Mittwoch, Juni 20, 2018

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Kleinbasel

Am Sonntag, 8.Oktober stellten Schweizer Grenzwächter am Autobahnübergang Basel-Weil fest, dass ein Mann in einem Kleinwagen von Deutschland kommend in Richtung Schweiz einreiste. Dabei hörten sie ungewohnte Schleifgeräusche, die vom Fahrzeug aus gingen. Obwohl ein Grenzwächter den Lenker zum Anhalten aufgefordert hatte, setzte dieser seine Fahrt über den Grenzübergang fort. Der Grenzwächter rannte noch einige Meter dem Fahrzeug nach und versuchte den Fahrer durch Zurufen und Lichtzeichen mit einer Taschenlampe doch noch zum Anhalten zu bewegen. Dieser fuhr jedoch weiter Richtung Basel. Unverzüglich nahmen die Grenzwächter die Verfolgung mit einem bereitstehenden Einsatzfahrzeug auf. Der flüchtige Mann konnte noch auf der Autobahn vor der Ausfahrt zur Hochbergerstrasse gestoppt werden. Die Personenüberprüfung zeigte, dass es sich beim Lenker um einen 76-jährigen Schweizer handelte. Bei der Kontrolle des Autos stellten die Grenzwächter fest, dass ein Vorderrad und ein Hinterrad platt waren und das Auto nur noch auf den Felgen fuhr. Auf die Frage der Grenzwächter, ob er die Beschädigung seines Fahrzeuges nicht bemerkt habe, antwortete der Lenker, er habe schon gemerkt, dass sein Auto nicht mehr ganz so rund laufe. Er hätte in Deutschland einen Randstein gestreift und gedacht, dass er es noch bis nach Hause schaffen würde. Wegen Verdachts auf Fahren unter Alkoholeinfluss wurde die Kantonspolizei Basel-Stadt beigezogen. Diese führte eine Atemluftmessung durch, die positiv verlief. Der Fahrer wurde mit dem Auto den zuständigen Behörden übergeben.

Wettsteinplatz ohne Weihnachtsbaum ab 2018

  • Donnerstag, 28 September 2017 06:40
Ende Jahr verschönert wieder eine grosse Tanne den belebten Platz. Nach dieser Weihnacht ist aber Schluss damit. Während es eher nervig ist, dass Einkaufsläden es für nötig halten, bereits jetzt Esswaren und Dekos für Weihnachten anzubieten, sieht das mit der Dekoration im öffentlichen Raum ein bisschen anders aus. Fast alle freuen sich über eine leuchtende Strasse oder einen toll geschmückten Tannenbaum. Nur wird man davon in Zukunft ausserhalb der Innenstadt nicht mehr viel zu sehen bekommen. «Perimeter Innenstadt» heisst das neue Konzept, erklärt Gabriel Barell, Gewerbedirektor und Präsident des Vereins Basler Weihnacht, welcher für die Dekorationen in der Stadt verantwortlich ist. «Es wird auf mehrere grosse Einzelbäume ausserhalb des Zentrums verzichtet. Dadurch werden Mittel frei, um Eigeninitiativen zu unterstützen, welche die Weihnachtsstadt bereichern.» Man denke etwa an die Adventsgasse oder eine neue Aktion am Rümelinsplatz. Das Ziel sei, die Wirkung und die Attraktivität der Basler Weihnacht weiter zu erhöhen, so Barell. Ein Weihnachtsbaum, auf den verzichtet wird ist jener auf dem Wettsteinplatz. Warum gerade an diesem belebten Ort? Gabriel Barell erklärt: «Die Kosten belaufen sich trotz Spezialkonditionen auf rund 3000 Franken pro Baum. Darin enthalten sind der Baum selbst, die Arbeit des Forstwartes, die Transporte der Bäume sowie die Krankosten fürs Aufstellen». Aufgrund einer Kosten-Nutzen-Betrachtung habe der Verein  entschieden, dass weniger Einzelbäume finanziert, stattdessen vermehrt wirkungsvolle Einzelinitiativen von Vereinen und Geschäften unterstützt werden. Sparen lautet also die Devise. Denn die Kostenbeteiligung von privater Seite sei in den letzten Jahren trotz grosser Bemühungen stetig zurückgegangen und die Finanzierung gerade von Aktivitäten ausserhalb der Innenstadt  immer schwieriger geworden. Darum hat der Verein im Sommer den jeweiligen Quartiervereinen oder anderen involvierten Organisationen mitgeteilt, dass bei der gegenwärtigen Finanzierungslage die grossen Bäumen an verschiedenen Standorten nicht mehr gestellt werden können. Und dabei hat das Kleinbasel noch Glück. Denn den Sparmassnahmen fallen «nur» die Bäume auf dem Wettsteinplatz und beim Wiesendamm zum Opfer. Das Grossbasel trifft es einiges härter. Dort werden schon in diesem Jahr an folgenden Orten keine Weihnachtsbäume mehr stehen: Aeschenvorstadt, Gerbergasse, Meret Oppenheim Platz, Heiliggeistkirche, Centralbahnplatz, Schifflände und  Spalenberg. So soll laut Barell die Attraktivität der Basler Weihnacht in der Innenstadt weiter erhöht und die begrenzten Mittel wirksamer eingesetzt werden.
 

Beschle eröffnet Café in der Clarastrasse

  • Mittwoch, 30 August 2017 15:05

An der Clarastrasse herrscht Aufbruchstimmung. Schon länger ist bekannt, dass mit dem Projekt «Klara 13» im Herbst eine Art Markthalle eröffnet wird (der «Vogel Gryff» hat mehrmals berichtet). Jetzt setzt auch die Confiserie Beschle, ein Familienbetrieb mit 119-jähriger Geschichte, auf den Standort Clarastrasse. An der Nummer 4 eröffnet die Basler Confiserie Ende Oktober ein Café mit 40 Plätzen, wie Geschäfts­führer Dominic Beschle dem «Vogel Gryff» bestätigt. 

Verkauf und Produktion

Wie das Lokal genau aussieht, kann er noch nicht sagen. «Wir sind daran, ein neues Konzept zu entwickeln.» Auf jeden Fall soll der Standort Clarastrasse noch frischer, heller und moderner daherkommen als die übrigen vier Standorte der Confiserie Beschle an der Aeschenvorstadt, der Centralbahnstrasse, der Streitgasse und der St. Jakobs-Strasse. Im Kleinbasel verkauft Beschle aber nicht nur, sondern produziert auch. An der Clara­strasse 4 läuft bereits die Herstellung von Pralinen, Backwaren und Feingebäck, Schokolade und Konfekt, Cocktails sowie Torten und Patisserie. «Hier arbeiten 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter», erläutert Dominic Beschle, der das Unternehmen in der vierten Generation leitet. Dass die Firma ins Kleinbasel gezogen ist, sei auch etwas Zufall, fährt Beschle fort. «Wir haben geeignete Räumlichkeiten gesucht – und diese im Kleinbasel gefunden.» An der Clarastrasse sieht er durchaus Entwicklungspotenzial – vor allem durch neue Gastronomieangebote wie die erwähnte «Klara 13».

 

www.beschle.ch

 

Die IG Kleinbasel (IGK) und die Zeitung «Vogel Gryff» führen seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Der «Vogel Gryff» ist das IGK-Organ, die Mitglieder werden ermuntert, im «Vogel Gryff» zu inserieren und erhalten im Gegenzug Rabatt. Der Vorstand der IGK hat an seiner August-Sitzung bekräftigt, an dieser bewährten Partnerschaft festzuhalten. Der Vorstand nahm weiter zur Kenntnis, dass sich ein neues Medium anschickt, als Teil der Gundeldinger Zeitung aus dem Kleinbasel berichten zu wollen. Dieses neue Presseerzeugnis wird natürlich wie alle übrigen Basler Medien mit den für die IGK relevanten Informationen beliefert.

André Auderset, Präsident IG Kleinbasel