Mittwoch, September 18, 2019

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Kleinbasel

Mutmasslicher Dieb festgenommen

  • Mittwoch, 24 Juli 2019 06:32
Vor einigen Tagen wurde ein Mann festgenommen, welcher innerhalb von rund 5 Wochen mehrmals eine 76-jährige Rentnerin an ihrem Wohnort aufgesucht und sie bestohlen hatte. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Unbekannte die Rentnerin in einem Park angesprochen und sie nach Hause begleitet hatte. Dort bestahl er die an Vergesslichkeit leidende Frau und kehrte später wiederholt an deren Wohnort zurück, um weitere Delikte zu begehen.Eine Angehörige stellte dies später fest und verständigte die Polizei. Nach verschiedenen Abklärungen durch die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft konnte der Mann identifiziert und später bei einer Kontrolle durch die Polizei Basel-Landschaft in einer Basler Vorortsgemeinde angehalten werden.
 
Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 39-jährigen Schweizer. Das Zwangsmassnahmengericht Basel-Stadt verfügte zwischenzeitlich Untersuchungshaft. Die Deliktssumme beträgt einige tausend Franken. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere ältere Menschen in gleicher Art und Weise angegangen und bestohlen wurden. 

Vorsicht vor falschen Polizisten

  • Dienstag, 23 Juli 2019 06:55
In den letzten Tagen gingen wieder mehrere Meldungen beim Notruf der Kantonspolizei von Personen ein, weil sie von einer „Kriminalpolizistin“ beziehungsweise einem „Polizeibeamten“ aufgefordert worden waren, ihnen, aus Gründen der Sicherheit, Geld und Wertsachen auszuhändigen. In einem Fall konnte die unbekannte Täterschaft eine 65-jährige Frau überreden, ihr rund Fr. 30.000.-- auszuhändigen.
 
Im vorliegenden Fall wurde die Frau mehrmals von einer Hochdeutsch sprechenden "Polizistin“ telefonisch kontaktiert, weil die grosse Gefahr bestehe, dass ihr Geld gestohlen werden könnte. Es seien nämlich Einbrecher im Quartier unterwegs, welche es auch auf sie abgesehen hätten. Die "Polizistin“ erklärte, dass sie die 65-Jährige als Lockvogel einsetzen wolle, um so der Täter habhaft werden zu können. Die Frau wurde daraufhin aufgefordert, ihr Geld bei der Bank zu beziehen und dieses bei der Kriminalpolizei in Strassburg/F zu deponieren. In der Folge bezog die 65-Jährige das Geld bei ihrer Bank, fuhr mit dem Zug nach Strassburg/F und wurde dort von der "Polizistin“ telefonisch angewiesen, zu einem Schnellimbissrestaurant und von dort aus zu einem weiteren Restaurant zu gehen. Dort musste die 65-Jährige dann das Geld in einem Mülleimer deponieren. Anschliessend fuhr sie nach Basel zurück.
  
Allgemeines Vorgehen der Täter:
Die Täter geben sich als Polizist oder als Kriminalbeamtin aus. Die oft Hochdeutsch sprechenden Anrufer nehmen über eine gefälschte Rufnummer[1] eine Verbindung mit den potentiellen Opfern auf. Auf dem Telefondisplay erscheint eine offizielle Amtsnummer, so zum Beispiel diejenige einer Polizeiwache oder einer Behörde. In der Folge teilen die Betrüger mit, dass die auf Banken deponierten Vermögen nicht mehr sicher seien und man deshalb das Geld abheben und zu sich nach Hause nehmen soll. Anschliessend werden zivile Polizeibeamte am Wohnort vorbeikommen, um das Bargeld, den Schmuck sowie weitere Wertsachen in Verwahrung zu nehmen und an einem sicheren Ort zu deponieren.
 
Die Täter fordern ihre potentiellen Opfer wiederholt auch auf, das Geld aus Gründen der Sicherheit persönlich in eine andere Stadt oder ins Ausland zu bringen und dort einem "Polizisten“ zu übergeben beziehungsweise an einem unauffälligen Ort zu hinterlegen. Zudem werden auch Personen von falschen Polizisten in Angst und Schrecken versetzt, weil angeblich bewaffnete Einbrecher unterwegs seien, um das am Wohnort aufbewahrte Geld zu stehlen.
 
Hinweise der Staatsanwaltschaft:
- Die Polizei fordert nicht auf, Geld bei einer Bank bzw. einem Finanzinstitut abzuheben
- Ebenso wenig fordert die Polizei auf, Geld aus Gründen der Sicherheit in einen anderen Kanton bzw. ins Ausland zu bringen
- Die Polizei verlangt nicht, dass man ihr Geld oder Schmuck bzw. weitere Wertgegenstände aushändigt
- Haben Sie geringste Zweifel, ob es sich um echte Polizisten handelt, nehmen Sie unverzüglich über Notruf 117 mit der Kantonspolizei Kontakt auf.
Empfehlungen der Staatsanwaltschaft:
- Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Anrufern oder fremden Personen, die sie auf der Strasse ansprechen
- Werden Sie von verdächtigen Personen oder vermeintlichen Angehörigen (Enkeltrickbetrug) kontaktiert, so informieren Sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 117
- Gewähren Sie keinen fremden Personen Zutritt zu Ihrer Wohnung bzw. zu Ihrem Haus
- Geben Sie keinerlei Auskünfte über Ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und Wertsachen
- Bewahren sie keine grösseren Geldbeträge Zuhause auf
- Geben Sie keine Auskunft, ob Sie alleine wohnen
- Geben Sie keine Auskünfte über Ihr Alter, Zivilstand, Beruf und Gesundheitszustand
- Geben Sie keine Kreditkartennummern, Pin Code, Passwörter und Bankkartennummern bekannt
- Gewähren Sie keinen Unbekannten (Fremd-) Zugriff auf Ihren PC oder Ihr Smartphone
- Sollte sich jemand als Polizist oder Kriminalbeamtin[2] ausgeben und sie auffordern, Geld bei einer Bank bzw. einem Finanzinstitut abzuheben und dieses aus Gründen der Sicherheit zivilen Beamten zu übergeben, so verständigen Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 117
- Sollten Sie Opfer einer dieser Betrugsmaschen (falsche Polizisten, Enkeltrick etc.) geworden sein, so kontaktieren sie unverzüglich die Polizei.
 
 
[1]«Call ID-Spoofing»: Es handelt sich dabei um einen «Diebstahl» einer fremden Telefonnummer. Dabei sendet der Anrufer – meist über die Internettelefonie (Voice Over IP) – nebst dem Telefonsignal auch noch die falsche Telefonnummer mit. Dadurch wird die wahre Identität des Anrufers beim Angerufenen verschleiert. Die meisten Anrufe stammen aus dem Ausland.
[2] http://www.bs.ch/nm/2017-spoofing-informationskampagne-der-kantonspolizei-basel-stadt-jsd.html
Ein Containerschiff kollidierte am Donnerstagabend, 18.Juli, bei der Durchfahrt rheinabwärts mit der Mittleren Brücke und mit der Johanniterbrücke, nachdem die Steuerung aus technischen Gründen ausgefallen war. Mit den Bugstrahlern gelang es der dreiköpfigen Crew, das Schiff unterhalb der Dreirosenbrücke am Kleinbasler Ufer anzulegen. Die Meldung eines manövrierunfähigen Schiffs oberhalb der Mittleren Rheinbrücke war um ca. 18.30 Uhr eingegangen.
 
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt rückte sofort aus und sicherte das Schiff auf der Fahrt ab. Der Rhein musste vorübergehend für die Schifffahrt gesperrt werden. Weil sich das Containerschiff gefährlich dem Kleinbasler Ufer näherte, sperrte die Kantonspolizei Basel-Stadt den Fluss streckenweise auch für Rheinschwimmer. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden weder die Schiffsbesatzung noch Rheinschwimmer verletzt. Wie es zur technischen Panne des in Holland immatrikulierten Containerschiffs kam, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Beim Lotsen verlief die Atemalkoholprobe negativ. Allfällige Sachschäden an den Brückenpfeilern und am Schiff werden im Zuge der Untersuchungen ermittelt.
 

Auf der Voltastrasse fuhr ein 23-jähriger Autolenker am Morgen des 17. Juli mit seinem Personenwagen in ein Taxi, das aus der Fabrikstrasse kam. Die Sanität der brachte die beiden Fahrzeuglenker zur Abklärung ins Spital.

Aus bislang ungeklärten Gründen war der Autolenker um rund 8. 20 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit aus Kleinbasel kommend auf den Tramgleisen der Dreirosenbrücke unterwegs. Bei der Haltestelle Novartis Campus bremste er ab, konnte aber auf der Kreuzung die Kollision mit einem Taxi nicht mehr verhindern. Der 48-jährige Taxifahrer wollte aus der Fabrikstrasse nach links auf die Brücke fahren. Eine Atemalkoholprobe verlief negativ. Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei blieb eine Fahrspur auf der Kreuzung gesperrt wie auch die Tramstrecke der BVB in Richtung Voltaplatz. Beide Unfallfahrzeuge mussten geborgen werden.