Donnerstag, April 27, 2017

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Kleinbasel

Extrablatt zum Basel Tattoo 2014

  • Freitag, 18 Juli 2014 00:00

Am 17. Juli hat der NKM Verlag AG das Extrablatt zum Basel Tattoo 2014 publiziert. Lesen Sie hier alles Wichtige über das zweitgrösste Militärmusikfestival der Welt (PDF-Link weiter unten).

Bund will Kleinbasel entlasten

  • Mittwoch, 09 Juli 2014 00:00

Die Anwohnerinnen und Anwohner der Osttangente können ein wenig aufatmen. Anstelle des ursprünglich vorgesehenen oberirdischen Ausbaus schlägt das Bundesamt für Strassen (Astra) nun eine Tunnelvariante vor. Zwischen Birsfelden und der Nordtangente bei der Verzweigung Wiese soll ein neuer Tunnel unter dem Rhein hindurch gebaut werden. Vorläufig ist geplant, pro Röhre je eine Fahrspur und einen Pannenstreifen zu bauen. Später sei auch ein Ausbau der Tunnelröhren auf zwei Fahrspuren möglich, teilte das Astra diese Woche mit.

Tunnel kostet 1,4 Milliarden

Neu würde die Autobahn beim Zubringer Birsfelden in einen Tunnel abtauchen; die Anbindung an die Nordtangente würde bei der heutigen Ausfahrt Klybeck und bei der Rampenbrücke Wiese erfolgen. «Damit kann die bestehende Nationalstrasse vom Verkehr von und nach Frankreich sowie Basel Kannenfeld und Allschwil entlastet werden», schreibt das Astra. Die heutige A2 würde in ihrer heutigen Form bestehen bleiben. Eine zusätzliche Anbindung des Verkehrs von und nach Deutschland wäre bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt realisierbar. Die Tunnelvariante soll rund 1,4 Milliarden Franken kosten; die allfällige Erweiterung von und nach Deutschland ist in diesem Betrag aber nicht inbegriffen. Verglichen mit der oberirdischen Lösung kostet die Tunnelvariante 300 Millionen Franken mehr. Um diese Mehrkosten wird nun verhandelt.

Baselbiet will nicht zahlen 

Das Astra vertritt die Ansicht, die beiden Basler Halbkantone müssten sich an den Kosten beteiligen, «da die Nationalstrasse einen beträchtlichen Teil des regionalen und innerstädtischen Verkehrs aufnimmt und stark zur Entlastung des nachgelagerten Verkehrsnetzes beiträgt». Davon profitiere die ganze Region. Doch es zeichnet sich ab, dass Basel-Stadt allein gelassen wird.Aus dem Baselbiet kam nämlich bereits ein ziemlich kategorisches Nein. Baudirektorin Sabine Pegoraro (FDP) erklärte der «Basler Zeitung», sie sehe den Kanton Baselland nicht in der Pflicht, denn er habe keine Wünsche angebracht. Bis die neuen Tunnelröhren gebaut werden, müssen sich die Anwohner auf jeden Fall noch lange gedulden. Gemäss Astra ist ein Baubeginn frühestens für 2025 vorgesehen. Auch die Verkehrsprognosen sind für die Anwohner wenig beruhigend: Laut Astra brausen bei der Schwarzwaldbrücke zwischen Montag und Freitag schon jetzt täglich fast 90 000 Fahrzeuge über die Auto­bahn. Prognosen gehen davon aus, dass der Verkehr auf den Nationalstrassen bis 2030 um 20 bis 25 Prozent zunehmen wird. Das dürfte in Basel nicht anders sein.

Umleitung über Deutschland?

Kurzfristige Massnahmen zur Entlastung sind keine in Sicht. Möglich wäre zum Beispiel, den Transitverkehr nahe Rheinfelden auf die Deutsche Autobahn A98 zu führen und erst nach Basel wieder ins Schweizer Netz einzufädeln. Dass die Deutschen damit einverstanden sind, darf allerdings stark bezweifelt werden. 

 

zen. Die von der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK) und bürgerlichen Politikern lancierte Volksinitiative «Ja zur offenen Mittleren Brücke für alle» sollte verhindern, dass die Mittlere Brücke für den Individualverkehr gesperrt wird. In der Bevölkerung wie auch bei den Verkehrsverbänden habe die Initiative aber wenig Unterstützung erfahren; deshalb werde die Unterschriftensammlung eingestellt und die Initiative fallen gelassen, schrieb das Initiativkomitee am 8. Juli. Schuld am Scheitern der Initiative sei vor allem die «nahezu erpresserische Haltung» der Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission des Grossen Rates (UVEK). Diese hatte im Sinne eines politischen Kompromisses beschlossen, das Parkhaus St. Alban werde nur gebaut, wenn im Gegenzug die Mittlere Brücke für den Individualverkehr gesperrt werde.

Ist der Claraplatz ein Unort?

  • Mittwoch, 09 Juli 2014 00:00

Der Claraplatz sei zu einem Unort geworden, an dem man sich nur aufhalte, wenn es gar nicht anders gehe, kritisiert Grossrat André Auderset (LDP). «Nicht nur die dortigen Gewerbetreibenden registrieren eine stark zunehmende Verschmutzung, ja sogar Verkotung», schreibt Auderset in einer schriftlichen Anfrage an den Regierungsrat. Auf der Sitzbank beim Kiosk würden sich unerwünschte Gruppierungen aufhalten, die aggressiv und lautstark auftreten. «Dazu sind trotz zeitweise verstärkter Polizeipräsenz nach wie vor viele dealende Schwarzafrikaner anzutreffen», meint Auderset und fragt den Regierungsrat, was er gegen diese Missstände zu unternehmen gedenke.

 

Und was denken Sie? Hat Auderset recht mit seiner Kritik?

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