Dienstag, Oktober 16, 2018

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Kleinbasel
Wenn etwas in Basel zum dritten Mal stattfindet, so kann mit Fug und Recht von einer Tradition gesprochen werden. Damit startet 2018 am letzten Wochenende der Sommerferien also das TRADITIONELLE „Oggsegass-Fescht“. Der Anlass am 10. und 11. August wird von den in der Ochsengasse ansässigen Gastronomiebetrieben unter dem Patronat der IGK veranstaltet. Neben einem vielfältigen gastronomischen Angebot treten viele Guggenmusiken und Pipes & Drum Corps auf und neu als Show-Act Rapperinnen aus Lörrach.
 
Seit der Premiere im 2016 steht der Anlass unter dem Motto „Strassenfest für Daheimgebliebene und Ferienrückkehrer“. Seither – weil äusserst erfolgreich – gleich geblieben ist das Konzept des Festes: Die in der Ochsengasse ansässigen Betriebe werden ihre Aussenbestuhlung ausweiten und zusammenführen, so dass eine durchgehende „Festmeile“ entsteht. In dieser paradieren verschiedene Guggenmusiken und Fife and Drum Corps sowie Marching Bands. Willkommen sind auch alle Strassenmusikanten und Artisten (Feuerschlucker, Hipphopp-Tänzer etc.); diejenigen, welche in den nächsten Tagen in der Stadt sind, werden vom OK speziell angesprochen.
 
Neu dabei sind die „Law Breakers“ aus Lörrach, eine Tanzformation aus jungen Menschen, welche am Samstag ab 19 Uhr eine Show aus Rap, HipHop, Showdance, Cheerleader-Figuren in die Ochsengasse zaubern wird.
 
Verzichtet werden muss dieses Jahr auf den „Oggs am Spiess“, der noch im 2017 auf grosses Echo stiess. Es zeigte sich leider, dass diese Attraktion mit Schweizer Qualitätsfleisch und der Abgabe zu einem einigermassen populären Preis nicht zu refinanzieren ist (und aus Deutschland importieren wollten wir die Viecher natürlich nicht). 
Um nicht falsche Erwartungen zu wecken, wurde der Event deshalb von „Oggsefescht“ in „Oggsegass-Fescht“ umbenannt.
 
Das kulinarische Angebot lässt aber auch so nicht zu wünschen übrig. Beim „Roten Ochsen“ gibt es etwa „Tamaras Risotto“, beim „Adler“ Raclette und Hörnlisalat. Die Gass Glopfer, die erstmals dabei sind und an der Ecke Ochsengasse/Webergasse eine Bar führen, runden das kulinarische Angebot mit einem Wurst-Angebot ab, wie es an keinem Fest fehlen darf. 
Das „Oggsgass-Fescht“ dauert am Freitag und Samstag jeweils von 17 bis 2 Uhr. Es findet bei jeder Witterung statt, bei Regen stehen genügend Festzelt- und Innenplätze zur Verfügung.

Messe-Chef René Kamm tritt zurück

  • Freitag, 03 August 2018 06:31
Der Verwaltungsrat der MCH Group und CEO René Kamm sind gemeinsam und einvernehmlich zur Überzeugung gelangt, dass angesichts der fundamentalen Transformationsphase in der Geschäftstätigkeit der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel an der operativen Spitze der Unternehmensgruppe gekommen ist. René Kamm tritt als CEO der MCH Group zurück. Er wird eine geordnete Übergabe sicherstellen und dem Unternehmen in den nächsten Monaten bei Bedarf beratend zur Verfügung stehen. In der Übergangszeit bis zur geregelten Nachfolge von René Kamm wird Verwaltungsratspräsident Ulrich Vischer in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Executive Board für die operative Führung der Unternehmensgruppe verantwortlich sein.
 
In seiner fast 20-jährigen Tätigkeit bei der MCH Group hatte René Kamm den Messeplatz Basel entscheidend mitgeprägt und das Unternehmen auf ein neues Fundament gestellt. «Wir haben René Kamm sehr viel zu verdanken», sagt Verwaltungsratspräsident Ulrich Vischer. «Er hat nicht nur weltweit bekannte Messen wie die Art Basel und Baselworld entscheidend weiterentwickelt, er hat auch früh die Veränderungen erkannt, die durch die Digitalisierung und Multi-Channel- Konzepte entstehen, und deshalb die Diversifizierung und Internationalisierung der MCH Group vorangetrieben.»
 
René Kamm begann seine Karriere 1999 als Messeleiter der Baselworld, die er zur international  wichtigsten Messe in der Uhren- und Schmuckbranche machte. Er entwickelte das rein nationale Messeunternehmen zu einer internationalen Gruppe, legte den Fokus auf Sammlermessen und ergänzte das Angebot mit Live Marketing Solutions und Event Services, wie sie von der vor etwas mehr als einem Jahr gekauften Unternehmung MC2 in den USA angeboten werden. «Ich habe fast 20 spannende Jahre bei der Messe Basel, Messe Schweiz und der MCH Group erlebt», sagt René Kamm: «Ich durfte alle Aspekte dieser Branche kennenlernen und seit 2003 als CEO die Entwicklung der Gruppe von einer national ausgerichteten Messegesellschaft zu einer international ausgerichteten Live Marketing Gruppe vorantreiben.»
 
Am vergangenen Sonntag hat die Swatch Group via Sonntags-Medien ihren Entscheid bekannt gegeben, nicht an der Baselworld 2019 teilzunehmen, was die MCH Group ausserordentlich bedauert. Auch wenn dadurch die Durchführung der Baselworld nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird, hat die Absage dieses wichtigen Austellers Fragen nach den Konsequenzen für die Ergebnisentwicklung der MCH Group ausgelöst. Die Verantwortlichen der Baselworld sind im intensiven Austausch mit wichtigen Branchenvertretern und haben mit konzeptionellen Neuerungen eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Baselworld 2019 gelegt.
 
Der Verzicht der Swatch Group auf eine Teilnahme an der Baselworld 2019 wird Auswirkungen auf das Ergebnis 2019 haben, die zurzeit noch nicht konkret abschätzbar sind. Es stellte sich die Frage, ob eine weitere Wertberichtigung auf die Messehallen in Basel notwendig sei. Wie bereits im Februar 2018 kommuniziert, hängt dies von der künftigen Auslastung der Hallen und dem Erfolg der darin stattfindenden Veranstaltungen ab. Die entsprechende Einschätzung wird regelmässig überprüft.
 
Die MCH Group befindet sich in einem Transformationsprozess, in dem sie sich auf die grossen Veränderungen im klassischen Messe- und Eventgeschäft ausrichtet. Sie hält an ihrer Unternehmensstrategie der Erweiterung des Dienstleistungsangebots, der Verstärkung der internationalen Präsenz und der zunehmenden Digitalisierung grundsätzlich fest. Die MCH Group ist zuversichtlich, die Umsetzung der Strategie erfolgreich gestalten zu können. Die in den vergangenen Jahren lancierten strategischen Initiativen sollen zum Erfolg gebracht werden, um damit marktbedingte Rückg.nge im klassischen Messe- und Eventgeschäft zu kompensieren.
 
Die MCH Group wird am 4. September 2018 über den Halbjahresabschluss 2018 informieren und in diesem Zusammenhang auch weitere Angaben zur erwarteten Ergebnisentwicklung machen können.
Aus Sicht der Blaulichtorganisationen ist die Bundesfeier am Rhein ohne grosse Probleme abgelaufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt sowie von Sanität und Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hatten mit zahlreichen Hilfeleistungen alle Hände voll zu tun – wie alleweil bei Festen mit grossem Publikumsaufmarsch.
 
Rund 120'000 Personen feierten auf dem Festgelände am und ums Rheinufer. Wie bereits in den Vorjahren war die Kantonspolizei sichtbar präsent und sicherte den Festperimeter mit mobilen baulichen Elementen. Die neuen Fahrzeugsperren stiessen gemäss den positiven Rückmeldungen auf eine gute Akzeptanz. Beim Klingentalgraben kontrollierte die Polizei einen 26- jährigen Mann, der in einer Menschenmenge eine Rakete über die Köpfe der Leute abgelassen hatte. Der Tourist aus Spanien wurde wegen Unfugs mit hundert Franken gebüsst.
 
52 Einsätze für die Sanität
 
Die Polizistinnen und Polizisten hatten während und nach der Bundesfeier am Rhein diverse Streitereien zu schlichten; sie wurden zu Schlägereien oder Keilereien gerufen, die sich teilweise bei ihrem Eintreffen entweder schon aufgelöst hatten oder als Bagatelle entpuppten. In anderen Fällen kontrollierte die Polizei an Schlägereien beteiligte Personen und rapportierte diese an die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt. Zudem musste die Kantonspolizei an diversen Lokalitäten wegen Lärmreklamationen für Ruhe sorgen.
 
Die Sanität Basel leistete bis kurz nach Mitternacht sieben Einsätze, die mit der Bundesfeier zusammenhingen Bei diesen sieben Einsätzen wurden sechs Personen ins Spital gebracht – fünf aus medizinischen Gründen und eine, weil sie ihre Trinkfestigkeit überschätzt hatte. Während der ganzen Nacht waren es 52 Einsätze der Sanität in ihrem Einsatzgebiet. Davon hängen 16 im direkten oder weiteren Sinne mit der Bundesfeier zusammen (medizinische Gründe, Trunkenheit, Verletzungen bei Schlägereien).
 
An den Sanitätsposten der Samaritervereine beider Basel wurden 46 Personen wegen kleiner Blessuren oder Unwohlsein ambulant behandelt Die Berufsfeuerwehr Basel leistete am Abend und während Nacht acht Einsätze, wovon einer mit dem Verhalten einzelner Festbesucher in Verbindung stand. In der St. Johanns-Vorstadt löste kurz vor ein Uhr der Rauch von Feuerwerkskörpern einen Brandmelder aus. Die Berufsfeuerwehr lüftete die betroffene Räumlichkeit.
 
Positive Bilanz der Organisatoren der Bundesfeier 
 
An den beiden Rheinufern feierten am 31. Juli 2018, rund 120‘000 Besucherinnen und Besucher gemeinsam den Auftakt des Nationalfeiertags. Eine besondere Attraktion war die in Basel erstmals eingesetzte Wasserrutschbahn «Slide my City». Etliche Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher flitzten begeistert den Mühleberg hinunter und genossen die nasse Abwechslung.  Für ein vielfältiges Verpflegungsangebot sorgten über 90 Beizen und Verkaufsstände entlang der beiden Rheinufer. Musikalisch umrahmt wurde die Bundesfeier von 12 Live-Konzerten auf dem Marktplatz, bei der Schifflände und auf dem Kulturfloss «Im Fluss». Besonders gut angekommen sind beim Publikum die Auftritte der Nordwestschweizer Country-Band «Route 65» und der Berner Band «Halunke».
 
Das traditionelle Feuerwerk, welches um punkt 23 Uhr gezündet wurde, rundete das vielfältige Programm farbenfroh ab. Das Spektakel mit 2‘000 Zündungen und 20‘000 Effekten begeisterte die Zuschauerinnen und Zuschauer rund 22 Minuten lang. Da das Plausch-Langschiffrennen an der letztjährigen Bundesfeier auf positive Resonanz stiess, wurde die Zusammenarbeit mit dem Wasserfahrverein «Fischer-Club Basel» auch dieses Jahr weitergeführt und gestern ein zweites Rennen ausgetragen. Als Sieger ging wie im letzten Jahr das Team „Cussegl Federal aka Rhine-Pussies“ hervor.
 

 

Ueli Bier sucht „Brauzeugen…“

  • Donnerstag, 02 August 2018 06:42
Die  Brauerei Fischerstube Basel braut seit bald 44 Jahren ihre Ueli Biere. „Brauzeugen“ können miterleben - und schriftlich bestätigen wie nachhaltig ihre Bierspezialitäten gebraut werden. Austauschbare Erzeugnisse prägen die tägliche Angebotspalette. Als direkte Folge steigt das Bedürfnis nach ehrlichen, lokalen und nachhaltigen Produkten. Diesem Trend folgen die Mitglieder der Interessengemeinschaft unabhängiger Schweizer Brauereien (IG Bier) nun auf originelle Art. So auch die Brauerei Fischerstube, Basel.
 
Nach dem Motto „Brauzeugen gesucht…!“ laden sie in die Brauerei Fischerstube  ein. „Die Konsumenten wollen wissen, woher ihre bevorzugten Produkte stammen. Ob und wie natürlich sie hergestellt werden und was für Mehrwerte sie generieren“, sagte Anita Treml Nidecker von der Brauerei Fischerstube. Diese berechtigten Verbraucheranliegen werden die innovativen Braumeister mit der Aktion „Brauzeugen gesucht…!“ nun auf unterhaltend-informative Art umsetzen.  
 
Es sind unabhängige private Unternehmen, wie die Brauerei Fischerstube, die es verstehen, sich mit nachhaltig gebrauten Eigenmarken aus der Fülle auswechselbarer Produkte genussvoll abzuheben. Diese Unterschiede werden die Besucher auch als „Brauzeugen“ mitverfolgen und im goldenen Brauerei-Buch per Unterschrift bestätigen können. Dem pflichtete auch der als Gast anwesende Präsident des Schweizer Bauernverbandes, Nationalrat Markus Ritter bei. Die Schweizer Bauern und Brauer verfolgen ähnliche Ziele. Sie produzieren hochwertige Produkte und sind immer wieder gefordert, innovative, neue Produkte auf den Markt zu bringen
 
Am Freitag, 3. August gibt’s in der Brauerei Fischerstube von 17.00 bis 18.00 Uhr für Brauzeugen  Freibier! Dort können sie dem Brauer über die Schulter schauen, mithelfen und sich ins neue Brauzeugen Buch eintragen. Damit startet die Aktion „Brauzeugen gesucht…“ so richtig überschäumend. Prost.