Sonntag, August 19, 2018

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Kleinbasel
In einer Liegenschaft am Riehenring kam es am Donnerstag um ca. 03.30 Uhr, zu einem BrandAnwohner alarmierten die Feuerwehr, weil sie in der mehrstöckigen Liegenschaft eine starke Rauchentwicklung feststellten. Kurze Zeit später waren die Polizei und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt vor Ort. Aufgrund sehr dichten Rauches musste eine Frau mittels Drehleiter aus einem oberen Stockwerk sowie mehrere andere Bewohner aus dem Haus gerettet werden.  
 
Die Feuerwehr konnte den Brand kurze Zeit später löschen. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Feuer an zwei Stellen in der Liegenschaft ausgebrochen war. Ein Mann und eine Frau wurden durch die Sanität in die Notfallstation eingewiesen. Insgesamt mussten 21 Personen aus dem Haus evakuiert und durch die Polizei betreut werden. 
 
Die Liegenschaft ist zurzeit nicht bewohnbar. Es entstand ein grösserer Sachschaden.  Die Brandursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen. Der Riehenring, Höhe Brombacherstrasse, musste während den Rettungsarbeiten gesperrt werden.  

Früher war er Spitzenschwinger, heute hilft er mit, Schwingfeste zu organisieren: Rolf Klarer ist OK-Präsident vom Nordwestschweizer Schwingfest , das am 5. August auf der Sandgrube stattfindet. Im Interview spricht er unter anderem über die  Herausforderung, mitten im Kleinbasel ein Schwingfest mit 4000 Zuschauern zu organisieren. 

 
Herr Klarer, wie speziell ist es, das Nordwestschweizer Schwingfest mitten im Kleinbasel auszutragen?
Rolf Klarer: Für den Schwinger Verband Basel-Stadt ist es tatsächlich ein spezielles Jahr. Das Nordwestschweizer Schwingfest geht nach 88 Jahren wieder einmal in der Stadt über die Bühne. Dass wir am Auffahrtstag (10. Mai) auch noch das kantonale Fest auf der Sandgrube austragen, erschwert die Suche nach Sponsoren. Auch für die Aktiven ist es speziell, in der Stadt zu schwingen. Aber sie kommen gern nach Basel: Das Areal Sandgrube hat einen gewissen Charme, und in Basel gibt es begeisterte Zuschauer. 
 
Welche Leute gehen in Basel an ein Schwingfest?
Es sind vor allem Leute, die Traditionen gern haben – wie die Fasnacht, den Vogel Gryff und das Zunftwesen. Aber wir erwarten auch viele Gäste aus der ganzen Schweiz.
 
Momentan gehören die Basler Schwinger nicht zu den besten.
Ja, das war früher ganz anders. In den Anfangszeiten gab es Schwingerkönige in unseren Reihen und in den vergangenen Jahren zählten die Basler Schwinger zu den Bösesten im ganzen Land.
 
Aber derzeit fehlen die Lokalmatadoren, die Zuschauer anziehen.
Ja, aber dafür haben wir nationale Zugpferde wie die Orlik-Brüder. Orlik Curdin war im Schlussgang am Kilchberg-Schwinget, Orlik Armon war im Schlussgang am Eidgenössischen.  Wir haben das Glück, beide in Basel zu haben.
 
Ein Schwingerkönig fehlt aber auf der Teilnehmerliste.
Natürlich hätten wir gern einen Schwingerkönig an unserem Fest gehabt. Aber so viele gibt es nicht, und überall können die ja nicht sein. Ich bin sicher, dass die Orlik-Brüder viele Zuschauerinnen und Zuschauer anlocken.
 
Wie geht es der Schwingerszene in der Stadt?
Schweizweit erlebt die Schwingerszene derzeit einen Boom. In der Region erleben wir dies vor allem auf der Landschaft. Die Städter wollen nicht schwingen. Die jungen Leute in der Stadt sind anders.
 
Wie steht es um die Infrastruktur auf der Sandgrube?
Parkplätze haben wir genug beim Badischen Bahnhof, die Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr sind sehr gut. Probleme gibt es, weil beim Bau des neuen Rasens die Drainage vergessen wurde. Wir dürfen momentan den Rasen mit schweren Maschinen nicht befahren. Wie sollen wir jedoch eine Tribüne für 4000 Besucher aufstellen, ohne Einsatz solcher Maschinen? Ich hoffe, wir können dieses Problem noch lösen.
  
Wen wünschen Sie sich im Schlussgang? Die Orlik-Brüder?
Nein, lieber nicht (lacht). Ich hoffe natürlich, dass ein Nordwestschweizer das Fest gewinnt. 

Aktivisten der Greenpeace Regionalgruppe Basel haben mit einer Aktion auf die Unklarheiten im Zusammenhang mit einer Chemiemülldeponie unter dem Spielplatz «Ackermätteli» im Klybeck aufmerksam gemacht. Gemäss einem internen Plan des damaligen Chemiekonzerns Ciba-Geigy aus dem Jahr 1988 befinden sich unter den Strassen des Klybeckquartiers insgesamt drei Chemiemülldeponien mit sogenanntem «Chemieschlamm», welcher Schlacke, Bauschutt und Produktionsrückstände aus chemischen Prozessen enthält. Unter dem Altrheinweg vor dem Schulhaus Ackermätteli und auf Höhe der Mauerstrasse sowie bei der Dreirosenbrücke unterhalb des Unteren Rheinwegs liegt somit eine unbekannte Menge giftigen Chemiemülls. Aus den bisherigen Stellungsnahmen und Veröffentlichungen der Regierung ist nicht ersichtlich, welche Risiken für die spielenden Kinder, aber auch für die Umwelt und insbesondere das Grundwasser bestehen

Die Greenpeace-Aktivisten in weissen Chemieanzügen setzten mit Schildern und Fässern ihre Forderung nach einer Beseitigung des Chemiemülls beim Kinderspielplatz bildstark in Szene. Dazu wurde die 100 auf 15 Meter grosse Fläche, unter der sich der Chemieschlamm befindet, markiert und zahlreiche herbeigekommene Anwohnerinnen informiert und das Gespräch gesucht. «Gerade hier, auf öffentlichem Grund, unter einem Kinderspielplatz in einem Wohnquartier kann nicht toleriert werden, dass möglicherweise giftiger Chemiemüll die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet. Deshalb muss nun dringend gehandelt werden und die nötigen Untersuchungen und eine sofortige Sanierung eingeleitet werden!» fordert Zoë Roth, Mediensprecherin der Greenpeace Regionalgruppe Basel. 

 

An der Klybeckstrasse, zwischen Altrheinweg und Kleinhüningerstrasse kam es am 20. April um 4 Uhr zu einem Feuer. Dabei brannte in einem Hinterhof ein umgebautes ehemaliges Lagerhaus. Es wurden dabei keine Personen verletzt. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass ein Anwohner den Brand bemerkt und die Rettungsdienste alarmiert hatte.

Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brand darauf in kurzer Zeit löschen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft. Im Einsatz waren die Sanität der Rettung Basel-Stadt, Patrouillen der Polizei, die Berufsfeuerwehr und die Milizfeuerwehr Kleinbasel.