Samstag, November 18, 2017

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Kleinbasel

Kleinhüninger kämpfen für ihre Post

  • Mittwoch, 02 August 2017 13:07

Der Dorfverein «Pro Kleinhüningen» hat eine Petition mit 1355 Unterschriften an den Hauptsitz der Schweizerischen Post geschickt – «aufgegeben auf der Poststelle 4019 Basel Kleinhüningen», wie Dorfvereinspräsident Georges Böhler betont. In der Petition wird gefordert, dass die Kleinhüninger Post bleibt wie sie ist. Sie steht nämlich auf der Liste der Poststellen, die überprüft und allenfalls geschlossen werden sollen.

«Als wir die Petition aufgegeben haben, war die Post gestossen voll», sagt Böhler. Einen Beleg dafür habe er leider nicht, da es dem Dorfverein verboten wurde, auf der Post Bilder zu machen. Jedenfalls seien die drei Schalter an der Hochbergerstrasse 110 stets gut ausgelastet. «Ich muss immer anstehen, wenn ich da bin», sagt Böhler. Kleinhüningen sei ein überaltertes Quartier, zahlreiche ältere Leute hätten weder Handys noch Computer und seien auf die Post angewiesen. Viele Angestellte der Kleinhüninger Logistikfirmen würden die Post ebenfalls nutzen. Falls sie geschlossen würde, müssten die Kleinhüninger bis zur Bläsi-Post gehen, die zwei Kilometer entfernt sei und nicht einmal rollstuhlgänig, erklärt Böhler. Das frühere Fischerdorf sei am Wachsen: So entstünden etwa im Stücki Business-Park 1700 neue Arbeitsplätze. Bis jetzt habe die Post nicht auf das Gesprächsangebot des Dorfvereins reagiert, sagt Böhler.

 

 

50 Jahre sind es her, seit der Turnverein St. Josef auf dem Sportplatz Hörnli den 1. Hörnli-Cup ausgetragen hat. Philipp Gallacchi (47), kaufmännischer Angestellter und Sandra Schwarz (52), Assistentin des Leiters Sportamt Basel-Stadt, gehören zum Organisationskomitee des 50. Hörnli-Cups. Im Interview blicken die beiden auf das halbe Jahrhundert zurück und erklären, warum es immer schwieriger wird, das Sportturnier am Leben zu erhalten.

 

Zum 50-Jahr-Jubiläum haben sie für den Hörnli-Cup vom 4. und 5. August ein besonderes Programm auf die Beine gestellt. Was erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Philipp Gallacchi: Wir starten am Freitagabend um 18 Uhr mit dem Seniorenfaustballturnier, ab 20 Uhr spielt die Basler Kultband «Diefflieger» im regensicheren Festzelt. Am Samstag folgen das Fussball-, das Mixed-Volleyball- und Faustball-Turnier. Insgesamt sind rund 30 Mannschaften am Hörnli-Cup dabei.

 

Wie sieht das Unterhaltungsprogramm am Samstag aus?

Gallacchi: Am Samstag sorgen tagsüber die Mittwuchs-Band sowie ab 20 Uhr die Schloss-Buam für Unterhaltung. Zudem bieten wir Kubb an, auch Vikinger Schach genannt – ein Geschicklichkeitsspiel, das man mit der ganzen Familie spielen kann. Man kann sich spontan vor Ort melden und mitspielen. Für Kinder gibt es auch Attraktionen von den «Robi-Spiel-Aktionen».

Sandra Schwarz: Am Samstag wird um ca. 18.30 Uhr Rahmen der Rangverkündigung ein handsigniertes Originaldress von Roger Federer versteigert, das der Tennisstar am US-Masters 2014 getragen hat. Der Erlös aus der Versteigerung kommt der Roger Federer Foundation zugute, die Kinder und Bildungsprojekte im südlichen Afrika unterstützt. 

Gallacchi: Roger Federer hat früher übrigens mal in der Nähe des Friedhofs Hörnli gewohnt, seine Eltern waren Mitglieder im TV St. Josef. 
 

Erzählen Sie aus den Anfängen des Hörnli-Cups.

Gallacchi: An den Anfängen der Hörnli-Cups waren Nati-A-Mannschaften wie Pfadi Winterthur, RTV Basel und der ATV Basel-Stadt am Turnier dabei, auch der Bruder von Bundesrat Kurt Furgler hat hier Handball gespielt. Vielen Mannschaften diente der Hörnli-Cup als Vorbereitungsturnier für die Meisterschaft. Später wurde das Turnier mit Faust- und Volleyball ergänzt. Am Faustballturnier waren auch deutsche Bundesligisten dabei. Sie haben neben dem Sportplatz campiert.

 

Wie sieht die Zukunft des Turniers aus?

Gallacchi:Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, das Turnier am Leben zu erhalten. Aber wir geben nicht auf und stellen jedes Jahr mit viel Herzblut und dank vielen persönlichen Kontakten ein Turnier auf die Beine. Wichtig ist dabei auch der gesellschaftliche Aspekt: Der Hörnli-Cup ist ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt.

Schwarz: Früher hatte das Turnier einen viel höheren Stellenwert. Einige Familien haben sogar ihre Sommerferien unterbrochen, um am Hörnli-Cup dabei zu sein. Heute herrscht ein anderer Zeitgeist.

 

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen?

Gallacchi:Einerseits ist es schwierig, genügend Mannschaften zum Mitmachen zu bewegen. Andererseits läuft der Pachtvertrag der Sportplatz Genossenschaft Hörnli mit dem Kanton Basel-Stadt im Jahr 2019 aus. Wie es weitergeht, ist offen. Wir möchten aber unbedingt, dass der Platz weiterhin dem Breitensport dient. Der Sportplatz ist eine Oase, die wir unbedingt erhalten wollen.

 

Sie mussten sich ja bereits früher gegen Übernahmen wehren.

Gallacchi:Ja, der FC Basel wollte auf dem Sportplatz Hörnli einmal einen Trainingscampus einrichten. Dagegen haben wir uns erfolgreich gewehrt. Heute wird der Platz vor allem von den Turnvereinen St. Josef und St. Clara sowie vom Fussballclub BCO Alemannia genutzt.

 

Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer lässt sich so etwas nicht auf die Beine stellen.

Gallacchi:Ja, wir sind sehr froh um die Hilfe von vielen Mitgliedern des TV St. Josef. Zudem helfen auch viele von der Guggenmusik Krach-Schnygge 1964 und von der Fasnachtsclique die Antygge 1969 mit. 

 

Und Sie selber engagieren sich weiter für das Turnier?

Gallacchi: Ich weiss nicht, ob ich es nächstes Jahr noch mache. Wir sind beide seit einigen Jahren dabei, waren auch schon Präsidenten des Vereins. 

Schwarz:Wir gehören zur letzten Generation, die mit dem Verein verwurzelt ist.

www.tvstjosef.ch

Liebe Leserinnen und Leser
liebe Inserenten und Partner
liebe Genossenschafter

Wie es sich unter fairen Konkurrenten gehört, – dazu zähle ich den Verleger Thomas Weber, den ich persönlich sehr schätze – wünschen wir vom «Vogel Gryff», dem einmal im Monat als Inlay in der «Gundeldinger Zeitung» erscheinenden neuen Medium einen guten Start.

Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Und in diesem Fall trägt das neue Blatt zur medialen Vielfalt im Kleinbasel bei. Damit es klar gesagt ist: diese Konkurrenz nehmen wir an!

Vor gut drei Jahren hat die Genossenschaft Neue Kleinbasler Medien (man kann noch Genossenschafter werden) die Verlagsrechte des «Vogel Gryff» erworben und der NKM Verlag AG gegen eine Lizenz zur Verfügung gestellt. Die NKM Verlag AG hat sich einen Fünfjahresplan gesteckt, um das Medium und seine angeschlossenen Titel – die sogenannten „Äxtra“ – neu auf- und auszubauen.

Damit wir uns klar verstehen – ausser dem Namen hatte der Verlag nichts; alles musste er neu aufbauen. Und dies mit dem Ziel, nach fünf Jahren zum ersten Mal einen Teil des Gewinns an die Genossenschaft zurückzuführen, die mit diesem Geld eine oder mehrere Institutionen finanziell unterstützen soll. Um es vorweg zu nehmen: Der Verlag ist auf Kurs und hat im letzten Jahr sehr gut gearbeitet. Die verschiedenen Titel entwickeln sich positiv.

Der «Vogel Gryff» erscheint alle 14 Tage und wird – im Gegensatz zur «Gundeldinger Zeitung» – in alle Briefkästen gratis im Kleinbasel verteilt – und darüber hinaus auch in den Landgemeinden Riehen und Bettingen. Ein klarer Mehrwert also. Mit einer Auflage von 42'000 Exemplaren pro Ausgabe und dies mindestens zweimal im Monat, decken wir das rheinrechtsufrige Basel-Stadt vollumfänglich ab. Und dies nicht als Beilage, sondern als eigenständige Zeitung mit 66-jähriger Identität.

Der «Vogel Gryff» ist redaktionell umfassend und professionell. Abgebildet werden alle Facetten des Lebens im Kleinbasel, Riehen und Bettingen. Der «Vogel Gryff» ist und bleibt das offizielle Organ der IG Kleinbasel (Standesorganisation des Kleinbasler Gewerbes), berichtet  über gesellschaftliche Themen, Sport, Politik sowie Unterhaltung und «People». Die «Äxtras» zum gleichnamigen Ehrentag der «Drei E», zu Weihnachten und zum Basel Tattoo sind mittlerweile begehrte Werbeplattformen.

Kurz: Der «Vogel Gryff» ist das Kleinbasel. Wir werden weiterhin mit viel Freude und noch mehr Elan unser Verteilgebiet abbilden. Wir werden uns aber auch weiter entwickeln, wie dies in den letzten gut dreieinhalb Jahren schon der Fall war. Und darauf freuen wir uns.

Darum lesen Sie weiterhin mit Freude den «Vogel Gryff» 14-täglich und nutzen Sie die gebotene Werbeplattform mit gutem Gewissen, denn Sie sind in jedem Haushalt und Unternehmen rechts des Rheinufers vertreten.

Herzlichst im Namen des gesamten «Vogel Gryff»-Teams und des Verwaltungsrates

Christian Kern
Verlagsleitung    

 

Basel startet seine Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag wieder immer bereits am 31. Juli mit der Bundesfeier am Rhein. Höhepunkt ist das Feuerwerk, das pünktlich um 23 Uhr gezündet wird. Über 90 Beizen und Verkaufsstände bieten den Besucherinnen und Besuchern kulinarische Köstlichkeiten an. Für Unterhaltung sorgen zehn Live-Konzerte.

Das Feuerwerk wird von zwei Schiffen aus gezündet: Der «Kiesueli» steht zwischen der Mittleren Brücke und der Johanniterbrücke; die «Schwägalp» zwischen der Mittleren Brücke und der Wettsteinbrücke. Rund 2‘000 Zündungen und 20'000 Effekte werden das Publikum begeistern; das Feuerwerk dauert 22 Minuten.

Auf dem Marktplatz, in der Eisengasse sowie an den beiden Rheinufern zwischen der Johanniter- und der Wettsteinbrücke bieten über 90 Beizen und Verkaufsstände Festbesucherinnen und -besuchern kulinarische Köstlichkeiten an. Über 100‘000 Besucherinnen und Besucher werden bei gutem Wetter an der Bundesfeier erwartet, die von 17 bis 1 Uhr dauert.

Zehn Live-Konzerte
Für Unterhaltung sorgen zehn Live-Konzerte auf dem Marktplatz, bei der Schifflände und auf dem Floss des Festivals «Im Fluss». Um 19.30 Uhr tritt auf der Musikbühne auf dem Marktplatz die Basler Band «Dixie-Surprise» auf. Um 21 Uhr erfreut der Berner Musiker «Ritschi» - bekannt als Sänger der Band «Plüsch» - auf dem Kulturfloss «Im Fluss» das Publikum. Ab 17.30 Uhr hat das Publikum die Möglichkeit, das 30.75 Meter lange Feuerlöschboot Christophorus im Bereich der Mittleren Brücke in Aktion zu erleben.

In Zusammenarbeit mit dem Wasserfahrverein Fischer-Club Basel findet um 18.30 Uhr das Plausch-Langschiffrennen statt. Auf dem Marktplatz werden zahlreiche Attraktionen für die ganze Familie geboten: Neben dem Festbetrieb mit musikalischer Unterhaltung sorgen die Robi-Spiel-Aktionen für Spiel und Spass bei den Kindern.

Voraussichtlich ab Mitte Nachmittag werden die Innenstadt und die Mittlere Brücke sowie ab 21 Uhr die Wettstein- und die Johanniterbrücke für individuellen und öffentlichen Verkehr gesperrt (kurzfristige Änderungen vorbehalten). Weiter verkehren ab 17 bis ca. 2 Uhr morgens keine öffentlichen Verkehrsmittel durch die Innenstadt.

Offizielle Feier auf dem Bruderholz
Wer es traditioneller mag, pilgert aufs Bruderholz: Dort findet am 1. August d
ie offizielle Basler Bundesfeier statt. Sie beginnt mit dem Glockengeläut der Tituskirche um 19.50 Uhr. Auf und neben der Bühne sorgen akrobatische, witzige und musikalische Formationen für eine vielseitige Unterhaltung von Jung und Alt. Die Fest-Ansprache hält Grossratspräsident Joël Thüring (SVP). Das gemeinsame Singen der Landeshymne leitet den fulminanten Abschluss der Feierlichkeiten ein mit dem musikalisch untermalten Feuerwerk um 22.15 Uhr.

Detailprogramm unter:
www.basel.ch