Mittwoch, Dezember 19, 2018

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Kleinbasel

Mehrere Verletzte nach Gewalttaten

  • Montag, 20 August 2018 06:53

An der Uferstrasse beim Wiesendamm kam es am Sonntag, 19. August, um 2.00 Uhr, zwischen einem 21-jährigen und einem 33-jähriger Mann zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. In deren Verlauf verletzte einer der Beteiligten die beiden Opfer mit einem scharfen Gegenstand und fügte diesen Schnittwunden zu. Anschliessend flüchtete der Täter. Die Opfer wurden durch das Deutsche Rote Kreuz in die Notfallstation verbracht. Kurze Zeit später konnte die Polizei den mutmasslichen Täter anhalten. Es handelt sich um einen 29-jährigen Deutschen.

Ebenfalls am Sonntag, 19. August, um 1.30 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann angegriffen. Er war im Mühlhauserweglein auf dem Heimweg, als er aus einer Gruppe von mehreren Personen von einem Unbekannten unvermittelt beschimpft, angegriffen und mit Faustschlägen zu Boden geschlagen. Der Täter versetzte ihm zudem mehrere Fusstritte. Dank dem Eingreifen der Begleiterin konnte sich das Opfer in Sicherheit bringen und darauf die Polizei verständigen. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen werden.

Mit Schneekanonen gegen Staub im Hafen?

  • Mittwoch, 15 August 2018 12:23

Die Empörung war gross, als am 27. Juli alte Bahnschwellen, die von der Rhenus Port Logistics am Hafen gelagert werden, Feuer gefangen haben. Der Brand der ausrangierten Holzschwellen der SBB, die mit Teeröl behandelt wurden, löste eine schwarze Rauchsäule und grossen Gestank aus. Anwohnerinnen und Anwohner wurden von den Behörden aufgefordert, die Fenster zu schliessen; später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Georges Böhler, Präsident des Dorfvereins Pro Kleinhüningen, zeigte sich gegenüber der «Basler Zeitung» wütend über den Vorfall: «Man weiss schon seit einiger Zeit, dass das Lager dort gefährlich ist. Bereits vor einem Jahr war dies ein Thema und in der Zwischenzeit ist nichts geschehen». Böhler hat das Gefühl, die Firma Rhenus könne machen, was sie wolle.

Hochgiftige Substanzen

Auch Heidi Mück, Co-Präsidentin bei der Partei Basels starke Alternative (BastA!), meldete sich zu Wort. «Obwohl jede dieser Schwellen 10 Kilo Teeröl enthält, behaupten die Behörden, der Rauch sei ungiftig. Das ist falsch. Diese Schwellen müssen laut den SBB in Sondermüllöfen verbrannt werden, weil dabei eine Vielzahl von hochgiftigen Substanzen entsteht», schreibt Mück in einem offenen Brief an den Regierungsrat, das Amt für Umwelt und Energie (AUE) und die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH).

Die internationale Rheinüberwachungsstation (RÜS) in Weil am Rhein habe in Rheinwasserproben nur sehr geringfügige Verunreinigungen festgestellt, teilte das AUE am 7. August mit. «Für Fauna und Flora besteht keine Gefahr.» Am 9. August verteilten die Rhenus Port Logistics AG, die SRH und das AUE eine Mitteilung an die Medien. Im Communiqué wird kommuniziert, die Firma Rhenus werde die gelagerte Menge an Bahnschwellen halbieren. «Von heute rund 5 000 Tonnen sollen ab Ende September nur noch maximal 2 500 Tonnen Bahnschwellen im Hafen zwischengelagert werden» – so viel, wie bei mit
einer Schiffsladung weitertransportiert werden können. 
Ziel der beschlossenen Massnahmen sei, «ein Ereignis in diesem Ausmass in Zukunft zu verhindern», steht in der Mitteilung. Die Rhenus werde gemeinsam mit dem AUE weitere Massnahmen ausarbeiten, um die entstandenen Schäden zeitnah zu beseitigen und mit innovativen Ideen die Betreibung des Lagers zu optimieren. Um die Staubentwicklung am Lagerplatz zu reduzieren, prüft Rhenus unter anderem den Einsatz von Schneekanonen. «Weitere Massnahmen werden in den nächsten Wochen erarbeitet. Überprüft wird mittelfristig auch das Sicherheitskonzept betreffend Hafenzugang.»

 

 

Die Kleinbasler Gastronomie­szene bleibt lebendig wie eh und je. Vor allem rund um das altehrwürdige «Schoofegg» dreht sich das Wirtekarrusell munter weiter. Nachdem das Schafeck im Juli wegen Ferien der Wirtin geschlossen war, steht jetzt an der Tür: «Aus gesundheitlichen Gründen bleibt das Restaurant bis auf weiteres geschlossen.»

Die frühere Sonne-Wirtin

Was von Gästen schon befürchtet wurde, bestätigte «Telebasel» am 14. August: Wirtin Sybill Frei wird nicht mehr ins Restaurant zurückkehren. Eine Nachfolgerin steht schon bereit: Sie heisst Gordana Jovanovic und wirtet aktuell in der «Sonne» an der Rheingasse. Jovanovic wird am 1. November das Restaurant Schafeck wieder aufmachen, ohne am Konzept viel zu ändern.Erst im September 2017 hatte Sybill Frei mit ihrem früheren Mann Hans-Peter «Hampe» Schmidlin das Schafeck übernommen, nachdem es vorher seit Juli geschlossen war. Doch es blieb turbulent: Nach wenigen Wochen stieg Schmidlin aus dem Geschäft aus, Sybill Frei erhielt Unterstützung von ihrem Lebenspartner Udo Spielmann, früherer langjähriger Geschäftsführer der Kontaktbar «Roter Kater». Doch das Wirtepaar hatte mit «Schafeck»-Besitzerin Georgette Hunziker das Heu offensichtlich nicht auf der gleichen Bühne. Man erzählt sich in der Szene, das Wirtepaar habe Hunziker Lokalverbot erteilt.

Kontaktbar dicht gemacht

Während also das Schafeck bis im 1. November geschlossen bleibt, setzt die Rhyschänzli-Gruppe ihren Siegeszug im Kleinbasel fort. Neben dem «SUD» am Burgweg, dem Restaurant Union an der Klybeckstrasse, dem Restaurant und der Buvette Rheinschänzli (bei der Kaserne) hat das Gastro-Imperium auch das Restaurant «Klingeli» übernommen: Die Kontaktbar wurde geschlossen; über dem Restaurant, wo die Prostituierten wohnten, soll neuer Wohnraum entstehen. Den neuesten Coup hat die Rhyschänzli-Gruppe mit der Übernahme des Café Beschle an der Clarastrasse 4 gelandet. Die Eröffnung, die für den Juni angekündigt wurde, fand jedoch erst am 14. August.

 

 

im Klingentalweglein wurde ein 33-jähriger Mann in den frühen Morgenstunden des 11. August von mehreren Personen und einem Hund angegriffen.Der Mann war mit einem Kollegen von der Rheingasse her in Richtung Kaserne unterwegs. Beim Klingentalweglein sahen sie eine Bekannte, die offensichtlich mit fünf Unbekannten eine verbale Auseinandersetzung hatte. Der 33-Jährige begab sich darauf zu den Leuten. Dort wurde er
unvermittelt von den fünf Personen, sowie einem Kampfhund, einer Bulldogge mit schwarzweisser Musterung des Felles, angegriffen und verletzt.
 
Anschliessend flüchteten die Täter in Richtung Kaserne. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer musste in der Notfallstation behandelt werden.