Montag, April 22, 2019

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Kleinbasel

Eine kompakte und moderne muba

  • Montag, 09 Februar 2015 00:00

VG. Vom 6. bis 15. Februar findet in den Hallen 2 und 5 sowie auf dem Messeplatz die 99. muba statt. Die Traditionsmesse bietet ihren Besuchern in kompakter, moderner und frischer Art eine Vielfalt an Produkten, Dienstleistungen und Sonderpräsentationen. Die Messehallen gleichen mit den über 600 verschiedenen Anbietern unter einem Dach einem grossen Einkaufszentrum. In nächster Nähe können verschiedenste Produkte diverser Marken miteinander verglichen werden. Die Fachleute an den Ständen liefern dazu die kompetente Beratung. Ergänzt wird das Shopping-Erlebnis mit spannenden Freizeitangeboten sowie gemütlichen Restaurants und Bars.

Die SRG Deutschschweiz präsentiert mit «Spiegel der Schweiz» einen spannenden Rückblick auf die Geschichte von Schweizer Radio und Fernsehen. In einem Spiegellabyrinth begegnet man bekannten Persönlichkeiten, lauscht Tonaufnahmen oder schaut unvergessliche TV-Bilder an. Das Lufthygieneamt beider Basel zeigt innerhalb der Sonderpräsentation «Stille Nacht…?» auf, dass das Ohr nie schläft, und wie sehr uns Geräusche nachts beeinflussen. Neu an der muba ist der Startup-Corner, wo junge Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen dem breiten Publikum anbieten. Erneut an der muba dabei sind Betty Bossi mit der Show­küche und die Nagra mit der Timeride-Simulation.


muba uf em Mässeplatz
Der Messeplatz zwischen den Hallen 2 und 5 bietet zahlreiche Verpflegungs- und Unterhaltungsangebote für Gross und Klein. In zwei Holzhütten empfangen die Gastronomen Simon Lutz und Heinz Margot die Gäste mit Fondue, Raclette, Pouletspezialitäten sowie Drinks und Musik bis lange nach Messeschluss. Das Hüttendorf von Robi Spielaktionen lädt Kinder ein, zu spielen und zu basteln.
In der Halle 5 unter dem Messeparking tut sich Familien und Sportinteressierten eine spannende Welt auf. Neben dem Kinderhort der muba präsentieren dort Swiss Cycling und Swiss Tennis verschiedene Aktivitäten. Am Mittwoch, 11. Februar stellt Swiss Tennis den Davis Cup-Pokal aus, den die Schweiz im letzten Jahr gewonnen so sensationell hat.

Während früher der der allabendliche muba-Besuch ein Muss war, geht das in der Hek­tik des heutigen Alltags oft unter. Um Berufstätigen der Region Basel die Feierabendge­staltung mit einem Messebesuch schmackhaft zu machen, hat die Messeleitung die Öff­nungszeiten angepasst. So ist die Traditionsmesse von Montag bis Freitag jeweils bis um 20 Uhr geöffnet.


 

5500 Kinder machen Fasnachtsumzug

  • Montag, 09 Februar 2015 00:00

VG. Am Donnerstag, 12. Februar, werden sich über 5'500 Kindergarten- und Primarschüler aus Basel-Stadt, Riehen und Bettingen an einem grossen Fasnachtsumzug präsentieren. Auf ihrem Marsch durch die Innenstadt werden sie von rund 600 Helferinnen und Helfern, diversen Cliquen, Gruppen und Guggenmusiken begleitet. Die Route führt ab 17 Uhr vom Münsterplatz durch Rittergasse, Bäumleingasse und Freie Strasse zur Mittleren Brücke. Danach geht es durch die Rheingasse bis zum Theodors-Kirchplatz. 
2010, zum 100-Jahr-Jubiläum des Fasnachts-Comités, zogen erstmals tausende von Binggis und Jugendliche vor den «drey scheenschte Dääg» gemeinsam durch die Stadt. Nach diesem grossartigen, unvergesslichen Ereignis beschloss das Comité, einen solchen Umzug alle fünf Jahre zu organisieren.

Erste Schritte für neuen Rheintunnel

  • Mittwoch, 04 Februar 2015 00:00

Im Durchschnitt brausen 100 000 Fahrzeuge täglich über die Basler Osttangente. Verständlicherweise haben die Anwohner, die teilweise sehr nahe an der Autobahn wohnen, daran wenig Freude. Eine gute Nachricht für die Anwohner ist jetzt immerhin, dass der Bund erste Schritte für die Realisierung des neuen Rheintunnels eingeleitet hat. Ein richtungsgetrennter Tunnel mit zwei Röhren soll dereinst zwischen der Basler Nordtangente im Raum Klybeck/Wiese und dem Zubringer Birsfelden gebaut werden.
«Mit dem Projekt sollen die verkehrliche Leistungsfähigkeit der Nationalstrasse durch eine Kapazitätserweiterung sichergestellt und die Quartiere im näheren und weiteren Umfeld der bestehenden Osttangente vom Durchgangsverkehr entlastet werden», schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt in einer Medienmitteilung.
Das BVD und das Bundesamt für Strassen (Astra) haben Ende Januar eine Absichtserklärung zum neuen Rheintunnel unterzeichnet. In der gemeinsamen Erklärung wurde vereinbart, das Mögliche dazu beizutragen, das Projekt etwa ab 2025 zu realisieren. Als erster Schritt erarbeitet das Astra bis etwa 2018 das generelle Projekt für den neuen Tunnel unter dem Rhein hindurch.


Rund 1,4 Milliarden
Das Astra schätzt die Investi­tionskosten für den Rheintunnel auf rund 1,4 Milliarden Franken; für eine Anbindung von und nach Deutschland wären weitere 300 Millionen Franken fällig. Bei diesen Kostenschätzungen ist mit einer Ungenauigkeit von plus/minus 30 Prozent zu rechnen, wie das BVD in einer Medienmitteilung weiter schreibt. Wer genau wie viel ans Projekt bezahlt, bleibt noch unklar. Erst während der Erarbeitung des generellen Projekts soll der Kostenschlüssel festgelegt werden. Wann der geplante Rheintunnel fertig sein wird, bleibt noch ungewiss. «Nach der Genehmigung durch den Bundesrat und weiteren Projektierungsarbeiten kann aus heutiger Sicht mit einem Baubeginn etwa 2025 gerechnet werden», steht im Communiqué des BVD.
Für Bruno Keller-Sprecher, Anwohner der Osttangente im Kleinbasel und Präsident des Vereins «Ausbau Osttangente – so nicht!» ist das ein Wermutstropfen. «Deshalb ist es umso wichtiger, die dringend notwendigen Lärmschutzmassnahmen, wie von Regierungsrat Wessels versprochen, jetzt zügig voranzutreiben.» Die jetzige unerträgliche Situation sei den Anwohnerinnen und Anwohner nicht noch weitere 20 Jahre zuzumuten, betont Bruno Keller-Sprecher. «Übrigens besteht im Kleinbasel derselbe Lärmschutzbedarf wie im Grossbasel, was unverständlicherweise immer wieder vergessen wird.»
Astra-Direktor Rudolf Dieterle machte jedoch an einer Medienkonferenz im Rahmen der Unterzeichnung der Absichtserklärung bereits klar, dass der Kanton Basel-Stadt beispielsweise eine Einhausung oder allfällige Überdeckungen der Osttangente selbst bezahlen müsse. Einhausungen und Überdeckungen erachte der Bund nämlich nicht als notwendig; dabei handle es sich um städtische Bedürfnisse, betont das Astra.
Die Handelskammer beider Basel (HKBB) begrüsst die Absichtserklärung zwischen dem Astra und dem Kanton Basel-Stadt ausdrücklich, wie sie in einem Communiqué schreibt. Der stellvertretende HKBB-Direktor Martin Dätwyler ist überzeugt: «Am meisten Nutzen entsteht, wenn der Anschluss in Richtung Deutschland auch realisiert wird. So entsteht ein maximaler Nutzen für das Hochleistungsstrassennetz in der Region Basel.» Würde der Anschluss nach Deutschland erst in einem zweiten Schritt realisiert, müsste sich der Kanton mit mindestens 40 Prozent oder 120 Millionen Franken daran beteiligen. Damit würde eine ganzheitliche Lösung in weite Ferne rücken, unterstreicht Dätwyler.
Aus dem Baselbiet ist übrigens nicht mit Unterstützung zu rechnen. Ein finanzieller Beitrag an den Bau eines Rheintunnels wird dort kategorisch abgelehnt.

Lachenmeier gibt Währungsgewinne weiter

  • Mittwoch, 04 Februar 2015 00:00

«Wir mussten damit rechnen, dass die Untergrenze zum Euro irgendwann aufgehoben wird», sagt Thomas Lachenmeier. Weil der Zeitpunkt offen war, habe er sich jedoch nicht darauf vorbereiten können, erklärt der Inhaber von Lachenmeier Farben an der Clarastrasse 46 bis 48. Lachenmeier importiert etwa die Hälfte seiner Produkte aus dem Euro-Raum. Als die Nationalbank die Untergrenze aufgegeben hat, hat Lachenmeier sofort darauf reagiert. Er hat mit den Produzenten aus dem Euro-Raum direkt verhandelt und in vielen Fällen Erfolg gehabt. «Wo wir reagieren können, haben wir es getan», erklärt der Kleinbasler Unternehmer.
Rund 600 Produkte aus dem Sortiment sind bereits günstiger geworden. Weitere Preisabschläge würden folgen, versichert Lachenmeier. Er rechnet damit, mit der Zeit rund 1000 Produkte billiger anbieten zu können. Kurzfristig verzichtet Lachenmeier damit auf einen Teil der Marge, denn er hat noch Produkte im Lager, die er vor der Aufhebung der Untergrenze zu einem höheren Euro-Kurs eingekauft hatte.


Rabatt auf Schildern deklariert
Bei Produkten, auf denen die Preise fest eingraviert sind, deklariert das Farbengeschäft Lachenmeier den Währungsrabatt mit einem Schild und zieht den Rabatt dann an der Kasse ab – etwa auf Pinsel (10 Prozent Rabatt), auf Faber-Castell-Produkte (acht Prozent Rabatt) und einige Autolackierer-Produkte (10 bis 20 Prozent). Bei anderen Produkten wird der neue Preis am Regal angeschrieben.
Nicht immer kann Thomas Lachenmeier aber einen Währungsrabatt gewähren. So gestalten sich etwa Verhandlungen mit Generalimporteuren manchmal schwierig. «Eine pauschale Lösung gibt es nicht», sagt Lachenmeier deshalb. Dafür zu sorgen, dass man konkurrenzfähig sei, gehöre sowieso zur Daueraufgabe eines Unternehmers. In seinem Geschäft hat er bis jetzt wegen des starken Frankens keinen Umsatzeinbruch erlebt. «Vielleicht liegt das vor allem an der Stärke unseres Sortiments», meint Lachenmeier. Etwas Verständnis zeigt er für Leute, die wegen des starken Frankens über die Grenze einkaufen gehen. «Grundsätzlich sägen aber diese Leute am Ast, auf dem sie sitzen», unterstreicht der Unternehmer.