Dienstag, Oktober 16, 2018

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Kleinbasel

Die CVP Basel-Stadt steigt mit einer Fünferliste in den Nationalratswahlkampf. Von der Parteiversammlung wurden folgende Personen nominiert: Markus Lehmann, 1955, bisheriger Nationalrat; Daniel Albietz, 1971, Gemeinderat in Riehen; Andrea Strahm, 1955, Präsidentin der CVP Basel-Stadt; Remo Gallacchi, 1968, Grossrat und Fraktionspräsident und Grossrat Oswald Inglin, 1953. Die Parteiversammlung stimmte ebenfalls dem Antrag zu, eine Listenverbindung mit der GLP, der EVP und der BDP einzugehen.

Als Basler Regierungsrätin hat Barbara Schneider vielen Grundsteinlegungen beigewohnt. 2008 ist sie nach zwölf Jahren als Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartementes zurückgetreten und hat sich geschworen, solchen Veranstaltungen künftig fernzubleiben. Doch für die «segensreichen Projekte» der Stiftung Habitat wolle sie eine Ausnahme machen, erklärte Barbara Schneider am 23. April auf der Erlenmatt. Grund für ihre Ansprache war die Grundsteinlegung für das Grossprojekt, das die Stiftung Habitat im Osten des Areals entlang der Schwarzwaldallee realisiert. Bis 2018 entwickelt die Stiftung die Baufelder H und I (dunkelblau eingefärbt) mit den verschiedenen Teilprojekten.

Ein Studienhaus
Damit am Erlenmattpark am künftigen Goldbachweg gewohnt werden kann, müssen erst einmal die Liegenschaften an der Signalstrasse erstellt werden. Das Teilprojekt 1, das erste Vorhaben, beinhaltet zwölf Wohnungen der Stiftung Habitat sowie vier Wohneinheiten für begleitetes Wohnen und ein Beschäftigungszentrum der Institution Abilia, die Betreuungsdienste anbietet für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Weiter ist dort eine Kindertagesstätte der Kinderkrippe Bläsistift geplant. Beim Teilprojekt 2 plant die Stiftung Habitat Mietwohnungen, einen öffentlichen Kindergarten und Gewerberäume, während auf der Fläche des Teilprojekts 3 ein Studentenhaus, Atelierwohnungen sowie Gewerberäume hochgezogen werden. Das Teilprojekt 4 betrifft das bestehende Silogebäude, das zum Quartierzentrum umgenutzt  wird. Die Pläne für das Teilprojekt 5 sind noch in Abklärung.

Schritt für Schritt
Für die Teilprojekte 7, 8, 9, 10 und 11 am Goldbachweg liegen Absichtserklärungen von künftigen Baurechtsnehmenden vor. Auf der Fläche des Teilprojekts 7 baut die Baugemeinschaft Erlenflex Genossen­schaftswohnungen, beim Teilprojekt 8 entstehen Mietwohnungen der Sowag AG für sozialen Wohnungsbau. Das Teilprojekt 9 sieht einen vielfältigen Mix von Genossenschaftswohnungen vor, erstellt von der Wohngenossenschaft Zimmerfrei. Die Teilprojekte 10 und 11 wurde an die Pensionskasse Stiftung Abendrot vergeben. Geplant sind dort Miet- und Atelierwohnungen, die Basis vom Verein Mobile sowie Gewerbe und Dienstleistungen in den Erdgeschossen. Die Fertigstellung der Baufelder H und I ist auf das Jahr 2018 geplant. Nach Ablauf eines Baurechts können ab 2023 auf dem Baufeld J auch die Teilprojekte 6, 12 und 13 realisiert werden.

Das Energiekonzept
Für die Energieerzeugung werden vier Grundwasserbrunnen gebaut, wie Urs Buomberger, Leiter des Habitat-Projektbüros, sagte. «Dem Grundwasser wird mittels Wärmetauschern und Wärmepumpen Energie abgewonnen, die für Heizung und Warmwasser genutzt wird.» Das abgekühlte Grundwasser wird anschliessend an Roche weitergeleitet, die das Wasser zu Kühlzwecken im eigenen Areal nutzt. Der Strom für die Wärmepumpen wird durch Fotovoltaikanlagen auf Dächern erzeugt. «Dies trägt zur Zielsetzung bei, möglichst viel der benötigten Energie auf dem Areal selbst zu gewinnen», erklärte Buomberger. Mit einem Vertragspartner wird Habitat künftig ein eigenes Nahwärme- und Strom­arealnetz betreiben. «Damit leisten wir Pionier­arbeit», sagte Buomberger.

Das Nachhaltigkeitskonzept
Habitat will auf dem Areal Erlenmatt Ost erlebbar machen, dass Leben und Arbeiten mit den Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft gut möglich ist. Die Ausgangslage für das Erreichen der 2000-Watt-Ziele sei beim Projekt Erlenmatt Ost ideal, schreibt die Stiftung. «Einfache Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten und Schulen sowie die Nähe zum Park und zum Naherholungsgebiet Lange Erlen fördern bereits ein energiereduziertes Mobilitätsverhalten.» Das Nachhaltigkeitskonzept ist Bestandteil der Baurechtsverträge und erweitert vor allem in den Bereichen Flächenverbrauch, Betrieb und soziale Nachhaltigkeit die gängigen Labels.
Eine zentrale Einstellhalle bietet Platz für rund 350 Fahrräder und für 70 Autos. Die Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs entspricht auch dem Nachhaltigkeitskonzept für Erlenmatt Ost. Nebst den regelmässigen Erlenmatt-Ost-Gesprächen, die dem Informationsaustausch mit den zukünftigen Mietern dienen, hat die Stiftung Habitat für den Aussenbereich einen Mitwirkungsprozess mit einer externen Moderation lanciert.


Unter www.erlenmatt-ost.ch kann mittels Webcam der Verlauf des Projektes live beobachtet werden.

Umsteigen am Wettsteinplatz

  • Montag, 04 Mai 2015 00:00

Der Verein «Musik in der Theodorskirche» startet eine neue Reihe mit Musik und Texten. Der Titel «Umsteigen» spielt auf die zentrale Lage des Veranstaltungsorts am Wettsteinplatz an. Das erste Konzert steht unter dem Motto «Süsser als Wein ist deine Liebe».

Der Wettsteinplatz rückt näher ins Zentrum der Stadt und wird zum Umsteigeort. Das Projekt «UMSTEIGEN» reagiert auf diese Entwicklung und offeriert sechs Mal pro Jahr eine Zwischenzeit am Feierabend an. Für eine gute halbe Stunde wird die Kirche zum Rastplatz für die Seele zwischen Arbeitsplatz und Heim. Wort und Musik schaffen Raum für Anderes, lassen durchatmen und auf andere Gedanken kommen. Dabei erklingen nicht nur die Pfeifen der Kern-Orgel der Theodorskirche, sondern auch der Steinway-Flügel, Stimme, Flöte, Bandoneon und Jazz, umrahmt und begleitet von literarischen und biblischen Texten, Gedichten und Geschichten.   

Erstmals umgestiegen wird am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr. Unter dem Motto «Süsser als Wein ist deine Liebe» spielen Isabelle Schöller, Flöte und Nicoleta Paraschivescu Musik der französischen Romantik und Philipp Roth liest Texte aus dem Hohelied Salomo.

Walliser Schafe müssen zum Coiffeur

  • Montag, 04 Mai 2015 00:00

Die Walliser Landschafe, die Erlebnishof des Tierparks Lange Erlen leben, müssen zum Coiffeur. Am Mittwoch, 6. Mai von ca. 14 Uhr bis 16 Uhr findet idas mittlerweile achte Schafschur-Event statt. Die Schafe werden unter fachkundiger Leitung von Philippe Ammann von der Stiftung ProSpecieRara geschoren. Das Walliser Landschaf, auch Roux du Valais und früher Roux du Pays genannt, hat seine Ursprungsverbreitung im Ober- und Mittelwallis, wo es zeitweise fast ebenso häufig lebte wie das bekannte Walliser Schwarznasenschaf. Das Walliser Landschaf  ist ein ausgesprochenes Selbstversorgerschaf. Es ist sehr fruchtbar, genügsam und widerstandsfähig. Die eher grobe, lange und schnell wachsende Wolle fand früher breite Verwendung zur Herstellung von Kleidern. Die aus ihr gefertigten Strümpfe und Unterwäsche sollen sehr warm, gesund und bei Gelenk- und Rheumapatienten daher beliebt gewesen sein. Die attraktiven, rostroten Naturfarbtöne erübrigen das Färben der Wolle.