Montag, Dezember 17, 2018

Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Claraspital startet Ausbau für 140 Millionen

So wird sich der Erweiterungsbau des St. Claraspitals präsentieren. Fertig sein soll der Neubau im Oktober 2019. So wird sich der Erweiterungsbau des St. Claraspitals präsentieren. Fertig sein soll der Neubau im Oktober 2019. Visualisierung: zvg BFB Architekten.

Das Hirzbrunnenhaus stammt aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Zuerst diente es als Schwesternhaus der im Clara­spital tätigen Ingenbohler Schwestern, danach war es lange Zeit ein Alters- und Pflegeheim. Jetzt hat das Haus seine Pflicht erfüllt: Am 28. Februar wurde der Grundstein für einen Ersatzneubau gelegt.

Neue Notfall- und OP-Räume

Angesichts seiner stetigen Entwicklung braucht das Claraspital mehr Platz. Diesen Anspruch soll der Ersatzneubau  erfüllen. Im Erdgeschoss finden die Physiotherapie und die Notfallstation Platz. Eine Verbindung ermöglicht einen schnellen Zugang zur ersten Etage. Dort werden sechs Opera­tionssäle und zwei Räume für kleine Eingriffe eingerichtet. Im 2. Obergeschoss siedeln sich das Tumorzentrum, die Gynäkologie/Gynäkologische Onkologie und die Büros der Verwaltung an. Im 3. Stock sind eine Rotationsstation mit 28 Betten und die Rehastation des Felix Platter-Spitals mit 25 Betten vorgesehen.

Begrüntes Dach

In den beiden Untergeschossen werden unter anderem eine Auto­einstellhalle mit 94 Parkplätzen für Patienten und Personal gebaut. Von seiner Grösse her orientiert sich der Ersatzneubau an der vorhandenen Bausubstanz des Hirzbrunnenquartiers. Der Ersatzneubau ist weniger hoch als das bestehende Spitalgebäude. Dadurch entsteht ein sensibler Übergang zum Ortsbild. «Auch die Fassadengestaltung ist so gewählt, dass das Gebäude ins Quartier und zu den bestehenden Teilen des Claraspitals passt und gleichzeitig modern wirkt», teilt das Claraspital mit. Auf dem Gebäude wird eine Dachbegrünung mit einheimischen Pflanzen angelegt. Die Gestaltung lehnt sich an die Idee des Dachgartens beim Südtrakt an und bildet die Wegführung des Parks fort.

Konzept einer Gesamtanlage

Architekten des Ersatzneubaus sind, wie schon beim Bau der Radioonkologie 2008 und beim eben beendeten Projekt Nord, die BFB Architekten aus Zürich. Die grundlegende Idee des Projektes beruht auf dem Verständnis des Claraspitals als Gesamtanlage. Der Haupteingang an der Kleinriehenstrasse bleibt bestehen. Der Neubau erhält ebenfalls einen Zugang, dieser wird aber als Nebeneingang verstanden.  Seit seiner Eröffnung im Jahr 1928 wurde das St. Claraspital in mehreren kleineren und grösseren Bauetappen erweitert. Der Ersatzneubau für das Hirzbrunnenhaus wird nun die vorläufig letzte Etappe sein. Für die Umsetzung des 140 Millionen-Projekts ist die HRS Real Estate AG zuständig. Die Übergabe des fertigen Gebäudes an das Claraspital ist für Oktober 2019 vorgesehen.

www.claraspital.ch

 

Schreibe einen Kommentar

Danke dass Sie diesen Beitrag kommentieren möchten. Aus rechtlichen Gründen müssen wir jeden Kommentar zuerst lesen, bevor wir ihn veröffentlichen können. Da unsere Redaktion nur tagsüber besetzt ist, kann es u.U, etwas dauern. Wir bitten Sie um Verständnis. Im Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Kommentare, die gegen die akteulle Gesetzgebung verstossen, für deren Urheber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben können. Ein Recht auf die zwingende Veröffentlichung eines Kommentars besteht explizit nicht.
Die Redaktion

Die mit einem * versehenen Kästchen müssen zwingend ausgefüllt werden.