Freitag, März 24, 2017

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Kleinbasel

Anwohner akzeptieren zweiten Roche-Turm

  • Mittwoch, 17 August 2016 12:34

Der Verein «Hauseigentümer und Anwohner  Wettsteinquartier Basel» (HEAW) empfiehlt seinen Mitgliedern, auf weitere Rekurse gegen den Bebauungsplan für den zweiten Roche-Turm zu verzichten. Alle 89 Einsprachen gegen die Ausbaupläne der Roche sind inzwischen abgelehnt worden, was der HEAW respektieren will. «Unser Verein will keine Fundamentalopposition gegen die Roche-Ausbaupläne am Standort Basel betreiben», schreibt der Vorstand seinen Mitgliedern. 

Verbesserungen erreicht
Der Verein habe die Einsprachen organisiert, um Verbesserungen zu erreichen. «Wir erachten diese nun in den wesentlichsten Punkten als geleistet.» Dazu gehören Schallschutzmassnahmen in der Nähe der Baustelle und Mietzinsausgleichszahlungen, geleistet von Roche. Auch der Kanton kommt den Anwohnern entgegen: Auf der Achse Wettsteinplatz-Grenzacherstrasse sind verschiedene Lärmschutzmassnahmen vorgesehen, unter anderem ein Flüsterbelag zwischen der Peter Rot-Strasse und dem Wettsteinplatz sowie eine Obergrenze für die öV-Frequenzen («Vogel Gryff» vom 4. August). Der Verein werde mindestens bis zum Ablauf des Vereinsjahr weiter existieren, eine Kontrollfunktion ausüben und Ansprechpartner  für Roche, Kanton und Mitglieder bleiben, kündigt Vereinspräsident Niklaus Trächslin an.

«3333 Unterschriften an einem Wochenende!» Das Komitee «Kulturstadt Jetzt» zeigt sich überwältigt vom Zuspruch für seine Petition für eine belebte Altstadt Kleinbasel. «Am Rheinbord, auf dem Kasernenareal, beim Kulturfloss oder in der Ochsen- und der Rheingasse: Unsere Sammlerinnen und Sammler stiessen überall auf grosse Zustimmung. An nur einem Wochenende haben wir die notwendige Unterschriftenzahl für kantonale Initiativen übertroffen», teilt das Komitee mit. Die weltweit erste Blitzpetition wurde am Dienstag, 16. August, im Innenhof des Rathauses der Staatsschreiberin Barbara Schüpbach und der Präsidentin der Petitionskommission, Brigitta Gerber, überreicht.

Die Petition setzt ein Ausrufezeichen hinter das Bedürfnis nach Begegnung im öffentlichen Raum und das Potenzial der Altstadt Kleinbasel. Folgendes steht wortwörtlich in der Petition: 

«Wir fordern eine vielfältige, lebendige Kleinbasler Altstadt zwischen Kaserne und Waisenhaus. Strassen wie die Ochsengasse, Utengasse, Webergasse oder die Rheingasse sollen mit Leben gefüllt werden. Seit der Verkehr aus ihnen verbannt wurde, bieten sie Raum für Neues. Diesen Raum zu nutzen, ist aber wegen langwierigen Bewilligungsprozessen und einschränkenden Vorgaben fast nicht möglich. 
 
Wir fordern von Regierungsrat und Grossem Rat Basel-Stadt:
 
1. Die verkehrsberuhigten Begegnungszonen als solche ernst zu nehmen und eine Belebung der Strassen vereinfacht zu ermöglichen.
 
2. Nutzungen aus der Bevölkerung Raum zu schaffen und unkompliziert zu ermöglichen.
 
3. Boulevard-Gastronomie in der Kleinbasler Altstadt zwischen Kaserne und Waisenhaus zuzulassen, deren Betriebszeiten zu verlängern und zu vereinheitlichen.»
 
Weitere Informationen: kulturstadt-jetzt.ch
 
leben

Ein 24-jähriger Mann war am Montag. 8. August, gegen 16.45 Uhr mit seinem Lieferwagen auf der Rankstrasse in Richtung Stadt unterwegs. Dabei übersah er aus noch ungeklärten Gründen eine 75-jährige Frau, die gerade den Fussgängerstreifen überquerte, und erfasste sie mit seinem Fahrzeug. Dabei wurde die Frau so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle verstorben ist. Die Verkehrspolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Während der Unfallaufnahme musste die Polizei die Rankstrasse sperren; den Verkehr leitete sie über die Allmendstrasse um.

Die Kantonspolizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Wer sachdienliche Hinweise und Beobachtungen mitteilen kann, ist gebeten, sich bei der Verkehrspolizei zu melden (Telefon 061 699 12 12 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). 

Bald wird die Ochsengasse zur Festmeile

  • Montag, 08 August 2016 13:19

Als Ersatz für das Claramattenfest muss ein anderer Kleinbasler Festhöhepunkt her, sagte sich der Vorstand der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK). Weil die IGK die Sitzungen im «Vogel Gryff»-Sekretariat an der Ochsengasse abhält, waren Name und Ort schnell gefunden: «Oggsefescht». So wird die Ochsengasse am 12. und 13. August zwischen 17 und 2 Uhr zur Festmeile. Alle Baizen stuhlen raus und bieten kulinarische Spezialitäten an: Tamaras Risotto (Roter Ochsen), hausgemachte Hamburger und Fish and Chips (Roter Bären), Vegi-Spiesschen (Zum Baggenstos), frisch-scharfer Tatar «Babs» (Adler) oder Ochsenmaulsalat mit Basler Bier (Oggsekäller). Aus München kommt der OX-Truck der Gebrüder Ringler mit Fleisch vom «Oggs am Spiess» und Miguel Engewald bietet «Kumpirs» an (lassen Sie sich überraschen). 

Durch die Festmeile marschieren Guggenmusiken und die beiden Fife and Drum Corps «Swiss Mariners» und «Wild Bunch». Als besonderer Höhepunkt wurde der Strassenkünstler «Herr Hundertpfund» verpflichtet, der ein artistisches Feuerwerk präsentiert. Patronat und Koordination übernimmt die IGK, die zusammen mit dem «Baggenstos»  eine IGK-Bar als Treffpunkt und Anlaufstelle für Anliegen und Sorgen betreibt – oder einfach zum gemütlichen Trinken eines Cüplis oder Cocktails. Das «Oggsefescht 2016» wird der Anfang einer steinalten Tradition, heisst die kühne Vision des Fest-OK.