Freitag, März 22, 2019

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Schneider-Schneiter plädiert für Offenheit

Alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann (links), HKBB-Präsidentin Elisabeth Schneider und HKBB-Direktor Martin Dätwyler. Alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann (links), HKBB-Präsidentin Elisabeth Schneider und HKBB-Direktor Martin Dätwyler. Foto: zvg HKBB

Die Präsidentin der Handelskammer beider Basel (HKBB) und CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter begrüsste am Neujahrs-Apéro mehr als 800 Personen aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie. Als Überraschungsgast brillierte alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann mit viel Witz.

Elisabeth Schneider-Schneiter freute sich über die stetig wachsende Zahl der HKBB-Mitglieder. In ihrer mit Verspätung beginnenden Rede plädierte sie vor allem für Offenheit. Und dies in verschiedenster Hinsicht, sei es für neue Technologien, in der regionalen, nationalen und internationalen Zusammenarbeit oder gegenüber der Politik. «Ich meine, dieses Anliegen ist völlig realistisch und vor allem höchst lohnend», so Schneider-Schneiter.

Als Beispiele dafür nannte die Baselbieter CVP-Nationalrätin die beiden Abstimmungsvorlagen, über die am 10. Februar abgestimmt wird: «Die Abstimmungen zur Steuervorlage 17 und zur gemeinsamen Gesundheitsversorgung verlangen Kompromissfähigkeit und Offenheit», so Schneider-Schneiter. «Wir haben mit der SV 17 jetzt die Chance, Rechtssicherheit für die Unternehmen zu schaffen und mit der gemeinsamen Gesundheitsregion ein Vorreitermodell für das gesamte Gesundheitswesen der Schweiz zu werden.» Ferner wies Schneider-Schneiter darauf hin, dass auch das Rahmenabkommen mit der EU das Resultat von Bemühungen um Konsens sei, denn nur mit einem solchen institutionellen Dach halten werde der bilaterale Weg zur EU offen gehalten.

«Alles gut gemacht, Basel»
Als Überraschungsgast durfte Elisabeth Schneider-Schneiter den anwesenden Gästen alt Bundesrat Johann Schneider-Ammann präsentieren. Mit viel Witz stellte er sich den Fragen der Präsidentin. Auf die Frage hin, was Basel falsch mache und warum die Anliegen der Nordwestschweiz in Bern eher nicht gehört werden, antwortete der ehemalige Magistrat, dass man eigentlich alles gut gemacht hat. Nur sei es eben so, dass die letzte Konsequenz der Basler fehle. «Will man im Berner Oberland etwas auf politischer Ebene durchsetzen, so ist man in erster Linie Berner Oberländer und nicht Vertreter einer politischen Couleur.» Dies gehe den Baslern eben ein wenig ab. Schneider-Ammann spielte damit auf die Schwierigkeiten der hiesigen Region in Verkehrsfragen an. Der ehemalige Bundesrat appellierte zudem an die Wirtschaftsregion Basel, man solle innovativ bleiben. Dabei strich er die Berufsbildung heraus. Diese gelte es zu fördern, denn nicht alle könnten akademisiert werden. 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Januar 2019 10:35

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