Montag, August 21, 2017

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Reisecars dürfen künftig vor das Volkshaus fahren

Beim Verkehrskonzept ist der Regierungsrat dem Gewerbe in vielen Punkten entgegen gekommen. Beim Verkehrskonzept ist der Regierungsrat dem Gewerbe in vielen Punkten entgegen gekommen. Foto: Archiv VG.

Dass der Regierungsrat das Verkehrskonzept Innenstadt (VKI) gelockert hat, freut die Basler Gewerbevertreter. «Das ist ein riesiger Schritt vorwärts», erklärt Benny Zeuggin, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Kleinbasel (IGK) und Mitglied der Begleitgruppe VKI. Die meisten Änderungen seien jetzt im Sinn des Gewerbes. Was gemäss Zeuggin noch fehlt, sind unbeschränkte Zufahrten für Auftragsfahrten von Limousinen. Gerade bei Grossveranstaltungen wie der Baselworld sei es wichtig, dass Limousinenservices ihre Kunden in die Innenstadt (zu Restaurants, Hotels, Läden, Ausstellungslokale usw) fahren können, fordert Zeuggin. Nun gelte es auch noch auszutesten, ob die Online-Plattform der Motorfahrzeugkontrolle für das Einholen von Bewilligungen auch tatsächlich rasch und einfach funktioniere. Dafür brauche es etwas Erfahrungszeit, erklärt Zeuggin.

Nur noch ein Wermutstropfen
Martin Reinshagen, Geschäftsführer im Volkshaus, freut sich insbesondere darüber, dass das VKI künftig die Rebgasse aus der autofreien Kernzone ausklammert. Dadurch können Cars ohne Bewilligung vor das Volkshaus fahren. Auch mit den Bewilligungen für Zufahrten von Künstlern, die im Volkshaus auftreten und dafür durch die Utengasse fahren müssen, sei es bisher gut gelaufen.
Ein Wermutstropfen bleibt für Reinshagen, dass das Schafgässlein ab 11 Uhr gesperrt bleibt. Im Schafgässlein nimmt das Volks­haus die meisten seiner Lieferungen entgegen. Der Gewerbeverband Basel-Stadt und die Pro Innerstadt zeigen sich in einer Medienmitteilung ebenfalls erfreut über die Lockerungen. «Der Regierungsrat kommt damit – zumindest auf dem Papier – endlich einer Kernforderung des Basler Gewerbes nach.» Gerade die zentralen Ein- und Ausladeplätze für Reisecars würden einen positiven Effekt auf das gesamte Innenstadtgewerbe haben. Ebenso die Möglichkeit von Kurzbewilligungen für Carfahrten in die Kernzone.

Den Worten sollen Taten folgen
«Nach den grossen Worten müssen jedoch ebensolche Taten folgen», halten die Verbände weiter fest. Im Weiteren seien die bereits früher eingebrachten Vereinfachungsvorschläge bei den Online-Formularen rasch zu vollziehen. «Grundsätzlich braucht es eine ermöglichende Haltung der Behörden und kein Misstrauen auf Vorrat.»

Aktueller Videobeitrag zum Verkehrskonzept Innenstadt unter
www.bs.ch/bs-tv.html

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 Mai 2015 13:03

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