Sonntag, Juli 21, 2019

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Kleinbasel

Neubau beim Claraspital verzögert sich

  • Mittwoch, 17 April 2019 09:35
Das Claraspital scheint ein beliebter Ort zu sein, um behandelt und gesund gepflegt zu werden. Letztes Jahr nahmen 11 384 stationäre Patienten die Dienste des Kleinbasler Spitals in Anspruch, fast fünf Prozent mehr als 2017. Noch stärker zugenommen hat die Zahl der ambulanten Patientinnen und Patienten. Mit 40 692 Personen sind die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent gestiegen. Das hat wohl damit zu tun, dass das Claraspital einen guten Ruf geniesst, der über die Region hinausgeht. Das zeigt auch der Anteil der Patienten, die aus den umliegenden Kantonen ins Claraspital kamen. Wie schon in den letzten Jahren nahmen auch hier die Zahlen weiter zu. Insbesondere aus dem Baselbiet kamen im 2018 rund fünf Prozent mehr Patienten als 2017. 
 
Mit
 einem Plus von 3,4 Prozent haben aber auch die Patienten aus Basel-Stadt zugenommen. Der Anteil ausländischer Patienten betrug etwas über sieben Prozent. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Spital liegt bei 99,3 Prozent, also gleich wie im Vorjahr. 
 
Finanziell sieht es nicht ganz so gut aus, obwohl nach Angaben des Spitals die Finanzen «solide» sind. Mit 680 000 Franken zeigt die Jahresrechnung einen kleinen Betriebsgewinn. Berücksichtigt man aber die Abschreibungen im Zusammenhang mit den anstehenden Bauprojekten, ergibt sich ein Minus von 1,74 Millionen Franken. Aktuell im Gang sind die Bauarbeiten für den Ersatzneubau. Dort werden ein neuer OP-Trakt, Räume für die ambulante Onkologie, eine Rehabilitationsabteilung, die durch das Felix Platter-Spital betrieben wird, sowie die erweiterte Notfallstation untergebracht.
 
Allerdings wird der Neubau später als geplant eröffnet.  Grund dafür sind zusätzliche Schwierigkeiten im Baugrund, die Problematik des Bauwerks und die Rücksichtnahme gegenüber Patienten und Anwohnern Die Übergabe des Neubaus ist statt auf dieses Jahr nun auf den
1. Juli 2020 verschoben worden. 
 
In der Bar Baltazar im Steinenbachgässlein kam es am Samstag, 13. April, kurz vor Mitternacht, zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden drei Barbesucher leicht verletzt. Gemäss Hinweisen von Dritten gerieten zwei Brüder mit Barbesuchern in einen gewalttätigen Streit. In der Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung auf die Strasse, wo die beiden wiederholt auf andere Barbesucher einschlugen. Kurze Zeit später waren mehrere Patrouillen der Polizei vor Ort und konnten die beiden Brüder, einen 42-jährigen Schweizer und einen 45-jährigen Türken, festnehmen. Einer der beiden stiess heftige Drohungen gegen Dritte aus, schlug unvermittelt auf einen Polizisten ein und wehrte sich vehement gegen die Festnahme.
 
 

Am 6. und 7. April lag das Greenpeace-Schiff Beluga II in Basel an der Schifflände vor Anker. Das Schiff hat ein Monster mitgebracht — hergestellt aus in den Philippinen im Meer oder am Strand gefundenem Plastikmüll der Schweizer Firma Nestlé. Rund 35 Aktivistinnen und Aktivisten bewegten das 16 Meter lange Plastikmonster am Sonntagmittag durch die Innenstadt, um ihrer Forderung weiter Nachdruck zu verleihen: «No excuse, stop single-use!» Nestlé soll aufhören, das Plastikmonster stetig zu nähren und stattdessen künftig komplett auf alternative Mehrweg-Liefersysteme umstellen. 

Mit dabei auf dem bewilligten Umzug war auch eine aus Pappmaché hergestellte «tote» Schildkröte in einem Sarg, welche die Folgen der Plastikkatastrophe auf die Meerestiere versinnbildlicht. Für die Schildkröte war der Umzug der Start einer «Stafette» der verschiedenen Greenpeace-Regionalgruppen, welche die Schildkröte innerhalb der nächsten Woche von Basel, via Delémont, Biel, Neuchâtel und Fribourg nach Lausanne transportieren werden. An den verschiedenen Orten finden ähnliche Monsterumzüge, Ausstellungen zur Thematik und das Mini-Festival «Le monstre plastival» statt.

Zusammen mit über 1400 Organisationen der Bewegung #BreakFreeFromPlastic führte Greenpeace im letzten September 239 Strandräumungen in 42 Ländern durch und identifizierte die weltweit grössten Plastikverschmutzer: Der Schweizer Konzern Nestlé ist in der nicht ruhmreichen Tabelle unter den ersten drei. Gleichzeitig ergab eine Greenpeace-Umfrage bei FMCG-Firmen (Fast Moving Consumer Goods), zu denen auch Nestlé gehört: Kein Unternehmen kann konkrete Pläne oder Zusagen zur Reduzierung der Gesamtmenge der von ihnen hergestellten Artikel aus Wegwerfplastik vorweisen. Transparenz fehlt völlig: Trotz öffentlicher Ankündigung zur Reduzierung von Plastikabfällen durch mehr Recycling können die multinationalen Firmen keine Pläne vorweisen, wie sie ihr Problem angehen und die wachsende Produktion von Einweg-Plastik bremsen, geschweige denn stoppen wollen. Das heisst: Das Plastik-Monster wird immer grösser.

 «Es kann nicht sein, dass ein Konzern wie Nestlé an anderen Orten dieser Welt wertvolle Ökosysteme gefährdet, den Menschen vor Ort regelrechte Müllberge beschert und dann als Lösungsansatz Recycling und eine Umlagerung zu anderen Einweg- bzw. Wegwerfverpackungen wie Papier vorschlägt», sagt Frederika Schmidt, Aktivistin der Greenpeace Regionalgruppe Basel. 90 Prozent des weltweit hergestellten Plastiks werde nicht rezykliert oder könne nicht rezykliert werden. «Und für Zellstoff müssen klimarelevante Wälder abgeholzt oder biodiversitätsschädliche Mono-Kulturen angebaut werden» Greenpeace fordert Nestlé und auch andere Konsumgüter-Firmen auf, ihren detaillierten Plastik- und Verpackungs-Fussabdruck transparent zu machen und konkrete Pläne zur Reduktion von Einwegverpackungen zu unternehmen. Nur alternative Mehrweg-Liefersysteme (Nachfüllung und Wiederverwendung) können den Teufelskreis von Verschwendung und Verschmutzung durchbrechen.

OBI feiert 20. Geburtstag mit eigenem Tram

  • Mittwoch, 03 April 2019 08:39

1999 wurde auf dem Dreispitz-Areal der erste OBI der Schweiz eröffnet. Das 20-Jahr-Jubiläum wird am 6. und 7. April mit einem grossen Fest und verschiedenen Aktionen gefeiert. Anlässlich des Jubiläums fährt während eines Jahres auf den Tramlinien 10 und 11 das OBI-Tram.

1959 läutete Gottlieb Duttweiler das «Do-it-yourself»-Zeitalter in der Schweiz ein; mit autotechnischen Kursen in der Klubschule, einer Auto-Selbstwaschanlage und dem schweizweit ersten Do-it-yourself-Laden in Zürich. 40 Jahre später, am 17. März 1999, stiess man in neue Dimensionen vor, als auf dem Dreispitz-Areal der erste OBI der Schweiz eröffnet wurde. Mit einer Fläche von rund 8’000 m2 war es der damals grösste Bau- und Heimwerkermarkt der Schweiz. Das imposante Gebäude, dessen Kern ein 60 mal 30 Meter grosses Glashaus ist, stach sofort ins Auge. Es fanden 65’000 Artikel ihren Platz, von Pflanzen und Gartenzubehör, über Baustoffe und Werkzeuge, bis hin zu Innendekoration oder Sanitärzubehör. Inzwischen gibt es in der Schweiz insgesamt elf OBI-Märkte und der Heimwerk-Trend scheint nicht abzubrechen.
«Für viele Kundinnen und Kunden ist das Heimwerken ein perfekter Ausgleich zu ihrem Alltag», erklärt Ralf Nötzold, Leiter des OBI-Marktes Dreispitz. «Die Stärke des OBI ist es, dass der Kundschaft nicht nur einzelne Produkte verkauft werden, sondern ganze Projekte, und man sie dabei kompetent berät», sagt Stefano Patrignani, Geschäftsleiter der Migros Basel. Getreu dem OBI-Motto «Du hast die Idee. Wir den Rest».

Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums lädt der OBI Dreispitz am Samstag, 6. April von 8 bis 18 Uhr und Sonntag, 7. April von 11 bis 17 Uhr zum Fest. Neben 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment erwartet die Kundschaft verschiedenste Jubiläumsangebote und am Sonntag Kinderattraktionen, Festbetrieb und vieles mehr.