Donnerstag, September 21, 2017

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Kleinbasel

Erstmals präsentierte sich die Basel Tattoo Parade nur im Grossbasel. Die Bands des Basel Tattoo und 37 Zusatzformationen brachten eine herrliche Atmosphäre in die schmalen Gassen. 130‘000 Zuschauerinnen und Zuschauer bevölkerten die Innenstadt und waren begeistert vom musikalischen, farbenfrohen Schauspiel.

Angeführt wurde die Parade von den Motorradfahrern der Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit dem Reggimento Corazzieri aus Italien. Klassische Basler Märsche präsentierten die Vereinigten Kleinbasler 1884 (VKB). Weitere Gruppierungen wie der Tambouren- und Pfeiferverein Triftalp Saas-Grund (VS) oder die Trachtenmusikkapelle Bürmoos aus dem Salzburgerland entzückten in ihren Festtagsuniformen und mit traditioneller Musik. An der Parade dabei waren auch die eindrücklichen Basel Tattoo Bands aus der ganzen Welt. Unter ihnen die Stars der Australian Army Band, die präsidialen Tambouren und Pfeifer der Old Guard sowie die Spitzenmusiker der königlichen Garde aus Norwegen. Den Abschluss der Basel Tattoo Parade bildeten die stolzen Milices Vaudoises auf ihren 60 Pferden. Insgesamt nahmen über 2‘000 Mitwirkende an der Basel Tattoo Parade teil und verwandelten das Basler Zentrum in ein lebhaftes Spektakel.

Am Samstag, 22. Juli, startete die Basel Tattoo-Parade um 14 Uhr wie gewohnt in der Rittergasse. Durch die Freie Strasse ging es hinunter zum Marktplatz und vorbei am Rathaus. Die Bauarbeiten auf der Mittleren Brücke verunmöglichten eine anschliessende Rheinüberquerung. Die Parade führte darum erstmals durch die Stadthausgasse und die Schneidergasse, über den Rümelinsplatz, durch das Gerbergässlein und die Gerbergasse bis zum Barfüsserplatz und in die Steinenvorstadt. Nach Angaben der Organisatoren war dies kein Nachteil: Die Gassen der Grossbasler Altstadt boten der imposanten Parade eine würdige Kulisse. 

 

Ein 23-jähriger Mann sass am 22. Juli um ca. 21 Uhr in der Dreirosenanlage am Boden und hatte sein Smartphone neben sich abgelegt. Plötzlich erschienen drei Unbekannte, einer von ihnen nahm ihm das Smartphone weg. Als der junge Überfallene versuchte, sein Telefon wieder zurück zu erlangen, wurde er von den drei Unbekannten angegriffen: Sie traktierten ihn mit Faustschläge und Fusstritte und fügten ihm diverse Verletzungen zu.

Passanten bemerkten den Angriff und eilten dem Mann zu Hilfe. Daraufhin flüchteten die Täter ohne Beute unter der Dreirosenbrücke hindurch in Richtung Kleinhüningen. Am späteren Nachmittag des 23. Juli hat das Opfer Anzeige erstattet. Gesucht werden drei Unbekannte im Alter zwischen 25 und 28 Jahren, alle drei sprachen Deutsch. Zeugen sind gebeten, sich unter Telefon 061 267 71 11 zu melden.

Seit dem 25. Juli verbreitet das IMFLUSS-Festival im sommerlichen Basel während drei Wochen ein mediterranes Flair. Das «Floss» ist eine schwimmende Bühne mit Segel. Zwischen ihr und dem Publikum fliesst nur der Rhein – immer in Bewegung. Musikalisch wartet das Festival erneut mit 17 handverlesenen Bands aus dem In- und Ausland auf und begeistert so die Besucherinnen und Besucher, die an der Rheinpromenade Abend für Abend ein stimmungsvolles Fest feiern.

Los geht es am 25. Juli mit der deutschen Band «Element of Crime» mit ihrer kauzigen und verspielten Musik, gekennzeichnet von einer eigenartigen Kargheit. Einen Tag später (26. Juli) kommen zwei ungestüme Musikmenschen aus Australien auf die Bühne. Sie heissen Jamie Macdowell & Tom Thum und spielen Songs verschiedener Stilrichtungen. Die «Glenn Kaiser Band», ein Urgestein der christlichen Rockmusik aus den USA und stark vom Blues geprägt, spielt am 27. Juli. Tags darauf macht das Floss einen Abstecher zum modernem Rock, von Sixties- und Seventies-Stilistiken inspiriert: «Pablo Infernal», vier junge Zürcher, geben ihr Konzert am 28. Juli. Und «Lola Marsh», die Indie-Pop-Band aus Israel, kommt am 29. Juli aufs Floss. 

Schweizer Pop am 31. Juli

Als Einstimmung auf den Nationalfeiertag hat das IMFLUSS-Team natürlich einen Schweizer gebucht: Es ist Ritschi, der am 31. Juli schöne Kostproben gibt aus seinem Repertoire von Dialekt-Pop. Ein Bläserorkan, treibende Rhythmen, groovy, sexy – das sind Rosarie Smowing (1. August). Am 2. August kommt dann ein ganz Grosser nach Basel, nämlich der italienische Sänger Pippo Pollina mit lyrischen Balladen, politischen Protestgesängen sowie jazzigen und rockigen Stücken.

Eine massive Brecherwelle aus Blasmusik rollt am 3. August über das Floss. «Traktorkestar» heisst diese eindrückliche Schweizer Band, zwölf Mann stark und entsprechend laut mit Blasmusik zwischen Stadt und Land, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Traktor und Orchester.

Das weitere Programm unter:
www.imfluss.ch

Beim Wachstum ist das Kleinbasel Spitze

  • Mittwoch, 19 Juli 2017 11:44

Die Statistiker rechnen damit, dass die Bevölkerung im Kanton Basel-Stadt weiter wächst. Ende 2016 wurden im Stadtkanton 198'000 Einwohner gezählt, bis im Jahr bis 2040 sollen es 214'000 sein, was einer Zunahme von acht Prozent entspricht. «Dieser Entwicklung liegt die Annahme zugrunde, dass Basel-Stadt als Kanton zum Wohnen und Arbeiten weiterhin attraktiv bleibt», teilen die Statistiker des Kantons mit. Sie gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Wohnraum weiter besteht und durch den Bau von neuen Wohnungen auch abgedeckt wird.

13 Prozent Plus im Kleinbasel

Wie ein genauer Blick auf die Zahlen zeigt, findet nördlich des Rheins das stärkste Bevölkerungswachstum statt. Im Kleinbasel sagen die Statistiker einen Bevölkerungszuwachs von stattlichen 13 Prozent voraus; in Riehen und Bettingen wird mit einem Wachstum der Bevölkerung von rund neun Prozent gerechnet. Demgegenüber wächst Grossbasel-Ost bis 2040 um acht, Grossbasel-West «nur» um drei Prozent. Diese Zahlen entsprechen dem so genannten «mittleren Szenario», dem wahrscheinlichsten Fall in der Sprache der Statistiker. Die Zahl der über 65-Jährigen erhöht sich um 22 Prozent, wobei die Zahl der über 80-Jährigen um 44 Prozent wächst.

Mehr Kinder und Jugendliche 
Bis 2040 wird es aber auch mehr Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre geben, wie die Statistiker ausgerechnet haben: «Sollten die in den letzten Jahren gestiegenen Geburtenziffern weiterhin hoch bleiben, wird mit einem Anstieg von heute 33'000 auf 37 000 Kinder und Jugendliche gerechnet», schreibt das Statistische Amt. Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im erwerbsfähigen Alter wird gemäss den Berechnungen bis 2040 nur leicht ansteigen, nämlich um drei Prozent.