Mittwoch, Juni 28, 2017

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

FDP träumt von einer Museumsinsel Klybeck

Als Inspiration für eine mögliche Museumsinsel Klybeck dient der Basler FDP das Lucas Museum in Chicago. Als Inspiration für eine mögliche Museumsinsel Klybeck dient der Basler FDP das Lucas Museum in Chicago. Foto: Lucas Museum of Narrative Art.

«Was Berlin und Chicago mit ihren Museumsinseln vormachen, wäre für Basel als Kulturstadt ein erstrebenswertes, nachahmungswürdiges Ziel», sagt Carol Baltermia. Gemeinsam mit der Gruppe «Next Generation» der Basler FDP schlägt er vor, die Klybeck­insel in eine Museumsinsel umzuwandeln. Der Gruppe schwebt vor, dort mehrere Museen vor Ort zu bündeln. 

Gemeinsamer Museumsshop
«Die Besucher hätten keine weiten Wege und die Museen könnten ihre Ressourcen besser verwenden, indem sie gemeinsam Werbung machen und auch eine gemeinsame Infrastruktur nutzen könnten. Diese würde beispielsweise auch einem gemeinsamen Museumsshop Raum bieten können», schreibt die Gruppe «Next Generation».  Baltermia und seine Kolleginnen und Kollegen schlagen vor, auf der Klybeckinsel ein etwas grösseres, so genanntes «Ankermuseum» anzusiedeln. Dieses könnte beispielsweise ein neues, aus Sicht der FDP schon lange überfälliges Museum sein, das die Industriegeschichte der Stadt Basel aufarbeitet. Oder aber das Historische Museum Basel (HMB), das zur Zeit auf vier Standorte verteilt ist. «Die Vereinigung an einem Standort würde auch dem HMB die Gelegenheit bieten, die bisher vernachlässigte Industriegeschichte aufzuarbeiten», schreibt die Gruppe weiter. 

Aufwertung der Gegend
Museen würden die etwas vernachlässigte Gegend rund um das Dreiländereck sicher attraktiver machen. Nicht rütteln will die FDP aber am ursprünglichen und vorrangigen Ziel des Kantons, auf der Klybeckinsel neuen Wohnraum zu schaffen, wie es das Projekt «Rheinhattan» vorsieht. «Damit die Insel abends nicht leer und ausgestorben wirkt, schlagen wir daher neben den Museen den Bau von attraktivem Wohnraum, wie auch kleinere Restaurants vor, die dafür sorgten, dass man sich auch abends gerne auf der Insel aufhalten möchte.»

Nur als Anhaltspunkt
Baltermia betont, die hier gezeigten Bilder aus Chicago nicht als fixe Visualisierung zu betrachten. «Die Bilder liefern aber zumindest einen Anhaltspunkt, wie Wohnen, Kultur und Grünflächen für Touristen wie die Basler Bevölkerung gewinnbringend verbunden werden könnten.»

Letzte Änderung am Mittwoch, 03 August 2016 12:32

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.