Samstag, April 29, 2017

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Kleinbasel

Festnahmen nach gewalttätigem Streit

  • Dienstag, 11 Oktober 2016 13:45

Am Dienstag, 11. Oktober 2016, gegen 2.15 Uhr morgens, erlitt ein 45-jähriger Mann in der Sperrstrasse bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung erhebliche Kopfverletzungen. Gemäss Kriminalpolizei war der 45-Jährige auf seinem Velo unterwegs, als er vor einer Liegenschaft in der Sperrstrasse einen 33-jährigen Mann traf. In der Folge kam es zwischen den beiden zu einer lautstarken und gewalttätigen Auseinandersetzung, die sich in einen Hauseingang verlagerte. Ein Hausbewohner wurde durch den Lärm alarmiert. Er versuchte die beiden zu trennen und stiess sie auf die Strasse. Dabei stürzte der 45-jährige Schweizer auf das Gesicht. Er musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen werden. Der 33-Jährige, ein Türke, sowie der Hausbewohner, ein 29-jähriger Serbe, wurden festgenommen. Der genaue Ablauf der Tat und der Grund der gewaltsamen Auseinandersetzung sind nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen.

Offenbar befand sich eine unbekannte Frau in unmittelbarer Nähe des Tatortes. Diese sowie Personen, welche sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.

Deutsche und Schweizer Zöllner entdeckten am Zollamt Weil am Rhein – Autobahn die Menge von 24,6 Kilogramm Heroin. 

VG. Versteckt war die brisante Ladung in zwei Sattelschlepper. Die beiden Lkw-Fahrer befinden sich in Untersuchungshaft. Schweizer Zöll- ner haben die beiden Sattelschlepper bei ihrer Einreise in die Schweiz einer technischen Überprüfung unterzogen. Dabei stellten sie neben einigen technischen Mängeln fest, dass die Achsen der Sattelschlepper manipuliert worden waren, es waren Zugänge zu ihrem Innern geschaffen worden. Bei der Untersuchung dieser Innenräume fanden die Zöllner Heroin.

Professionell hergerichtet

Die Zollstelle Basel / Weil am Rhein-Autobahn befindet sich auf deutschem Staatsgebiet, weshalb der Schweizer Zoll den Fall den deutschen Behörden übergab. In Anbetracht des äußerst professionell hergerichteten Drogenverstecks schalteten die Zollfahnder des Dienstsitzes Freiburg die Tatortgruppe des Bundeskriminalamtes Wiesbaden ein, ein speziell ausgebildetes Team für Spurensuche- und Dokumentation. 

Drogen in den Radachsen

Dieses benötigte zwei Tage, um die Drogenverstecke auszubauen und zu leeren. Letztlich befand sich in einem Sattelschlepper, dessen Achsenhohlräume zunächst leer erschienen, Heroin-«Reste» mit einem Gewicht von knapp fünf Kilogramm. Der zweite Sattelschlepper dagegen war noch vollständig gefüllt. In seinen drei Achsen wurden 64 Päckchen mit insgesamt 19 Kilogramm Heroin festgestellt.

Deutsche ermitteln

Die Ermittlungen zu Herkunft und Bestimmungsort der Drogen dauern an. Sie fwerden vom Zollfahndungsamt Stuttgart im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lörrach durchgeführt.

Die Co-Geschäftsleiterin des Stadtteilsekretariats Kleinbasel, Theres Wernli, reagiert auf die Kritik am Stadtteilsekretariat und erklärt, wie ihre Arbeit funktioniert.

Silvia Rietschi vom Neutralen Quartierverein Oberes Kleinbasel klagte in der letzten «Vogel Gryff»-Ausgabe, die Quartiervereine würden heute nicht mehr so stark wahrgenommen. Auch wegen der Stadtteilsekretariate, die staatlich gesteuert würden und so Entscheidungen in den Quartieren beeinflussten. 
Wir kennen diesen Vorwurf. Es herrscht oft eine falsche Erwartungshaltung gegenüber den Stadtteilsekretariaten vor. Es wird erwartet, dass wir nur die Interessen der Bevölkerung gegenüber der Politik und der Verwaltung vertreten. Wir sind aber nicht der Anwalt der Bevölkerung, diese vertritt sich weiterhin selber. Ich sehe uns in einer Vermittlerrolle zwischen der Bevölkerung und der Verwaltung. Es kommt durchaus vor, dass wir der Verwaltung auf die Finger klopfen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie wir es erwarten. Wir haben 48 Mitgliederorganisationen, die unsere Aufgabenfelder bestimmen. Die Anträge auf Mitwirkung des Stadtteilsekretariats werden von diesen demokratisch gefällt.

Wie nehmen Sie diese Vermittlerrolle im Kleinbasel wahr?
Wir bringen zusammen, was sonst nicht zusammen kommt. Wir setzen bei Projekten und Entwicklungen stark auf Mitwirkungsverfahren und Begleitgruppen, an denen sich die Bevölkerung aktiv beteiligen und so einbringen kann. Mitwirkungsverfahren sind wertvoll und fördern die demokratische Bildung der Teilnehmenden. Sie kennen ihre formalen Rechte wie Petition oder Initiative sowie ihre Einsprachmöglichkeiten besser und können sie wirksamer einsetzen. Wir versuchen aber auch immer, die Meinungen jener abzuholen, die sich nicht so einbringen können oder wollen.

Das Kleinbasel ist allerorts in Bewegung. Mit der Entwicklung des Klybeckareals steht ein Grossprojekt bevor. Spüren Sie Erwartungen aus der Bevölkerung?
Als wir vor zwei Wochen im Klybeckquartier eine Umfrage durchführten und so mit den Menschen ins Gespräch kamen, wurde uns klar, dass vielen das Ausmass der frei werdenden Flächen gar nicht bewusst ist. Die Quartierbewohner erhoffen sich durch die Entwicklung mehr günstigen Wohnraum für Familien. Die Angst vor Verdrängung ist im Quartier spürbar. Dazu kommt der Wunsch nach mehr Grünflächen, Sportfeldern und Stadtbrunnen, worin die Kinder baden können. Mit der Entwicklung im Klybeckareal sind viele Erwartungen verbunden.

Wo liegen in naher Zukunft die grössten Herausforderungen im Kleinbasel?
Die Entwicklungen im Klybeck- und Hafenareal sind zukunftsweisend. Diese werden das Leben in den Stadtteilen über Jahre hinweg prägen. Unmittelbarer sind die Herausforderungen im Hirzbrunnen. Dieses eher überalterte Quartier erlebt aktuell einen Generationenwechsel, der das Zusammenleben im Quartier beeinflusst. Im Schoren bringen die Schorenstadt, die Hochhäuser der Credit Suisse sowie die Wohnbaugenossenschaft rund 800 zusätzliche Einwohner ins Hirzbrunnen. Wir engagieren uns vor Ort für ein gutes Zusammenleben innerhalb des Quartiers.

www.stskb.ch

FDP läuft der Bürokratie um die Ohren

  • Mittwoch, 28 September 2016 14:27

Die FDP lief am Dienstagabend durch Basel und zeigte an mehreren Stellen, wo es ihrer Meinung nach unnötige Vorschriften und Verbote gibt.

Eine Bewilligung für eine Warteschlange. Ein Verbot von Holzbänken am Rheinufer. Eine Busse fürs Musikhören mit Freunden. Dies sind einige Beispiele für die Absurditäten, welche mittlerweile dem Basler Paragraphen-Dschungel entwachsen sind. "Die bürokratischen Einschränkungen der individuellen Freiheit gehen soweit, dass einem beim Spaziergang durch die Innenstadt an jeder Ecke eine neue Eigenart begegnet", betont Daniel Seiler, Präsident der FDP Kleinbasel.

Die Basler FDPlud zum ersten Basler Bürokratie-Lauf. Daniel Seiler präsentierte den 40 Läuferinnen und Läufern auf dem Marktplatz die vierseitige Bewilligung für den Lauf. Nach einem kurzen Aufwärmen durch Boxtrainer und FDP-Kandidat Angelo Gallina ging es in den Stadthof zu Seppi Schüpfer. Weitere Stationen im Grossbasel waren der Sutter Begg in der Streitgasse, eine Mehrwegbecherstation und einen Besuch bei der Allmedverwaltung. Dann ging es über die Wettsteinbrücke ins Kleinbasel zu den Holzbänken im East-West und am Schluss ins Schoffegg. Da erklärte Claude Scheibler, dass er gerne den Läuferinnen und Läufern eine Wurst spendiert hätte, aber leider keine Bewilligung für einen Grill bekommen habe. "Der Basler FDP widerstrebt die Vorstellung, dass Basler Bürgerinnen und Bürger täglich durch diese absurden Vorschriften und Regulierungen eingeschränkt werden", erklärt Seiler. Dies koste das Basler Volk nur wertvolle Zeit und eine Menge Geld, welches beides wesentlich besser eingesetzt werden kann. "Deshalb fordert die Basler FDP endlich: Mehr Augenmass. Weniger Paragraphen."