Montag, April 22, 2019

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x
Kleinbasel

Auch Roche plant einen Campus

  • Montag, 06 Oktober 2014 00:00

VG. Kurz vor der Fertigstellung des Rohbaus für den neuen Roche-Turm (Bild) sickerte das Vorhaben durch, dass der Pharmariese weitere zwei Milliarden Franken in den Standort Basel investieren will. Wie die «SonntagsZeitung» vom 5. Oktober berichtet, ist das Architekturbüro Herzog & de Meuron mit einem neuen Projekt für die Erneuerung und Verdichtung der Bebauung auf dem Roche-Areal an der Grenzacherstrasse beauftragt worden. Die gesamte nördliche Arealhälfte zwischen Grenzacherstrasse und Wettsteinallee soll grundsätzlich umgestaltet werden. «Wir kommunizieren, wenn ein Entscheid zu einem Projekt vorliegt», sagte ein Mediensprecher der «SonntagsZeitung».

Überfall und Schlägerei beim Claraplatz

  • Montag, 06 Oktober 2014 00:00

VG. Als ein 35-jähriger Nigerianer auf dem Claraplatz das Tram verliess, folgten ihm mehrere Männer mit heller Hautfarbe. Einer der Verfolger sprayte ihm einen Reizstoff in die Augen, so dass er nichts mehr sehen konnte. Die anderen schlugen auf ihn ein, bis er zu Boden stürzte. Dann raubten die Männer sein Portemonnaie und flüchteten in unbekannte Richtung. Der Überfall ereignete sich am Sonntag, 5. Oktober, kurz vor zwei Uhr in der Früh. Vielleicht steht der Überfall im Zusammenhang mit einer gewalttätigen Auseinandersetzung, die sich eine halbe Stunde später in der Unteren Rebgasse/Webergasse ereignete. Dort prügelten sich fünf Schweizer im Alter von 21, 23 und 24 Jahren mit mehreren dunkelhäutigen Männern. Dabei wurde einem 24-Jährigen das Smartphone geraubt; mehrere Personen wurden leicht verletzt.

Polizei leistet drei Einsätze für Tiere

  • Montag, 29 September 2014 00:00

VG. Die Polizistinnen und Polizisten der Polizeiwache Riehen sind am vergangenen Wochenende gleich dreimal wegen Tieren ausgerückt. Ein entlaufener Junghund konnte der Besitzerin zugeführt und je ein Lamm und ein Reh aus deren misslichen Lage befreit werden. Der entlaufene Junghund wurde am Samstag von einer Polizeipatrouille in der Mohrhaldenstrasse aufgegriffen und «für weitere Abklärungen» in die Polizeiwache Riehen gebracht. Die Polizisten lasen mit dem Lesegerät den Mikrochip des Hundes aus und konnten den Hund nur kurze Zeit später wieder seiner Besitzerin übergeben. Am frühen Sonntagmorgen meldete eine Anwohnerin bei der Riehener Polizeiwache, dass sich ein Reh in einem Zaun beim Chrischonaweg verfangen habe. Die ausgerückte Patrouille stellte einen jungen Rehbock fest, der sich in einem Maschendrahtzaun verfangen hatte. Das aufgebrachte Tier schrie derart laut, dass bereits mehrere weitere Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei eingingen. Den Polizistinnen und Polizisten gelang es nach rund zehn Minuten das Tier zu befreien und wieder in die Wildnis zu entlassen. Eine Passantin meldete der Polizeiwache nur kurze Zeit später, dass in den Lange Erlen ein Schaf durch den Weidezaun «ausgebrochen» sei und nun nicht mehr zur Herde gelange. Als die Polizisten eintrafen, hatte sich das Tier im Elektrozaun verfangen. Die Polizisten befreiten das in Panik geratene Tier (Bild: Kantonspolizei Basel-Stadt), welches anschliessend wieder von seiner Herde aufgenommen wurde.

Volk versenkt Wohntürme beim Rankhof

  • Montag, 29 September 2014 00:00

VG. Das Abstimmungsresultat war am 28. September sehr knapp: Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 842 Stimmen haben die Stimmbürger von Basel-Stadt das Siedlungsprojekt beim Rankhof abgelehnt. Damit ist der Bau der zwölf bis zu 72 Meter hohen Wohntürme (Visualisierung oben) nicht möglich. Für einmal hat Riehen bei der Abstimmung eine entscheidende Rolle gespielt. In der Landgemeinde legten 62 Prozent der Stimmenden ein Nein in die Urne und haben damit das Projekt verhindert. In Basel hatten die Ja-Sager mit einem Abstand von 1128 Stimmen die Oberhand. Die Pläne für eine zweite, allerdings viel kleinere Überbauung auf dem Bruderholz wurden ebenfalls abgelehnt: Dieses Projekt fand weder in Basel noch in Riehen noch in Bettingen eine Mehrheit.

Für die Grünen Basel-Stadt, die mit Unterstützung aus SVP-Kreisen die Hochhäuser bekämpft hatten, ist das Nein zu den beiden Stadtrandentwicklungen «eine Chance auf eine echte innere Verdichtung der Stadt Basel». Das Ja in Basel zu den Wohntürmen auf dem Rankhof zeige aber, dass sich viele Baslerinnen und Basler bewusst sind, dass es neuen Wohnraum in der Stadt braucht. «Die Grünen fordern nun eine intensive Debatte darüber, wie das Wohnbaupotenzial innerhalb des bebauten Gebietes besser genutzt werden kann.» Das Resultat stelle nicht in Frage, ob Basel neuen Wohnraum braucht, sondern wie.

Das Komitee «Stadtrandentwicklung 2x Ja» stellte hingegen fest, «dass wir uns von den Plänen eines modernen und offenen Landschaftsparks am Rhein sowie den neuen genossenschaftlichen und ökologischen Wohnhochhäusern verabschieden müssen». Die wenigen Gebiete und Areale, welche die Stadt Basel für neuen Wohnraum gehabt hätte, seien nun im Richtplan für die nächsten 20 bis 30 Jahre blockiert. «Die Zeche werden insbesondere Familien bezahlen, die auf stadtnahes Wohnen verzichten müssen.» Das Nein fördere auch die Zersiedelung der Landschaft, da die benötigten Wohnungen nun anderswo mit weit grösserem Flächenverbrauch gebaut werden.