Mittwoch, September 18, 2019

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Kleinbasel

Buschauffeur bei Raub verletzt

  • Montag, 02 September 2019 06:48
Ein 56-jähriger Buschauffeur wurde in der Rosentalstrasse, in der Nähe der Sandgrubenstrasse, am Samstag, 31. August, Opfer eines Raubes und dabei leicht verletzt. Der Chauffeur machte im Bus eine kurze Pause. Er hatte dabei die Türen zum Lüften des Fahrzeuges offen. Unvermittelt trat ein Unbekannter zu ihm. Dieser bedrohte ihn mit einer Spritze und verlangte Bargeld. In der Folge kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Der Chauffeur wurde dabei leicht verletzt. Der Unbekannte raubte das Mobiltelefon und flüchtete in unbekannte Richtung. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Das Opfer wurde durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen.
 
Am 25. September 1989, zu seinem 45. Geburtstag, eröffnete Hansjörg «Häbse» Hersberger das «Häbse-Theater». Gezeigt wurde der Schwank «Der kühne Schwimmer». Der «Vogel Gryff» hat sich mit dem Theaterdirektor, Autor und Schauspieler unterhalten. 
 
Vogel Gryff: Was ist die Vorrausetzung, um 30 Jahre im Theatergeschäft zu überleben? 
Häbse: Dass man den an sich selber gestellten Auftrag bestens erledigt. In meinem Fall bedeutet das,  tolle Unterhaltung zu bieten, welche die Leute interessiert und ihnen Freude bereitet.
 
Was hat sich in den letzten 30 Jahren geändert? 
Es ist heute viel schwieriger, die Leute zu erreichen, trotz Social Media. In der Vergangenheit gab es noch Zeitungen wie «Doppelstab» oder «Baslerstab», die in jeden Haushalt geliefert wurden. Die waren ganz wichtig für uns, weil man damit nicht nur Freunde und Interessierte des «Häbse-Theater», sondern auch alle anderen erreichen konnte. Wenn man heute zu einer Pressekonferenz einlädt, kann man froh sein, wenn drei Personen kommen. Aber die Medien haben es ja nicht mehr einfach.
 
Wie hat sich das Publikum in den vergangenen Jahrzehnten verändert?
Es hat sich nicht gross verändert. Uns besuchen zwar viele ältere Zuschauer, aber es gibt auch immer wieder jüngere, die den Weg ins Theater finden. Man muss sich aber sehr anstrengen und überlegen, was man den Zuschauern im Programm bieten will. Als Privatunternehmer möchte ich unterhaltsame Stücke auf die Bühne bringen, welche die Massen interessieren, damit sie für eine Weile einfach abschalten können. Was die Sache erschwert, sind Gastspiele von Comedians. Für sie ist es lukrativer, grosse Hallen zu füllen, als ein paar Tage oder Wochen in einem Theater zu spielen. Wir hatten aber in der vergangenen Saison das grosse Glück, «Monsieur Claude und seine Töchter» als Schweizer Erstaufführung auf unsere Bühne zu bringen. Das ist ein zeitgenössisches Stück, das viele Zuschauer anspricht. Und sie dankten es uns mit über 12 000 Besuchern. Darum nehmen wir es jetzt auch wieder auf. (siehe Bildlegende)
 
Wie schaffen Sie es in Ihrem Alter den Spagat zwischen Theater­direktor, Schauspieler und Autor?
Ich muss heute lange nicht mehr so viel machen wie noch vor 10 oder 20 Jahren. Mein Schwiegersohn Niels Hauck kümmert sich um das Administrative. Verhandlungen führe ich zwar auch noch mit und unterschreibe alle Verträge, aber er nimmt mir viel Arbeit ab. 
Michael Eckerle leitet das Theatersekretariat. Und bühnenmässig ist Dani von Wattenwyl, der bereits acht Stücke geschrieben und im «Häbse-Theater» inszeniert hat und bei uns immer mehr involviert. Mal schauen, was sich daraus entwickelt.
 
Wie lange möchten Sie in Ihrem Theater noch aktiv sein?
Lust habe ich schon noch, doch gehe ich das Ganze nicht mehr so wild an wie früher. Aber langsam mache ich mir schon Gedanken, wie es mit einer Ablösung aussehen könnte. Es sind einige Sachen im Gang, aber ich möchte dem hier nicht vorgreifen. Wie sagt man so schön: Zu laufenden Verhandlungen werden keine Auskünfte gegeben.   
         
Zum Schluss würde ich Ihnen gerne ein paar Stichwörter vorlegen, und Sie sagen mir bitte spontan, was Ihnen dazu in den Sinn kommt. Stichwort 1: «Der kühne Schwimmer». 
Da kommt mir sofort die Theatergründung in den Sinn. Dieses  Stück habe ich als erstes im Häbse-Theater aufgeführt. Wir konnten damit einen beachtlichen Erfolg verbuchen.  
 
Stichwort 2: Publikum.
Wir haben ja glücklicherweise immer noch sehr viel Publikum –  in den vergangenen 30 Jahren waren es rund 1,2 Millionen Besucherinnen und Besucher. Und wenn man noch die sieben TV-Ausstrahlungen dazu zählt, sind es nochmal 4,2 Millionen Zuschauer. Also eine ganze Menge. Ich finde es ein bisschen schade, dass man sich im Gegensatz zu früher nicht mehr speziell schick macht, um ins Theater zu gehen. Ich habe schon Zuschauer gesehen, da hatte man den Eindruck, die kommen direkt mit dem Rucksack von einer Wanderung. Wir haben aber ein sehr treues Publikum, und ich möchte mich dafür auch bei allen bedanken. 
 
Stichwort 3: Mimösli.          
Das ist natürlich eine ganz tolle Sache und nach wie vor sehr beliebt. Auch hier muss man jedes Jahr erfinderisch sein und genau darauf achten, was man wie auf die Bühne bringt. Wir haben vor und hinter der Bühne sehr kreative Leute, die daran arbeiten. Das Mimösli ist immer noch und weiterhin ein wichtiges Standbein unseres Theaters.  
 

Mann in der Dreirosenanlage ausgeraubt

  • Mittwoch, 28 August 2019 09:30
in der Dreirosenanlage wurdem am Dienstag, 27. August, um circa 11.45 Uhr, ein Mann Opfer eines Raubes. Er wurde nicht verletzt. Der 58-jährige Arbeiter, welcher auf der Dreirosenanlage tätig war, hatte kurz das öffentliche WC aufgesucht. Plötzlich wurde er dort von hinten von einem unbekannten Mann gepackt, welcher ihm das Portemonnaie raubte. Dem Täter gelang es unerkannt zu flüchten.
 
 
Die Staatsanwaltschaft publiziert jeweils anlässlich der jährlichen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) im Frühjahr die Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung (siehe: www.stawa.bs.ch). Wie in den letzten Jahren erfolgt zusätzlich eine Trendübersicht der Kriminalitätsentwicklung des ersten Halbjahres, wobei die Entwicklung ausgewählter Deliktsbereiche aufgezeigt wird.
 
Im ersten Halbjahr ist eine Abnahme der Gesamtkriminalität1 um rund 2 % feststellbar. Eine Zunahme ist im Bereich der Tötungsdelikte zu verzeichnen. Hierbei ist jedoch auf die entsprechenden tiefen Fallzahlen zu achten. Bei Taschendiebstahl, Betrug sowie Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte ist eine Zunahme feststellbar. Bei Raub/Entreissdiebstahl, Einbruch- und Einschleichdiebstahl, vorsätzlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung, ist eine Abnahme zu verzeichnen. Im Bereich Sexualdelikt (Vergewaltigung) sind die Zahlen auf gleichem Niveau wie letztes Jahr.
 
Deliktsarten Vergleich zu 2018, 1. Halbjahr2
 
- Tötungsdelikt, vorsätzlich, inkl. Versuch3 + 100%
 
- Vorsätzliche Körperverletzung / Tätlichkeit - 15%
 
- Einbruch- und Einschleichdiebstahl - 30%
 
- Taschendiebstahl + 30%
 
- Raub / Entreissdiebstahl - 40%
 
- Sachbeschädigung - 15%
 
- Vergewaltigung 0%
 
- Betrug + 20%
 
- Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte + 5%
 
Detaillierte Auskünfte zur Kriminalitätsentwicklung erfolgen an der nächsten Präsentation der Polizeilichen Kriminalstatistik Ende März 2020.