BaZ» wird dabei zusammen mit der Redaktionsleitung eine wichtige Rolle spielen. Der 51-Jährige Rohr arbeitet seit 2005 bei der Basler Zeitung, wo er als Sportchef eingestiegen ist und zunehmend als Blattmacher tätig wurde. Zuvor war er 12 Jahre als Redaktor und Fussballchef beim Blick und Sonntagsblick tätig. Marcel Rohr startete seine Karriere im kaufmännischen Bereich, ehe er ab 1988 das journalistische Handwerk als Redaktor bei der Wochenzeitung Doppelstab der Basler Woche Verlags AG erlernte. 
 
Tamedia Verleger Pietro Supino zur Ernennung: «Mit Marcel Rohr wird ein führender Kopf der Redaktion spätestens per Anfang 2019 die Funktion als Chefredaktor von Markus Somm übernehmen. Wir freuen uns über die interne Nachfolge. Gemeinsam mit der neuen Redaktionsleitung prüfen wir nun Möglichkeiten, um den Standort Basel zu stärken.»
 
Neben Markus Somm, der nach einer Auszeit als Autor für Tamedia tätig wird, wird auch Raphael Suter die Basler Zeitung verlassen. Nach fast 30 Jahren im Print- und Radiojournalismus hat sich Raphael Suter entschieden, die BaZ zu verlassen. Seine Entscheidung hat er unabhängig von der Ernennung der neuen Chefredaktion getroffen. Mit der Leitung einer Kulturstiftung bietet sich Raphael Suter eine einmalige Chance ausserhalb des Journalismus, die ihn fasziniert und die er wahrnehmen möchte. Seine Nachfolge als Ressortleiter Kultur steht noch nicht fest.
 
 
 

Die Kantonspolizei vereinfacht den Bezug von Parkverbotsschildern zum Zügeln. Ab dem 1. November holt und bringt sie die mobilen Schilder. Diese müssern spätestens fünf Tage oder frühestens drei Monate vor dem benötigten Umzugstermin auf der Online-Plattform eingegeben werden. Die Polizei übernimmt nicht nur das Bringen und Abholen. Sie dokumentiert auch die Fahrzeuge, die während des Aufstellens im betroffenen Abschnitt der blauen Zone parkiert sind. Wenn die Umzugsarbeiten beendet sind, müssen die Schilder aus den entfernen und an einem gut sichtbaren, öffentlich zugänglichen Ort deponieren. Alle, die mobile Parkverbotsschilder wie bis anhin selbst abholen wollen, können dies auch künftig tun. Neu besteht dieses Angebot zentral an der Inneren Margarethenstrasse 18.

Tierpark Lange Erlen eröffnet Wisentgehege

  • Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:51

Zahlreiche Gäste wohnten der Eröffnungsfeier der neuen Wisentanlage bei, die von Schweizer Musik begleitet wurde und mit Speis und Trank endete. Zum Auftakt gab es eine Rede von Carlos Methner, Präsident des Erlen-Vereins Basel. Methner erzählte, wie alles zustande gekommen ist.  Dabei schweifte er ganz kurz vom Thema ab, um noch einmal klarzustellen, dass entgegen verschiedener Medienberichte es nie die Absicht des Erlen-Vereins ist oder war, Eintritt in den Tierpark zu verlangen. Auch künftig soll der Eintritt frei bleiben. 

 
Nach Methner folgte Emmanuel Trueb, Leiter der Basler Stadtgärtnerei. Er sprach in Vertretung von Regierungsrat Hans-Peter Wessels der verhindert war. Trueb zeigte sich in seiner Rede zur Eröffnung der erweiterten Wisent-Anlage hocherfreut über diese weitere Etappe im bereits 2003 beschlossenen Masterplan. Dieser sieht vor, dass der Tierpark je länger je mehr einen Einblick in die regionale Natur bietet, indem man die Landschaft stark in die Planung mit einbezieht. Ausserdem soll der Park auch als Ergänzung zum Basler Zoo dienen. 
 
Zusätzlich zur bestehenden Anlage steht den fünf Wisenten nun ein neues, fast 2600 Quadratmeter grosses Waldgehege zur Verfügung. Insgesamt beträgt die Fläche für die Tiere nun über 4500 Quadratmeter. Da sich das Gelände in der Grundwasserschutzzone befindet, waren die Bauarbeiten durch verschiedene Auflagen recht kompliziert. Geschützte Bäume mussten durch Elektrozäune gesichert werden. Die Geamtkosten für die Erweiterung belaufen sich auf rund 800 000 Franken.  
 
Der neue Wisentstier kam vor rund einem Monat aus einem Tierpark in Deutschland. Er ist 2016 geboren und habe sich in der kurzen Zeit bereits sehr gut in die bestehende Wisentherde eingegliedert. Am Ende der Einweihungsfeier wurde der neue Zuchtstier auf den Namen «Joggi» getauft – zu Ehren von  Hans-Jakob «Joggi» Henn, einem typischen Kleinbasler, der neben drei Fasnachtscliquen auch dem Erlen-Verein ein Legat hinterlassen hat. 
Mit dem Einzug des neuen Stiers kann sich der Tierpark in Zukunft aktiv bei der Zucht der Wisente engagieren und ist somit Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes. Mit etwas Glück könnte es bereits nächstes Jahr Nachwuchs geben. 

170 neue Wohnungen am Eisebahnweg

  • Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:46
Auf dem Areal Eisenbahnweg sollen 170 neue Wohnungen entstehen. Als Grundlage dafür hat der Regierungsrat einen Bebauungsplan verabschiedet. «Die geplante Bebauung reagiert auf die herausfordernde Lage unmittelbar neben der Eisenbahn und der Nationalstrasse», teilt die Basler Regierung mit. Das Geschäft geht nun zur Behandlung an den Grossen Rat.
 
Die Grundeigentümerin, die Rimmobas Anlagestiftung, will das seit Jahren brach liegende Areal mit neuen Wohnungen beleben, viele davon mit direktem Blick auf den Rhein. Die Wohnungen sollen frühestens 2022 fertig sein.  Das Büro Buchner Bründler Architekten aus Basel hat den Architekturwettbewerb gewonnen. Vorgesehen ist eine L-förmige Bebauung mit einem 12-geschossigen, fast 40 Meter hohen Gebäudeteil entlang der Grenzacherstrasse und einem fünfgeschossigen, 18 Meter hohen Baukörper entlang des Bahndamms.
 
Die spezielle Gebäudeform benötigt einen Bebauungsplan. Dieser wurde im März 2018 öffentlich aufgelegt. Gegen den Plan sind 36 Einsprachen und drei Anregungen eingegangen. Die Einsprechenden kritisieren den für den Neubau nötigen Abbruch der Liegenschaft Eisenbahnweg 24 mit zehn Wohnungen,  davon fünf bewohnte. Und die Einsprechenden befürchten einen höheren Parkdruck, da für die 170 Wohnungen nur rund 80 Einstellhallenplätze geplant sind. Der Regierungsrat beantragt, die Einsprachen abzuweisen. Unabhängig vom Neubauprojekt plant Rimmobas den Bau weiterer 370 unterirdischer Parkplätze, die von der Firma Roche genutzt werden sollen. Dies ist ohne Bebauungsplan möglich.