Mittwoch, September 18, 2019

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Kleinbasel

Am Sonntag, 30. Juni Uhr, eine halbe Stunde nach Mitternacht, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Webergasse zu einem Brandfall. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Anwohner hatten eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Stock festgestellt. Kurze Zeit später waren die Berufsfeuerwehr, die Sanität und die Polizei vor Ort. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die Mieter mussten aus der Liegenschaft evakuiert werden, konnten aber nach den Löscharbeiten wieder zurückkehren. Die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, wurde stark beschädigt und ist momentan nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Während der Löscharbeiten musste die Webergasse für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

 

 

Heiss war es am Samstag Abend, den 29. Juni, im Zirkuszelt auf der Rosentalanlage. Zusätzlich zu den hohen Temperaturen der gegenwärtigen Hitzewelle heizt den Basilisken noch die Aufregung vor der Premiere ein. Es ist schliesslich ein ganz besonderer Anlass: Der Jugend Circus Basilisk (JCB) feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag und darauf haben sich die 45 Artistinnen und Artisten zwischen 7 und 17 Jahren seit 10 Monaten intensiv vorbereitet. Also schnell noch die Requisiten prüfen, in die Kostüme schlüpfen, im Kopf die Abläufe nochmals durchgehen, die Popcornmaschine auffüllen, die kleinen Basilisken beruhigen, Zöpfe flechten und einander beim Schminken helfen. Punkt 20.00 Uhr heisst es «Manege frei» und was die Basilisken dem Publikum in den knapp zwei Stunden zeigen, verzaubert Gross und Klein. Alles dreht sich um den Geburtstag des Clowns, den man gebührend feiern möchte.
Doch eine Überraschungsparty zu organisieren ist gar nicht so einfach für 
das etwas chaotische OK-Team: Da braucht es Hilfe von Profis, die sich hoch in die Lüfte wagen, um die Girlanden aufzuhängen, schnelle Postboten, die mit ihren Einrädern alle Hürden überwinden, um die Einladungen zeitgerecht zuzustellen, lustige Waschfrauen, die auf ihren Schlappseilen noch schnell die Jubiläumskleider zum Trocknen aufhängen – und – das alles, ohne den ahnungslosen Clown zu wecken. Dank der tatkräftigen Hilfe aller gelingt die Überraschung und das Publikum, dem ein fantasievolles, spritziges und artistisch hochstehendes Programm geboten wurde, bedankt sich beim Clown und den Basilisken mit tosendem Applaus und einer grosszügigen Spende in die Kollekte.

 

Der Circus spielt täglich bis Donnerstag, 11. Juli 2019 auf der Rosentalanlage in Basel und vom 14. bis 18. Juli in der Schadaugärtnerei in Thun. Spielzeiten unter www.circusbasilisk.ch

 

 

Zusammen mit dem Panathlon Club beider Basel (PCbB), wurde Ende März die Petition von «Sport Basel» lancierten. Dabei geht es darum, dass Sportvereine bei der Nutzung von Basler Sport- und Bewegungsanlagen, von Kosten- und Gebühren befreit werden. In Basel treiben laut den Initianten rund 31 000 Menschen aktiv oder teils wettkampfmässig in 286 Vereinen Sport. Die Angebote der Vereine würden nicht viel kosten und sie seien die wichtigsten Anbieter von Sport und Bewegung. Gleichzeitig aber würden die stetig steigenden Gebühren für die Nutzung der kantonalen Sportanlagen das Budget eines jeden Sportvereins zunehmend belasten. Diese Kostenlast gefährden demnach nicht nur günstige Mitgliederbeiträge, sondern die Existenz vieler Vereine, da auch das Erwirtschaften von Sponsoringgelder und Drittmitteln immer schwieriger werde.
 
Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports sei anerkannt und die erzieherischen, sozialen, kulturellen sowie wirtschaftlichen Werte unbestritten, teilen die Initianten weiter mit. Der Vereinssport weise Schnittstellen zu zahlreichen anderen Handlungsfeldern wie Gesundheit, Bildung, sozialer Zusammenhalt, Volkswirtschaft sowie Tourismus auf und würden diese positiv beeinflussen Aus Sicht der Petitionäre, ist die Förderung des Sports und damit auch der Vereine, eine Aufgabe von öffentlichem Interesse. Gerade im urbanen Umfeld mache eine grösstmögliche Investition in die Sportvereine Sinn, der Kanton habe Verantwortung zu tragen. 
 
Die Petition der Dachorganisation der Basler Sportverbände «Sport Basel» und des Panathlon Club beider Basel, fordert mit der Übergabe der 5358 Unterschriften von der Regierung und dem Grossen Rat deshalb, dass zum einten, die organsierten Basler Sportvereine von den Kosten und Gebühren für die Nutzung der kantonalen Sport- und Bewegungsanlagen zu befreien.  Zum anderen dürfe diese Befreiung nicht durch andere Kürzungen im Sport kompensiert werden. Mit der Übergabe der Petition erhalte der überparteiliche Vorstoss von Grossrat Thomas Gander, welche den gleichen Inhalt aufnimmt und im Herbst vom Grossen Rat das zweite Mal behandelt wird, eine breite Unterstützung.
 
Die Übergabe an die Staatskanzlei, vertreten durch Vize-Staatsschreiber Marco Greiner, fand am Mittwoch, 26. Juni mittags im Innenhof des Basler Rathauses statt. Mit Humor und «Goldmedaillen» dankte Sport Basel Präsident Marco Liechti sowie Panathlon Basel-Präsident Rolf Klarer den Grossrätinnen/Grossräte und die Regierung für die Bereitschaft sich für Gebührenbefreiung einzusetzen. Als Zeichen des Dankes für diese Unterstützung übergab er 120 Goldmedaillen – für jede Grossrätin und jeden Grossrat sowie für die Regierung und involvierten Personen eine.  Weitere 80 Medaillen wurden unter den Anwesenden verteilt. 
 
 
 
 
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hat am Dienstagabend, 26. Juni, zwei Personen unverletzt aus dem Rhein gerettet. Kurz nach 21.30 Uhr war die Meldung eingegangen, dass sich eine Schwimmerin und ein Schwimmer am Personensteiger St. Johann an einer Kette festhalten und um Hilfe rufen würden. Während der umgehend eingeleiteten Wasserrettung konnte ein Feuerwehrmann die 45-jährige Frau und den 43-jährigen Mann nacheinander schwimmend zum Steg bringen. Dort wurden die beiden unterkühlten Personen von der Sanität Basel vor Ort betreut.
 
Das prächtige Sommerwetter und die hohen Temperaturen locken, Abkühlung im «Bach» zu suchen. Die Berufsfeuerwehr Basel und die Kantonspolizei Basel-Stadt erinnern daran, dass der Rhein ein Fliessgewässer ist und zurzeit sowohl grosse Wassermengen als auch eine starke Strömung aufweist. Das dürfen auch geübte Schwimmerinnen und Schwimmer nicht unterschätzen.