Dienstag, Oktober 16, 2018

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Kleinbasel

Nach einer Kollision mit einem Lastwagen ist ein 70-jähriger Velofahrer am Mittwoch, 22. August, auf der Kreuzung neben dem Tinguely-Museum gestorben. Weshalb der Mann auf dem Velo bei der Einmündung der Schwarzwaldstrasse in die Grenzacherstrasse vom Lastwagen erfasst und überrollt wurde, ermittelt die Verkehrspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft.
Der Unfall ereignete sich gegen 14.20 Uhr. Beim 43-jährigen Lastwagenlenker ergab der Atemtest einen Wert von 0,0 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft.

Die Verkehrspolizei musste die Einmündung in die Grenzacherstrasse stadteinwärts sperren und den Verkehr umleiten.

 

 

Petition für höhere Mietzinsbeiträge

  • Montag, 20 August 2018 07:45

Am 15. August wurde auf der Staatskanzlei im Basler Rathaus eine Petition mit 1250 Unterschriften eingereicht. Die Petition fordert die Regierung auf, die Ansätze für Mietzinsbeiträge an Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger anzupassen. Aktuell betragen die Beiträge (inkl. Nebenkosten) 700 Franken für Einzelpersonen, 1000 Franken für zwei Personen, 1150 Franken für Alleinerziehende mit einem Kind, 1350 Franken für drei und 1600 Franken für vier Personen. Zu diesen Maximalansätzen sei es schwierig, eine Wohnung zu finden, da preisgünstige Wohnungen meistens unter der Hand weggehen, schreiben die Initianten der Petition. «Es ist eine Tatsache, dass es gerade im Kanton Basel-Stadt zu wenig günstigen Wohnraum zur Verfügung steht.»

Das habe zur Folge, dass Sozialhilfeabhängige immer mehr in Wohnungen leben müssen, die für sie zu teuer sind. Die Differenz zu dem von der Sozialhilfe zur Verfügung stehenden Mietzinsbeitrag müssten die Betroffenen selber zahlen. «Das darf nicht sein», steht in der Petition, die von den Organisationen ATD Vierte Welt, AVIVO Region Basel, Eifam beider Basel, Caritas beider Basel, Netzwerk Wohnungsnot Basel und IG Wohnen Basel lanciert wurde. Gefordert wird «eine Anpassung der Mietzinsbeiträge der Sozialhilfe an die baselstädtische Wohnsituation, damit alle Personen, die Sozialhilfe beziehen, in unserer Gesellschaft tatsächlich miteinbezogen werden und weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können».

Mehrere Verletzte nach Gewalttaten

  • Montag, 20 August 2018 06:53

An der Uferstrasse beim Wiesendamm kam es am Sonntag, 19. August, um 2.00 Uhr, zwischen einem 21-jährigen und einem 33-jähriger Mann zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. In deren Verlauf verletzte einer der Beteiligten die beiden Opfer mit einem scharfen Gegenstand und fügte diesen Schnittwunden zu. Anschliessend flüchtete der Täter. Die Opfer wurden durch das Deutsche Rote Kreuz in die Notfallstation verbracht. Kurze Zeit später konnte die Polizei den mutmasslichen Täter anhalten. Es handelt sich um einen 29-jährigen Deutschen.

Ebenfalls am Sonntag, 19. August, um 1.30 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann angegriffen. Er war im Mühlhauserweglein auf dem Heimweg, als er aus einer Gruppe von mehreren Personen von einem Unbekannten unvermittelt beschimpft, angegriffen und mit Faustschlägen zu Boden geschlagen. Der Täter versetzte ihm zudem mehrere Fusstritte. Dank dem Eingreifen der Begleiterin konnte sich das Opfer in Sicherheit bringen und darauf die Polizei verständigen. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen werden.

Mit Schneekanonen gegen Staub im Hafen?

  • Mittwoch, 15 August 2018 12:23

Die Empörung war gross, als am 27. Juli alte Bahnschwellen, die von der Rhenus Port Logistics am Hafen gelagert werden, Feuer gefangen haben. Der Brand der ausrangierten Holzschwellen der SBB, die mit Teeröl behandelt wurden, löste eine schwarze Rauchsäule und grossen Gestank aus. Anwohnerinnen und Anwohner wurden von den Behörden aufgefordert, die Fenster zu schliessen; später wurde die Warnung wieder aufgehoben. Georges Böhler, Präsident des Dorfvereins Pro Kleinhüningen, zeigte sich gegenüber der «Basler Zeitung» wütend über den Vorfall: «Man weiss schon seit einiger Zeit, dass das Lager dort gefährlich ist. Bereits vor einem Jahr war dies ein Thema und in der Zwischenzeit ist nichts geschehen». Böhler hat das Gefühl, die Firma Rhenus könne machen, was sie wolle.

Hochgiftige Substanzen

Auch Heidi Mück, Co-Präsidentin bei der Partei Basels starke Alternative (BastA!), meldete sich zu Wort. «Obwohl jede dieser Schwellen 10 Kilo Teeröl enthält, behaupten die Behörden, der Rauch sei ungiftig. Das ist falsch. Diese Schwellen müssen laut den SBB in Sondermüllöfen verbrannt werden, weil dabei eine Vielzahl von hochgiftigen Substanzen entsteht», schreibt Mück in einem offenen Brief an den Regierungsrat, das Amt für Umwelt und Energie (AUE) und die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH).

Die internationale Rheinüberwachungsstation (RÜS) in Weil am Rhein habe in Rheinwasserproben nur sehr geringfügige Verunreinigungen festgestellt, teilte das AUE am 7. August mit. «Für Fauna und Flora besteht keine Gefahr.» Am 9. August verteilten die Rhenus Port Logistics AG, die SRH und das AUE eine Mitteilung an die Medien. Im Communiqué wird kommuniziert, die Firma Rhenus werde die gelagerte Menge an Bahnschwellen halbieren. «Von heute rund 5 000 Tonnen sollen ab Ende September nur noch maximal 2 500 Tonnen Bahnschwellen im Hafen zwischengelagert werden» – so viel, wie bei mit
einer Schiffsladung weitertransportiert werden können. 
Ziel der beschlossenen Massnahmen sei, «ein Ereignis in diesem Ausmass in Zukunft zu verhindern», steht in der Mitteilung. Die Rhenus werde gemeinsam mit dem AUE weitere Massnahmen ausarbeiten, um die entstandenen Schäden zeitnah zu beseitigen und mit innovativen Ideen die Betreibung des Lagers zu optimieren. Um die Staubentwicklung am Lagerplatz zu reduzieren, prüft Rhenus unter anderem den Einsatz von Schneekanonen. «Weitere Massnahmen werden in den nächsten Wochen erarbeitet. Überprüft wird mittelfristig auch das Sicherheitskonzept betreffend Hafenzugang.»