Montag, Oktober 22, 2018

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Stücki Park schafft Mikrokosmos für Basel Nord

Christian Mutschler auf der Baustelle für das neue Stücki-Village. Christian Mutschler auf der Baustelle für das neue Stücki-Village. Foto: Rolf Zenklusen

Unter Christian Mutschler wandelt sich das Stücki vom früheren Einkaufszentrum zum Standort für Arbeit, Einkaufen, Unterhaltung und Gesundheit. Der «Vogel Gryff» hat den Leiter Management im Stücki Park auf der Grossbaustelle getroffen.

 

Wir stehen oberhalb der früheren Stücki-Mall und blicken auf ineinander verschachtelte Holzgebäude. Herr Mutschler, was genau entsteht hier?

Christian Mutschler: Das ist unser neues Village mit einer einzigartigen Architektur. Im früheren Einkaufszentrum entstehen jetzt Geschäftseinheiten mit verschiedenen Nutzungen. Unten gibt es Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie, auf der mittleren Ebene stellen wir Büros zur Verfügung und im oberen Bereich siedeln sich Dienstleistungen im medizinischen Bereich an. Die Mieterinnen und Mieter ziehen Ende Oktober hier ein. Das Village ist zu 95 Prozent vermietet. Im früheren Shoppingcenter gibt es nur noch ganz wenige noch nicht vermietete Flächen.

 

Was passiert mit den Geschäften, die jetzt im 1. Stock sind?

Sie ziehen nach unten und finden Unterschlupf im neuen Village. Die frei werdenden Flächen werden später als weitere Wirtschafsflächen genutzt.

 

Was ist momentan Ihre grösste Herausforderung?

Sie besteht darin, die Umbauarbeiten während des laufenden Betriebs zu bewerkstelligen. Wir wollten unbedingt, dass unsere Kundinnen und Kunden – nicht nur die aus dem Quartier – auch während des Umbaus ein attraktives Einkaufs- und Gastronomieangebot vorfinden.

 

Wie hoch sind die Investitionen in den Stücki Park?

Im gesamten Stücki Park wird in den nächsten Jahren ein beträchtlicher, dreistelliger Millionenbetrag investiert. Dazu gehört auch die Erweiterung der Büro- und Laborflächen um vier Neubauten (siehe Kasten rechts). Diese ganzen Investitionen sind ein Bekenntnis des Eigentümers Swiss Prime Site zum Standort Stücki. Bis Ende 2023 werden hier über 4000 Menschen arbeiten. 

 

Lange Jahre lieferte das Stücki fast nur negative Schlagzeilen, viele Läden wurden geschlossen. Ist jetzt die Trendwende erreicht?

Es wird einfach ein weiteres Kapitel geschrieben. Und momentan haben wir eine andere Ausgangslage. Man darf nicht vergessen, dass ein grosser Teil unserer Mieter aus dem Detailhandel zwar die Fläche reduziert hat, aber hier bleibt – zum Beispiel Denner,
Migros, Toys"R"Us, etc. Neu zu uns kommt Bächli Bergsport. Es gibt auch «kleinere» Anbieter von der Tele­kommunikation über Fielmann bis zum Schneideratelier. Mit dem Angebot einer breiten Mischung aus Arbeit, Unterhaltung, Einkaufen und Gesundheit schaffen wir im Stücki Park einen neuen Mikrokosmos für
Basel Nord.

 

Genügt die heutige Verkehrserschliessung für das absehbare Wachstum?

Zum Thema Verkehr führen wir einen sehr guten Dialog mit dem Kanton. Ziel ist es, eine schnellere und direktere öV-Verbindung zum Bahnhof SBB zu schaffen.

 

Sie betonen immer wieder den guten Draht zum Quartier. Wie pflegen Sie den Kontakt?

Schön sind die Gespräche mit den Leuten, die mit uns den Dialog suchen. Wir wollen dem Quartier bewusst einen hochwertigen Aufenthaltsort anbieten. So wird im Zuge der Transformation auch der Vorplatz attraktiver gestaltet.

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 September 2018 13:28

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