Sonntag, Juli 21, 2019

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Überfälle trüben die Fasnachtsidylle

Auch die Glaibasler Miggeli waren am Cortège unterwegs. Auch die Glaibasler Miggeli waren am Cortège unterwegs. Foto: Rolf Zenklusen

VG. Mit einem trockenen Morgenstraich und einem teilweise nasse Cortège hat die Basler Fasnacht am 23. Februar begonnen. Für die Basler Blaulichtorganisationen ist der Auftakt erfreulich und vergleichsweise recht ruhig über die Bühne gegangen. So musste die Sanität keinen einzigen Einsatz leisten, der direkt mit dem Morgestraich zusammenhing. In den Stunden vor und nach dem Start der «drey scheenschte Dääg» hatte sie sich um je eine Person zu kümmern, der ein zu tiefer Blick ins Glas schlecht bekommen war. Die Sanität hatte am Montagnachmittag zwei, in der Nacht auf Dienstag zwölf Einsätze zu leisten, die mit der Fasnacht zu tun hatten. Meistens hatten die Patienten ihre Trinkfestigkeit überschätzt, wie die Polizei mitteilte.

30-Jähriger bei Angriff verletzt
Am 24. Februar gegen 1.45 Uhr wurde an der Kreuzung Greifengasse/Rheingasse ein 30-jähriger Mann bei einem Angriff verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich der 30-Jährige auf dem Weg nach Hause befand und feststellte, dass zwei Fasnächtler einen Mann angriffen und ihn zu Boden stiessen. Daraufhin rief er den beiden zu, sie sollen den Mann in Ruhe lasse. In der Folge griffen die beiden Fasnächtler den 30-Jährigen an, schlugen ihn zu Boden, traten ihm ins Gesicht und in den Unterleib. Das Opfer blieb bewusstlos liegen. Die Täter flüchteten durch die Rheingasse Richtung Schafgässlein. Mehrere Passanten kümmerten sich um den Verletzten und verständigten die Sanität, die den 30-Jährigen in die Notfallstation einwies. Eine sofortige Fahndung nach zwei Fasnächtlern mit einem Bären-/Affen-Kostüm blieb erfolglos.

Raubüberfall auf zwei junge Männer
Auch für den Fasnachtszyschdig ziehen die Basler Behörden eine vergleichsweise ruhige Bilanz. Zehntausende genossen die Kinderfasnacht oder freuten sich in der Nacht auf den Mittwoch an den schränzenden Guggen und bewunderten die Schyssdräggzigli oder die tollen Laternen. Leider trübt ein Raubversuch die Fasnachtsidylle. Am Mittwoch morgen um 4.30 Uhr wurden in der Nähe der Elisabethenkirche ein 21-jähriger und ein 26-jähriger Mann Opfer eines versuchten Raubes. Die beiden Männer waren auf dem Weg nach Hause, als sie in der Henric Petri-Strasse plötzlich von zwei unbekannten Männern aufgehalten wurden. Diese besprühten sie unvermittelt mit einem Spray und versuchten die Portemonnaies zu rauben. Dabei verletzten sie den 21- und 26- Jährigen. Aufgrund der Gegenwehr flüchteten die Täter in Richtung Elisabethenanlage. Eine sofortige Fahndung verlief bislang erfolglos. Gesucht wird nach zwei Unbekannten mit schwarzer Hautfarbe.

Letzte Änderung am Mittwoch, 25 Februar 2015 09:27

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.