Sonntag, August 19, 2018

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Kleinbasel
Am 18.Juli gegen 00.30 Uhr, kam es vor einem Lokal in der Webergasse zum Streit zwischen einer 24-jährige Frau und zwei Frauen. In der Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung mit einer der Frauen ins Teichgässlein bzw. ins Sägergässlein, wo diese plötzlich der 24-Jährigen mit einem Gegenstand eine schwere Schnittverletzung im Gesicht zufügte. Als die 24-Jährige in die Webergasse zurückrannte, wurden sie dort von der zweiten Frau angegriffen.
 
Die beiden mutmasslichen Täterinnen flüchteten, konnten aber im Rahmen einer sofortigen Fahndung wenig später angehalten werden. Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Nigerianerinnen im Alter von 23 und 37 Jahren. Die 24-Jährige musste durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen werden.
 
 
 
 
Am 17. Juli, kurz nach Mitternacht, wurden in der Kleinhüningerstrasse bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung vier Männer verletzt. Ein Passant verständigte die Polizei, weil sich mehrere Personen auf der Strasse eine heftige Auseinandersetzung lieferten und mit Gegenständen aufeinander einhieben. Kurze Zeit später war die Polizei vor Ort und stellte vier Männer fest, welche verschiedene Verletzungen aufwiesen. Sie wurden durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt bzw. die Polizei in die Notfallstation eingewiesen.
 
Es konnten kleinere Mengen Drogen sichergestellt werden. Die vier Männer, drei Schweizer im Alter von 26 und 38 Jahren sowie ein 27-jähriger Kameruner, wurden festgenommen.

Am 10. Juli um ca. 20.50 Uhr, wurde bei der Feldbergstrasse, unter der Messeüberdeckung beim Riehenring, ein 51-jähriger Mann Opfer eines Raubes. Der Mann war auf dem Weg zum Badischen Bahnhof als er bei der Überdeckung Feldbergstrasse / Schönaustrasse von zwei Unbekannten angesprochen und gefragt wurde, ob er Drogen kaufen will, was dieser verneinte. Unvermittelt erhielt er danach einen Schlag an den Kopf und fiel benommen zu Boden. In der Folge raubten ihm die Täter das Portemonnaie und die Uhr und flüchteten in Richtung Badischer Bahnhof. Das Opfer begab sich in die Polizeiwache Clara und erstattete Anzeige. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.

Das Kleinbasel zeichnet sich einerseits durch eine hohe Bevölkerungsdichte mit grossem Kinderanteil aus, andererseits verfügt es über wenig Spiel- und Grünflächen. Deshalb ist die Claramatte als Spiel- und Begegnungsort sehr beliebt und entsprechend gut frequentiert. Das starke Besucheraufkommen hinterlässt Spuren: Sowohl der Park als auch die damals als Provisorium eingerichtete Kindertankstelle sind sanierungsbedürftig.

Die jetzige Kindertankstelle ist seit 2006 in einem Container untergebracht, der stets als Übergangslösung vorgesehen war. Heute ist er Dreh- und Angelpunkt für die Kinder des Quartiers: Dort finden sie Ansprechpersonen der Robi-Spiel-Aktionen, einen Spielzeugverleih sowie kindergerechte Verpflegungsmöglichkeiten. Aufgrund der starken Nutzung ist der Container in einem schlechten Zustand, die Notwendigkeit der Kindertankstelle aber unbestritten. Darum hat der Regierungsrat Ende letzten Jahres einen Kredit von 610‘000 Franken für einen Ersatzneubau gutgeheissen, 90‘000 Franken steuert die CMS zusätzlich bei.

Der Ersatzneubau des Basler Architekten Caesar Zumthor umfasst 65 Quadratmeter und kommt in der Nähe des Eingangs an der Klingentalstrasse zu stehen. Der Grundriss ist nur geringfügig unterteilt und verspricht viel Flexibilität. Der lichtdurchflutete Raum wird in zwei gleichwertige Zonen gegliedert: In einer Hälfte befinden sich der Spielverleih und eine Küche, in der anderen Hälfte sind Nebenräume, ein Technikraum sowie ein öffentliches WC untergebracht. Auf der östlichen Seite befinden sich die sanitären Anlagen mit einem von aussen zugänglichen Kinder-WC. Ein grosses Holzdach überspannt das Gebäude. Auf den beiden Längsseiten befinden sich in der Verlängerung Vordächer, welche hydraulisch hoch- und runtergeklappt werden können. Hochgeklappt werden sie zum Sonnen- respektive Regendach, in geschlossenem Zustand ist das Dach gleichzeitig Vandalen- und Einbruchschutz. Voraussichtlich startet der Bau der Kindertankstelle im Herbst 2018.

Die anschliessenden Sanierungsarbeiten der Grünanlage stehen ab Januar 2019 an und nehmen voraussichtlich vier Monate in Anspruch. Die Stadtgärtnerei überholt sämtliche Wege und ersetzt die wasserdurchlässige Wegedecke durch eine neue Schicht. So kann das Regenwasser leichter versickern, was den Bäumen zugutekommt. Zudem verbessert die Stadtgärtnerei die Standortbedingungen der Parkbäume, indem sie die Baumrabatten mit einem Anfahrschutz einfasst. Für die Kinder stellt sie in den beiden Spielbereichen die Wasserzapfsäulen wieder instand und ergänzt das Fussballfeld mit einem Ballfang. Um dem Littering entgegen zu wirken, ersetzt die Stadtgärtnerei die bestehenden Abfalleimer durch acht Unterflurcontainer mit einem Fassungsvermögen von tausend Litern. Die Kosten für die Parksanierung werden durch den Mehrwertabgabefonds sowie durch Gelder zur «Erhaltung der Infrastruktur Basel-Stadt» gedeckt.

Die Baueingabe für den Ersatzneubau erfolgt am 11. Juli 2018 und wird im Kantonsblatt publiziert. Im Rahmen der Vernehmlassung haben die Anwohnerinnen und Anwohner, Verbände, einspracheberechtigte Organisationen und weitere interessierte Kreise die Möglichkeit, sich zum beabsichtigen Bauvorhaben bis 10. August 2018 zu äussern. Die sanierte Claramatte mit der neuen Kindertankstelle wird voraussichtlich ab Frühjahr 2019 und somit pünktlich zur wärmeren Jahreszeit in neuem Glanz und kinderfreundlicher denn je wieder zur Verfügung stehen.