Freitag, März 24, 2017

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Kleinbasel

FDP läuft der Bürokratie um die Ohren

  • Mittwoch, 28 September 2016 14:27

Die FDP lief am Dienstagabend durch Basel und zeigte an mehreren Stellen, wo es ihrer Meinung nach unnötige Vorschriften und Verbote gibt.

Eine Bewilligung für eine Warteschlange. Ein Verbot von Holzbänken am Rheinufer. Eine Busse fürs Musikhören mit Freunden. Dies sind einige Beispiele für die Absurditäten, welche mittlerweile dem Basler Paragraphen-Dschungel entwachsen sind. "Die bürokratischen Einschränkungen der individuellen Freiheit gehen soweit, dass einem beim Spaziergang durch die Innenstadt an jeder Ecke eine neue Eigenart begegnet", betont Daniel Seiler, Präsident der FDP Kleinbasel.

Die Basler FDPlud zum ersten Basler Bürokratie-Lauf. Daniel Seiler präsentierte den 40 Läuferinnen und Läufern auf dem Marktplatz die vierseitige Bewilligung für den Lauf. Nach einem kurzen Aufwärmen durch Boxtrainer und FDP-Kandidat Angelo Gallina ging es in den Stadthof zu Seppi Schüpfer. Weitere Stationen im Grossbasel waren der Sutter Begg in der Streitgasse, eine Mehrwegbecherstation und einen Besuch bei der Allmedverwaltung. Dann ging es über die Wettsteinbrücke ins Kleinbasel zu den Holzbänken im East-West und am Schluss ins Schoffegg. Da erklärte Claude Scheibler, dass er gerne den Läuferinnen und Läufern eine Wurst spendiert hätte, aber leider keine Bewilligung für einen Grill bekommen habe. "Der Basler FDP widerstrebt die Vorstellung, dass Basler Bürgerinnen und Bürger täglich durch diese absurden Vorschriften und Regulierungen eingeschränkt werden", erklärt Seiler. Dies koste das Basler Volk nur wertvolle Zeit und eine Menge Geld, welches beides wesentlich besser eingesetzt werden kann. "Deshalb fordert die Basler FDP endlich: Mehr Augenmass. Weniger Paragraphen."

66-Jährige wird am Nachmittag beraubt

  • Freitag, 23 September 2016 09:00

Am Donnerstagnachmittag wurde bei der Verzweigung Hammerstrasse / Feldbergstrasse eine 66-jährige Frau Opfer eines Raubes. Sie wurde dabei leicht verletzt.

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die 66-Jährige mit ihrem Fahrrad bei der Verzweigung vor dem Rotlicht wartete. Ein Unbekannter fuhr mit dem Velo neben sie. In der Folge stahl dieser aus dem Fahrradkorb die Tasche der Frau und stiess sie gleichzeitig um. Bei diesem Sturz verletzte sich das Opfer.

Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Die Fahndung verlief bislang erfolglos.

Altlasten an der unteren Wiese entdeckt

  • Donnerstag, 22 September 2016 07:13

Bei Bauarbeiten zur Revitalisierung der unteren Wiese ist das Tiefbauamt mitten im Flussbett unerwartet auf eine künstliche Auffüllung mit Bauschutt, Ziegeln, Metallschrott und anderem Material gestossen.

Bei Baggerarbeiten im Bereich der unteren Wiese wurde unter dem natürlichen Geschiebe auf dem Flussboden eine Betonplatte entdeckt, welche offensichtlich zum Abdecken von früher eingelagertem Fremdmaterial diente. Diese Betonplatte und das darunterliegende Material waren im Vorfeld der Revitalisierungsmassnahmen nicht bekannt. Die jetzt durchgeführte Analyse des Aushubmaterials ergab hohe Gehalte an polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Der Fundort wurde unverzüglich mit einem Kiesdamm abgesichert und wieder zugeschüttet, sodass keine Schadstoffe in den Fluss gelangen können. Das Amt für Umwelt und Energie und das Tiefbauamt klären nun mittels Sondierbohrungen ab, wie gross das Ausmass der Altlast ist und wie diese Altlast saniert werden kann.

Das Tiefbauamt revitalisiert seit Ende Juni 2016 die Wiese zwischen dem Freiburgersteg und der Mündung in den Rhein. Ziel der Revitalisierung ist es, das eintönige Flussbett so umzugestalten, dass für mehr Tiere und Pflanzen neuer Lebensraum entsteht. Bereits heute leben 19 einheimische Fischarten und eine Vielzahl an Kleintieren im Fluss. Dank dreier Aufenthaltsplattformen mit Sitztreppen am Ufer können Besucherinnen und Besucher nach der Revitalisierung direkt an der Wiese verweilen. Neue beziehungsweise renovierte Aussichtsplattformen auf dem Wiesedamm werden in Zukunft einen Ausblick auf das naturnah gestaltete Flussbett gewähren. Im Zuge dieser Massnahmen wird auch die mit Steinblöcken befestigte Uferböschung der Wiese saniert.

 

 

Grosser Rat sagt Ja zum Kasernen-Umbau

  • Mittwoch, 21 September 2016 10:51

Der basel-städtische Grosse Rat stimmte heute Vormittag dem Umbau und der Sanierung der Kaserne für 44,6 Millionen Franken zu. Nun ergreifen SVP, LDP und FDP das Referendum.

Es war eine hitzige Debatte über eine Woche und mehrere Stunden. Es herrschte Wahlkampf im Grossratssaal im Rathaus. Vor allem die Ratslinke warf den Bürgerlichen vor, die Debatte um die Sanierung und den Umbau der Kaserne für ihren Wahlkampf zu missbrauchen. 

Für die Bügerlichen ist das Projekt «ein fauler Kompromiss und weder Fisch noch Vogell», wie es heute Morgen formuliert wurde. Auch seien die 44,6 Millionen Franken viel zu teuer. Das vorliegende Projekt soll den Hauptbau, der an prominenter Lage unweit der Mittleren Brücke zum Rhein hin die Stadtsilhouette prägt, unter anderem erdbebensicher und flexibel nutzbar machenUmgebaut werden soll die 1863 gebaute Kaserne nach Plänen des Basler Architekturbüros Focketyn del Rio. Das Projekt sieht unter anderem zum Rhein hin eine neue dreigeschossige Eingangshalle vor. Aussen soll die Kaserne trotz des tief greifenden inneren Umbaus aus Denkmalschutz-Gründen nur wenig verändert werden.

Rückweisungsanträge der Bürgerlichen scheiterten. Am Ende obsiegte Mitte-Links mit 58 zu 33 Stimmen. Gegen ein allfälliges Ja zum Kasernenprojekt kündigten SVP, LDP und FDP bereits das Referendum an. Dies bekräftigten sie auch heute. Somit hat der Souverän das letzte Wort. Scheitert das Projekt an der Urne, fangen die Diskussionen wieder vor vorne an.