Donnerstag, Juli 19, 2018

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Neue Rheinbrücke für Dreiländerverbindung

  • Freitag, 22 Juni 2018 07:43
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Grafik der geplante Rheinbrücke. Die Brücke würde über das Wieseufer hinaus nach Huningue führen. Grafik der geplante Rheinbrücke. Die Brücke würde über das Wieseufer hinaus nach Huningue führen. Foto: vdw
Seit 2011 arbeiten die Nachbarstädte Basel, Weil am Rhein, Huningue und Saint-Louis am gemeinsamen Ziel, zwischen der Dreirosen- und der Palmrainbrücke einen grenzüberschreitenden Stadtteil zu entwickeln. Auf Basis des gemeinsamen Raumkonzepts von 2015 konzentriert sich die Planung aktuell auf die drei Schwerpunkte Verkehr, Freiraumentwicklung und Initialnutzung. Zum ersten Schwerpunkt wurde den politischen Vertreterinnen und Vertretern aus den drei Ländern eine trinationale Verkehrsstudie vorgestellt, die als Kernelement eine neue Brücke vorsieht.
 
Genaue Planung im Dreiland
Um im Dreiland eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität zu ermöglichen, werden Siedlungs- und Verkehrsentwicklung genau aufeinander abgestimmt. Die trinationale Verkehrsstudie zeigt auf, dass eine hochwertige und nachhaltige Entwicklung des Dreilands gut möglich ist und genügend Handlungsspielraum für die Zukunft lässt. Aus der Studie geht klar hervor, dass dafür stark auf die bestehende Infrastruktur aufgebaut werden muss. Eine Verstärkung und die Verknüpfung heutiger Knotenpunkte ist notwendig – dies primär im öffentlichen Verkehr.
 
Brücke nicht für Motorfahrzeuge  
Eine neue Rheinbrücke zwischen Huningue und Basel stellt das zentrale Element für den ÖV sowie den Fuss- und Veloverkehr dar. Sie ermöglicht eine optimale Erschliessung der Entwicklungsgebiete und der neuen öffentlichen Räume. Kurze Wege und die Vernetzung der Quartiere mit den Knotenpunkten der drei Länder sind entscheidend für einen attraktiven ÖV. Durch die Verlagerung des  motorisierten Individualverkehrs (MIV)  auf den ÖV und den Fuss- und Veloverkehr können jene neuen Kapazitäten geschaffen werden, die es für die Gebietsentwicklung braucht. Um die Nachfrageentwicklung beim ÖV abzudecken und eine Umlagerung von MIV-Fahrten zu ermöglichen, ist ein gezielter Ausbau des ÖV-Netzes zwingend. Auf Basler Seite ist zudem im Rahmen des Projektes «Herzstück» eine S-Bahn Haltestelle Klybeck im 3Land-Perimeter angedacht.
 
Letzte Änderung am Montag, 16 Juli 2018 08:10

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