Dienstag, Oktober 16, 2018

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Kleinbasel
Ab Mitte Juli wird die Rosentalstrasse für ein Jahr zur Baustelle. Tiefbauamt, BVB und IWB müssen Tramgleise, unterirdische Leitungen und den Strassenbelag sanieren, wie Daniel Hofer mitteilt. «Auch rund um den Badischen Bahnhof sind die Tramgleise in einem schlechten Zustand», sagt der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Bau- und Verkehrsdepartement (BVD). Die ohnehin nötigen Sanierungen nimmt der Kanton zum Anlass, um die Rosentalstrasse in eine einladende Wohnstrasse und Fussgängerverbindung zu verwandeln. Auf beiden Strassenseiten entstehen über sechs Meter breite, niedrige Trottoirs – mehr als doppelt so breit wie heute. Auf den Trottoirs können Restaurants Gäste bewirten; Geschäfte können neue Aussenflächen einrichten. Auch Parkplätze werden auf dem Trottoir markiert. «Die Stadtgärtnerei wird 20 neue Bäume pflanzen und darunter Sitzbänke aufstellen», sagt Hofer.
 
Bei der Überquerung der Schwarzwaldallee wird ein Fussgängerstreifen mit Mittelinsel und Ampel für mehr Sicherheit sorgen; an der Kreuzung Sandgrubenstrasse wird das Trottoir der Rosentalstrasse über die Sandgrubenstrasse verlängert. Autos, Velos und Trams teilen sich die Fahrbahn. Das Rasentrassee im oberen Teil der Rosentalstrasse wird entfernt und macht Platz für Trottoirs und Velofahrer. Dank erhöhten Trottoirrändern an den Haltestellen «Gewerbeschule» und «Badischer Bahnhof» steigen künftig alle Fahrgäste stufenlos ein.
 
Die Haltestelle «Gewerbeschule» liegt neu in beiden Fahrtrichtungen auf Höhe der Rosentalanlage; die Fahrgäste steigen direkt aufs Trottoir aus. Die Tramhaltestelle «Badischer Bahnhof» der Tramlinie 1 liegt künftig auf einer Traminsel. Velo­fahrer können die hohen Trottoirränder der Haltestelle auf einem Fahrstreifen umfahren.
 
Die Erneuerung Rosentalstrasse und Tramhaltestellen «Badischer Bahnhof» kostet rund 18 Millionen Franken, davon entfallen knapp 11 Millionen auf die Tramgleise der BVB und 1,5 Millionen auf die IWB-Leitungen. Die Arbeiten starten Mitte Juli. Zuerst werden Leitungen saniert und ein Stück neues Gleis gelegt. In der zweiten Etappe tauschen die Bauarbeiter die übrigen Tramgleise in der Rosentalstrasse und in der Wendeschlaufe beim Badischen Bahnhof aus. Dafür wird der Trambetrieb im September und Oktober sechs Wochen unterbrochen, es fahren Ersatzbusse.

Ab Anfang Juli wird der Claraturm gebaut

  • Donnerstag, 07 Juni 2018 07:15
Am Montag, 2. Juli beginnen die Bauarbeiten für das 100 Millionen Franken-Projekt Claraturm. Als erstes wird an der Drahtzugstrasse, am Riehenring und an der Clarastrasse eine Wand rund um die Baustelle errichtet, wie UBS-Mediensprecherin Sabrina Adam erklärt.  «Zudem werden entlang der Drahtzugstrasse Mannschafts- und Materialcontainer aufgestellt. Ebenfalls wird ein Baumschutz bei den bestehenden Bäumen auf Seite Riehenring erstellt.»
 
Anschliessend werde der Rückbau der bestehenden Liegenschaften am Riehenring vorbereitet. «Die Gebäude werden vom Strom, Wasser und Telefon abgehängt. Zum Teil müssen noch Werkleitungen umgelegt werden. Danach erfolgt der Rückbau mit Baggern.» In der Fachsprache der Bauleute heisst Rückbau nichts anderes als Abriss. Von Sommer 2018 bis Frühjahr 2019 werde der Baulärm auch am lautesten sein, sagte Adam. Zum Einsatz kommen mehrere Bagger und zwei Krane, aber auch etliche Lastwagen, die den Bauschutt abtransportieren. Dies hat natürlich Auswirkungen auf den Verkehr rund um die Baustelle beim Messeplatz. Dafür sei ein Baustelleninstallationsplan erarbeitet und von den Behörden bewilligt worden, sagt Sabrina Adam.
 
Eine Herausforderung sei die Ein- und Ausfahrt in den Riehenring. Diese wird mit einem Einbahn-Baustellenverkehr geregelt. Die Zufahrt zur Baustelle befindet an der Ecke Drahtzugstrasse/Riehenring; die Ausfahrt auf der Seite Riehenring/Clarastrasse. Es werden diverse Signale für Fussgänger und Verkehrsteilnehmer angebracht, um den Verkehr zu regeln.  Wegen der Baustelle soll es nicht zu grösseren Verkehrsbehinderungen, wie Adam ausführt: «Das Be- und Entladen der Lastwagen erfolgt innerhalb des Bauperimeters beziehungsweise innerhalb der Bauwand.» Bis im Frühjahr 2019 sollen die Abbrucharbeiten und die Vorbereitung der Baugrube beendet sein. Die Rohbauarbeiten sind voraussichtlich im Herbst 2020 abgeschlossen. Die Fertigstellung und der Bezug sind auf Sommer 2021 geplant.
 
Die Römisch-Katholische Kirche (RKK) in Basel-Stadt hat am Freitag, 1. Juni, anlässlich einer Medienkonferenz eine neue Struktur, ein neues Logo sowie eine aussergewöhnliche Werbekampagne vorgestelltDie Werbekampagne unter dem Titel „Alles drin“ wird dieser Tage in der ganzen Stadt lanciert, unter anderem mittels Weltformat-Plakaten. Am Tag der Medienkonferenz wurden zehn grosse Sujettafeln dieser Kampagne an der Aussenmauer des RKK-Hauptsitzes an der Rheingasse öffentlich und gut sichtbar montiert. Über das vergangene Wochenende wurden nun drei von insgesamt zehn Tafeln durch Unbekannte heruntergerissen und beschädigt. Eine dieser Tafeln (Sujet: G.O.T.T.) wurde entwendet, die anderen zwei blieben beschädigt zurück. Zudem wurde eine vierte Tafel direkt an der Mauer erheblich verschmiert.
 
Mit dieser Werbekampagne kann und soll der Glaube im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch neu buchstabiert werden. 10 Kampagnenbegriffe von Amen über Bibel, Heilig, Kirche, Maria, Messe, Jesus, Ostern, Seele oder Trost erhalten dabei ganz eigene Bedeutungen. Dazu einige Beispiele:
- A.m.e.n. wird mit „Auch mir ewig nah“,
- J.e.s.u.s mit „“Jeder erlebt solche unglaublichen Sachen“,
- K.i.r.c.h.e mit „Komm in Reichweite – Christen haben Energie“, oder
- S.e.e.l.e. mit „Sich eine Ecke leichter empfinden“, definiert.
 
Die Plakate vor dem Wochenende
 
Am Messeplatz in der Bar Rouge kam es am Sonntag, 27. Mai zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen drei Gästen und einem Angestellten. Dabei wurde der Angestellte angegriffen und erlitt diverse Verletzungen. In der Folge intervenierten die Security. Die Auseinandersetzung verlagerte sich dann bis vor den Eingang des Gebäudes. Kurze Zeit später konnte die Polizei die drei mutmasslichen Täter, einen 21- und einen 34-jährigen Spanier sowie einen 35-jährigen Kolumbianer festnehmen. Der 42-jährige Angestellte musste in Spitalpflege verbracht werden.