Sonntag, Juli 21, 2019

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Kleinbasel
Zusammen mit dem Panathlon Club beider Basel (PCbB), wurde Ende März die Petition von «Sport Basel» lancierten. Dabei geht es darum, dass Sportvereine bei der Nutzung von Basler Sport- und Bewegungsanlagen, von Kosten- und Gebühren befreit werden. In Basel treiben laut den Initianten rund 31 000 Menschen aktiv oder teils wettkampfmässig in 286 Vereinen Sport. Die Angebote der Vereine würden nicht viel kosten und sie seien die wichtigsten Anbieter von Sport und Bewegung. Gleichzeitig aber würden die stetig steigenden Gebühren für die Nutzung der kantonalen Sportanlagen das Budget eines jeden Sportvereins zunehmend belasten. Diese Kostenlast gefährden demnach nicht nur günstige Mitgliederbeiträge, sondern die Existenz vieler Vereine, da auch das Erwirtschaften von Sponsoringgelder und Drittmitteln immer schwieriger werde.
 
Die gesellschaftliche Bedeutung des Sports sei anerkannt und die erzieherischen, sozialen, kulturellen sowie wirtschaftlichen Werte unbestritten, teilen die Initianten weiter mit. Der Vereinssport weise Schnittstellen zu zahlreichen anderen Handlungsfeldern wie Gesundheit, Bildung, sozialer Zusammenhalt, Volkswirtschaft sowie Tourismus auf und würden diese positiv beeinflussen Aus Sicht der Petitionäre, ist die Förderung des Sports und damit auch der Vereine, eine Aufgabe von öffentlichem Interesse. Gerade im urbanen Umfeld mache eine grösstmögliche Investition in die Sportvereine Sinn, der Kanton habe Verantwortung zu tragen. 
 
Die Petition der Dachorganisation der Basler Sportverbände «Sport Basel» und des Panathlon Club beider Basel, fordert mit der Übergabe der 5358 Unterschriften von der Regierung und dem Grossen Rat deshalb, dass zum einten, die organsierten Basler Sportvereine von den Kosten und Gebühren für die Nutzung der kantonalen Sport- und Bewegungsanlagen zu befreien.  Zum anderen dürfe diese Befreiung nicht durch andere Kürzungen im Sport kompensiert werden. Mit der Übergabe der Petition erhalte der überparteiliche Vorstoss von Grossrat Thomas Gander, welche den gleichen Inhalt aufnimmt und im Herbst vom Grossen Rat das zweite Mal behandelt wird, eine breite Unterstützung.
 
Die Übergabe an die Staatskanzlei, vertreten durch Vize-Staatsschreiber Marco Greiner, fand am Mittwoch, 26. Juni mittags im Innenhof des Basler Rathauses statt. Mit Humor und «Goldmedaillen» dankte Sport Basel Präsident Marco Liechti sowie Panathlon Basel-Präsident Rolf Klarer den Grossrätinnen/Grossräte und die Regierung für die Bereitschaft sich für Gebührenbefreiung einzusetzen. Als Zeichen des Dankes für diese Unterstützung übergab er 120 Goldmedaillen – für jede Grossrätin und jeden Grossrat sowie für die Regierung und involvierten Personen eine.  Weitere 80 Medaillen wurden unter den Anwesenden verteilt. 
 
 
 
 
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hat am Dienstagabend, 26. Juni, zwei Personen unverletzt aus dem Rhein gerettet. Kurz nach 21.30 Uhr war die Meldung eingegangen, dass sich eine Schwimmerin und ein Schwimmer am Personensteiger St. Johann an einer Kette festhalten und um Hilfe rufen würden. Während der umgehend eingeleiteten Wasserrettung konnte ein Feuerwehrmann die 45-jährige Frau und den 43-jährigen Mann nacheinander schwimmend zum Steg bringen. Dort wurden die beiden unterkühlten Personen von der Sanität Basel vor Ort betreut.
 
Das prächtige Sommerwetter und die hohen Temperaturen locken, Abkühlung im «Bach» zu suchen. Die Berufsfeuerwehr Basel und die Kantonspolizei Basel-Stadt erinnern daran, dass der Rhein ein Fliessgewässer ist und zurzeit sowohl grosse Wassermengen als auch eine starke Strömung aufweist. Das dürfen auch geübte Schwimmerinnen und Schwimmer nicht unterschätzen. 

Verletzte bei Bell AG nach Zwischenfall

  • Mittwoch, 26 Juni 2019 07:20

Auf dem Areal der Firma Bell Schweiz AG an der Kohlenstrasse beziehungsweise Elsässerstrasse kam es am Mittwoch. 26. Juni um 00.30 Uhr, zu einem Einsatz der Rettungsdienste. Bei der Polizei ging von Mitarbeitern der Firma die Meldung ein, dass in einem Produktionsbetrieb Ammoniak ausgetreten sei. Kurze Zeit später waren die Rettungsdienste vor Ort. Rund 25 Angestellte hatten das Gebäude bereits verlassen. Sofortige Messungen durch  Spezialisten ergaben, dass kein Ammoniak ausgetreten war, sondern ein in einem Produktionsraum verwendetes Desinfektionsmittel, welches ähnlich wie Ammoniak riecht, die Ursache der Geruchsbelästigung war und Reizungen der Atemwege verursacht hatte.

Vier Arbeiter wurden deshalb zur Kontrolle durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen. Messungen und Abklärungen durch Spezialisten ergaben, dass keine Gefahr für die Umwelt bestand. Die genaue Ursache des Vorfalls wird durch die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft abgeklärt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, der Messtrupp der Industriefeuerwehr Regio Basel, die Sanität der Rettung Basel-Stadt sowie ein Notarzt, Chemiefachberater und das Amt für Umwelt und Energie.  

Seit über 10 Jahren ist «Summerblues Basel – s Glaibasler Bluesfescht» eine feste Grösse in Basels Konzertagenda: Gegen 200 Bands spielten seit der Erstauflage auf einer der sieben Bühnen und an den bis zu drei Spielorten von «Blues uff der Gass» vor insgesamt rund 175 000 Bluesfans und liessen das Festival über die Jahre zum grössten Openair-Bluesanlass der Schweiz avancieren.

Das «11. Glaibasler Bluesfescht» wird den Kleinbasler Stadtteil zwischen dem Claraplatz und dem Wettsteinplatz am Freitag, 28. Juni, ab 18 Uhr wieder in einen riesigen Bluesclub verwandeln – und das bei freiem Eintritt zu allen Konzerten! Am grössten Openair-Bluesanlass der Schweiz gibt es mehr als 50 Stunden Live- Blues zum Nulltarif. An drei der sieben Spielorte warten die ehrenamtlich agierenden Organisatoren mit einer verbesserten Bühnensituation auf: An den Spielorten Arbeitsamt und Silberberg werden die Bühnen neu positioniert, was sowohl für das Publikum wie auch für die Musiker erhebliche Vorteile bringen wird.
 
Auch bei «Blues uff der Gass» gibt es Neuigkeiten: Mit dem neuen Spielort auf der Terrasse des Café Spitz wird das Angebot an einem tollen  und prominenten Ort erweitert. 32 regionale bis internationale Bluesbands auf sieben Bühnen und an den drei kleineren Spielorten von «Blues uff der Gass» werden für die entspannte, einzigartige Atmosphäre sorgen  für die mehr als 15 000 Bluesfreunde jedes Jahr zum Auftakt der Sommerferien ans Rheinknie pilgern. Neben vielen musikalischen Trouvaillen lassen sich am Summerblues auch Orte in der Kleinbasler Altstadt entdecken, die vielen bislang verborgen blieben, wie das Umfeld der Bühnen Silberberg, Arbeitsamt oder Lindenberg, einem der schönsten Plätze Basels.
 
An jedem der sieben Spielorte und auch unterwegs bieten die lokalen Restaurants, Festwirtschaften, Bars, Beizen und freie Verpflegungsstände kulinarische Köstlichkeiten und Drinks an.