Samstag, April 29, 2017

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Kleinbasel

Festnahme nach Brandfällen auf Claramatte

  • Freitag, 16 September 2016 04:48

Nach einem Brand auf der Claramatte nahm die Polizei einen 44-jährigen Mann fest.

Am 14.09.2016, gegen 23.30 Uhr, kam es auf der Claramatte zu drei Brandfällen. Dabei wurden ein Picknick-Tisch und zwei Abfalleimer beschädigt. Personen wurden keine verletzt, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte.

Ein Anwohner stellte fest, wie ein Mann zwei Abfalleimer in Brand setzte. Daraufhin verständigte er die Polizei, welche kurze Zeit später den mutmasslichen Täter, einen 44-jährigen Schweizer, in der Drahtzugstrasse festnehmen konnte. Weitere Abklärungen ergaben, dass auch ein Picknick-Tisch durch Brandstiftung beschädigt worden war. Der Einsatz der Feuerwehr war nicht nötig.

Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft kläre nun ab, ob der Mann für weitere, gleich gelagerte Delikte in Frage kommt.

Mit dem Klybeck in die Zukunft

  • Donnerstag, 15 September 2016 13:56

140 Personen nahmen am Montagabend am zweiten geführten Rundgang über das Klybeckareal teil. Jung und Alt, Laien und Experten wie Architekten liessen sich über die Planungen vor Ort informieren. Das Interesse über die Entwicklungen im Areal sei gross, freut sich Nicole Stocker vom Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt (BVD). «Die Stimmung war wirklich sehr gut. Die Neugier der Menschen förmlich spürbar.» Das geplante Wohnungsangebot und die Erschliessung des Areals stiessen auf besonderes Interesse. Die engagierten Referentinnen und Referenten boten einen ersten Einblick in die künftige Entwicklung des Areals und konnten die Fragen des Publikums beantworten.

Eine einmalige Chance

In den letzten Jahren haben sich die Nutzungen im Klybeckareal grundlegend verändert: Das Areal wird fast nicht mehr für die industrielle Produktion benötigt. Auch in Labor- und Bürogebäuden bestehen Leerstände sowie Mindernutzungen. Die Grundeigentümerinnen BASF und Novartis haben sich deshalb mit dem Kanton Basel-Stadt zusammengeschlossen, um die neue Verwendung des Areals gemeinsam zu definieren. Der Schulterschluss von BASF, Novartis und dem Kanton Basel-Stadt biete die einmalige Chance, eine enorme Fläche von rund 300‘000 Quadratmetern als Gesamtprojekt zu betrachten und im Interesse aller zu entwickeln.

An der Entwicklung beteiligen

Die Verantwortlichen des Bau- und Verkehrsdepartements möchten die Öffentlichkeit in die Entwicklung des Areals mit einbeziehen. «Es ist uns ein Anliegen, pro aktiv auf die Bevölkerung zu zugehen», betont Nicole Stocker. Vor jedem Planungsschritt wird es eine öffentliche Beteiligungsveranstaltung geben. Die Erste am 24. September, wenn im Personalrestaurant der Novartis über das Klybeckareal diskutiert wird. Anmelden kann man sich noch bis am Montag, 19. September. An den Beteiligungsveranstaltungen bietet sich der Bevölkerung die Möglichkeit, ihre Meinung zur Entwicklung im Klybeckareal kundzutun.

 

www.klybeckplus.ch

«Tisch’16» im Volkshaus: Es ist angerichtet

  • Donnerstag, 15 September 2016 07:17

Am 20. und 21. September 2016 findet im Volkshaus Basel die Tisch’16, die Tischmesse der IG Kleinbasel, statt. Eröffnet wird sie mit einem Aussteller-Symposium, welches sich der Thematik «KMU und (Sport-)Sponsoring» annimmt.

«Lange Zeit wussten wir nicht, ob wir genügend Aussteller finden werden, um die IG Kleinbasel-Tischmesse durchführen zu können», sagt der Organisator Christian Kern. Und weiter: «Eigentlich dachten wir alle, dass sich von rund 300 IGK-Mitgliedern 30 – 40 anmelden werden, was eine überschaubare und gute Grösse für einen Start ist.» Mittlerweile ist klar, dass die Messe kostendeckend durchgeführt werden kann. Und IG Kleinbasel-Präsident André Auderset ergänzt: «Schön, dass es klappt. Wenn wir die Tisch’16 gut über die Bühne bringen, dann ist dies mit Sicherheit ein Startschuss für die Zukunft.» 

Symposium als Auftakt

Der eigentliche Startschuss erfolgt bereits am Dienstagabend. Im Rahmen eines Aussteller-Symposiums werden Exponenten rund um den Sport und Sport-Management über das Thema «KMU und Sport-Sponsoring» diskutieren.

An der geschlossenen Veranstaltung, begrüsst Moderator René Häfliger ab 18.30 Uhr Martin Blaser (Marketing & Sales-Leiter des FC Basel 1893), Alex Ebi (Präsident RTV 1879 Basel) und Werner Schmid (Sportmäzen und Präsident SmAesch Pfeffingen) zur Diskussionsrunde.

Die Runde wird, unter Einbezug des Publikums, auf die Problemstellung der fehlenden Gelder für Randsportarten und die – man verzeihe diesen Ausdruck – finanzielle Allmacht des FC Basel 1893 eingehen.

Offen für alle

Die Tischmesse selbst ist am Mittwoch, 21. September 2016 ab 12 Uhr für alle offen, die Lust und Zeit haben, die 30 Aussteller zu besuchen. Einzige Bedingung für den Eintritt ist die Abgabe einer Visitenkarte am Eingang. Danach steht dem unbeschwerten Schlendern und Kontakte knüpfen nichts mehr im Wege. «Die meisten Branchen sind durch lediglich einen Repräsentanten vertreten», so Christian Kern. «Und damit können die Aussteller aus dem Vollen schöpfen, gute Kontakte sind damit fast garantiert.»

«Wir müssen Ecken und Kanten beweisen»

  • Donnerstag, 15 September 2016 07:09

Silvia Rietschi, im Neutralen Quartierverein Oberes Kleinbasel zuständig für die Verkehrsplanung, über die Grenzacherstras­se, den Roche-Turm und die Zukunft des Wettsteinplatzes.

Silvia Rietschi, das Obere Kleinbasel hat bewegte Monate und Jahre hinter sich. Wie haben Sie als Vorstandsmitglied des lokalen Quartiervereins diese Zeit erlebt?

Silvia Rietschi: Es war eine wirklich turbulente Zeit. Gerade im Wettsteinquartier rund um den Roche-Turm und die Grenzacherstrasse. Für die direkt betroffenen Anwohner war es eine intensive Zeit. Und diese ist noch längst nicht vorbei. Für gewisse Hausbesitzer bedeuten die Bauarbeiten der Roche zehn Jahre lang Baustelle mit Lärm und Dreck.

 

Die Quartiervereine sind das Sprachrohr der Bevölkerung. Fühlen sie sich zwischen den Interessen der Roche und der Stadt überhaupt ernst genommen?

Unser Einfluss ist tatsächlich begrenzt. Die Neutralen Quartiervereine haben mit der Einführung der Stadtteilsekretariate an Bedeutung verloren und werden dementsprechend nicht mehr so wahrgenommen. Die Quartierarbeit wird heute staatlich gesteuert. Wir müssen Ecken und Kanten beweisen, um uns wirklich Gehör zu verschaffen. 

 

Wie erlebten Sie die Roche als Verhandlungspartner?

Die Roche arbeitete immer fair. Vor jeder Pressemitteilung informierten sie zuerst die Quartiervertretungen und die Anwohner. Die Roche arbeitete mit und nicht gegen uns. Die Roche ist ein guter Nachbar.

 

Das Quartier entwickelt sich gerade durch den Roche-Turm rasant. Die Stadt und auch lokale Geschäfte profitieren. Doch es gibt auch Verlierer.

Natürlich gibt es die. Gewisse Häuser sind vom Schattenwurf des Turms enorm betroffen. Die Roche hat sich dieser Thematik angenommen. Es sind vor allem ältere Leute, die schon lange hier wohnen, die mit der Entwicklung Schwierigkeiten haben. Sie sind tagsüber viel zuhause und vom Schattenwurf stark betroffen. Es wird aber auch in der Zusammensetzung der Bevölkerung einen Wechsel geben. Für die kommenden Generationen ist der Roche-Turm etwas ganz Normales.

 

Parallel zum Ende der Bauarbeiten am ersten Roche-Turm kamen auch die Diskussionen über die Zukunft der Grenzacherstrasse auf.

Anwohner konnten beweisen, dass täglich die Lärmemissionen der Diesel-Busse, spezielle jener, die abends leer zum Depot im Rankhof fahren, die Grenzwerte übersteigen. Unsere Forderungen nach einem Flüsterbelag, nach neuen, leiseren Bussen und nach weniger Leerfahrten wurden gehört. Dazu braucht es noch Busnischen, damit der Verkehr stets flüssig laufen kann. Gerade bei der Roche und beim Rosengartenweg ist dies ein Problem. Ein Tram durch die Grenzacherstrasse lehnen wir ab. 

 

Die Forderungen in der Grenzacherstrasse erreichte das Quartier nur über einen Umweg. 

Wir gründeten mit einem Anwohner  einen neuen Verein (HEAW). Dieser legte wegen des Lärms der Grenzacherstrasse Einspruch gegen den Roche-Turm ein, um wahrgenommen zu werden und Druck auf die Stadt zu machen. Die Roche war über dieses Vorgehen stets informiert. Das Vorgehen war ungewöhnlich, hatte aber Erfolg.

 

Auch der Wettsteinplatz wird Veränderungen erleben. Die Tramhaltestelle verschiebt sich in Richtung Wettsteinbrücke, damit das Tram zum Ein- und Aussteigen gerade steht. Dies verlangt das Behindertengleichstellungsgesetz. 

Die Veränderung ist unumgänglich. Trotzdem fordern wir, dass in der Gesamtidee der Wettsteinplatz so bestehen bleibt. Er funktioniert gut. Ringsum herrscht mit den Cafés und den Geschäften Leben. Wir wollen keinen zweiten Aeschenplatz, wo vor allem ein Verkehrschaos herrscht.