Mittwoch, Dezember 19, 2018

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Kleinbasel

Die Petition der Anwohner hat genützt. «Rosie», die Rosskastanie vom Wiesenplatz, bleibt stehen. Das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) hat sich mit den Petenten, Vertretern aus dem Quartier und dem Stadtteilsekretariat Kleinbasel getroffen. «Dabei wurde aufgezeigt, wie das Teilprojekt angepasst werden kann, um den betreffenden Baum zu erhalten. Die Quartiervertreter zeigten sich mit der Lösung zufrieden», erklärt das BVD. Das ursprüngliche Projekt wird nun mit kleinen Anpassungen umgesetzt. Diese erlauben es, dass auch die Rosskastanie «Roswitha» stehen bleibt. Den Baum zu erhalten, liege ganz auf der Linie des BVD. «Es werden jedes Jahr gegen 100 zusätzliche Bäume im öffentlichen Raum gepflanzt, was Basel von Jahr zu Jahr etwas grüner macht.»

Auf dem Wiesenplatz werden zudem, wie ursprünglich vorgesehen, Sitzbänke aufgestellt und Aufenthaltsflächen zum Verweilen geschaffen. «Allerdings bedingt der Erhalt des Baumes, dass auf den neuen Brunnen verzichtet wird», schreibt das BVD weiter. Der bestehende Basiliskenbrunnen bleibe auf dem Wiesenplatz. Durch die Anpassungen werde die Umgestaltung des Wiesenplatzes geringfügig günstiger. Das Projekt werde nun entsprechend überarbeitet und könne idealerweise wie vorgesehen 2016 umgesetzt werden.

Der GCC LaLargue war Schauplatz der 1. ELA Golf-Charity, die unter dem Titel «Sportler gegen Leucodystrophien» stand. Gekommen sind absolute Sportcracks wie Olympiasieger Didier Défago oder Weltmeister Bruno Kernen sowie gut gelaunte Golfer und Sponsoren. Der Erfolg war grandios. Der Erlös geht an die ELA Schweiz, die sich dem Kampf gegen die Leucodystrophen-Krankheiten angenommen hat. Diese Krankheit betrifft vor allem Kinder.

«Ich bin ja an vielen Anlässen, aber dieser übertrifft alles bis anhin Dagewesene, einfach nur sensationell.» Diese Worte von RTV-Legende Alex Ebi wird der Organisator KernConsulting gerne hören. Der frühere CEO des St. Jakob-Park und heute erfolgreiche Kommunikations-Unternehmer Christian Kern durfte auf dem wohl schönsten Golfcourse der Region erfolgreiche internationale WM-Medaillengewinner wie Didier Défago, Bruno Kernen, Ex-Tennisprofi Ivo Heuberger oder auch Swiss Olympic-Präsident Jörg Schild als Flightcaptains begrüssen. Auch mit dabei war Shawne Fielding, Eishockey-Nationalgoalie Patrick Schöpf oder die Weltklasse-Curler Damian Grichting und Markus Eggler.

Zubis Engagement
Schirmherr der Veranstaltung war FCB-Goalie-Legende Pascal Zuberbühler (er selbst ist ELA-Botschafter). Zusammen mit Bruno Rahmen bildete er das FCB-Gespann aus früheren Zeiten und meinte begeistert: «Wir haben nicht gewusst, was hier aufgezogen wird, aber es ist grossartig. Es passte alles und die Stiftung darf einen grossen Check entgegen nehmen.»

ELA Schweiz – eine bemerkenswerte Vereinigung
«Zubi» arbeitet selbst als Botschafter hart daran, dass die ELA Schweiz (www.ela-asso.ch) vermehrt auch in der Deutschschweiz wahrgenommen wird. «Was diese Vereinigung leistet ist phänomenal, so der ehemalige Weltklassetorhüter», und weiter, «die Gelder, die in die ELA Schweiz fliessen, kommen auf der einen Seite der Forschung zu Gute, auf der anderen werden die Eltern der betroffenen Kinder unterstützt. Und das ist gut so!»

Das war erst der Anfang
Überreicht werden durfte der ELA Schweiz ein Check über 24'000 Franken. ELA-Präsidentin Myriam Lienhard strahlte über das ganze Gesicht, als sie am Abend den Check in Empfang nahm. Und der Organisator selbst war begeistert von den Sportlerinnen und Sportlern: «Die Schweizer Sportler sind so stark, so grandios. Man kann ihnen gar nicht genug danke sagen, dass sie sich zur Verfügung stellten.» Und abschliessend: «Irgendetwas sollte man im Leben zurückgeben dürfen. Ich mache es mit diesem Anlass, der auch im kommenden Jahr stattfinden wird. Mindestens einer», sagt Christian Kern.

Roland Vögtli geht, Beat Braun kommt

  • Mittwoch, 24 Juni 2015 00:00

Der Kleinbasler FDP-Grossrat Roland Vögtli hat auf September seinen Rücktritt aus dem Parlament angekündigt. Vögtli sitzt seit Februar 2001 im Grossen Rat. Wie er gegenüber Parteifreunden sagte, wolle er sich nach seinem Geburtstag im August verabschieden, nach dem Motto «Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an...». Daniel Seiler, Präsident der FDP Kleinbasel, weist auf Vögtlis Verdienste hin. «Im Grossen Rat hielt Roland Vögtli stets die Fahne für das Kleinbasel hoch und setzte sich voller Leidenschaft für das mindere Basel ein.»

Vögtli habe stets ein offenes Ohr für die Leute im Kleinbasel gehabt und sich für kleinere und grössere Anliegen eingesetzt, ergänzt Renate Köhler, Seilers Vorgängerin als Präsidentin. «So kämpfte er während Jahren dafür, dass Kleinhüningen vom Lastwagenverkehr durch eine Autobahnzufahrt entlastet wird.» Die Verkehrspolitik sei Roland Vögtli immer wichtig gewesen, fährt Köhler fort. «Ohne ihn wäre wohl die Mittlere Brücke bereits seit Jahren geschlossen. Und wer weiss: Falls die Klybeckausfahrt doch noch einmal geöffnet wird, dann wäre das primär ihm zu verdanken.» Für Roland Vögtli rutscht der 44-jährige Beat Braun ins Parlament nach. Der Ingenieur ETH ist bei der Basler Versicherung in leitender Funktion tätig. Ein wichtiges Hobby ist Trommeln: Früher war Beat Braun beim Top Secret Drum Corps dabei; heute trommelt er noch aktiv bei den «Antygge».

Weniger Regulierungen
«Ich stehe für eine Politik ein, die allen Bürgerinnen und Bürgern ein Maximum an persönlicher Freiheit ermöglicht und damit Eigenverantwortung überträgt», sagt Beat Braun zum «Vogel Gryff». «Ich lehne eine ausufernde Anspruchshaltung gegenüber dem Staat ab.» Besonders interessiert ihn die Stadtentwicklung sowie die regionale Vernetzung von Basel. «Weniger Bürokratie und weniger Regulierungen sind wichtig für unser Gewerbe und die Basler Bevölkerung.» Als Einwohner des Wettsteinquartiers liegt ihm die Verkehrspolitik rund um die Roche-Neubauten am Herzen. «Mit gesundem Menschenverstand sind vernünftige Lösungen betreffend Parkplätzen und Verkehrsführung anzustreben», sagt der Neo-Grossrat.Als Familienvater von zwei schulpflichtigen Kindern interessiere er sich sehr für die Bildungspolitik: «Der wichtigste Rohstoff unseres Landes ist die Bildung der Bevölkerung. Wir brauchen deshalb ein alle Stufen umfassendes hervorragendes Bildungssystem. Ich bin der Meinung, dass die Qualität der Schulen im Kleinbasel nicht schlechter sein darf als im Grossbasel oder auf dem Land.»


Für genügend Grünflächen
Zudem ist er der Ansicht, dass es im Kleinbasel genügend Grünflächen braucht, um die Attraktivität für Familien zu erhalten oder sogar zu steigern. «Zum Beispiel wurde das Landhof-Areal nach der erfolgreichen Abstimmung der Grünzone zugewiesen. Nun muss aber bei der Umsetzung des anstehenden Bauprojektes auf die Bedürfnisse der Familien und der bereits gut funktionierenden Jugendarbeit gezielt eingegangen werden.»

Unter laufendem Verkehr wird in der Grenzacherstrasse seit Juni 2014 Jahr gebaut. Werkleitungen wurden ersetzt, der bestehende Strassenraum wurde zum Teil zurückgebaut. Nun beginnt bald die intensivste Phase der Bauarbeiten. «Aus verkehrstechnischen Gründen ist es nicht mehr möglich, unter laufendem Verkehr zu bauen. Vom 6. Juli bis zum 16. August müssen wir die Grenzacherstrasse zwischen Peter Rot-Strasse und Schwarzwaldstrasse komplett sperren», sagt Franz Bonetti, Gesamtprojektleiter Umgestaltung der Grenzacherstrasse.

Werksverkehr muss laufen
Bewusst habe die Bauleitung die Sperrung auf die verkehrsarme Zeit während des Sommers gelegt und mit anderen Baustellen (Grenzacherstrasse/Hörnli, Aeussere Baselstrasse und Riehenstrasse) koordiniert, sagt Bonetti. Auch das Bundesamt für Strassen (Astra) als Betreiber der Autobahn wurde in die Planung einbezogen – und selbstverständlich die Roche, deren Werkverkehr ständig aufrecht erhalten werden muss.
Während den Wochenenden soll nur im grössten Notfall gearbeitet, wie Bonetti versichert. Einige Samstage seien als Reserve eingeplant – etwa für Belagsarbeiten, falls diese wegen schlechten Wetters verschoben werden müssten. Die Bauarbeiten führen im Abschnitt Peter Rot-Strasse bis Solitude-Park zu einer Aufwertung der Strasse, was im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Roche-Turms «Bau 1» dringend nötig ist. Verbesserungen gibt es für Fussgänger und Velofahrende: Die Strasse wandelt sich zu einem grosszügigen Stadtraum mit viel Grün. Dazu tragen 92 neue Bäume und viele neue Grünrabatten bei. Zu den Neuerungen zählen zudem ein einfaches und sicheres Überqueren der Strasse dank Zwischeninseln sowie grössere, öffentlich nutzbare Flächen für Fussgängerinnen und Fussgänger. «Man muss auch bedenken, dass rund 6 000 Mitarbeitende zurzeit auf dem Roche Areal in Basel tätig sind und viele die Strasse überqueren», erklärt Andreas Schätti, Gesamtprojektleiter der Roche. Mit der Umgestaltung wird auch die Führung des Veloverkehrs erheblich vereinfacht.

Partnerschaftliches Projekt
Die Umgestaltung der Grenzacherstrasse ist ein partnerschaftliches Projekt zwischen dem Kanton und der Roche. Denn mit der Rückversetzung des Zauns entlang des Firmenareals wird auch das Roche-Gebiet in die Umgestaltung miteinbezogen. «Die Zusammenarbeit mit Roche läuft vorzüglich», erklärt Bonetti.
Natürlich müssen die Bauarbeiten in der Grenzacherstrasse auch auf die Ausbaupläne der Roche abgestimmt werden: So wird etwa ein Teil der 92 neuen Bäume erst gepflanzt, wenn das künftige Forschungs- und Entwicklungszentrum beim heutigen Bau 74 steht. Die Baumassnahmen für die Umgestaltung der Grenzacherstrasse kosten ingesamt 16,75 Millionen Franken. Davon trägt der Kanton 57 Prozent; der Rest übernimmt die Firma Roche. Dauern sollen die Bauarbeiten bis etwa Mitte September 2015. «Geplant ist, die neu gestaltete Strasse gemeinsam mit dem Bau 1 zu eröffnen», erklärt Bonetti.

www.tiefbauamt.bs.ch/baustellen-und-projekte