Mittwoch, September 18, 2019

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Kleinbasel

Am Freitagnachmittag des 2. August um circa 14.30 Uhr, wurde eine 25-jährige Frau in einem Mehrfamilienhaus an der Feldbergstrasse, nahe beim Riehenring Opfer eines Raubes und dabei verletzt. Ein Unbekannter hatte die 25-Jährige im Treppenhaus beim Betreten der Wohnung angesprochen und von ihr Geld gefordert. In der Folge drohte der Mann und drängte die Frau in die Wohnung. Mit einer Stichwaffe verletzte er das Opfer darauf, raubte das Mobiltelefon und flüchtete in unbekannte Richtung.
 
Die Frau begab sich anschliessend vor das Haus, wo ihr Passanten zu Hilfe kamen. Sie wurde durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen. Eine sofortige Fahndung verlief erfolglos.
 

Bundesfeier am Rhein ohne gröbere Probleme

  • Freitag, 02 August 2019 06:49
Aus Sicht der Blaulichtorganisationen ist der offizielle Teil der Bundesfeier am Rhein ohne grosse Probleme abgelaufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel- Stadt sowie von Sanität und Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hatten mit zahlreichen Hilfeleistungen alle Hände voll zu tun – wie alleweil bei Festen mit grossem Publikumsaufmarsch. Rund 110'000 Personen feierten auf dem Festgelände am und ums Rheinufer. Wie bereits in den Vorjahren war die Kantonspolizei an allen Veranstaltungsorten sichtbar präsent und sicherte den Festperimeter mit mobilen baulichen Elementen. Während der Feier mussten die Polizistinnen und Polizisten diverse Streitereien schlichten.
 
Sie brachte eine Person, die sich renitent verhielt, auf eine Wache und unterzog sie einer Kontrolle. Ihr droht eine Verzeigung (Überweisung mit Antrag) wegen Diensterschwernis. In der Greifengasse kontrollierte die Polizei eine Person, die ohne Bewilligung einen Stand mit Armbändern aufgebaut hatte, und wies sie weg. Eine pöbelnde Person musste auf der Wache ihren Rausch ausschlafen. Sie wurde zu Schlägereien oder Keilereien gerufen, die sich teilweise bei ihrem Eintreffen entweder schon aufgelöst hatten oder als Bagatelle entpuppten. Zudem musste die Kantonspolizei an diversen Lokalitäten wegen Lärmreklamationen für Ruhe sorgen.
 
Die Sanität Basel leistete bis kurz nach Mitternacht sechs Einsätze, die mit der Bundesfeier zusammenhingen. Bei diesen sechs Einsätzen wurden sechs Personen ins Spital gebracht – fünf aus medizinischen Gründen und eine, weil sie ihre Trinkfestigkeit überschätzt hatte. 
 
Während der ganzen Nacht waren es 45 Einsätze der Sanität in ihrem Einsatzgebiet. Davon hingen zehn im direkten oder weiteren Sinne mit der Bundesfeier zusammen (medizinische Gründe, Trunkenheit, Verletzungen bei Schlägereien). An den Sanitätsposten der Samaritervereine beider Basel wurden 13 Personen wegen kleiner Blessuren oder Unwohlsein ambulant behandelt. Die Berufsfeuerwehr Basel leistete während des Abends und der Nacht drei Einsätze im oder beim Perimeter der Bundesfeier. In allen Fällen – am Oberen Rheinweg, beim Marktplatz und am Schaffhauserrheinweg – hatte sie brennende Abfalleimer zu löschen. Sodann musste sie nach Riehen ausrücken. Dort hatte in einem Garten ein Gasgrill Feuer gefangen.
Am 31.Juli , um 15.30 Uhr, ereignete sich im Rheinhafen ein schwerer Arbeitsunfall auf einem Frachtschiff. Ein 31-jähriger Matrose wurde dabei schwer verletzt. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass im Hafenbecken 1 ein Motor- und ein Frachtschiff anlegten. Ein Ankertau löste sich dabei und rutschte über einen Poller. Aufgrund der hohen Spannung schleuderte das Tau gegen den Kopf des Matrosen und verletzt ihn dabei lebensgefährlich. Das Opfer wurde in der Folge durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen, wo eine Notoperation durchgeführt wurde.
Die Waldbrandgefahr im Kanton Basel-Stadt hat sich entspannt und ist neu in Waldbrandgefahrenstufe 2. Das bedingte Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe wird aufgehoben. Die Bevölkerung ist trotzdem zum vorsichtigen Umgang mit Feuer und am 31. Juli/1. August mit Feuerwerk aufgerufen. Die Behörden danken bereits jetzt für die Rücksichtnahme und Disziplin. Die lokale Waldbrandgefahr kann von der generellen Waldbrandgefahr abweichen, insbesondere auf Feldern und Wiesen sowie in stark sonnenexponierten Wäldern ist sie tendenziell grösser. Bei zunehmendem Wind oder in Lagen mit einem grossen Anteil dürrer Vegetation nimmt die Waldbrandgefahr wieder zu.
 
Aufgrund des ausserordentlich niederschlagsarmen Sommers 2018 und im laufenden Jahr sind die Böden sehr trocken. Für tiefwurzelnde Bäume und das Grundwasser ist keine Entspannung absehbar. Deshalb ist im Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe weiterhin Vorsicht angebracht. Es wird auch weiterhin empfohlen, nur in fest eingerichteten Feuerstellen Feuer zu entfachen. Es besteht die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener Raucherwaren oder Funkenflug eines Grillfeuers Brände entstehen. im Kanton Basel-Landschaft gilt neu ebenfalls Waldbrandgefahrenstufe 2 und somit die gleichen Massnahmen wie im Kanton Basel-Stadt.