Dienstag, Oktober 16, 2018

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Kleinbasel

Sekundenschlaf: Selbstunfall im Horburgtunnel

  • Dienstag, 11 September 2018 06:56

Am frühen Montagnachmittag führte der Selbstunfall eines 54-jährigen Autolenkers im Horburgtunnel in Fahrtrichtung Frankreich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Lenker zur Abklärung ins Spital, das Unfallfahrzeug erlitt Totalschaden.

Die Verkehrspolizei ermittelt den genauen Unfallhergang zuhanden der Staatsanwaltschaft. Ersten Angaben zufolge fiel der Lenker in einen Sekundenschlaf und fuhr mit seinem Personenwagen zuerst in die rechte und dann in die linke Tunnelwand. Ihm wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen. Die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankreich musste für die Unfallaufnahme und Bergung gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr Basel-Stadt entsorgte Treibstoff, das beim Unfall auf die Fahrbahn geraten war.

Am 28. Juli um ca. 00.45 Uhr wurde am Unteren Rheinweg ein 41-jähriger Mann von zwei Personen angegriffen. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er wenig später verstarb. Die bisherigen Ermittlungen der Sonderkommission der Kriminalpolizei ergaben, dass sich ein Unbekannter im Geviert der Mittleren Rheinbrücke, Seite Kleinbasel, aufhielt. Offensichtlich wurde ihm dort sein Smartphone gestohlen. Er verdächtigte das spätere Opfer, einen 41-jährigen Portugiesen, des Diebstahls. Der Portugiese hatte sich ebenfalls dort aufgehalten und dann entfernt. Daraufhin suchte der Unbekannte den 41-Jährigen und traf ihn später auf Höhe Kaserne (Höhe Rheinberme).

In der Folge attackierte er ihn und schlug mehrmals heftig auf ihn ein. Vergeblich durchsuchte er dessen Kleider nach dem Smartphone. Ein 18-jähriger Spanier mischte sich ein und schlug ebenfalls auf den 41-Jährigen ein, konnte aber später ermittelt und festgenommen werden. Er befindet sich nach wie vor in Untersuchungshaft. 
Der Unbekannte, welcher dringend verdächtigt wird, dem 41-Jährigen schwere Verletzungen zugefügt zu haben, entfernte sich anschliessend in Richtung Mittlere Rheinbrücke. Es ist davon auszugehen, dass mehrere Passanten den Vorfall beobachtet haben, speziell darum, weil der Unbekannte, dessen Smartphone am 28.07.2018, in der Zeit von 00.15 bis 00.35 Uhr, gestohlen worden war, dies offenbar lautstark verkündete.

Gesucht wird: Unbekannter, 18-23 Jahre, 175-180 cm gross, kurze bis 1 cm lange und eher dunkle Haare, eher feste Statur, sprach Schweizer Dialekt mit „Balkan-Slang“, trug vermutlich helles bzw. blaues T-Shirt. Trotz umfangreicher Ermittlungen der Staatsanwaltschaft konnte der mutmassliche Täter noch nicht ermittelt werden. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11, oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen. Für Hinweise, die zur Ermittlung der gesuchten Täterschaft führen, wird eine Belohnung von 10‘000 Franken ausgesetzt.

Wackeltier zum Spielen vor der Clarakirche

  • Mittwoch, 05 September 2018 08:09

Kinder schätzen Orte zum Spielen, Entdecken, Ausprobieren, Interagieren. Basler Wackeltiere sollen die Innenstadt mit solchen Orten bereichern. Die Idee für ein Kinderspiel in der Innenstadt stammt von Pro Innerstadt Basel und dem Kinderbüro Basel und wurde gemeinsam mit dem Planungsamt Basel-Stadt weiterentwickelt. Vorbild für die Wackeltiere waren die kleinen Wackelfiguren, die wohl jeder aus seiner eigenen Kindheit kennt.

In Basel gibt es nun das erste solche Wackeltier im Grossformat. Es wurde auf dem Claraplatz im Beisein von Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements und Mathias F. Böhm, Geschäftsführer Pro Innerstadt Basel feierlich enthüllt. Mehrere Kinder können zusammen die gut zwei Meter hohe Giraffe mit Hebeln in Bewegung setzen. Auf dem Sockel der Giraffe können Kinder sitzen, liegen und plaudern. Der Sockel eignet sich zudem zur Aufbewahrung von Spielsachen. Es ist angedacht, dass in Zukunft jeweils ein Pate, zum Beispiel ein Geschäft vor Ort, die Schubladen mit den Spielsachen öffnet und wieder verschliesst. Zum Schutz vor Vandalismus sind die Wackeltiere nachts jeweils eingepackt. In der kalten Jahreszeit zwischen Mitte November und Mitte Februar sind sie eingelagert.

Die Wackeltiere wurden in dieser Form eigens für Basel entwickelt und in der Region hergestellt. Die Herstellungskosten für ein Wackeltier betragen circa 30‘000 Franken. Bei höherer Stückzahl werden die Kosten voraussichtlich sinken. Je nachdem wie die Tiere bei den Baslerinnen und Baslern ankommen, können weitere folgen. Vorgesehen sind zurzeit zwei weitere Standorte bei der Kaserne und einer auf dem Münsterplatz.

Mit rund 80 Gästen wurde am 28. August der Grundstein für den Stücki Park gelegt, der 1700 Arbeitsplätze schaffen soll. 

Bei der Grundsteinlegung wurden fünf Steine mit Aufschriften wie «Mehrwert und Standortqualität» oder «Diversität und Destination» in eine Kiste gelegt. Diese wurde auf der Baustelle in eine Grube gepackt, die mit Beton zugegossen wurde. Laut den Verantwortlichen sollen die Steine die Wichtigkeit und Nachaltigkeit des Projekts «Stücki Park» symbolisieren.

Aus alt mach neu 

Nachdem das Konzept des Einkaufszentrums Stücki gescheitert ist, setzt die Eigentümerin Swiss Prime Site (SPS) auf den «Stücki Park», eine Basler Version des  «Silicon Valley». Dabei werden vier Gebäude zwischen dem bestehenden Buissnes Park und dem Einkaufszentrum gebaut. Im Parterre sind die Gebäude miteinander verbunden. Auserdem wird eine Verbindung zum Einkaufs­center gebaut. Im «Stücki Park» sollen vor allem Start-Up- und Technologiefirmen einziehen. Mit dem Bau könne man den Bedürfnissen der Region nach Labor- und Büroräumlichkeiten entsprechen und Raum für zusätzliche 1700 Arbeitsplätze schaffen, erklärte die Eigentümerin SPS. Durch die neuen Gebäude wird die zu vermietende Fläche auf über 60 000 Quadratmeter verdoppelt. Die Gesamtkosten bis zur Fertigstellung im Jahr 2024 betragen rund 250 Millionen Franken.

Fitness, Ärzte und Kino
Beim «alten» Einkaufszentrum wird die Verkaufsfläche um 70 Prozent auf rund 10 000 Quadratmeter verkleinert und durch Angebote des Alltags für Kunden, Mitarbeiter und Anwohner aufgewertet. Das Fitness-Angebot wird erweitert, hinzu kommen viele Gesundheitsangebote vom Zahnarzt bis zum Spezialisten. Sowie ein Multiplexkino.