Montag, April 22, 2019

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x
Kleinbasel

Charivari reicht Frau Fasnacht die Hand

  • Freitag, 15 Februar 2019 08:33

Das Charivari besticht durch eine fantastische Umsetzung der musikalischen Beiträge und durch die hohe Qualität der Schnitzelbänke. Die beiden grossen Hände auf der Bühne setzen einen Fixpunkt, der das Motto «s ligt uff dr Hand» visuell manifestiert. Das Charivari bietet «E weeneli mehr Melancholie», kommt etwas ruhiger, aber deshalb nicht weniger fesselnd daher.  Die Schnitzelbängg D Gryysel und Gwäägi treten sehr pointiert sowie melodiös auf und treffen mit ihren Versen – vor allem mit den Langversen – den Nerv des Publikums. Die Gryysel – eher dem brachialen zuneigend – nehmen die Plastikabfall-Bewegung aufs Korn, und die Gwäägi – eher dem feinen Humor zugetan – nehmen sich vor allem den lokalen, kleinbaslerischen Themen wie «muba-Untergang» oder dem Abbruch des «Alten Warteck» an. Das Publikum dankt es mit tosendem Applaus. 

Starke Fasnachtsmusik

Die Naarebaschi überzeugen musikalisch mit dem Marsch «Waggis» und «Fritzli», und die Spitzbuebe zeigen dem Publikum, was mit einem Piccolo überhaupt möglich ist. Ihr Medley von Star-Wars-Melodien ist auf jeden Fall hervorragend, ebenso ihre Begleitung von Sir Francis im Finale oder zusammen mit den Naarebaschi mit dem «Lumpesammler». Auch eine Klasse für sich ist die Guggenmusik, die jeden Abend wechselt. 

Trommeln auf Mistkübeln

Die Fasnacht Zunft Rhyburg Möhlin rund um den Spitzentambour Ivan Kym zeichnet sich einmal mehr durch gnadenlose, aber grandiose Trommelpräzision aus. Ihr «Generation Y» und der «Stärne-Sound» lassen den Saal begeistern. Kann man diese Vorträge noch toppen? Wohl kaum. Dass Stickstoff ein sicherer Wert für jede Veranstaltung ist, beweist die Trommlergruppe auch bei der Premiere. So begeistert sie mit Virtuosität und Kreativität auf umgedrehten Plastik-Mistkübeln oder mit einer unglaublichen Dynamik mit Leuchtschlegeln. Das Charivari-Ensemble um Colette Studer zeigt sich spielerisch wohl von seiner besten Seite, sei dies als Whiskey-Flasche (Stephanie Schluchter), Dääfi (Nico Jacomet), Orange (Martin Stich) oder als Mimösli (Tatjana Pietro­paolo) im Stiggli über Wagen-Wurf­geschosse. 

Mehr Biss wäre gut

Auch die Hyylgschicht ist in Ordnung; Peter Richner und Suzanne Thommen überzeugen wortstark mit ihrem bekannten, aber immer wieder begeisternden Baseldytsch. Das News-Männli von TeleCharivari (Colette Studer) hätte aber bissiger sein dürfen, ja müssen. Warum diese Zurückhaltung? Und ob es jetzt auch noch einen hauseigenen Charivari-Schnitzelbangg braucht, soll jeder selbst entscheiden...


Das Finale ist dann wieder ein Leckerbissen. Das Kleinbasler Original Sir Francis kehrt nach 40 Jahren auf die Charivari-Bühne zurück. Musikalisch begleitet von den Spitzbuebe gibt der Entertainer seine alten Klassiker wie Fährimaa oder «D ­Schyssi isch verstopft ...» zum Besten. Es klingt wie damals in der Ueli-­Stube – wieder kommt «e weeneli» Melancholie auf

Glaibasler Charivari
9. bis 23. Februar 2019
Volkshaus.
Jeweils um 20 Uhr

Sonntag 18 UhrTickets: www.charivari.ch, Ticketcorner oder Basel Tattoo Shop an der Glockengasse 4

 

Das Volkshaus ist fest in vorfasnächtlicher Hand. Am Samstag, 8. Februar feiert das Glaibasler Charivari unter dem Motto «S ligt uf dr Hand» seine Premiere. Zwei überdimensionale, bewegliche Hände bilden das Herzstück auf der Bühne. Ein vielseitiges, pointiertes und musikalisch hochstehendes Programm wird das Publikum im Handumdrehen begeistern.

Die Vorfreude bei Programmchef Erik Julliard und Regisseurin Colette Studer ist förmlich spürbar. Gemeinsam brennen sie darauf, das Charivari, zusammen mit allen Mitwirkenden, zum Leben zu erwecken. Die Naarebaschi präsentieren unter anderem, Hand in Hand mit der Pfyffergrubbe d Spitzbuebe, ein imposantes Pfeifersolo. Rund 50 Pfeiferinnen und Pfeifer stehen dabei auf der Bühne.
Gleich sechs Guggenmusiken geben sich die Charivari-Türklinke in die Hand. Alternierend bringen die Schränz-Gritte, die Schotte-Clique, die Ohregribler, die Räpplischpalter, die HUNNE Basel und die Oktaven Chratzer aus dem benachbarten Brombach den Saal zum Beben. Mit scharfen Versen und treffsicheren Pointen beweisen die Schnitzelbänke d Gwäägi und D’Gryysel, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Gespannt sein darf man auf den hauseigenen Kater-Bangg, der zum ersten Mal seine Pfoten im Spiel hat.

Hand und Fuss haben die Auftritte der Fasnachtzunft Ryburg Möhlin, die sich im letzten Jahr zum dritten Mal den Schweizer Meistertitel im Sektionstrommeln geholt haben. Ihr neues, dreistimmiges Stück Stärne-Sound trägt die klare Handschrift von Ivan Kym, dem aussergewöhnlichen Trommelvirtuosen. Mit modernen Beats und mehr als einer Handvoll trommlerischen Showeinlagen überzeugen zudem die jungen wilden Tambouren von Stickstoff.
Die Schauspielerinnen und Schauspieler schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen, nehmen alles aufs Korn, was in den letzten Wochen für Schlagzeilen gesorgt hat und liefern Tagesaktualitäten aus erster Hand. Nach über 40 Jahren gibt das Kleinbasler Original Sir Francis sein Comeback auf der Charivari-Bühne. Mit seiner Fingerfertigkeit am Klavier und seinen unverkennbaren Melodien sorgt er für einen emotionalen Schlusspunkt.

«S ligt uf dr Hand: das Charivari 2019 verspricht Vorfasnacht vom Feinsten und ist bereit für seine Premiere», sagt Regisseurin Colette Studer.

Glaibasler Charivari
9. bis 23. Februar 2019
Volkshaus Basel


Tickets:
• charivari.ch
• Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!h
• Tel.: +41 61 266 1000
• SMS/WhatsApp: +41 75 522 33 22
• Basel Tattoo Shop | Glockengasse 4 | Basel
• bei Ticketcorner

 

Am Samstag, 2. Februar, wurden im grossen Saal des Volkshauses die Könige und Königinnen des Offiziellen Bryysdrummle und -Pfyffe erkoren. Hier die Sieger der Einzelkonkurrenzen bei den Jungen und den Alten: 

 

Junge Pfeifer: 

1. Valeria Balmelli 

2. Colin Robertson 

3. Valentina Braun 

 

Junge Tambouren: 

1. Maurice Siegfried 

2. Andrin Hersberger 

3. Sebastian Stalder 

 

Alte Pfeifer: 

1. Marina Suter 

2. Valeria Balmelli 

3. Cédrine Müller 

 

Alte Tambouren: 

1. Stefan Freiermuth 

2. Marcel Loosli

3. André Rütti

 

 

Ein Österreicher wird neuer CEO der MCH Group

  • Dienstag, 05 Februar 2019 09:34

Der Verwaltungsrat der MCH Group hat Bernd Stadlwieser zum neuen CEO der MCH Group ernannt. "Es freut uns, mit Bernd Stadlwieser einen äusserst kompetenten und erfolgreichen Manager engagieren zu können", betont Dr. Ulrich Vischer, Verwaltungsratspräsident der MCH Group. "Er hat viel Erfahrung in für uns wichtigen Industriezweigen sowie für die Fortführung des eingeleiteten Transformationsprozesses. Der Verwaltungsrat, das Management und die ganze MCH-Belegschaft freuen sich auf die Zusammenarbeit mit ihm."

Bernd Stadlwieser hat über 20 Jahre internationale Berufserfahrung in den Branchen Uhren&Schmuck und Kunst sowie in den Bereichen Business Development und Digitalisierung. Nach verschiedenen leitenden Funktionen bei Swarovski war er 2003 bis 2014 für die Thomas Sabo Group tätig, zuerst als Managing Director Schweiz und Grossbritannien, ab 2006 als Group CEO. Von 2014 bis 2017 war er Group CEO der Avenso (Lumas, White Wall), bevor er im Dezember 2017 als Group CEO zu Mondaine Watch wechselte. Bernd Stadlwieser ist österreichischer Staatsangehöriger und lebt in Rüschlikon (Kanton Zürich). Er hat nach der Handelsakademie in Österreich bei Swarovski ein mehrjähriges Programm für Nachwuchsführungskräfte absolviert und nebenberuflich den eidg. dipl. Marketingleiter und ein executive BBA (Bachelor of Business Administration) abgeschlossen.

"Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe", erklärt Bernd Stadlwieser. "Die MCH Group hat eine starke Marktposition in einem faszinierenden Geschäftsfeld, das ich aus meinen bisherigen Tätigkeiten und Beziehungen zur Baselworld und zur Art Basel gut kenne. Das Unternehmen steht vor grossen Herausforderungen und Chancen. Ich konnte mich überzeugen, dass der notwendige Transformations- und Innovationsprozess bereits in Angriff genommen wurde und gemeinsam mit den Mitarbeitenden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt wurden, aus der die MCH Gruppe gestärkt hervorgehen wird."

Der genaue Zeitpunkt des Eintritts von Bernd Stadlwieser in die MCH Group ist noch offen. Hans-Kristian Hoejsgaard – seit September 2018 CEO a.i. – wird seine Funktion bis zum Eintritt von Bernd Stadlwieser ausüben und eine optimale Stabsübergabe und Einarbeitung des neuen CEO sicherstellen.