Mittwoch, Dezember 19, 2018

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Kleinbasel

Die Kantonspolizei vereinfacht den Bezug von Parkverbotsschildern zum Zügeln. Ab dem 1. November holt und bringt sie die mobilen Schilder. Diese müssern spätestens fünf Tage oder frühestens drei Monate vor dem benötigten Umzugstermin auf der Online-Plattform eingegeben werden. Die Polizei übernimmt nicht nur das Bringen und Abholen. Sie dokumentiert auch die Fahrzeuge, die während des Aufstellens im betroffenen Abschnitt der blauen Zone parkiert sind. Wenn die Umzugsarbeiten beendet sind, müssen die Schilder aus den entfernen und an einem gut sichtbaren, öffentlich zugänglichen Ort deponieren. Alle, die mobile Parkverbotsschilder wie bis anhin selbst abholen wollen, können dies auch künftig tun. Neu besteht dieses Angebot zentral an der Inneren Margarethenstrasse 18.

Tierpark Lange Erlen eröffnet Wisentgehege

  • Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:51

Zahlreiche Gäste wohnten der Eröffnungsfeier der neuen Wisentanlage bei, die von Schweizer Musik begleitet wurde und mit Speis und Trank endete. Zum Auftakt gab es eine Rede von Carlos Methner, Präsident des Erlen-Vereins Basel. Methner erzählte, wie alles zustande gekommen ist.  Dabei schweifte er ganz kurz vom Thema ab, um noch einmal klarzustellen, dass entgegen verschiedener Medienberichte es nie die Absicht des Erlen-Vereins ist oder war, Eintritt in den Tierpark zu verlangen. Auch künftig soll der Eintritt frei bleiben. 

 
Nach Methner folgte Emmanuel Trueb, Leiter der Basler Stadtgärtnerei. Er sprach in Vertretung von Regierungsrat Hans-Peter Wessels der verhindert war. Trueb zeigte sich in seiner Rede zur Eröffnung der erweiterten Wisent-Anlage hocherfreut über diese weitere Etappe im bereits 2003 beschlossenen Masterplan. Dieser sieht vor, dass der Tierpark je länger je mehr einen Einblick in die regionale Natur bietet, indem man die Landschaft stark in die Planung mit einbezieht. Ausserdem soll der Park auch als Ergänzung zum Basler Zoo dienen. 
 
Zusätzlich zur bestehenden Anlage steht den fünf Wisenten nun ein neues, fast 2600 Quadratmeter grosses Waldgehege zur Verfügung. Insgesamt beträgt die Fläche für die Tiere nun über 4500 Quadratmeter. Da sich das Gelände in der Grundwasserschutzzone befindet, waren die Bauarbeiten durch verschiedene Auflagen recht kompliziert. Geschützte Bäume mussten durch Elektrozäune gesichert werden. Die Geamtkosten für die Erweiterung belaufen sich auf rund 800 000 Franken.  
 
Der neue Wisentstier kam vor rund einem Monat aus einem Tierpark in Deutschland. Er ist 2016 geboren und habe sich in der kurzen Zeit bereits sehr gut in die bestehende Wisentherde eingegliedert. Am Ende der Einweihungsfeier wurde der neue Zuchtstier auf den Namen «Joggi» getauft – zu Ehren von  Hans-Jakob «Joggi» Henn, einem typischen Kleinbasler, der neben drei Fasnachtscliquen auch dem Erlen-Verein ein Legat hinterlassen hat. 
Mit dem Einzug des neuen Stiers kann sich der Tierpark in Zukunft aktiv bei der Zucht der Wisente engagieren und ist somit Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes. Mit etwas Glück könnte es bereits nächstes Jahr Nachwuchs geben. 

170 neue Wohnungen am Eisebahnweg

  • Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:46
Auf dem Areal Eisenbahnweg sollen 170 neue Wohnungen entstehen. Als Grundlage dafür hat der Regierungsrat einen Bebauungsplan verabschiedet. «Die geplante Bebauung reagiert auf die herausfordernde Lage unmittelbar neben der Eisenbahn und der Nationalstrasse», teilt die Basler Regierung mit. Das Geschäft geht nun zur Behandlung an den Grossen Rat.
 
Die Grundeigentümerin, die Rimmobas Anlagestiftung, will das seit Jahren brach liegende Areal mit neuen Wohnungen beleben, viele davon mit direktem Blick auf den Rhein. Die Wohnungen sollen frühestens 2022 fertig sein.  Das Büro Buchner Bründler Architekten aus Basel hat den Architekturwettbewerb gewonnen. Vorgesehen ist eine L-förmige Bebauung mit einem 12-geschossigen, fast 40 Meter hohen Gebäudeteil entlang der Grenzacherstrasse und einem fünfgeschossigen, 18 Meter hohen Baukörper entlang des Bahndamms.
 
Die spezielle Gebäudeform benötigt einen Bebauungsplan. Dieser wurde im März 2018 öffentlich aufgelegt. Gegen den Plan sind 36 Einsprachen und drei Anregungen eingegangen. Die Einsprechenden kritisieren den für den Neubau nötigen Abbruch der Liegenschaft Eisenbahnweg 24 mit zehn Wohnungen,  davon fünf bewohnte. Und die Einsprechenden befürchten einen höheren Parkdruck, da für die 170 Wohnungen nur rund 80 Einstellhallenplätze geplant sind. Der Regierungsrat beantragt, die Einsprachen abzuweisen. Unabhängig vom Neubauprojekt plant Rimmobas den Bau weiterer 370 unterirdischer Parkplätze, die von der Firma Roche genutzt werden sollen. Dies ist ohne Bebauungsplan möglich.

«Z Basel isch Mäss»

  • Donnerstag, 25 Oktober 2018 07:14
Vom 27. Oktober bis zum 11. November (Petersplatz bis 13. November) findet die Basler Herbstmesse an sieben Standorten in der Basler Innenstadt statt. Nebst altbewährten Traditionen gibt es spannende Neuheiten zu entdecken.  Rund eine Million Menschen aus dem In- und Ausland besuchen jedes Jahr die grösste und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann begrüsst am Samstag, 27. Oktober, Gross und Klein auf dem Martinsplatz mit einem Punsch zum offiziellen Einläuten der diesjährigen Basler Herbstmesse. Um Punkt 12 Uhr wird dann das Martinsglöcklein von Messeglöckner Franz Baur geläutet. Ab dann sind alle Bahnen für eine Viertelstunde gratis.
 
Verteilt auf die sieben Standorte Barfüsserplatz, Münsterplatz, Petersplatz, Kasernenareal, Messeplatz, Rosentalanlage und Messehalle 3 finden sich insgesamt 509 Bahnen, Verpflegungs-, Spiel- und Handelsstände, die etwas für jeden Geschmack bieten. Auf dem Petersplatz mit dem Hääfelimäärt dauert die Messe wie immer zwei Tage länger, nämlich bis Dienstag, 13. November. 157 neue Wegweiser an 25 zentralen Standorten verbessern die Besucherführung zu den Messeplätzen.
 
Wer möchte im freien Fall durch den Lichthof am Messeplatz rauschen? Dieses rasante Erlebnis ist auch dieses Jahr möglich. Der «Spin Tower» im spektakulären Messebau von Herzog & de Meuron prägt das Bild der Basler Herbstmesse ebenso wie klassische Bahnen wie zum Beispiel das Riesenrad «Bellevue» auf dem Münsterplatz oder das traditionelle Stockwerkkarussell in der Mitte des Petersplatzes. Neu sorgt das «Chaos-Pendel» auf dem Kasernenareal für Nervenkitzel in luftiger Höhe. Spass für die ganze Familie garantieren die Achterbahn «Alpen-Blitz» auf dem Kasernenareal und das fahrbare Video-Spiel «Laser Pix» auf der Rosentalanlage. Ein atemberaubendes Erlebnis verspricht auch der «City-Skyliner» auf dem Kasernenareal: Auf dem 72 Meter hohen mobilen Aussichtsturm geniessen Gäste einen 360-Grad-Ausblick über Basel.
 
Für die Kleinsten hält die diesjährige Herbstmesse gleich mehrere neue Attraktionen bereit – vom Kinderkarussell und der Kindereisenbahn bis zur Trampolinanlage. Ponyreiten wird es allerdings auch in diesem Jahr nicht geben, obwohl zuerst ein Pony-Karusell angekündigt worden war. Wie Daniel Arni, Leiter Messen und Märkte im Präsidialdepartement, einen Bericht der «Tageswoche» bestätigt, hat sich der Betreiber rund eine Woche vor Messestart mit seinem Angebot zurückgezogen. Nachdem das Veterinäramt kein Problem mit dem Pony-Karussell hatte und es genehmigte, gab es Proteste von Tierschützern. Es wird spekuliert, dass dies  der Grund für den Rückzug gewesen sei. Der Betreiber wollte sich dazu allerdings nicht in den Medien äussern. Als Ersatz wird es eine weitere Trampolinanlage geben.  
 
Auch kulinarisch gibt es an der diesjährigen Herbstmesse Neues zu entdecken, beispielsweise die ungarische Spezialität «Lángos» oder «Spearman’s Wrap Hot Dog», um nur zwei Beispiele zu nennen. Insgesamt nehmen an der Basler Herbstmesse 2018 total 37 neue Schausteller teil – von Fahr- und Spielgeschäften bis zu Verpflegungs- und Handelsständen. Auf dem traditionellen Hääfelimäärt beim Petersplatz kann man heute noch Geschirr kaufen wie vor hundert Jahren. Eine Aufwertung erhält der traditionelle Geschirrmarkt in Form eines von Künstler André Gutknecht liebevoll gemalten Eingangstors.
 
1980er-Jahre-Fans kommen in der «Super 80s»-Hallenmesse am Riehenring auf ihre Kosten. Hier reiht sich Klassiker an Klassiker – vom «Tagada» über die «Wiener-Prater-Geisterbahn», den «American Scooter» bis zur Breakdance-Bahn «Insider».
 
Einen bequemen Transport zwischen Hallenmesse, Messeplatz und Kaserne ermöglicht der kostenlose «Mäss-Bus», der am Freitag und Samstag von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag von 13 bis 20 Uhr neu alle 15 Minuten verkehrt. Orientierung und wissenswerte Informationen bieten ein handlicher Pocket Guide sowie zahlreiche Pläne in der Basler Innenstadt. Auch die Gratis-App «Basler Herbstmesse» liefert den Besucherinnen und Besuchern rasch und unkompliziert alle relevanten Informationen und navigiert sie zum gesuchten Messeplatz.