Freitag, November 16, 2018

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Auf dem Landhof fallen fünf Pappeln

Aus Sicherheitsgründen müssen auf dem Landhof fünf Pappeln gefällt werden. Aus Sicherheitsgründen müssen auf dem Landhof fünf Pappeln gefällt werden. Foto: Rolf Zenklusen

229 von 26 000 Basler Bäumen müssen demnächst entfernt werden. Nötig sei dies vor allem aus Sicherheitsgründen, erklärt Simon Leuenberger, stellvertretender Leiter Grünflächenunterhalt bei der Stadtgärtnerei. Der Motorsäge zum Opfer fallen zum Beispiel die fünf Pappeln auf dem Landhof. Das gleiche Schicksal erleidet ein Baum im Solitude-Park, der bereits sämtliche Blätter verloren hat. Alle Bäume, die weichen müssen, wurden am 10. Oktober im Kantonsblatt veröffentlicht und sind auf dem Stamm mit einem roten Punkt gekennzeichnet. Zehn der Bäume, die auf dieser Liste stehen, werden noch nicht entfernt, sondern mit einem starken Rückschnitt vorläufig gesichert. Alle gefällten Bäume werden durch Jungbäume – wenn immer möglich am gleichen Ort oder in unmittelbarer Nähe – ersetzt. Teilweise werden neue Baumsorten gepflanzt, die sich besser als Stadtbaum eignen.

Pilze, Insekten, Streusalz

Wie Leuenberger erklärt, überprüft die Stadtgärtnerei sämtliche Bäume regelmässig auf ihre Gesundheit, Standsicherheit und das Vorkommen von Schädlingen. Geschädigt werden Bäume etwa von Pilzen oder Insekten, die das Holz zersetzen. Auch die Klimaerwärmung, die Sonneneinstrahlung, Sturmschäden und Veränderungen der Standortbedingungen wie Bodenverdichtungen oder Streusalz können die Vitalität und Sicherheit eines Stadtbaumes beeinträchtigen. Dazu komme die natürliche Überalterung. 

Es stellt sich die Frage, wie weit der trockene Hitzesommer 2018 den Bäumen geschadet hat. Das werde sich erst nächstes Jahr zeigen, sagt Leuenberger. Grosse Regenfälle im Oktober und November könnten vielen Bäumen vielleicht noch helfen. Jedoch habe der trockene Sommer einigen wenigen Bäumen, die vorher schon geschwächt waren, endgültig den Rest gegeben. «Sie stehen ebenfalls auf der Liste der Bäume, die gefällt werden müssen», sagt Leuenberger.

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 10 Oktober 2018 13:45

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