Mittwoch, Juni 20, 2018

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Kleinbasel

«Hampe» Wessels zu Besuch bei den Indianern

  • Donnerstag, 18 Januar 2018 13:51

Drei Indianer sitzen vor einem Tipi, einer zieht heftig an der Friedenspfeife. Plötzlich reitet ein «Hampe» daher, offenbar ein Ostschweizer, der in der Nachbarstadt ein hohes Amt bekleidet. «Hampe» bietet dem Indianerhäuptling den Bau einer Zuglinie bis in sein Reservat an und bietet dafür eine Million, besiegelt per Handschlag. Blöderweise taucht plötzlich ein Reporter auf und bekommt Wind von dem Deal ...

Renitente Velofahrer und rasante Tambouren

Das Mimösli-Ensemble mit Hansjörg «Häbse» Hersberger, Dani von Wattenwyl, Hedy Kaufmann, Nicole Loretan, Carlos Amstutz, Michael Eckerle und Maik van Epple überzeugt fast auf der ganzen Linie. Auch beim Schwank über den Verkehrsgarten, wo renitente Velofahrer erzogen werden, und beim Sketch über den Basler Stadtlauf zeigen die Schauspielerinnen und Schauspieler ihr Können.

Einzig das Stück «Eröffnig Wild West Saloon» fällt etwas ab, leitet jedoch ein grandioses Finale ein, bei dem die Sängerin Suzanne Klee im Mittelpunkt steht. Begleitet von Piccolos und einer Country-Band, legt die Schweizer Country-Lady ein fulminantes Konzert auf das Parkett. Die Pfeifergruppe Piccognito präsentiert das Pfeifersolo «Synkopia» – und das Stück «Rossbolle», unterstützt von vier Trommlern von Stickstoff. Die bekannte Tambourengruppe, seit elf Jahren am Mimösli dabei, bekommt natürlich auch einen eigenen Auftritt und zeigt ein rasantes Trommel- und Lichtspektakel, inklusive fliegenden Trommelschlegeln und untermalt mit heissen Rhythmen.

Gesangsquartett mit Henryk Polus 

Viel Applaus an der Premiere bekam das Gesangsquartett Forellen, angeführt von Henryk Polus, dem ehemaligen Chordirektor des Theaters Basel. Das Quartett wagt sich erfolgreich ans Forellenquintett von Schubert, unterstützt von vier Pfeiferinnen von Piccognito. Die Schnitzelbänke s Bangg Gheimnis und s spitzig Ryssblei setzen gelungene Pointen, und die Guggenmusik Horburgschlurbi sorgt bis 27. Januar für die schrägen Klänge am Mimösli, danach wird sie abgelöst von den MissioNarre.

 

Mimösli im Häbse-Theater, bis 10. Februar
www.haebse-theater.ch

 

 

 

Bierideen und Historisches am Apéro der IGK

  • Donnerstag, 18 Januar 2018 13:14

Am Neujahrsapéro der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK) sprach Präsident André Auderset von «Bierideen» und meinte damit vor allem den Abbau von Parkplätzen. «Es ist falsch zu glauben, beim Abbau eines Parkplatzes verschwinde auch das Auto, das darauf gestanden ist.» Der Grosse Rat habe sich mit einigen Bierideen befassen müssen, sagte Auderset, der selbst im Grossrat sitzt. «So haben wir etwa einen Gemüsebeauftragten durchgewunken. Auf den Tofu-Beamten warte ich noch.» Daneben werde es öffentliche Velopumpstationen und öffentlich betriebene Grillstationen geben. 

Handeln statt jammern
Das Gewerbe werde 2018 dieselben Sorgen haben wie im 2017, fuhr Auderset fort. Immerhin sei der Franken stärker geworden, so hoffe er, dass wieder mehr Leute in der Manor oder im Kleinbasler Quartierladen einkaufen würden statt ennet der Grenze. Jammern bringe aber wenig, die IGK wolle mithelfen, die Situation zu verbessern. Was die IGK mache, sei «nicht immer spektakulär, aber nötig». Zum Beispiel sitze IGK-Geschäftsführer Benny Zeuggin in vielen Arbeitsgruppen und setze sich dort zum Beispiel für weniger Behinderungen durch Baustellen ein. Die IGK sei daran, in Zusammenarbeit mit Fachleuten Ideen zu entwickeln, wie man vermehrt Kundenfrequenzen ins Kleinbasel bringen könnte. «Später im Jahr werden wir mehr darüber berichten.» 
Die IGK werde wieder spürbarer, sagte Auderset und kündigte an, dass das Maibaumfest der IGK – dank Sponsoring von Liliane Marti – wieder stattfindet. Das Maibaumfest wird am 27. April auf dem Claraplatz über die Bühne gehen. Zudem kündigte Auderset die dritte Auflage des Ochsenfestes an.

Am Neujahrsapéro lieferte der bekannte Stadthistoriker Mike Stoll historische Hintergründe zum Bier im Kleinbasel. Dazu genossen die IGK-Mitglieder Spezialitäten der Brauerei Fischerstube und liessen den Abend mit ein paar «Ueli Bier»-Stangen ausklingen.

Am Montag, 15. Januar, um 2.45 Uhr kam es auf dem Areal des Familiengartenvereins Landauer an der Landauerstrasse zu einem Brand. Ein Anwohner bemerkte, dass ein Gartenhaus im Areal des FGV Landauer in Flammen steht. Daraufhin alarmierte er die Rettungsdienste. Bevor die Berufsfeuerwehr eintraf, griff das Feuer auf ein benachbartes Gartenhaus über. Kurze Zeit später löschte die Feuerwehr die Brände. Beide Gartenhäuser brannten total ab. Die Brandursache ist noch nicht geklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.

 

Remo Gallacchi wird ab dem 1. Februar Joël Thüring (SVP) in der Ratsführung ablösen. Der neue Ratspräsident ist seit 2008 Mitglied des Grossen Rates, als Vertreter des Wahlkreises Kleinbasel. Dieses darf damit erstmals seit 2002 wieder den «höchsten Basler» stellen. Seit 2011 gehört Gallacchi der Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission an, zuvor war er Mitglied in anderen Kommissionen. Von 2011 bis Januar 2016 führte er als Fraktionspräsident ausserdem die CVP- bzw. CVP-EVP im Grossen Rat an. In seiner parlamentarischen Arbeit setzt sich der diplomierte Physiker unter anderem für verdichtetes Bauen und für bessere Rahmenbedingungen für das Basler Gewerbe ein. Weiter interessieren ihn als Lehrer naturgemäss schulische Fragen. In seiner Freizeit amtet Remo Gallacchi als Präsident der Baseldytschi Bihni, und er ist Statthalter des Fähri Vereins. Der begeisterte Tambour trommelt ausserdem bei den Antygge und spielt Waldhorn bei der Stadtmusik Basel. Sportlich kickt Gallacchi als Captain und Verteidiger für den FC Grossrat. Er ist verheiratet und Vater eines erwachsenen Sohnes. Der neue Grossratspräsident will in seinem Präsidialjahr eine effiziente Ratsführung, aber auch eine konstruktive und respektvolle Diskussionskultur im Parlament gewährleisten. In seinen Aussenkontakten wird er einen Schwerpunkt bei den unzähligen Vereinen und Organisationen setzen, die Basel überhaupt erst zur lebendigen Stadt und zum lebenswerten Kanton machen. Weiter ist ihm die Förderung des politischen Interesses der Jugendlichen ein grosses Anliegen.
 
Neuer Statthalter Heiner Vischer
Zum Statthalter (Vizepräsident) hat der Grosse Rat auf Vorschlag der LDP mit 83 von 98 Stimmen Heiner Vischer gewählt. Der 61-Jährige gehört dem Grossen Rat seit 2007 an. Heiner Vischer ist promovierter Biologe und engagiert sich in diversen Ämtern innerhalb und ausserhalb des Parlaments für Umwelt- und Verkehrsthemen sowie für Basels kulturelle Institutionen.