Mittwoch, Dezember 19, 2018

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Kleinbasel

Mann niedergeschlagen und ausgeraubt

  • Montag, 15 Oktober 2018 06:55
Ein 43-jähriger Mann wurde am Samstag, 13.Oktober um ca. 04.30 Uhr bei der Verzweigung Oetlingerstrasse/Efringerstrasse Opfer eines Raubes. Der Mann war auf dem Weg nach Hause als er plötzlich von hinten einen Schlag in den Nacken erhielt und in der  Folge zu Boden stürzte. Anschliessend raubten ihm zwei Männer sein Portemonnaie. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Der 43-Jährige wurde nicht verletzt. Er konnte aber aufgrund seiner Verfassung keine Angaben zum Signalement der Täter machen, lediglich, dass diese Französisch sprachen. Eine Fahndung blieb erfolglos. 
 

Auf dem Landhof fallen fünf Pappeln

  • Mittwoch, 10 Oktober 2018 13:38

229 von 26 000 Basler Bäumen müssen demnächst entfernt werden. Nötig sei dies vor allem aus Sicherheitsgründen, erklärt Simon Leuenberger, stellvertretender Leiter Grünflächenunterhalt bei der Stadtgärtnerei. Der Motorsäge zum Opfer fallen zum Beispiel die fünf Pappeln auf dem Landhof. Das gleiche Schicksal erleidet ein Baum im Solitude-Park, der bereits sämtliche Blätter verloren hat. Alle Bäume, die weichen müssen, wurden am 10. Oktober im Kantonsblatt veröffentlicht und sind auf dem Stamm mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Zehn der Bäume, die auf dieser Liste stehen, werden noch nicht entfernt, sondern mit einem starken Rückschnitt vorläufig gesichert. Alle gefällten Bäume werden durch Jungbäume – wenn immer möglich am gleichen Ort oder in unmittelbarer Nähe – ersetzt. Teilweise werden neue Baumsorten gepflanzt, die sich besser als Stadtbaum eignen.

Pilze, Insekten, Streusalz

Wie Leuenberger erklärt, überprüft die Stadtgärtnerei sämtliche Bäume regelmässig auf ihre Gesundheit, Standsicherheit und das Vorkommen von Schädlingen. Geschädigt werden Bäume etwa von Pilzen oder Insekten, die das Holz zersetzen. Auch die Klimaerwärmung, die Sonneneinstrahlung, Sturmschäden und Veränderungen der Standortbedingungen wie Bodenverdichtungen oder Streusalz können die Vitalität und Sicherheit eines Stadtbaumes beeinträchtigen. Dazu komme die natürliche Überalterung. 

Es stellt sich die Frage, wie weit der trockene Hitzesommer 2018 den Bäumen geschadet hat. Das werde sich erst nächstes Jahr zeigen, sagt Leuenberger. Grosse Regenfälle im Oktober und November könnten vielen Bäumen vielleicht noch helfen. Jedoch habe der trockene Sommer einigen wenigen Bäumen, die vorher schon geschwächt waren, endgültig den Rest gegeben. «Sie stehen ebenfalls auf der Liste der Bäume, die gefällt werden müssen», sagt Leuenberger.

 

 

«Die Tomatenernte war sehr gut»

  • Mittwoch, 10 Oktober 2018 13:22

Der Kleinbasler Peter Wirz, 68,  hält sich gern in seinem Familien­garten in den Spitalmatten auf. Seit anderthalb Jahren ist der frühere Einkäufer von Werkzeugmaschinen nun Vizepräsident des Zentralverbandes der Familiengärtnervereine Basel. Im «Vogel Gryff»-Interview berichtet Wirz über das 100-Jahr-Jubiläum des Verbands, über junge Biogärtner und den «Bohnen-Fritz».

 

Vogel Gryff: Herr Wirz, was passiert jetzt Mitte Oktober im Garten?

Peter Wirz: Langsam werden die Gärten geräumt; die Abfälle werden gehäckselt.

 

Wie war das Gartenjahr 2018?

Es war ein sehr gutes Jahr. Auch die Tomatenernte war sehr gut; es gab wenig Krankheiten.

 

Aber es war doch sehr trocken.

Wir sind in der komfortablen Lage, dass wir genug Wasser hatten und es deshalb keine Einschränkungen gab. Trotzdem haben wir die Pächter dazu angehalten, Wasser zu sparen, denn das ist auch ein Kostenfaktor. Wir empfehlen den Pächtern, auf ihrem Areal Regenwasser zu sammeln. Wenn man das richtig macht, können schon mal 200 Liter zusammenkommen.

 

Auch sonst war 2018 ein bewegtes Jahr für Sie: Der Zentralverband der Familiengärtnervereine Basel hat sein 100-jähriges Bestehen gefeiert.

Ja, darauf sind wir stolz, wir sind der älteste Verband der Schweiz. Das Jubiläum war ein grosses Ereignis. Am 14. September ist dann unser Jubiläumsfest mit 200 Gästen über die Bühne gegangen. Jeder angeschlossene Verein durfte fünf Gäste mitbringen. Der Anlass hat grossen Anklang gefunden.

 

Was sind die aktuellen Herausforderungen in den Freizeitgärten. Finden Sie noch genug Leute, die Gärten pachten?

Als ich vor 40 Jahren mit dem Gärtnern angefangen habe, mussten wir sieben Jahre auf einen Garten warten. Heute bekommt man problemlos einen Garten. Und es gibt leider auch Gärten, die verwahrlost sind. 

 

Worauf führen Sie das zurück?

Klar gibt es einige Pächter, die altershalber aufhören müssen. Aber die meisten, die ihren Garten wieder abgeben, haben gerade erst angefangen. Sie haben gemeint, sie könnten den Garten nur fürs Feiern am Wochenende nutzen. Sobald sie merken, dass es auch Arbeit gibt und man Regeln einhalten muss, geben sie den Garten wieder ab.

 

Fehlt es also am Nachwuchs?

Nicht unbedingt, es gibt auch einen gegenläufigen Trend. Erfreulicherweise stellen wir seit rund zwei Jahren fest, dass einige junge Leute wieder gärtnern möchten. Die meisten Jungen pflegen ihre Gärten biologisch.

 

Geht die Fläche der Freizeitgärten insgesamt zurück?

Ja, die Tendenz besteht, dass die Fläche scheibchenweise reduziert wird. Immer wieder werden kleine Stücke abgerissen. Es gehört natürlich zur Aufgabe des Zentralverbandes, dies zu verhindern. 

 

Wenn es genug Gärten hat, braucht es ja auch weniger Fläche.

Das kann man so sehen. Aber Gärten, die einmal verschwinden, kommen nie mehr zurück. Freizeitgärten werden im städtischen Gebiet auch als grüne Lunge immer wichtiger.

 

Läuft bei den Freizeitgärtnern immer noch ein Wettbewerb um die schönsten Tomaten oder um die grössten Broccoli?

So heftig wie früher ist es nicht mehr. Auf unserem Areal hatten wir mal einen Fritz, der immer die schönsten Bohnen hatte, und niemand wusste, wie er das macht. Wir nannten ihn den «Bohnen-Fritz».

 

Was meinen Sie, gibt es auch in 100 Jahre noch Freizeitgärten?

Ich hoffe es. Trotz des zunehmenden Trends, auf den Terrassen und Dächern zu gärtnern, sehen wir weiterhin einen Bedarf für Freizeitgärten. Man muss dort ja nicht unbedingt Gemüse pflanzen, sondern kann den Garten auch sonst grün halten, zum Beispiel mit einem
Rasen. 

 

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Hobby?

 

Ich bin für das Grobe zuständig; meine Frau ist eher die Gärtnerin. Das Schönste ist, das eigene Gemüse zu haben. Und den Grosskindern zu zeigen, wo das Gemüse herkommt.

 

 

Frau wird am Rheinufer vergewaltigt

  • Sonntag, 07 Oktober 2018 11:55

Am 5. Oktober zwischen 18 und 19 Uhr wurde eine junge Frau am Unteren Rheinweg vergewaltigt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, hatte das Opfer, eine ortsunkundige Frau, mit einer Freundin zuerst ein Lokal aufgesucht. Danach ging sie mit ihr an das Rheinufer und setzte sich auf die Rheinberme vor dem Museum Kleines Klingental. Als die Freundin später den Ort verliess, hielt sich die junge Frau noch auf dem untersten Treppenabsatz der Rheinberme auf. Plötzlich wurde sie von zwei Unbekannten angesprochen. Daraufhin wollte sie gehen, wurde aber daran gehindert. Während einer der Männer sie festhielt, gelang es dem anderen, sie zu vergewaltigen. Anschliessend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Später wurde die Polizei verständigt.

 

Gesucht werden: 

 

1. Unbekannter, 180-185 cm gross, weisse Hautfarbe, normale Statur, ovale Kopfform, grössere Nase, kurze schwarze Haare, grössere Füsse, trug weisse Turnschuhe, weisses Langarmshirt,

blaue Jeans, sprach Deutsch

2. Unbekannter, 20-23 Jahre alt, 165-175 cm gross, weisse Hautfarbe, kräftige Statur, kräftige Hände, rundes Gesicht, Dreitagebart, kurze mittelbraune Haare, trug rotes T-Shirt, schwarze

Jacke und Bluejeans, sprach Deutsch

 

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen.